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Unerwartete Verbündete

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Unerwartete Verbündete
Zum Text
Autor Unbekannt
Art Buch
Genre Zeitzeugnis

Unerwartete Verbündete (engl. Unexpected Allies) ist ein persönlicher Bericht eines nordischen Soldaten über die Entstehung und Entwicklung des Ebenherz-Paktes. Der Text schildert die zweite akavirische Invasion und die daraus entstandene Allianz zwischen Himmelsrand, Morrowind und Schwarzmarsch.

Inhaltsangabe

Der Erzähler beschreibt seine Jugend an der Grenze zu Morrowind und seine frühere Distanz gegenüber fremden Ländern. Im Jahr 2Ä 572 kämpfte sein Vater während der zweiten akavirischen Invasion an der Seite der Dunmer. Die nordische Armee verfolgte die Invasoren bis nach Steinfälle, geriet jedoch an den Rand des Zusammenbruchs, ehe dunmerische Verstärkung in Form argonischer Truppen eintraf.

Die Beteiligung der Argonier, einst von Dunmern versklavt, markierte einen Wendepunkt. Gemeinsam schlugen Nord, Dunmer und Argonier die Akaviri zurück. In Ebenherz wurden daraufhin Bündnisverträge geschlossen, doch laut dem Erzähler seien die eigentlichen Bande im gemeinsamen Kampf entstanden.

Später folgte der Aufruf des Tribunals, gegen ein aufstrebendes Reich in Cyrodiil zu kämpfen. Während in ganz Tamriel Krieg ausbrach und andere Bündnisse entstanden, hält der Erzähler am Pakt fest. Er schildert seine Erfahrungen mit argonischen Mystikern und dunmerischen Priestern und bekräftigt den Glauben an einen gemeinsamen Sieg unter dem Banner des Paktes.

Analyse

Der Text ist als subjektives Zeitzeugnis verfasst und betont die emotionale Dimension des Bündnisses. Der anfängliche kulturelle Abstand des Erzählers zu Morrowind unterstreicht die überraschende Natur der Allianz.

Zentral ist das Motiv der im Krieg geschmiedeten Gemeinschaft. Historische Feindschaften, insbesondere die frühere Versklavung der Argonier, werden nicht geleugnet, sondern als überwundene Hindernisse dargestellt. Der gemeinsame Kampf gegen die Akaviri fungiert als identitätsstiftender Gründungsmythos.

Der Ton ist patriotisch und idealistisch. Politische Spannungen innerhalb Tamriels werden anerkannt, doch der Erzähler stellt Loyalität und persönliche Erfahrung über strategische Zweifel. Insgesamt präsentiert die Schrift den Ebenherz-Pakt als Zweckbündnis, das sich zu einer kulturellen und emotionalen Gemeinschaft entwickelt hat.