Ich wurde von einem Sterblichen beschworen

Ich wurde von einem Sterblichen beschworen
Zum Text
Autor Kynval Zzedenkathik vom Klan Todesbringer
Art Buch
Genre Humoristische Erzählung

Ich wurde von einem Sterblichen beschworen (engl. I was Summoned by a Mortal) ist der Bericht eines Dremora, den Vanus Galerion gegen seinen Willen nach Nirn ruft und zum Kampf gegen den Wurmkult zwingt. Zzedenkathik schildert die Beschwörung als schwere Demütigung, auf die nach seiner Rückkehr auch noch die Bestrafung durch seinen eigenen Vorgesetzten folgt.

Inhalt

Zzedenkathik dient Molag Bal und bewacht die Endlose Treppe. Während er einem Seelenberaubten auflauern will, um ihn zu schikanieren, wird er unvermittelt von seinem Posten fortgerissen und nach Nirn beschworen.

Dort befiehlt ihm der altmerische Magier Vanus Galerion, ihn durch unterirdische Gänge zu begleiten und Wurmkultisten zu töten. Zzedenkathik empfindet sowohl den Dienst an einem Sterblichen als auch den Angriff auf die Anhänger Mannimarcos als Schmach. Der Beschwörungszauber verhindert jedoch seinen Widerstand.

Als sie auf Kultisten treffen, stürmt Zzedenkathik trotz Galerions vorsichtigen Vorgehens lautstark vor. Gemeinsam vernichten sie die Gegner. Der Dremora betont, dass ihm selbst die sonst genossene Gewalt durch den erzwungenen Verrat an den Interessen seines Herrn verleidet werde.

Mit dem Ende der Beschwörung kehrt er zurück. Sein Vorgesetzter, Kynvogt Xalxorkig, beschuldigt ihn, während des Dienstes seinen Posten verlassen zu haben, und kündigt eine Bestrafung in den Hohnringen an. Zzedenkathiks Erklärung verwirft er als Lüge und verhängt eine Zusatzschicht. Daraufhin setzt Zzedenkathik auch Xalxorkig auf seine Racheliste, auf der bereits Galerions Name steht.

Analyse

Die Erzählung bezieht ihren Humor aus dem Gegensatz zwischen Zzedenkathiks stolzem Selbstbild und seiner tatsächlichen Machtlosigkeit. Er rühmt die Furchtlosigkeit und Überlegenheit der Dremora, muss aber einem verachteten Sterblichen gehorchen und räumt nebenbei erhebliche Orientierungsschwierigkeiten ein. Galerions starke Magie beschreibt er trotz seiner Abneigung ausdrücklich.

Zzedenkathik betrachtet das Geschehen vor allem als persönliche Kränkung. Die Grausamkeit gegenüber Seelenberaubten erscheint ihm als Vergnügen; den Kampf gegen Kultisten beklagt er wegen seiner erzwungenen Beteiligung und ihrer Zugehörigkeit zur eigenen Seite. Seine Racheliste verbindet schließlich den fremden Beschwörer mit dem eigenen Vorgesetzten und schließt den Bericht mit einer erneuten, vorerst folgenlosen Drohung.

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