Orden von Diagna

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Der Orden von Diagna (engl. Order of Diagna) ist ein rothwardonischer Kriegerorden, der vor allem für seine Rolle bei der Belagerung von Orsinium 1Ä 950 - 1Ä 980 bekannt ist.

Ursprünge des Diagnakults[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ursprünge des „altehrwürdige[n] und aggressive[n]“[1] Kults von Diagna reichen in die yokudanischen Bürgerkriege zurück. Traditionell gilt Diagna als Kulturbringer von Oreichalkoswaffen und ermöglicht damit einer Ansei-Fraktion den Sieg über die verfeindeten Linkshänder. Als eine der beiden Inkarnationen von HoonDing während der Invasion der Ro'Wada kam der westliche Schwertgott um 1Ä 808 nach Tamriel.[1]

Die Belagerung von Orsinium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dann soll es so sein. Der Orden von Diagna wird gegen Orsinium marschieren.

Gaiden Shinji[2]

Nach den Eroberungen in Hammerfall wandte sich der verschworene Orden gegen die Orks, die im zehnten Jahrhundert der Ersten Ära unter Torug gro-Igron das erste Orsinium in Wrothgar errichtet hatten. König Joile von Dolchsturz formulierte 1Ä 948 einen Brief an Gaiden Shinji, den berühmten Schwertmeister des Ordens, um ein gemeinsames Vorgehen gegen König Golkarrs Orsinium auf dem Höhepunkt seiner Macht nahezulegen.

Jastyagas propagandistische Darstellung sieht den Zweck des Bündnisses aus Dolchsturz, Schildwacht und den Diagniten darin, „die gottlosen Orks in ihrer üblen Festung Orsinium in Schach zu halten … und alles in reinigendem Feuer zu verbrennen“,[3] insgeheim verfolgte König Joile jedoch machtpolitische Ziele, die über Orsinium hinausgingen und auf ein Vordringen in Hammerfall abzielten.

1Ä 950 drangen die verbündeten Heere nach Wrothgar ein. Shinji war zunehmend davon überzeugt, dass die Schlacht gegen die Orks ungerecht war, doch Joile und sein reikmannischer General Mercedene brachten den Schwerthelden durch Intrigen dahin, sich mit dem Orkhelden Baloth Bluthauer um das Schicksal der Stadt zu duellieren.[2] Beide wurden von Joiles Bogenschützen erschossen. Auch Shinjis rechte Hand Tamahl überlebte den Krieg nicht.[4] Die Belagerung von Orsinium währte noch dreißig Jahre, bis die orkische Hauptstadt 1Ä 980 restlos zerstört wurde.

Fortbestehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kriegergott Diagna, der seine Anhänger gegen Orsinium geführt hatte, verlor in der Folge an Bedeutung, bis man sich an ihn nur noch als lokalen Geist in den Drachenschwarzbergen erinnerte.[1] Der Orden lebte dagegen als eine von vielen Kriegergemeinschaften der Rothwardonen (wie die Ritter des Skarabäus von Totambu) bis in die Dritte Ära fort. Er ist dafür berüchtigt, seinen Anwärtern gefährliche Prüfungen abzuverlangen: Wer den Diagnarittern beitreten möchte, muss in ihrer jährlichen Nachstellung der Belagerung von Orsinium die Orks spielen.[5]

Der Gelehrte Pellarne Assi recherchierte in Schildwacht für ein Buch über den Orden von Diagna.[6]

Anmerkungen

  • Namensnennung 2.5
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