Die Seite wurde neu angelegt: „{{Buchinfo |Name_Buch = Dagonisten im Wandel der Zeit |Bild_Buch = |Autor = Larina Hanus |Art = Buch |Genre = Religion |Buchtext = Dagonisten im Wandel der Zeit }} '''Dagonisten im Wandel der Zeit''' (engl. ''Dagonists Through the Ages'') ist eine religionswissenschaftliche Abhandlung von Larina Hanus über historische und gegenwärtige Dagon-Kulte in Tamriel. Der Text vergleicht deren soziale Zusammensetzung, Organ…“ |
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Aktuelle Version vom 17. Februar 2026, 21:22 Uhr
| Dagonisten im Wandel der Zeit Zum Text | |
|---|---|
| Autor | Larina Hanus |
| Art | Buch |
| Genre | Religion |
Dagonisten im Wandel der Zeit (engl. Dagonists Through the Ages) ist eine religionswissenschaftliche Abhandlung von Larina Hanus über historische und gegenwärtige Dagon-Kulte in Tamriel. Der Text vergleicht deren soziale Zusammensetzung, Organisationsform und Aktionsweisen und legt einen besonderen Schwerpunkt auf den neu aufgetretenen Orden der Erwachenden Flamme.
Inhaltsangabe
Die Schrift untersucht die strukturellen und sozialen Unterschiede verschiedener Daedra-Kulte. Einleitend beschreibt Hanus die Bandbreite daedrischer Verehrung anhand kontrastierender Beispiele wie dem Krankheitskult des Peryite und dem sogenannten Natürlichen Orden, um unterschiedliche demografische Grundlagen herauszustellen.
Im Zentrum stehen drei Kultbewegungen, die Mehrunes Dagon verehren: die Bruderschaft der Zerstörung (2Ä 115–140), die vorwiegend Angehörige der Unterschicht der Kaiserstadt rekrutierte und durch gezielte Angriffe auf Händler auffiel; der Blutfeuerkult (2Ä 243–244), eine aristokratisch geprägte Gruppierung, die versuchte, die Stadt Rabenwacht durch koordinierte Brandanschläge zu vernichten; sowie der gegenwärtig aktive Orden der Erwachenden Flamme, dessen Mitglieder überwiegend aus Adelshäusern stammen und der insbesondere in Dunkelforst in Erscheinung tritt. Abschließend warnt die Autorin vor einer zu erwartenden Eskalation der Aktivitäten dieses Ordens.
Analyse
Der Text ist als vergleichende religionssoziologische Untersuchung angelegt. Durch die Gegenüberstellung historischer Beispiele arbeitet Hanus wiederkehrende Muster in Rekrutierung, sozialer Herkunft und Vorgehensweise der Dagon-Kulte heraus und betont dabei die Unterschiede zwischen Bewegungen der Unterschicht und des Adels.
Der Tonfall ist deutlich wertend und von Skepsis gegenüber der Verehrung Mehrunes Dagons geprägt, der als „Herr der Katastrophen“ bezeichnet wird. Neben der dokumentarischen Darstellung historischer Ereignisse enthält die Abhandlung eine prognostische Komponente, indem sie die Entwicklung des Ordens der Erwachenden Flamme als Fortsetzung früherer Eskalationsmuster interpretiert.