Das Computerspiel der Zukunft - eine "eierlegende Wollmilchsau"

Dieses Thema im Forum "Andere Spiele" wurde erstellt von Jorgodan, 17. Oktober 2018.

Schlagworte:
  1. Licht

    Licht Mr. Morrowind 2015/2016/2017

    @Jorgodan, vielleicht musst du dir noch einmal den Beitrag von @Viele-als-Einer und vielleicht auch meinen durchlesen. @Veterano hat in einem anderen Thread erklärt, was es mit der Planung und Software, sowie mit den Kundenwünsche auf sich hat. Die Ideen selbst sind nicht.

    Wenn sich die Spiele nur durch Story unterscheiden sollen, dann kannst du das Studio gleich schließen. Man muss abwegen, ob ein Spieler etwas braucht oder ob es Sinn macht. BioShock benötigt kein Open World, um gut zu sein. Es gibt auch einen Unterschied zwischen der Kritik. Wenn ich sage, dass das Gameplay in Witcher 3 sehr simpel sei, dann ist es nicht automatisch schlecht oder störend. Wenn der Entwickler jedoch viele Fehler gemacht hat und sehr wenig vom Spiel vorhanden ist, dann kann man schon von "nörgeln" reden. Den meisten Leuten reicht reicht das Gameplay von Witcher 3, klar wünschen sie sich ein besseres Werk, aber den meisten hat es im Spiel nicht zu sehr gestört. Der Fokus liegt woanders.

    Ich kann dir sagen, wir sind noch sehr weit entfernt.;)

    Daran ist Telltale Games untergegangen. Viele Spiele andere Story, kein anderes Gameplay. Ich möchte so ein Spiel nicht.:confused:

    :eek:
    Du brauchst einen Kurs mit dem Tamriel-Almanach. Angefangen hat es mit Arena und Tamriel würde schon einmal vollständig nachgebaut (mehr oder weniger). Ich bezweifle, dass ein Games as Service Model mit neuen Gebieten im Singelplayer von TES noch kommen sollte, da hier ESO als Konkurrent stehen würde und Bethesda sowieso DLCs anbietet. Ok, gibt es schon mit dem Creation Club.

    Wenn ich mir aber die Wünsche anhöre, wäre nicht The Elder Scrolls Online eine bessere Alternative? Gameplay ist wesentlich besser. Grafik an einigen Stellen, aber bei dem letzten Wettbewerb im offiziellen Forum kam ich nicht aus dem Staunen heraus. So viele Möglichkeiten! @ddr.Peryite hat mir gezeigt, dass das RP deutlich besser ist. Man kann sich mit mehreren Leuten unterhalten und eine Geschichte erfinden, dazu hat er noch gezeigt, dass die Möglichkeiten des Bausmodus begrenzter sind, aber dass man hiermit wunderbare Heime zaubern kann. Dazu gibt es noch reichlich Aktionen. DLCs kauft ihr auch hier oder erhaltet sie neuerdings auch kostenlos.

    Ich gebe dir aber recht, ich würde mir manchmal auch sowas wünschen. Dennoch weiß ich nicht, ob das wirklich gut wäre. Persönlich möchte ich nicht der Dovahkiin sein, der ganz Tamriel bereisen kann, da die Story dahinter langweilig war. Ich finde die Nutzung der einzelnen Länder und einem neuen Charakter als Held gar nicht so schlecht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Oktober 2018
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  2. dilldappel

    dilldappel Abenteurer

    @Jorgodan "Wer nicht kämpft, hat schon aufgegeben" Natürlich haben wir Einfluß. Vor allem durch was wir kaufen und wen wir Unterstützen.
    Wir sind der Markt ;)
     
  3. Kleiner Prinz

    Kleiner Prinz Hausvetter

    Nein, wäre es nicht, ...zumindest nicht für mich.
    Ich hatte es mal angespielt, und fand es einfach nur langweilig.

    Bei Skyrim & Co. brauche ich meine eigene gestaltete Welt.
    Schon damals bei Oblivion hatte ich das Spiel nach der Installation wieder vom PC geworfen, weil ich es optisch grottenhässlich fand.
    Erst nachdem es dazu genug Mods gab, und ich es nach eigenen Vorgaben gestalten konnte, fand ich Interesse an Oblivion.
    Ebenso erging es mir mit Skyrim.
    Hätte es keine Mods gegeben, wäre es sofort wieder vom Rechner geflogen.

    Der Reiz solcher Spiele ist also wohl das Mitgestalten, und nicht so sehr das Spiel selbst.
    Bei Skyrim kommt aber noch hinzu, dass es "meine" Welt ist, und nicht, dass ich "Teil" einer Welt bin, wie bei TES Online.

    Dies ist aber wohl auch der Grund, warum man fast jedes andere Spiel, sei es Tomb Raider, oder ein Shooter, in der Regel nur eins /zweimal spielt, und es danach im Regal verschwindet.
    Nur Spiele, welche man durch Mods beeinflussen kann, haben den Reiz, länger und öfter gespielt zu werden, wie zum Beispiel Fallout IV, an dem ich auch viele Monate meinen Spass hatte.
    Im Übrigen bin ich nicht mehr so sehr der Online-Gamer, war es aber mal, mit Wolfenstein ET, wo ich mir die Nächte im Internet oder auf LAN-Partys um die Ohren geschlagen habe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Oktober 2018
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  4. Licht

    Licht Mr. Morrowind 2015/2016/2017

    Das kann ich verstehen. Die Modder haben TES etwas Unglaubliches gegeben.

    Ich kann dir sagen, dass es in ESO ebenfalls ohne Mods möglich seine eigene Welt zu erschaffen. Sei es durch den Baumodus oder den eigenen Charakter.

    Hier einmal ein paar Beispiele:

    [​IMG]

    [​IMG]

    https://www.instagram.com/evesa_sul/p/Bo4ltU5FIpF/?utm_source=ig_share_sheet&igshid=131oz85vg4fv8

    https://www.instagram.com/p/Bo2Tn56hPe5/?utm_source=ig_share_sheet&igshid=1nxjuc0s2de50

    Falls man jetzt wirklich die gesamte Welt verändern muss, wäre es für mich schon kein TES mehr, aber ich akzeptiere dies. Alleine Nehrim umd Enderal sind schon außergewöhnlich, da liegt tatsächlich die Stärke der Reihe, will ich auch nicht missen.:) Da gebe ich dir völlig recht. Die Mods aus Morrowind und die Arbeit der Community begeistern mich heute noch.
     
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  5. Spiritogre

    Spiritogre Vertrauter

    Zu ESO kann ich noch sagen, dass ich am Anfang die Beta gespielt habe und es furchtbar fand. Erst nach ca. einem Jahr habe ich es dann doch noch mal versucht und was soll ich sagen, ich finde es fantastisch, teils tatsächlich besser als Skyrim vom Gameplay her. Und man kann es natürlich auch solo wie ein normales offline RPG zocken ohne mit anderen zu interagieren.
     
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  6. Kleiner Prinz

    Kleiner Prinz Hausvetter

    Dann werde ich es mir bei Gelegenheit auch noch einmal anschauen. :)
     
  7. dilldappel

    dilldappel Abenteurer

    So empfindet jeder anders. ich komme mit dem haptischen Feedback garnicht klar und von der Optik wirkt es wie TES for Kids. Es hat viel Potential sicher, aber es muss einfach erwachsener werden.
     
  8. Jorgodan

    Jorgodan Ehrbarer Bürger

    Da magst du Recht haben, ich habe ESO noch nicht gespielt. Und letztlich scheint es ja in der Art wie es gehandhabt wird, mit den regelmäßigen DLCs und Erweiterungen doch auch nahe am Prinzip des Game as Service zu sein. Da ich bisher Onlinespiele gemieden habe und erst durch Conan exiles auch eine positive Erfahrung gemacht habe, ist nicht ausgeschlossen dass ich in ESO die nächste Stufe eines "perfekten Spieles" erforschen werde. Das Spiel entwickelt sich halt immer weiter, was ja ein wichtiges Kriterium für ein gutes Spiel sein kann.

    Ach ein alter Revoluzzer;) Natürlich sind wir der Markt, aber deshalb kaufe ich noch lange kein schlechtes Spiel nur weil es "fair trade" produziert wurde oder ich das Entwicklerstudio retten möchte. Vor diesem Hintergrund ist ganz klar : Das Produkt macht den Markt und nicht der Markt macht das Produkt. Und daran kannst du gar nichts ändern. Es sei denn du verkündest die Weltrevolution und schaffst die freie Marktwirtschaft ab. Aber das Experiment ist ja (leider)schon mal gescheitert.

    Ich finde auch die Aussage von @Kleiner Prinz sehr interessant, dass das Spiel besser wird je größer die Möglichkeit des Mitgestaltens ist. da bin ich voll dabei auch wenn ich kein Modder bin. Das kann dann ruhig auch in Abhängigkeit der Story unterschidlich intensiv ausfallen. Bei einem BioShoc sind die Möglichkeiten eher begrenzt. Aber bei Conan Exiles hat es mich gar nicht gestöhrt, dass es eigentlich keine echte Story gibt, weil es ein Sandburgenbau-spiel ist und weil es einen planmäßig eingebautes Gameplay-Mischpult-Modus gibt. Eigentlich das perfekte selberbau Spiel. Fehlt eigentlich noch ein "Quest generator " der dir immer mal ein paar neue , natürlich abwechslungsreiche , Aufgaben zusammenbastelt.

    Es gibt doch schon einige vielversprechende Ansätze aus denen man erkennen kann das das "perfekte Spiel" gar nicht so weit weg zu sein scheint.:cool:
     
  9. dilldappel

    dilldappel Abenteurer

    Ich würde den Begriff "Perfektes Spiel" weglassen. Es ist ein Spiel und der Mensch soll damit spielen.

    Interessante Frage ist die, welche Schnittstelle zwischen Mensch und Maschiene das Spielerlebniss verbessert. Bis jetzt haben sich immer die Fraktionen "Maus und Tastatur" und Gamepad durch gesetzt. VR ist einfach nicht zugänglich für die Masse und bietet nicht das Gefühl von Freiheit und der Möglichkeit dauerhaften Spielens.

    Mit Pokemon GO wurde ich begeistert von Agmentend Reality. Die Idee Real Life mit Spielen zu verbinden finde ich grandios. Leider hat die Switch mich dann herb entäuscht von ihrer Material Qualität, Bildschirm und Akku Laufzeit.

    Aber wäre es nicht geil, man könnte sich an einem coolen Ort wie einer Burg treffen und dann mit einer Augmentend Reality Apperat Skyrim spielen. Man könnte vorhandene Techniken wie Geo Tagging Caches verstecken, Drachen Kämpfe simulieren. Dann kommt zu dem Spiel Aspekt auch der physische Aktivität hinzu. Das wäre ein Erlebniss, wie als wir in meiner Kindheit Schnitzeljagd gespielt haben. Ich fände so so was von Mega Cool :cool: Ich habe jetzt ein Gaming Laptop und genieße die Freiheit spielen zu können wo ich mag. Aber es ist immer noch ein unhandlicher Apperat. Wenn man wirklich spielen könnte, ohne das Gefühl an einer Maschiene zu sitzen, wäre für mich ein riesen Fortschritt.
     
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