Das vergessene Land (die Zweite)

Wavebreaker02

Reisender
Hallo liebe Scharesofteraner (oder wie auch immer)! :-D

Ich entsinne mich, bereits einmal meine Geschichte gepostet zu haben. Doch ich habe davon abgesehen, den alten Thread zu benutzten, weil ich
1. mit Deepfighter gesprochen habe und er den Thread auf meinen Wunsch hin dicht gemacht hat und, weil der Text
2. nicht mehr aktuell ist.

Ich bitte um Nachsicht, falls ich dadurch irgendeine Regel breche. :)

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier mein Text:


Das vergessene Land

Die Nebelgeister

Dreck, Schlamm, kalte Füße... Verdammt, das hätte ich mir alles sparen können!
Ein Platzregen hatte den Boden der Wälder tief im dunklen Trivan in ein Meer aus Schlamm verwandelt. Herlod richtete den Blick auf den kaum noch zu erahnenden Trampelpfad und kämpfte sich verbissen durch den Morast.
Ein hügeliges Land war zwar schön anzuschauen, aber beim Wandern hätte er gut und gerne darauf verzichten können. Zumal die Dämmerung und die Wolken, welche den Mond verdeckten, nicht gerade zur besseren Sicht beitrugen. Forn und Bredo, die vor ihm im Schlamm stapften, dachten bestimmt ebenso.
Trotz seines eigenen Leids erfüllten ihn die verzehrten Gesichtsausdrücke der Zwei mit Genutuung. Einzig wegen deren Streiterei war er überhaupt in diese Lage gekommen.
„Bockmist, verdammter!“, hörte er Bredo fluchen. „Dieser Pfad ist die reinste Schlammgrube.“
„Nur wegen eurer Keilerei sind wir überhaupt hier, also beschwer dich nicht.“
„Wegen unserer Keilerei?“, fragte Forn aufgebracht.
„Natürlich! Es ist eine Schande für jeden Ostmann, den Waldgott an seinem Ehrentag derartig zu erzürnen!“
„Es ist nicht minder schlimm, wenn man nicht genug für ihn trinken kann!“
Was dachte sich Forn eigentlich dabei? Es war bekannt, dass Herlod heißen Met nicht so gut vertragen konnte. Sicherlich wäre der Waldgott zorniger gewesen, wenn er ihm das Gasthaus vollgekotzt hätte.
Forn sprach weiter: „Abgesehen davon: Wenn du nicht diesen dämlichen Vorschlag gemacht hättest, so hätten wir vielleicht Holz hacken müssen, aber dir und deiner großen Klappe haben wir es zu verdanken, dass wir in die Nebelscharte müssen, bis man uns nicht mehr sehen kann!“
„Die Nebelscharte, Herlod. Das ist kein Spaß, verdammt.“ Bredo schaute verärgert zu ihm.
„Ich kenne die Geschichten über die Scharte.“
„Und warum hast du es dann vorgeschlagen?“
„Hätte ich geahnt, dass der Älteste das ernst nimmt ... Glonit bewahre, ich hätte niemals einen solchen Vorschlag gemacht! Ich kann getrost darauf verzichten, von den Nebelgeistern angelockt und zu einer willenlosen Geistergestalt gemacht zu werden!“ Er fuhr etwas leiser fort. „Schon allein deswegen, weil ich mit meinen achtundzwanzig Jahren viel zu jung zum sterben bin.“
Mit den letzten Worte lockerte er die Stimmung ein wenig auf. Er hatte keine Lust, sich weiter zu streiten. Der Waldgott würde sie sicherlich unterstützen, wenn sie sich nicht mehr wie zänkische Waschweiber verhielten.
„Wir können uns nun weiter streiten oder die Sache wie richtige Männer des Osten angehen. Man hält das, was man versprochen hat und man erledigt das, was man aufgetragen bekommen hat“, sprach er und kratzte sich am Bart. „So haben wir es immer getan.“
„Du hast recht ... Wir haben unsere Ehre schon genug dadurch bechmutzt, uns...“
Ein geschriener Fluch unterbrach Forn. Bredo war auf einer Wurzel ausgerutscht und beschwerte sich lauthals über die Nässe und die Hügel und über alles, was ihm gerade in den Sinn kam. Herlod grinste.
Forn lachte auf und fing sich einen bösen Blick von Bredo ein, der sich grummelnd aufrappelte. Nachdem er den gröbsten Schlamm von der Kleidung abgeklopft hatte, wandte er sich an Herlod: „Lass’ uns die Sache einfach hinter uns bringen.“
Er hielt es für das Beste, nichts zu erwidern und konzentrierte sich wieder auf den Weg.
Ein dunkler steiler Hügel erhob sich vor ihnen. Es war die letzte Hürde vor ihrem Ziel. Auch seine Begleiter wussten das und die bedrückende Stimmung lastete noch schwerer.
Schnaufend erklomm er die Erhebung. Der aufgeweichte Boden erschwerte den Aufstieg und zehrte an seinen Kräften. Bereits hier konnte er die dunkle Kraft des Gebirges spüren.
Ein kalter Schauer lief ihm den Rücken hinunter, er fühlte sich beobachtet. Verfluchte Berge!
Zu dem Halbdunkeln gesellte sich leichter, trüber Nebel. Die plötzliche Stille wurde lediglich durch das sanfte Rauschen einer Brise und das Knarren der Nadelbäume gestört.
Die letzte Biegung des Pfades war geschafft und vor ihnen lag der Ort, den unzählige grausame Erzählungen umrankten.
Die Nebelsuppe wurde dichter und ließ die Umgebung unwirklich erscheinen. Angeblich vermochte nicht einmal ein Unwetter diesen Dunst zu vertreiben.
Forn und Bredo hatten ebensolche Angst wie er, das konnte er ihnen ansehen. Sie gingen ein paar Schritte, um gleich darauf wie angewurzelt stehen zu bleiben.
Wie aus dem Nichts zeichneten sich die Umrisse einer steilen Felswand ab. Sie bildete einen kleinen Halbkreis, der fließend in den Eingang zur Scharte überging.
Alles schien auf Herlod gerichtet zu sein, schien ihn anzustarren. Selbst die wenigen Grasbüschel, die sich trauten, ihre Halme aus der dunklen Erde zu strecken. Wenn ich könnte, würde ich mich auch in die Erde verpissen.
Die Kälte der bösen Seelen, der Nebelgeister, krallte sich wie ein Parasit in seinen Körper und vertrieb den letzten Rest Wärme. Er fühlte sich nackt und schutzlos. Viel Beherrschung war nötig um zu verhindern, dass er sich nicht einfach umdrehte und weglief.
Könnte er doch nur in der Taverne am Kaminfeuer sitzen und einen Humpen verdünnten Met mit seinen Freunden trinken. Aber das war unmöglich, weil er wegen seiner dummen Idee an der wohl unheimlichsten Stelle ganz Andolórs war.
„Also, da wären wir. Die verfluchten Schwarzberge und die ebenso verfluchte Nebelscharte. Der Weg ins Ungewisse, ins Grauen.“ Seine Stimme zitterte bei dem Versuch gefasst zu klingen und seine Worte hallten unangenehm von den Wänden wider. Später würde er über seine Angst lachen, es war schließlich nur Stein, einfach nur Stein und ein bisschen Nebel.
Niemand sagte irgendetwas also sprach Herlod weiter: „Beeilt euch. Ich möchte nicht länger an diesem Ort sein als es unbedingt nötig ist.“
Nichts geschah. Keiner der Beiden machte Anstalten, den Durchgang zu betreten. Gaben sie nun doch klein bei?
Gerade, als Herlod etwas sagen wollte, ging Forn zügig auf den Pass zu und Bredo bemühte sich, ihn einzuholen. Mit unsicheren Seitenblicken zu den steinernen Wänden verriet er seine Angst. Wie gut er ihn verstehen konnte ...
Herlod drehte sich um und ging raschen Schrittes auf einen Strauch am Rande des Waldes zu. Er wollte schnell den Abstand zum Gebirge vergrößern.
Die Zwei waren bereits an der Scharte, als er das Gebüsch erreichte.
Forn erklomm den letzten Abschnitt und ging langsam in den Dunst, dicht gefolgt von Bredo.
Herlod verlagerte das Gewicht vom einen Bein auf das andere und blickte sich nervös um.
Nur albernes Geschwätz des Volkes, hatte ihm der Dorfälteste gesagt. Die Geister hätten sich noch nie an einem Ostmann vergriffen und würden es auch diesmal nicht tun. Aber woher, verdammt nochmal, kamen dann die Geschichten?
Als sich die Zwei unsicher zu ihm umdrehten, signalisierte er ihnen, dass sie noch weiter gehen mussten. Blöde Idee. Was ist, wenn ihnen wirklich etwas passiert?
Herlod wurde unruhiger. Die finsteren Berge, der Nebel, die Stille, der dunkle Wald ... das alles gefiel ihm überhaupt nicht.
Ein Rascheln hinter ihm und lautes Krähen ließen ihn sich ruckartig umdrehen. Bloß ein dummer Rabe. Als er seinen Blick wieder auf den Eingang richtete, waren Forn und Bredo verschwunden. So ein Mist!
Ohne viel nachzudenken lief er aus seinem Versteck auf den Durchgang zu. Gerade, als er nach den Beiden rufen wollte, durchschnitt ein abgehackter Schrei die Stille, hallte von den Wänden wider und echote in seinem Kopf. Abrupt hielt er inne und starrte in den Eingang. Nichts rührte sich. Sein Herz schlug so heftig gegen seine Rippen, als wolle es sich weigern, in den Nebel zu gehen und nach den Beiden zu schauen. Er spürte wieder dieses Kribbeln im Nacken, fühlte, wie sich die Kälte in ihm ausbreitete ... dann traf ihn die Gewissheit wie ein Schlag. Es war echt! ******e nochmal, das Grauen existierte und hatte Forn und Bredo getötet! Er machte ein paar zittrige Schritte rückwärts, drehte sich um und rannte panisch in den Wald.
Warum hatte er diese Wette vorgeschlagen? Warum hatten sich die Zwei auch immer streiten müssen? Es war ein Zweistundenmarsch von ihrem Dorf bis zum Pass, doch trotzdem rannte Herlod, als wäre ein Rudel hungriger Wölfe hinter ihm her. Es war ihm egal, dass er mehr als zweimal im Schlamm ausrutschte, es war ihm egal, dass Zweige in sein Gesicht peitschten und blutige Schrammen hinterließen, es war ihm egal, dass seine Seite brannte und seine Füße wehtaten, es war ihm alles egal. Das Einzige, was nun zählte, war, dass er vom Gebirge weg kam und den anderen in Nebelheim von diesem schrecklichen Ereignis erzählte.

Sein Dorf. Endlich war er da. Der Schweiß lief ihm in kleinen Rinnsalen den Nacken hinunter. Er verzog das Gesicht vor Schmerz und keuchte. Endlich. Er schaute zur Taverne. Leer. Sie mussten schon auf dem Weg zu den Schreinen sein. Verflucht! Sonst sind sie doch immer länger da!
Er stolperte den Weg zum Haus des Ältesten hinunter. Das Dorfoberhaupt war zu alt, um am Tag Glonits in die Wälder zu pilgern. Wenn jemand wusste, was zu tun war, dann der Alte.
Er machte sich nicht die Mühe anzuklopfen, sondern stürzte erschöpft in die Behausung.
„Wer, bei den Nebelgeistern, kommt hier so hereingeplatzt?“, schrie der Alte.
„Ältester!“ Herlod machte eine Pause, um kurz nach Luft schnappen zu können. „Ältester! Es ist etwas schreckliches passiert!“ Der Alte kam nun barfuß, in ein dünnes Nachthemd gekleidet aus einem hölzernen Türbogen. Sein Gesicht wirkte zornig, vermischt mit ein wenig Interesse an Herlods Anliegen.
„Nun hechele nicht so herum und erzähl’. Ich habe nicht die ganze Nacht Zeit.“
Herlod schluckte und begann zu berichten. Nachdem er seinen Vortrag beendet hatte, ließ er sich erschöpft auf einen kleinen Stuhl sinken. Der Alte starrte ins Nichts und fuhr mit der Hand durch seine fettigen, grauen Haare. Herlod war den Tränen nahe. Noch nie hatte er den Ältesten so gesehen. Es machte ihm Angst, das selbst der Weise des Dorfes sprachlos zu sein schien.
„Und du bist dir ... du bist dir sicher, dass sie tot sind?“, fragte er unsicher.
„Ältester, ich habe nur diesen Schrei gehört und weder Forn noch Bredo kamen hinaus. Die Nebelgeister haben sich ihrer bemächtigt!“
Diese Vorstellung ließ ihn sich schütteln. Willenlose Geistergestalten ...
Der Älteste schien regelrecht verzweifelt zu sein. Er fuhr sich dauernd mit der Hand durch die Haare, schaute ins Nichts und murmelte immer wieder: „Die Nebelgeister sind echt.“
Der Alte schaute ihn an. „Ich wusste nicht ... Ich glaubte, es sei nur ein Schauermärchen für die Kinder. Nie ist etwas passiert ...“
Ja, aber nun war etwas passiert! Forn oder Bredo würden sicherlicher nicht ohne Grund anfangen zu schreien.
Der Älteste schien sich wieder gefangen zu haben. „Reite nach Törlfahrt und warne sie, rasch! Sag’ ihnen, was mit Forn und Bredo passiert ist, sag ihnen, die Nebelgeister hätten sich erhoben und die Fessel Glonits zerrissen. Ich werde mich auf den Weg machen, um die Unserigen zu holen. Sie sollten in dieser Nacht nicht zu nahe an das Gebirge kommen.“
Herlod brummte zustimmend, stand auf und rannte aus dem Haus auf den Stall zu. Er sprang auf ein Pferd in der Hoffnung, das Schnellste erwischt zu haben, und ritt im Galopp davon. Er scherte sich nicht um sein Wohlergehen oder um das seines Reittiers. Den anderen Dörflern in Törlfahrt musste berichtet werden was geschehen war, so schnell wie möglich. Warum ich, so eine verdammte Schei3e, warum ich?

Die Schwarzberge

Große Wolken verdeckten den Mond und tauchten das Schwarze Gebirge in gefährliches Halbdunkel. Trüber Nebel verwusch die Konturen der scharfen Felsen und verdeckte tödliche Schluchten.
Schweigend folgte Eanor dem zehn Mann starken Trupp. Selbst er, der im Dunkeln gut sehen konnte und an das Zwielicht gewöhnt war, musste achtsam sein.
Im Volksmund sagte man, dass je verworrener die Struktur der Dunkelringe war, desto stärker war man mit der Finsternis verbunden und über sie erhaben.
Seine Finger betasteten die Gegend um seine Augen, spürten kleine Rillen und er lächelte.
Das zeigefingerdicke Geflecht aus schwarzen Linien, das kaum merklich in seine helle Gesichtsfarbe überging, war sogar sehr verworren. Folglich war er mit der Finsternis im Bunde und etwas Besonderes. Damit schienen sich die anderen Mitglieder der Gruppe nicht abfinden zu können. Nur, weil sie nicht außergewöhnlich waren, konnten sie ihn nicht leiden.
Er blickte auf den Pfad. Gerade noch erkannte er einen großen Riss im Stein – zu spät.
Sein Fuß verkeilte, er stürzte nach vorne und prustete. Seine Hände suchten an den Seiten nach Halt, fassten ins Leere. Sein Knie schlug auf dem Fels hart auf, eine Welle des Schmerzes durchfuhr ihn und er hätte beinahe geschrien. Sein Gesicht schürfte an der Steinwand entlang und pochte.
Blut und Galle! Canós zerschmettere diese vermaledeiten Felsen!
Der Lärm hatte die anderen aufmerksam gemacht. Sie drehten sich zu ihm um und schenkten ihm gehässiges Lächeln.
„Soll ich dich an die Hand nehmen, Kleiner? Oder soll ich pusten, damit das Aua Aua weg geht?“ Ein Blondschopf fing an zu lachen und streckte ihm die Hand hin.
Eanor blickte ihn wütend an.
„Nun gut. Aber fall’ mir nicht wieder hin.“ Desinteressiert wandte sich der Gardist ab.
Eanor rappelte sich auf und rieb sich das Knie. Das hätte nicht passieren dürfen.
Da die anderen einfach weitergingen, bemühte er sich, sie wieder einzuholen. Konzentriert schaute er nach Steinen oder Kanten, über die er stürzen konnte. Nicht noch einmal!
Der Pfad verengte sich zu einer Scharte und ihm wurde wieder mal bewusst, wie schmal der Weg eigentlich war. Dennoch hatte er sie sicher über die steilen Hänge und entlang der tiefen Abgründe geführt – bis jetzt.
Eanor wusste nicht, wie lange sie noch wandern mussten, hielt es also für möglich, noch in eine Sackgasse zu laufen oder sich zu verirren. Er wusste auch nicht, was der Zweck seines Auftrags war.
Wenn er genauer darüber nachdachte, wusste er generell sehr wenig über ihre Aufgabe. Aber das brauchte er auch nicht. Ein Naira fragte nicht nach Gründen. Er tat, was man ihm befahl.
Trotz dieser Tatsache hatte er natürlich schon eine Theorie.
Im Großreich Karminik brachen unruhige Zeiten an. Der Widerstand der unterdrückten Urbevölkerung war zwar gebrochen, doch nach dem Sieg spalteten sich die drei Völker des Gottes Canós immer mehr voneinander ab und befehdeten sich gegenseitig. Kein gemeinsamer Feind hielt sie mehr zusammen. Nicht einmal die Vier Mächtigen, ihre Herrscher, vermochten es, den aufkommenden Hass zu stoppen.
Eanor war sich beinahe sicher, dass sie für einen neuen Feind sorgen würden. Weshalb hätten die Vier Mächtigen sonst eine Delegation der Heleg-Garde nach Westen ausgesandt? Wohl kaum, um zu schauen, wie das Wetter dort war.
Eanor schnaubte. Nun tat er schon so, als wäre er wegen seines Könnens mitgenommen worden. So ein Unsinn. Einzig wegen seinem Vater war er hier. Nur wegen seinem Einfluss und dem Versprechen, das er dem Hauptmann der Garde, seinem einstigen Freund Nathal, abverlangt hatte.
Aber bald würde er in die Reihen der hochangesehenen Arinor-Krieger aufgenommen werden - der Elite seines Volkes. Er würde seinem Vater Ehre machen. Ihm und sich selbst.
Eine eiskalte Brise rüttelte an seinem Kapuzenmantel. Er rieb sich die Hände und versuchte, ein wenig Gefühl in die tauben Finger zu kriegen. Dabei fixierte er einen der vier Arinor-Krieger, die den Trupp begleiten mussten.
Am Anfang war Eanor fasziniert von diesen Kämpfern gewesen, doch ihre Verachtung für ihn ließ diese Faszination ganz schnell wieder verblassen.
Verachtung. Misstrauen. Deswegen wollte ihm wahrscheinlich auch niemand verraten, weshalb sie sich der Gruppe anschließen mussten. Wieder eine Tücke der Vier Mächtigen ... Kaum hatte er das gedacht, fühlte er sich unwohl. Ihre Herrscher hatten sicherlich ihre Gründe. Die hatten sie immer.
Ein flacher Fels versperrte ihm den Weg. In Gedanken vertieft schwang er sich auf die andere Seite. Als er den Blick wieder nach vorne richtete, signalisierte ihm ein Gefährte mit einer strengen Geste in Deckung zu gehen.
Hastig schlich er zu einer kleinen Nische in der Felswand. Sein Herz trommelte gegen seinen Brustkorb und seine Wange pochte stärker. Was, bei Canós, war hier los? Ein Feind?
Er fasste nach dem Griff des Kurzschwertes und zog blank. Vorsichtig lugte er um die Ecke. Seine Gefährten waren bereits in Deckung gegangen. Unsichtbar. Der dichte Nebel behinderte seine Sicht. Zwei schemenhafte, menschenähnliche Umrisse zeichneten sich ab, bewegten sich auf ihn zu.
Nun war es endlich soweit! Bald würde er jemanden sterben sehen. Bald würde sich der Blutrausch seiner bemächtigen, er würde ihn erfüllen! Nun würde er zu einem richtigen Naira werden!
Seine Hände umschlossen den Schwertgriff fest. Wie es wohl sein würde?
Die Menschen kamen näher und er konnte die Angst in ihren bärtigen Gesichtern sehen.
Er lächelte. Warten ... warten ... warten ... jetzt!
Einer der beiden Menschen stieß einen Schrei aus, der sofort abriss. Ein schwarzer Pfeil ragte aus seiner Kehle. Der andere sackte stumm in sich zusammen. Ein zweites Geschoss hatte sich zitternd in seinen Schädel gebohrt.
Dunkles Blut besudelte den Boden und röchelnde Laute zerschnitten die Stille.
Wann war es endlich soweit? Wann krepierte dieser Dreckssack endlich?
Seine ganze Aufmerksamkeit galt dem Menschen und sein Lächeln verwandelte sich in ein breites Grinsen, als der Mann über seinem Begleiter einknickte.
Der Bärtige umklammerte den Hals und versuchte voller Panik, seinen Lebenssaft im Körper zu halten.
Jetzt! Jetzt!
Der Todeskampf endete und der Kerl fiel auf seinen Kameraden.
Eanors Blick haftete voller Erwartung auf den ausblutenden Körpern, während sich die anderen bereits wieder zusammenfanden.
Laut seinem Fechtmeister und Ausbilder war der Blutrausch das Schönste im Leben eines Naira. Ein unergründliches, sagenhaftes Gefühl. Wie lange würde es wohl dauern, bis er es spürte?
Ein flaues Gefühl breitete sich in seiner Magengegend aus. Wann spürte er es endlich?
Eanor trat ungeduldig aus der Nische und schob sein Schwert zurück in die Scheide. Vor einem der Männer kniete er nieder und sah in die toten Augen. Ein Kloß bildete sich in seinem Hals. Jetzt komm’ schon!
Nichts.
Nathal, der Delegations-Hauptmann, näherte sich den Leichen und Eanor war zum Weinen zumute. Diese Blöße würde er sich jedoch nicht erlauben. Nicht hier, nicht jetzt. Niemals.
Zähneknirschend erhob er sich. Es musste daran liegen, dass er nicht selbst getötet hatte.
Er machte sich auf den Weg zu den anderen.
Eine schnelle Bewegung aus dem Augenwinkel ließ ihn zusammenzucken. Wie aus dem Nichts erschien eine schwarze Gestalt. Eanor griff nach dem Schwert. Eine starke Hand hinderte ihn daran, es zu ziehen. Er schlug mit der freien Hand zu, doch auch dieser Angriff wurde geblockt. Endlich sah er das Gesicht seines Gegners und erstarrte.
„Wir wollen doch niemandem wehtun, nicht war?“ Der Anführer der Arinor blickte ihn streng an. Wo war der Kerl auf einmal hergekommen? Ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken.
Die scharfen Gesichtszüge des Kriegers ließen die Dunkelringe um seinen Augen größer erscheinen und betonten die helle Narbe auf seinem Wangenknochen.
„Nein ... nein, wir wollen niemandem wehtun“, plapperte er stupide nach.
„Wollen wir es hoffen ... sonst ergeht es bald jemandem so wie den zwei Menschen hier. Und glaube nicht, Eanor, dass ich scherze. Barlen Achas, Hauptmann der Arinor, hat schon wegen Geringerem getötet, sei also auf der Hut.“
Nach diesen Worten ließ er ihn aus seinem Griff frei und ging selbstbewusst an ihm vorbei.
Eanor atmete tief ein und die kalte Luft vertrieb den Schock. Unheimlich, dieser Barlen.
Der Arinor erreichte Nathal. „Und? Was waren das für Kerle?“ Er schaute auf die Körper.
„Krieger sicherlich nicht. Die wären ja beinahe vor Angst gestorben“, erwiderte der Delegations-Hauptmann ungerührt und trat gegen eine der Leichen.
„So sind sie, die Menschen ... ängstlich.“ Barlen drehte sich zu Eanor um und sprach weiter: „Jetzt sind sie jedenfalls tot und uns nicht mehr im Weg. Wie es scheint war ihre Angst ausnahmsweise berechtigt.“ Er lächelte schmal. „Erledigen wir schnell die Kleinigkeiten. Wir haben weitaus Wichtigeres zu tun, als uns mit toten Menschen abzugeben.“ Seine hellen Augen fixierten Eanor und sein Lächeln verschwand.
Warum schaute ihn dieser Kerl so geheimnistuerisch an? Und was hatte er mit weitaus Wichtegeres gemeint?
„Du hast recht“, sagte Nathal und drehte sich zu der Gruppe. „Wir ziehen weiter!“.

Die Schwazberge - 2. Teil

Eanor schien es, als lichtete sich der Nebel langsam. Er wagte ein schnelleres Tempo, denn die Gruppe war ihm voraus. Sein Blick huschte über den Weg, erfasste kleine Stolpersteine und bewahrte ihn vor einem weiteren Sturz.
Gerade noch rechtzeitig erkannte er das abrupte Ende des Pfades. Gut acht Schritt ging es steil in die Tiefe ... niemand hatte ihm ein Warnzeichen gegeben! Weshalb denn auch? Sie wären sicherlich froh, wenn er stürbe. Eingebildetes Pack!
Der Zorn währte nur kurz, denn die Freude, dass er endlich in Andolór, dem wilden Land, angekommen war, überwog. Langsam klettere Eanor aus der Scharte, wobei seine Hände an zahlreichen Kanten guten Halt fanden. Kurz darauf erreichte er den Boden und folgte der Truppe weg vom Gebirge. Bereits nach wenigen Metern schälten sich die Umrisse hoher Nadelbäume aus dem Nebel. Immer klarer wurde seine Sicht.
Eanor atmete tief ein und blickte in den Wald. Es musste vor nicht allzu langer Zeit geregnet haben, denn es roch nach feuchten Tannennadeln und nassem Gras. Skeptisch schaute er zum bewölkten Abendhimmel. Der nächste Regenguss würde wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Nahe dem Waldrand versammelten sie die Gruppenmitglieder und er schloss zu ihnen auf. Dabei sah er Barlen, den Arinor-Hauptmann, ein wenig abseits der anderen leise mit Nathal sprechen. Es handelte sich sicherlich um diese wichtige Angelegenheit.
Als Eanor die übrigen Gardisten und Arinor erreichte, wurde er mit derselben Abneigung empfangen, die ihm seit Beginn der Reise ein steter Begleiter gewesen war. Die Faszination für die Krieger hatte sich verflüchtigt. Sie ist Zorn gewichen und hat ihm den Willen geraubt, sich zu beweisen.
Der Blondschopf, der sich einen Spaß aus seinem Sturz gemacht hatte, kam mit zwei anderen Gardisten auf ihn zu. Was hatte der Dreckskerl nun schon wieder vor?
„Wie ist das werte Befinden, mein Kleiner? Geht es deinem Knie wieder besser?“
Erwartete dieser arrogante Dreckfresser tatsächlich eine Antwort darauf?
„Hat dir deine Dummheit neben deinem Gleichgewichtssinn nun auch die Sprache genommen?“
Eanors Hände verkrampften sich zu Fäusten und er starrte dem Blonden in dessen giftgrüne Augen. Bloß nicht ausrasten!
„Was sagt man dazu?“ Der Krieger wandte sich zu den zwei anderen, „Der Kleine kommt ganz nach seinem Vater.“ Die Gardisten lachten.
Eanor sprang den Blonden mit einem wütenden Schrei an. Niemand beleidigte seinen Vater! Die ersten zwei Schläge fanden ihr Ziel und der Blondschopf spuckte Blut. Eanors Gegner fasste sich und wich den folgenden Schlägen fast spielerisch aus. Das schürte seine Wut und er erhöhte seine Bemühung, diesem Kerl die Zähe auszuschlagen.
Es ging alles so schnell, dass die zwei Gardisten eine Weile brauchten, bis sie eingriffen. Sie packen ihm unter die Arme und zerrten ihn zurück. Vergeblich wehrte er sich gegen den Griff. Der Blondschopf spuckte ihm vor die Füße und wollte soeben zuschlagen, als ein bellender Befehl ihn davon abhielt.
„Eanor! Fanduril! Hört auf!“ Barlen funkelte sie zornig an. „Und ihr zwei lasst ihn sofort los!“
Die Gardisten ließen von ihm ab und gingen wortlos zu den anderen.
„Fanduril, du kannst auch gehen.“ Er schaute zu ihm, „Und du, Eanor, bist eine Schande für unsere Reisegemeinschaft. Kindliche Schlägerein! Ein weiterer Aussetzer und ich schicke dich zu den Vier Mächtigen zurück - in vielen kleinen Stückchen ... Aber genug davon.“ Der Arinorhauptmann drehte sich um und steuerte Nathal an.
Eanor schnaubte aufgebracht. Ungerechtigkeit! Eigentlich hätten sie den blonden Dreckfresser zum Gespött machen sollen! Ein Naira und helle Haare! Das war lächerlich. Und diesen Barlen sollte man den Bergtrollen zum Fraß vorwerfen!
Die übrigen Gruppenmitglieder bildeten einen Halbkreis um die zwei Anführer. Widerwillig reihte sich auch Eanor ein, wobei er den Blonden und Barlen in seinem Kopf auf hunderte Arten sterben ließ.
„Willkommen in Andolór.“ Der Arinor-Hauptmann machte eine ausholende Geste in Richtung Wald. „Das Land empfängt uns mit dem passenden Wetter für unsere Aufgabe, denn die gemütliche Reise hört nun auf. Dieses Gebiet wird von Menschen besiedelt. Einfachen Menschen, die noch nichts von unserer Ankunft ahnen. Doch sie haben Schwerter und Äxte und werden uns nicht als Freunde willkommen heißen. Das liegt glücklicherweise aber auch nicht in unserer Absicht.“ Er lächelte schmal. „Wir werden in Zweiertrupps ausschwärmen und nach den Wohnstätten der Menschen suchen. Ihr seid alle ... fast alle bereits mit den Regeln vertraut. Ich erkläre sie aber noch einmal für unseren Neuling.“ Sein Blick richtete sich auf Eanor. „Es ist mir egal, wie du an die Informationen kommst. Das Einzige, was du beachten musst, ist, dass du ungesehen bleibst. Töte jeden, der dich gesehen hat, falls du nicht im Stande warst unentdeckt zu bleiben. Soviel zu den Regeln ... Gegen Morgen werden wir uns wieder an dieser Stelle treffen.“
Nevös strich Eanor über den Knauf seines Schwertes und ließ von seinen Fantasien ab. Mit wem würde er wohl losziehen?
„Da wäre noch etwas ...“, sprach Barlen. „Wir haben ein kleines Problem, was die Aufteilung der Trupps anbelangt.“ Er machte eine Pause und schaute in die Runde. „Irgendeiner von euch müsste mit Eanor gehen.“
Aufgebrachtes Gemurmel entstand und Unmut breitete sich aus. Unmut, mit ihm loszuziehen und ihn in seiner Nähe zu haben.
Eanor lachte leise auf. Was blieb ihm anderes übrig außer zu lachen? Er hätte zwar nicht übel Lust, jedem seiner ’Gefährten’ die Kehle durchzuschneiden, aber dann würde er sicherlich bei den Vier Mächtigen in Ungnade fallen und seine Chance, in die Reihen der Arinor aufgenommen zu werden, würde erheblich sinken.
Mit einer strengen Geste Barlens kehrte wieder Ruhe ein.
„Jeder von euch weiß, dass er keine Ahnung vom Kundschaften hat und jedem ein Klotz am Bein wäre, und ich weiß es auch. Da ich es euch nicht zumuten will und mich damit brüsten darf, die meiste Erfahrung zu besitzen, werde ich mich bereiterklären, mit dem Unreifen loszuziehen“ Zustimmendes, teils anerkennendes Gemurmel entstand.
Eanor ballte die Fäuste. Das wird er mir büßen, dieser verdammte Sohn eines Schlammwurms! Einen Unreifen hatte er ihn genannt, ein Kind! Nicht, dass ihn interessierte, was die anderen davon dachten, aber hier ging es um das Prinzip.
Sollte das Narbengesicht ruhig mit ihm kommen. Sein Fechtmeister und Ausbilder hatte ihm viel beigebracht und dieser war einst auch ein Mitglied der Arinor.
„So sei es denn. Teilt die Reste der Vorräte auf und macht euch auf den Weg!“, kommandierte Nathal.
Nachdem sich auch die anderen zu kleinen Gruppen zusammengeschlossen hatten und die Vorräte aufgeteilt worden waren, kam der Arinor-Hauptmann zu ihm. „Ich werde dich beobachten, Eanor. Irgendein Patzer und ich werde dir die Kehle durchschneiden.“
Er starrte Barlen an. Seinen Inneren Zorn konnte er kaum noch bändigen.
„Lege dich nicht mit mir an, Unreifer, du würdest schneller deinem Vater einen Besuch abstatten, als dir lieb ist.“ Ohne ein weiteres Wort wandte sich der Arinor-Hauptmann ab und lief in den Wald.
So ein Ba$tard. Eanor warf sich seinen Beutel mit den Vorräten um die Hüfte, zog den Gurt des Köchers fest und überprüfte kurz, ob er gut an die Pfeile kam. Danach lief er dem Arinor hinterher.

Eanor gab darauf Acht, genug Abstand zu Barlen zu wahren, denn er hatte keine Lust auf ein Gespräch. Glücklicherweise schien der Arinor ebenso wenig Interesse daran zu haben und so liefen sie schweigend nebeneinander her.
Der nadelbedeckte Waldboden dämpfte ihre Schritte und machte sie unhörbar. Es war wirklich angenehm, nicht mehr auf hartem Stein zu laufen.
Die Nacht hatte begonnen und es war kälter und düster geworden. Eanor liebte diese Stimmung und genoss jeden einzelnen Augenblick. Er genoss die Dunkelheit, die kalte Nachtluft und das Geräusch der rauschenden Nadelbäume. Die Schatten luden ihn ein, umhüllten seinen Körper und schützen ihn vor Blicken anderer. Er war ein Wesen der Finsternis. Hier fühlte er sich nicht mehr wie ein Klotz am Bein oder wie ein Diener der Vier Mächtigen, hier war er ein Naira. Zum ersten Mal seit Beginn der Reise lächelte er, weil er sich freute. Nicht aus Bitterkeit oder Verzweiflung.
Wenn nur nicht diese kleinen Insekten wären, diese... Ein flatterndes Geräusch vor ihm ertönte und etwas verfing sich in seinen Haaren. Panisch versuchte er, die Motte herauszufischen. Erwischt. Schnell schlug er sie weg und schüttelte sich. Mistviecher!
Hastig schaute er nach Barlen. Es war dunkel, doch er sah alles deutlich vor sich. Ohne Farbe, aber deutlich.
Hinter einer Tanne regte sich etwas. Das war sicherlich der Arinor. Hoffentlich hatte er seinen kleinen Anfall nicht bemerkt. Schwäche durfte er sich nicht erlauben. Nicht hier, nicht jetzt. Niemals.
Vorsichtig schob er sich weiter durch dichtes Buschwerk.
Eine schnelle Bewegung aus dem Augenwinkel, eine Schulter ... Ein heftiger Stoß warf ihn auf den Rücken, verwandelte die Blätter der Sträucher in tänzelde Lichter. Erschrocken und benommen zugleich langte er nach seinem Schwert. Er hielt inne. Kalter Stahl presste sich gegen seine Kehle.
Wer, bei Canós... Der Druck erhöhte sich und er stöhnte leise. Verdammt! Er wollte noch nicht sterben! Ein Gesicht schob sich durch das Blättergewirr und Barlens gelbe Augen funkelten ihn zornig an. „Du ängstlicher Abschaum! Ich habe dir gesagt, dass ich dir die Kehle durchschneiden werde!“ Die feinen Linien seiner Dunkelringe setzten sich in Bewegung. „Hilfe eine Motte!“, ahmte er ihn übertrieben nach. „Hattest du gedacht, ich würde so ein Gejammer nicht bemerken? Wenn dich nicht die Vier Mächtigen auserwählt hätten, Unreifer, so hätte ich dich bereits getötet!“ Eanor wagte kaum zu atmen.
Nervös betrachtete er das zornige Gesicht Barlens, beobachtete die Bewegungen seiner Dunkelringe. Die Linien verharrten. Schnaubend wandte sich der Arinor ab und schob seinen Dolch zurück in die Scheide. Wortlos ging er fort.
Als der Schock verflogen war, rappelte sich Eanor auf und betastete seinen Hals. Langsam brachte ihn das Verhalten Barlens zur Weißglut. Ein einfaches „Wir haben keine Zeit für soetwas“ hätte auch gereicht! Nur wegen dieser verfluchten Motte musste man ihm nicht gleich eine Klinge an den Hals halten.
Er suchte seine Kleidung nach Insekten ab und nachdem er keine gefunden hatte, folgte er dem Arinor.

Thanks for reading!
 
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Reaktionen: Merin und kiiin
Nun, da bereits zweimal danach gefragt wurde, habe ich die "Fortführung" reingestellt. Fortführung nur indirekt, weil es die Einführung eines anderen Charakters ist.

Ich hoffe, dass euch auch diese gefällt! :)

LG,
Wave
 
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Die Geschichten haben echt Stil... Ich bin ja auch in der Branche tätig, aber eher Sachen in der Art von Edgar Allan Poe... Muss sie irgendwann mal reinstellen. Mal sehen, ob die Reaktionen genauso positiv ausfallen :-D
 
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Reaktionen: Wavebreaker02
Naja, nicht so ganz E. A. P. Eher ein Mix. Mein Paradewerk "Die Auferstehung oder der Apparat" ist eine Mischung aus Poe, Mary Shelley, dem modernen Stil von Stephen King und dem Humor von Ambrose Bierce... Und thematisch absolut :evil: ! Muss ich unbedingt mal posten, wenn es perfekt ist. Könnte aber noch etwas dauern.