Wir haben etwas interessantes zu The Elder Scrolls Online für euch: Wir verlosen 50 Beta-Keys zu The Elder Scrolls Online, mit denen ihr vom 28.02.2014 bis zum 04.03.2014 an der Stresstest-Beta teilnehmen könnt! Die Keys könnt ihr auf unterschiedliche Weisen von uns erhalten: Schreibt in diesem Thema, dass ihr den Key gerne haben wollt oder Schickt uns eine Email an Gewinnspiel@Scharesoft.de oder Teilt diesen Beitrag bei Facebook und schreibt einen Kommentar oder Teilt diesen Beitrag bei Google+ und schreibt einen Kommentar Die Betakeys werden wir nach und nach an euch verteilen. Ihr solltet euch also beeilen! Anleitung zum Einlösen des Beta-Keys: Sobald ihr einen Beta-Keys zu The Elder Scrolls Online von uns bekommen habt, müsst ihr lediglich dieser Anleitung zur Aktivierung folgen: Verwende bitte diesen Key-Code, um deinen Beta-Account für The Elder Scrolls Online einzulösen: <EUER KEY-CODE> Deinen Account richte dir hier ein. Sobald die Erstellung und Verifizierung deines Kontos abgeschlossen ist, klick bitte unter „Mein Konto“ auf „Code einlösen“, um deinen Beta-Key-Code zu registrieren. Bitte füge keine Leerzeichen vor, nach oder in den individuellen Key-Code ein! Bitte beachte, dass es bei der Account-Erstellung bei der Benutzung von Umlauten oder anderen Sonderzeichen noch zu Fehlermeldungen kommen kann. Bitte vermeide in diesem Fall Umlaute und/oder Sonderzeichen. Sowie du diesen Prozess abgeschlossen hast, kannst du den Client von der Account-Seite herunterladen. Wir empfehlen, den Client so früh wie möglich herunterzuladen. Verwende den User-Namen und das Passwort, das du für die Registrierung erstellt haben, um dich einzuloggen und zu spielen. Du kannst die Sprache (inkl. Sprachausgabe) bereits jetzt auf Deutsch umstellen! Die Einstellungen dazu findest du bereits im Launcher, noch bevor du auf SPIELEN klicken (das Programm lädt dann noch die deutschen Sprachfiles herunter). Um den deutschen Client zu verwenden, klicke bitte auf das Zahnradsymbol oben rechts im Startfenster und wähle „Deutsch“ als Spracheinstellung. Bitte beachte, dass die Lokalisierungsarbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Viel Spaß in Tamriel! Wir wünschen euch bald viel Spaß in der Welt von The Elder Scrolls Online!
Der Releasetermin von The Elder Scrolls Online rückt immer näher und seit der letzten "Fragt uns was ihr wollt" Newsmeldung ist einige Zeit vergangen und einige neue News wurden veröffentlicht. In dieser Ausgabe des "Fragt uns was ihr wollt" geht es um Charaktere, Gilden und um die Zusatzinhalte der unterschiedlichen Editionen. Im Folgenden die Fragen: Wenn ich ein Spiel spiele, möchte ich gerne alle möglichen Facetten davon erleben. Ich probiere gerne alles aus und sehe mir alles an, was ich nur irgendwie in die Finger bekommen kann, um, naja, Spaß zu haben. Aber ich spezialisiere mich auch gerne auf eine einzelne Fähigkeit/Waffe/Klasse, um diese zu perfektionieren. Wie viele Charaktere werden wir in ESO erstellen können? Werden wir genügend Gelegenheiten haben, um wirklich alles auszuprobieren? Wenn ich die Ringe von Mara aus der Imperial Edition erhalte, muss dann mein Freund oder meine Freundin ebenfalls die Imperial Edition gekauft haben, damit wir beide die Zeremonie durchführen und von diesem Bonus profitieren können? Wann werden wir die vollständigen Inhalte des Erkunderpaketes erhalten und nutzen können? Werden Gildenleiter dazu in der Lage sein, nachträglich die Allianz ihrer Gilde nach deren Erstellung zu ändern? Kann ich mit einer vorbestellten Imperial Edition auch schon beim vorzeitigen Spielstart einen Kaiserlichen spielen? Erhalte ich den kleinen Begleiter für alle meine Charaktere? Muss ich als Kaiserlicher spielen, um kaiserliche Rüstung herzustellen oder Rüstung in diesen Stil umzuwandeln? Muss man, wenn man zusammen mit seinen Freunden beginnen möchte, jeweils das gleiche Volk wählen, um von Anfang an gemeinsam spielen zu können? Oder muss man einfach nur Mitglied in der gleichen Allianz sein? Wird es mir als Mitglied des Aldmeri-Dominions verboten sein, in die Sümpfe von Schwarzmarsch oder die Wüsten von Hammerfall zu reisen? Oder kann ich frei und ohne Einschränkungen durch Tamriel reisen? Wird es eine Möglichkeit geben, die Begleiter zu deaktivieren? Kann ich meinen Begleiter einfach verschwinden lassen oder wird er ständig um mich sein, angezogen wie eine Motte vom Licht? Was die Charaktere betrifft, werdet ihr acht verschiedene Helden zur gleichen Zeit verwalten können. Mit diesen könnt ihr die Welt von ESO nach Belieben unter die Lupe nehmen, euch den drei verschiedenen Allianzen anschließen, euch im PvP beweisen und eure Charaktere nach Belieben verbessern. Wenn ihr zudem von Beginn an mit euren Freunden zusammen Abenteuer erleben wollt, müsst ihr lediglich der gleichen Allianz angehören. Ihr werdet euch nach einer Einführung zu Spielbeginn zusammen mit euren Mitstreitern am gleichen Ort treffen und sofort in Gruppen losziehen können. Versäumt nicht gemeinsam eine Gilde zu gründen, so könnt ihr zusätzlich von eurer Gruppe profitieren. Aber Vorsicht: Ist die Gilde einmal gegründet, kann selbst der Gildenleiter die Allianzenzugehörigkeit eurer Gilde nicht mehr ändern. Nur so ist es möglich, dass Gilden im AvA alleinig solche Burgen beanspruchen können, die sich unter der Obhut ihrer jeweiligen Allianz befinden. Ihr solltet also eure Entscheidung, welcher Allianz eure Gilde angehören soll genauestens abwägen. Tritt ein Spieler einer Gilde bei, erhalten alle seine Charaktere Zugang zu Gilden, egal welcher Allianz die Charaktere angehören. Sobald ihr die Quests der Gebiete eurer Allianz beendet habt, könnt ihr in die Regionen der anderen Allianzen reisen. Somit kann jeder die komplette Landkarte von Tamriel unsicher machen und in den verschiedensten Regionen Abenteuer erleben. Doch nun zu den zusätzlichen Inhalten der einzelnen Editionen. Die Zusatzinhalte des bei Vorbestellung erhältlichen und auch nachträglich noch erwerbbaren Entdeckerpaketes werden ab dem Releasedatum, dem 4. April verfügbar sein. Volk und Allianz können bei Einlösung des vorzeitigen Zugangs frei gewählt werden. Wurde das Spiel bei einem der teilnehmenden Einzelhändler erworben, muss der vorzeitige Zugang vor seinem Beginn per Code auf der offiziellen Seite freigeschaltet werden. Solltet ihr die Digitale Edition im ESO Onlineshop gekauft haben, müsst ihr nichts tun und die Inhalte werden automatisch aktiviert. Selbiges gilt für die Inhalte der Imperial Edition. Während des vorzeitigen Zugangs dürft ihr alle enthaltenen Inhalte spielen. Auch hier müssen im Einzelhandel erworbene Versionen erst mit einem Code freigeschaltet werden, im ESO Onlineshop gekaufte Editionen werden automatisch freigeschaltet. Spieler, die die Einzelhandelsversion der Imperial Edition vorbestellt haben, müssen ab dem 4. April den in der Box enthaltenen Code aktivieren, um die bereits erhaltenen Gegenstände zu bewahren und die restlichen Inhalte dieser Edition freizuschalten. Um die in der Imperial Edition enthaltenen Schwüre von Mara zusammen mit einem/r anderen Spieler/in nutzen zu können, wird dieser Zusatzkontent nur einmal benötigt. Bei Ausrüstung der Schwüre müssen sich die beiden Charaktere im Spiel einem Schrein von Mara nähern. Dort kann das Ritual durch Aktivierung des Gegenstands und Ausrichtung auf den anderen teilnehmenden Charakter durchgeführt werden. Beide Charaktere müssen nun dem Ritual zustimmen. Nach einer kurzen Feier bekommen beide Charaktere einen Ring, der den Namen des jeweils anderen Charakters trägt. Bei gemeinsamen Abenteuern und dem Tragen der Ringe, erhalten beide Charaktere einen Bonus auf ihre Erfahrung. Jedoch kann jeder Schwur nur einmal gesprochen werden und sich nicht ändern, sodass der geschlossene Bund auf ewig besteht. Die Begleiter der Zusatzeditionen, z.B. der Hoppler oder die Schlammkrabbe, sind für das komplette Konto eines Spielers, also für jeden Charakter, verfügbar. Liest man im Spiel die Nachricht, in dessen Anhang sich der Begleiter befindet, wird der Begleiter in das Inventar des Charakters abgelegt. Möchtet ihr den Begleiter nun auch mit einem anderen Charakter nutzen, legt ihn in euer Bankfach und holt ihn mit dem anderen Charakter ab. Der Anhang ist einmalig verfügbar. Wollt ihr den Begleiter aus irgendeinem Grund nicht mehr mit euch reisen lassen, benutzt ihn einfach nicht. Mit der Imperial Edition ist es möglich kaiserliche Rüstungen zu schmieden und andere Rüstungen in den kaiserlichen Stil umzuwandeln. Charaktere des Kaiservolkes könne von Beginn an Rüstungen und Gegenstände im kaiserlichen Stil herstellen. Charaktere anderer Völker müssen jedoch erst das richtige Lehrbuch finden, um diesen Stil kennen zu lernen. Jedoch kann jedes Volk einen Gegenstand beliebigen Stils in den kaiserlichen Stil umwandeln. Jedoch werden auf diesem Wege umgewandelte Gegenstände an das eigene Konto gebunden. Sie können nur noch mit Spielern gehandelt oder geteilt werden, die die Imperial Edition besitzen. Spieler, die diese Edition nicht besitzen, können die kaiserlichen Gegenstände aber von Handwerkern erwerben, die den kaiserlichen Stil beherrschen. Viel Spaß bei der Vorfreude auf The Elder Scrolls Online! Offizielle Newsmeldung auf eldersrollsonline.com Newsmeldung im Forum Diskussion im Forum
Ein weiteres Mal durften wir die Beta von Elder Scrolls Online im Pressewochenende von 7.2. - 11.2. für euch antesten. Diesmal stand PvP und damit verbunden Cyrodiil auf dem Plan. (Dies ist einer von drei Artikeln zum zweiten ESO-Pressebetawochende. Ihr findet die Übersichtsseite hier und Royals Artikel hier. Wenn ihr es noch nicht getan habt, solltet ihr unbedingt die Testberichte zum ersten Wochenende lesen, da Royal (hier) und ich (hier) dort unsere allgemeinen Eindrücke beschreiben.) Die Reise begann mit meinem Charakter von letztem Wochenende auf genau Level 10, dem Level, ab dem man Cyrodiil betreten kann. Nach ein wenig Menügefummel, was beim ersten Mal ziemlich verwirrend und unübersichtlich ist, landete ich schließlich direkt in meinem Gebiet im Ebenherz-Pakt. Durch eine Einführungsquest im Lager lernt man dort die verschiedenen Basics bezüglich Belagerungstaktik und vor allem die Bedienung und Reparatur von Belagerungsgerät. Wichtige Details fehlten während dem Tutorial jedoch leider, darunter wie man die Belagerungsgeräte genau repariert (zuerst das Reparaturkit auf Q legen, dann dort auswählen, dann kurz Q auf das Ziel drücken), oder komplett wo man Belagerungswaffen kauft bzw. wie man sie aufstellt (genauso wie das Reparaturkit benutzen). Sobald man das einmal gemacht oder gehört hat, ist es zwar ganz und gar nicht schwer, aber darauf muss man eben erst einmal kommen. Nachdem wir nicht genug Pressespieler hatten, um ein ständiges Schamürzel innerhalb der Kampagne aufrecht zu erhalten, waren die einelnen Schlachten auf verschiedene Termine gelegt. Dementsprechend hatte ich noch genug Zeit, um Cyrodiil auf eigene Faust zu erkunden. Mein Weg führte mich zuerst zu einer Festung des Aldmeri-Dominions, wo ich testweise einige Wachen angriff, jedoch sofort die Flucht ergriff, als ich feststellte, dass sie alleine unmöglich zu besiegen waren, selbst im Zweikampf - zumindest für einen Spieler der Stufe 10. Nachdem ich die Flucht ergriffen hatte, bewegte ich mich weiter durch Cyrodiil Richtung Osten. Immer wieder fiel mir dabei auf, dass die Landschaft leider erschreckend unbelebt wirkt. Zwar ist das auch den mangelnden Spielern der Pressebeta zuzurechnen, doch ich kann mir nicht vorstellen, dass die Welt mit ihnen in Cyrodiil deutlich belebter wirken wird. Während der Schlachten war zwar ordentlich etwas los, aber wie gesagt beim Herumstreunen fehlten größtenteils sogar die Tiere. Als ich mich schließlich der Kaiserstadt näherte, entdeckte ich ein kleines Zelt mit zwei kaiserlichen Deserteuren. Erster Gedanke: Angriff. Und ich habe es noch im selben Moment bereut, als ich auf sie geschossen habe. Die beiden Kaiserlichen nahmen mich einfach in der Luft auseinander, ohne dass ich sichtbaren Schaden ausgeteilt hatte. Die Schlammkrabbe davor war jedoch erstaunlich leicht besiegt gewesen. Da begann die kleine Tortur, denn ohne Seelenstein blieb mir nichts anderes übrig, als zu der nächsten Festung unter der Kontrolle meiner Allianz zurück zu kehren. Selbst außerhalb der Kriegszeiten gab es nämlich keine benutzbaren Wegschreine in der Nähe. So musste ich den ganzen bisher zurückgelegten Weg ohne Pferd erneut mühsam bestreiten. Im weiteren Verlauf umrundete ich die Kaiserstadt auf der Suche nach einem Weg näher heran. Da sie hinter einer dichten Nebelwand verborgen lag, ließen sich nur die Konturen erahnen. Der See selber war nicht zu durchqueren. Sobald man sich weiter hinein wagte, wurde man von unsichtbaren Wesen - dem Geräusch nach fleischfressenden Fischen - angegriffen und starb rapide. So folgte ich dem Weg zur laut Karte einzigen intakten Brücke, nur um dort eine Schlacht zwischen Daedra von Molag Bal und kaiserlichen Soldaten vorzufinden. Ihre Anführerin erklärte mir, dass an das Betreten der Kaiserstadt nicht zu denken war und so musste ich wieder meiner Wege ziehen. Ich umrundete die Kaiserstadt und versuchte auf der Karte - die übrigens mit einer dreieckigen Form auf den ersten Blick mit Cyrodiil wenig gemein hatte - eine der Städte die man versprochen hatte, ausfindig zu machen. Das erwies sich leider als gar nicht so einfach, da leider keinerlei Marker oder ähnliches vorhanden waren. Letzten Endes stellte sich ein dunkler Fleck den ich für ein kleines Dorf gehalten hatte, als Cheydinhal heraus. Die Stadt selber war von einem Krieg zwischen Kaiserlichen und Rebellen ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Hier konnte ich die Kaiserlichen jedoch zum ersten Mal im Zweikampf besiegen, selbst zwei gegen einen war kein Problem mehr. Die Quests, die man mir dort angeboten hatte, musste ich jedoch aus zeitlichen Gründen leider streichen. Auf den folgenden Schlachttermin konnte ich mich in Cheydinhal jedoch bestens vorbereiten. Ich levelte dort noch einmal kräftig meinen Umgang mit dem Bogen und erlernte noch einige praktische Fähigkeiten um meinen Gegnern richtig einheizen zu können. Der Abend begann etwa eine Stunde vor dem Termin mit dem Diebstahl einer Schriftrolle der Alten. Ich beschloss, dem Dieb zu folgen, da man seinen Weg auf der Karte verfolgen konnte und so traf ich nur wenig später auf eine Gruppe von Spielern - drei an der Zahl. Die Begegnung dauerte jedoch nur sehr kurz, da ich nicht einmal in der Lage war einen einzigen der sofort zauberbaren Angriffe zu benutzen bevor ich tot war. Es war der erste relativ niederschmetternde Tod an diesem Abend und jeder von ihnen mündete in eine ewige Lauferei, die sich ohne Pferd - und sicherlich auch mit - einfach ewig in die Länge zu ziehen schien. Deshalb vorab an jeden: Wenn ihr als Gruppe in die Schlacht zieht, nehmt euch Tonnen von Seelensteinen mit, sie erleichtern euer Leben. Wir sammelten uns anschließend nahe der Festung des Aldmeri-Dominions, um sie für den Ebenherz-Pakt zu beanspruchen. Der Anfang ging ziemlich schleppend, selbst mit 20 Spielern erwies sich die Übernahme des Bauernhofes der Festung als schwer bis unmöglich. Mit einer koordinierten Absprache und routinierteren Spielern, die vielleicht höher als Level 10-20 sind, ließe sich das jedoch sicherlich auch mit weniger Leuten problemlos erledigen. Während der folgenden Minuten sammelten sich immer mehr Spieler an und schließlich hatten wir die drei umliegenden Lager erobert und konnten mit der Belagerung der Festung beginnen. Wie sich herausstellte hatte man uns jedoch ohne jegliche Erklärung ins kalte Wasser geworfen. Die wenigen Spieler die wussten was zu tun war, versuchten zwar verzweifelt alles zu koordinieren, für eine reine Anfängertruppe war der Job jedoch nicht zu erledigen. Die folgende halbe Stunde verbrachten wir damit, die Burg mit zahlreichen unkoordinierten Belagerungsmaschinen zu Kleinholz zu verarbeiten, was jedoch auch nicht sonderlich gut funktionierte. Währenddessen stellte ich mehr als nur einmal fest, dass mir ein Spieler auf Level 30 oder höher selbst im 3 gegen 1 einfach haushoch überlegen war, von dem "Levelausglich" war hier wenig bis gar nichts zu merken. Als wir nach einer geschlagenen dreiviertel Stunde - und zahlreichen Läufen um wieder zur Festung zu kommen - endlich das Tor durchbrachen, ging es jedoch endlich vorran. Ab da hatten wir endlich mehr oder weniger verstanden was zu tun war und auch die zweite Mauer war schnell durchbrochen. Zu Gute kam uns hier lediglich, dass die meisten Spieler des Aldmeri-Dominions wohl an einer anderen Front gegen das Dolchsturz-Bündnis kämpften. Sonst wäre unser unorganisierter Haufen wohl nicht weit gekommen. Nachdem wir die erste Festung erobert hatten, setzten wir zur zweiten an, die dann relativ schnell ebenfalls erobert war. Insgesamt hatte uns die Eroberung zweier Festungen insgesamt drei Stunden gekostet, der meiste Teil davon das Eingewöhnen und und die Zeit, sich zurecht zu finden, jedoch auch angemerkt, dass wir keine wirkliche Gegenwehr hatten. Fazit Abschließend lässt sich über die Schlacht sagen, dass sie für das erste Mal viel zu erschlagend war. Es turnten einfach hunderte Spieler und NPCs durch das Bild und obwohl ich Lebensleisten für alle Anwesenden eingeschaltet hatte - blau für Verbündete, rot für Gegner - konnte ich in der Menge selten einen von ihnen ausmachen. Für Bogenschützen war das Chaos definitiv mehr als kontraproduktiv. Ohne wirkliches Tutorial muss man sich auf gute Führung verlassen, um eine Festung effizient einnehmen zu können. Mangelnde Tutorials machten den Start schwer und ziemlich unspektakulär, nahmen mir beinahe die Lust am weiteren Verlauf der Schlacht teilzunehmen. Erst als sich sichtbarer Fortschritt erkennen ließ, begann die Schlacht endlich Spaß zu machen und als ich schließlich herausgefunden hatte, wo ich Belagerungsmaschinen herbekam und damit selber endlich einen Einfluss auf die Schlacht nehmen konnte - an Kampf gegen NPCs oder andere Spieler war auf Level 10 einfach überhaupt nicht zu denken - war ich auch endlich voll bei der Sache. Was Elder Scrolls Online auf diesem Gebiet definitiv fehlt sind Tutorials, die einen in die Schlachten einführen - vielleicht sogar mit einer Beispielschlacht - ansonsten birgt das PvP definitiv viel Potential und eine Menge Spaß.
Wir durften Elder Scrolls Online ein weiteres Wochenende spielen. Das heißt: Noch mehr PvE-Eindrücke und einen ersten Blick in den Allianzkrieg. (Dies ist einer von drei Artikeln zum zweiten ESO-Pressebetawochende. Ihr findet die Übersichtsseite hier und Nerians Artikel hier. Wenn ihr es noch nicht getan habt, solltet ihr unbedingt die Testberichte zum ersten Wochenende lesen, da Nerian (hier) und ich (hier) dort unsere allgemeinen Eindrücke beschreiben.) Soweit die Theorie. In der Praxis gab es vor allem eines: Chaos! Ich muss zugeben, ich habe noch nie (!) den PvP-Teil eines MMORPGs gespielt, aber das ist nicht was ich erwartet hatte... Aber fangen wir vorne an: Nachdem ich das erste PvP-Event am Samstag Abend verpasst hatte, war die Vorfreude auf das zweistündige Event am Montag natürlich besonders groß. Schon am Sonntag habe ich das "Tutorial" gespielt, in dem man hauptsächlich lernt, wie man Transportschreine benutzt um von einer eingenommenen Burg direkt zu einer anderen zu springen und Belagerungswaffen bedient. So weit so gut, weiter mit PvP... Etwa eine halbe Stunde vor offiziellem Eventbeginn bin ich nach Cyrodiil gereist, das fast ausschließlich vom Aldmeri-Dominion besetzt war. Prompt hat sich über den Gebiets-Chat eine Gruppe gebildet, um eine der beiden Burgen an unserer Grenzen einzunehmen. Dazu müssen wir zuerst einmal die drei Handwerksbetriebe in der Umgebung erobern. Wir treffen uns also in der nähe der Mine, greifen an ... und werden innerhalb von wenigen Sekunden von den NPC-Wachen getötet. Daraufhin verfallen unser Gruppenleiter und eine Bretonen-Bogenschützin in heftigen Streit darüber, wer denn schuld sei, sie fliegt aus der Gruppe und macht kurzerhand ihre eigene auf. Man rufe sich in Erinnerung: Dieses Leute haben sich in irgendeiner Weise dazu qualifiziert, bei der Pressebeta mitzuwirken... Dieses absolut lächerliche Intermezzo macht zwei Sachen deutlich: 1. Liegt Flamen wohl in der Natur des Multiplayers mit anderen Spielen und 2. sind die NPC-Charaktere viel zu stark. Ich verstehe die Intention dahinter: Burgen sollen auch ohne menschliche Spieler nicht leicht einzunehmen sein. Wenn der Magier einen tankartigen Charakter wie mich jedoch mit zwei Feuerbällen umbringt, ist man weit über das Ziel hinausgeschossen. Vielleicht wird das ja mit höheren Leveln besser (Ich war erst 12), aber dann soll man nicht behaupten, die schwachen Spieler werden auf ebenbürtiges Niveau gebufft. Wie auch immer, auf jeden Fall musste ich nun den ganzen Weg zum Kampfgebiet erneut laufen, was immer mehrere Minuten dauert. Man kann das zwar umgehen, indem Verbündete ein Feldlager in der Nähe aufstellen, an dem man auch respawnen kann, allerdings verschwindet dies nach nur wenigen Benutzungen wieder. Da ich an diesem Tag noch oft sterben werde verbringe ich insgesamt mindestens ein Viertel meiner Zeit mit Laufwegen. Auch hier ist der Sinn wieder klar: Wenn man schnell wieder zur Burg kommen könnte, gäbe es ja einen ununterbrochenen Fluss an Nachschub und die Schlacht würde nie ein Ende finden. nur Spaß macht die Lauferei halt nicht... Irgendwann haben wir die Betriebe dann doch mal eingenommen (ohne auch nur einen einzigen Dominion-Spieler zu sehen) und gehen nun mit Belagerungswaffen auf das Burgtor los. Schleppende Minuten, in denen rein gar nichts passiert, da es das Dominion offenbar nicht für notwendig hält, Gegenwehr zu leisten. Kurz bevor das Tor bricht kommt der erste zögerliche Verteidigungsversuch in Form einer auf der Burgmauer aufgestellten Balliste. Diese schießt, und wenn man nicht schnell genug ausweicht sinkt das eigene Leben auf etwa 10 %. Hier hatte ich tatsächlich ein wenig Spaß und es war tatsächlich immer beruhigend wenn einer unserer Magier einen Schutzzauber errichtet hat. Sobald wir durch das Tor durch waren, brach die Hölle los: Die Dominion-Spieler hatten zwar alle kleine gelbe Wappen über ihrem Kopf, wer nun aber welche Rolle übernahm, war absolut nicht zu erkennen. Dazu kam, dass die verteidigenden NPCs keine Symbole über ihren Köpfen hatten und somit erst bei näherem Hinsehen von den eigenen Verbündeten unterscheidbar war. Das alles hat darin resultiert, dass jeder einfach auf denjenigen Charakter gehauen hat, den er als erstes als Feind identifizieren konnte. Auch die Heiler waren vollkommen überfordert, da das Kampfgeschehen einfach eine vollkommen unübersichtlicher Wust aus Körpern war, in den hin und wieder ein paar Ballistengeschosse gehagelt sind (Nach einem solchen Treffer war man natürlich sofort tot wenn man zuvor oder danach irgendwelchen Schaden genommen hatte). Wie gesagt, unter "epischer Schlacht" stelle ich mir etwas anderes vor... Natürlich sehe ich das Potential in dem System. Wenn man eingespielte, organisierte Kleingruppen hat, die sich auch gegenseitig erkennen (Gruppenmitglieder haben Pfeile über dem Kopf) und geschlossen vorgehen, könnte daraus tatsächlich so etwas ähnliches wie Taktik erwachsen. Wie gesagt, könnte. Denn in dieser Beta war es das pure Chaos. *** Wie ich bereits erwähnt habe, habe ich wieder einiges an PvE gespielt und habe einige Anmerkungen zu dem, was ich letzte Woche geschrieben habe: Das Questdesign nimmt mit der Zeit etwas ab. Ich hatte während des Wochenendes mindestens vier verschiedene "Töte X Kreaturen vom Typ Y"-Quests, einer davon ein völlig unmotivierter Zettel der Sorte "Ich zahle für 25 Krokodilzähne". Es gab immer noch viele gute Quests, aber hier sind mir Quests das erste mal negativ aufgefallen. Dafür hat sich das Balancing stark verbessert. Ich kann es alleine nun gerade noch so mit zwei Gegnern aufnehmen, der dritte ist dann meist mein Tod. Deswegen habe ich mir angewöhnt, durch die Gebiete zu schleichen, um nicht von den vielen Mobs bemerkt zu werden. Die Bosskämpfe waren eigentlich alle anspruchsvoll, aber bei weitem nicht unschaffbar. Allerdings waren meinem Empfinden nach die Magier sowohl bei den Bossen als auch bei den normalen Mobs viel stärker als ihre physisch kämpfenden Entsprechungen. Das kann allerdings auch subjektive Wahrnehmung sein, schließlich trage ich schwere Rüstung. Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass es Handwerksskills gibt, bei denen die Ressourcen leuchten, wenn man in der Nähe ist. Das ist richtig, ich habe den Skill aber nicht ausprobiert, da ich lieber in Kampfskills investiert habe. Ich bin mit dem PvE-Content bisher immer noch sehr zufrieden. In der Nacht von Samstag auf Sonntag habe ich mit zwei anderen Spielern einen Dunklen Anker zerstört. Wir waren eigentlich viel zu niedriges Level und sind deswegen dauernd gestorben. Da die Anker aber nicht zurückgesetzt werden, haben wir es schlussendlich doch geschafft (Viele kleine Stiche tun halt auch weh). Ein wirklich befriedigendes Gefühl. Leider habe ich vergessen, davon Video- oder Bildaufnahmen zu machen...
Im Mittelpunkt des Geschehens von The Elder Scrolls Online steht die Heimsuchung Tamriels durch den daedrischen Fürsten Molag Bal, der mithilfe riesiger magischer Konstrukte die Grenzen zwischen Tamriel und seiner Ebene Kalthafen im Reich des Vergessens überwindet, um die Seelen der Bewohner Tamriels zu versklaven und das Reich mit Daedrahorden zu überrennen. Beim Erkunden der Welt von Elder Scrolls Online werdet ihr immer wieder auf diese gewaltigen, unzerstörbar erscheinenden daedrischen Maschinerien stoßen. Doch es gibt Hoffnung: Mit vereinten Kräften lassen sich diese schrecklichen Werkzeuge Molag Bals wieder zurück in das Reich des Vergessens verbannen. Eines der großen Ziel der Entwickler von The Elder Scrolls Online war es, die Endzeitszenarien bei der Begegnung des Spielers mit einem solchen Dunklen Anker besonders eindrucksvoll darzustellen. Die Spieler sollen sich im Klaren sein, in welcher Gefahr sich Tamriel mit dem Auftauchen der daedrischen Konstrukte befindet. Zudem sollen die Begegnungen die Spieler dazu verleiten in Gruppen zu agieren und so mehr Abwechslung in ihr Spiel zu bringen. Die Entdeckung und Vernichtung eines solchen Ankers soll Interesse hervorrufen und Anforderung bieten, sodass ihr die Herausforderung des daedrischen Fürsten der Versklavung und Zwietracht annehmt. Im Laufe der Entwicklung von Elder Scrolls Online wurden die Anker immer größer und imposanter, mit dem Ziel, eine schreckliche und eindrucksvolle Bedrohung zu schaffen. Dadurch kamen einige technische Herausforderungen auf die Entwickler zu. Die daedrischen Konstrukte sollten schon von weitem sichtbar, und die Endzeitstimmung bei der Begegnung deutlich zu spüren sein. Die Szene dieser Begegnung wurde mit einer beeindruckenden Beschwörung versehen, Details und Effekte auf gewaltige Ausmaße erweitert. Bei der Betrachtung der Effekte spielten auch die Soundeffekte eine große Rolle. Anstatt nur ein vielleicht erwartetes Klirren oder Rattern riesiger Metallketten zu simulieren, wurden besonders eindrucksvoll klingende Hintergrundgeräusche eingefügt wie zum Beispiel auch der tiefe Klang von Tubas und Güterzügen. Zu den Effekten zählen außerdem magische Runen und allerlei Licht- und Fx-Effekte. Das Ziel ist, eine starke und emotionale Reaktion zu bewirken, indem die Begegnung laut, schwer und gefährlich wirkt. Doch die Effekte machen nicht alles aus. Gewaltige Ketten bohren sich in den Boden und aus dem Reich des Vergessens strömende Daedra verwüsten die umliegende Gegend und bringen Leid und Terror mit sich. Um einen Anker zurück nach Kalthafen zu verbannen benötigt ihr die Hilfe von Verbündeten, die zusammen mit euch die Geschöpfe aus Oblivion zurückdrängen und schließlich den Anker zerstören. Doch nicht alle Dunklen Anker sind gleich: Es gibt eine Vielzahl an Variationen und besondere Anführer, die zufällig erscheinen können. Es besteht sogar die Möglichkeit sich einem von Molag Bals Generälen selbst stellen zu müssen. Um einem solchen Szenario noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen, wird der gesamte Kampf zusätzlich durch Molag Bals Stimme selbst (in der deutschen Fassung gesprochen von Frank Glaubrecht, bekannt auch als Al Pacinos, Kevin Costners oder Pierce Brosnans Stimme) untermalt, der Spott und Hohn auf euch herabregnen lässt. Doch warum sollte man sich einer solchen Begegnung aussetzen? Das Erlebnis selbst sollte zwar schon Belohnung genug sein, trotzdem gibt es natürlich auch eine zusätzliche Entlohnung für die Verbannung eines Ankers. So wird zum Beispiel der Ruf innerhalb der Kriegergilde verbessert, ihr erhaltet Errungenschaften und dürft euch über Belohnungen kosmetischer Art freuen. Lasst euch überraschen! Newsmeldung auf elderscrollsonline.com Diskussion auf Scharesoft.de

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