Online:Nahlias Tagebuch 3 | ElderScrollsPortal.de

Online:Nahlias Tagebuch 3

Nahlias Tagebuch 3
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Diese Seite enthält den Text von Nahlias Tagebuch 3 (engl. Nahlia's Journal 3) aus The Elder Scrolls Online.

Inhalt

Ich habe einen neuen Auftrag von der Gilde erhalten. Ich werde gemeinsam mit höherstufigen Adepten eine verlassene Burg erkunden. Die Sache könnte gefährlich werden, also wurde ich persönlich für diese Mission auserkoren. Meine Portale sind über die Jahre für die Gilde unersetzlich geworden. Das ist mir eine Ehre.

Außer dass ich mich jetzt mit Juliane herumschlagen muss.

Es ist ja nicht so, dass ich sie nicht mag. Sie ist talentiert und eine der klügsten Adeptinnen, die ich je gesehen habe, aber sie versteht einfach nicht, warum ich mich entschieden habe, eine Jüngerin zu werden, anstatt meine arkanen Studien fortzusetzen. Sie hat keinerlei Respekt vor der Kunst des Schwertkampfes.

Nun ja, dann ruft wohl die Pflicht.

  • * *

Die Reise begann recht gewöhnlich. Eine Handvoll Magier, Llaren und ich waren als Wache dabei. Wir fanden die Burg und begaben uns hinein. Der Legende nach hatte der frühere Eigentümer dieser Burg eine Vorliebe für seltene Folianten über Magie, also war das Studierzimmer unser Ziel.

Was die Legende jedoch nicht erwähnte, war die panische Angst des Eigentümers davor, dass ihm jemand seine wertvollen Bücher stehlen könnte. Was wir wohl auch vorhatten, aber bei Y'ffre, was wollen die Toten denn mit Büchern? Auf jeden Fall war der gesamte Ort von oben bis unten mit Fallen gespickt.

Zu Beginn war Juliane gereizt, weil Llaren und ich den Weg für den Rest der Gruppe räumen mussten. Sie wollte so schnell es geht die Bücher in die Finger bekommen und wieder aus dieser bedrückenden Burg heraus.

Sie war der Meinung, das magische Leuchten ihres Stabes sei Licht genug, um ihr alle möglichen Gefahren zu zeigen. Ich rollte mit den Augen, ließ sie aber vorgehen, da sie so sehr darauf bestand. Wir hatten eine Weile die Hallen durchquert, als eine merkwürdig geformte Platte im Boden meine Aufmerksamkeit erweckte.

Bevor ich sie warnen konnte, trat Juliane darauf. Sie ahnte gar nicht, welche Falle sie gerade ausgelöst hatte.

Juliane drehte sich zu mir, und ich wusste, dass sie es nicht von sich aus schaffen würde, auszuweichen. Ohne nachzudenken, riss ich sie zu Boden, gerade noch rechtzeitig, um der gewaltigen schwingenden Klinge zu entwischen, die aus einem versteckten Schlitz in der Wand hinter uns schnellte.

Julianes Gesicht schlug von Empörung um in Entsetzen, als sie sah, wie nah sie der Klinge gekommen war.