Schneebrut

Die Schneebrut war ein vampirischer Klan, der sich in der ersten Ära im Westen von Himmelsrand niedergelassen hatte.

Der Ursprung der Schneebrut ist ebenso unbekannt, wie die Antwort auf die Frage, ob es sich bei ihr um eine eigene Blutlinie handelt, oder sie sich von einem anderen Klan abgespaltet haben. Erstmals Erwähnung findet der Klan in den nordischen Chroniken aus dem ersten Jahrtausend der Ersten Ära. Im siebten Jahrhundert der Ära soll die Schneebrut an der westlichen Grenze Himmelsrands zum Reik mittels Sklavenarbeit ein Kastell errichtet haben, welches später Kastell Dorn genannt wurde. Während des Baus unternahmen die Vampire stets Überfälle auf die umliegenden Dörfer, um neue Arbeiter zu finden. Denjenigen, die bei der Arbeit starben, entzogen sie das Blut und brachten ihre geschundenen Körper zurück in ihre Heimatdörfer, um sie dort in grotesken Stellungen zu platzieren. Nachdem der Bau abgeschlossen wurde, nahm die Zahl der Angriffe ab. Nur noch in unregelmäßigen Abständen über Monate oder Jahrzehnte hinweg kam es zu Angriffen der Vampire auf die Dörfer.

Im Jahr 1Ä 1030 kam eine Altmer, die später unter dem Namen Fürstin Dorn bekannt wurde, in die Region und bot an, die Schneebrut zu beseitigen, wenn sie dafür fortan das Kastell bewohnen durfte. Die umliegenden Norddörfer stimmten zu und so zog die Altmer zum Kastell hin und vernichtete die Schneebrut. Als Zeichen, dass das Kastell frei von der Brut war, lies sie Rauch über dem Gebäude aufsteigen. Seitdem wurde sie nie wieder gesehen.[1]

Anmerkungen