*Projekttitel*

E

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Gast
„Wir taten, was wir mussten. Niemand zwang uns dazu. Niemand konnte. Aber wir mussten. Mussten, weil mehr auf dem Spiel stand, als nur unser Leben. Nicht nur unseres. Auch die unserer Kinder, und Frauen, und Eltern. Niemand zwang uns. Aber wir mussten.“


„Ricky! Komm her!“

Ich beobachtete den Jungen, wie er loslief. Seine Schritte, hastig, unüberlegt. Er war jung, zu jung. Zu jung, um hier zu sein. Und doch war er. War gefangen hier.

Als er ankam, sah er mich an. Schmunzelnd betrachtete ich ihn. Mehrere Wochen hier und immer noch nicht mit dem Protokoll vertraut.

„Sie wollten mich seh’n?“

Ich nickte und kramte ein Stück Papier aus meiner Tasche hervor.

„Das ist für dich. Ein Brief. Von deinen Eltern.“

Hastig riss er mir den Brief aus der Hand. Leicht nickte ich ihm zu, die Erlaubnis gebend, sich zu entfernen. Er blickte mich dankbar an. Dann lief er los.

____

Dies ist eine neue Geschichte, an der ich schreibe. Dies heißt nicht, dass Dearly Dreaming beendet ist. Nur bin ich niemand, der sich jeden Tag hinsetzt, und zu schreiben beginnt. Das kann und will ich nicht. Nicht bei meinen Geschichten.

Wenn jemand so etwas macht, dann bitteschön. Ich werde ihn nicht davon abhalten. Aber solche Werke haben dann keine Seele. Kein Innerstes. Kein Geheimnis. Sie sind nicht besonders, und damit wertlos.

Ob ich ein Ziel mit dieser Geschichte verfolge? Schwer zu sagen. Ich werde es so halten wie Dearly Dreaming und darauf losschreiben, wenn ich Lust habe.

Kommentare und Kritik sind erwünscht.

P.S. Und nein, ich habe noch keinen Namen dafür. Der kommt irgendwann nach.
 
Bisher lässt sich ja noch nicht all zu viel beurteilen.
Nach der Einleitung war mein Gedanke richtung Kriegsszenario gerichtet, vorwiegend 1. oder 2. Weltkrieg.

Eventuell ist ja auch ein früherer gemeint, oder es geht gar um ein fiktives Kriegsszenario, oder um keines und ich liege komplett falsch, aber diese Art Einleitung kommt mir verdammt bekannt vor, gibt es da eine zitierte Quelle zu oder entsprang das deinem Geist?

Abgesehen von dieser Vermutung habe ich bisher noch nichts zu beurteilen, Schreibstil ist gut, soweit ich das von dem Stück beurteilen kann, ich bin einfach mal gespannt was da in naher/ ferner Zukunft noch so kommt.
 
@Meister von Cyrodiil - wo siehst du jetzt schon was von irgendeinem Schreibstil? Ich kann da noch nichts von erkennen.

@Dostha ich weiß nicht welchen Effekt du damit erzielen willst, immer nur Satzkonstruktuionen zu veröffentlichen, soll es spannend werden? Soll es Erwartungen wecken? Zumindest bei mir erreicht man mit halbgaren Zeug nichts. Es zerstückelt die Geschichte - als stilistisches Mittel - alles ok - aber es scheint ja jetzt mehr zu einer Masche zu verkommen. Das hat mir schon bei Dearly Dreaming nicht gefallen, dort versuchst du das ja noch mit Pseudo-Philosophischen Textstücken zu retten, was auch mehr oder weniger gelingt, aber es sollte nicht zum Standard werden, wenn du mal mehr planst als irgendwelche Forum-Veröffentlichungen. Wegen dem Spoiler -> siehe PM.
 
Ich versuche, gar nichts zu erreichen. Wem meine Sachen gefallen, dem gefallen sie, wem nicht, bitte, ich kann und will daran nichts ändern. Ich glaube klar gemacht zu haben, dass ich für mich schreibe, nicht für andere.

Natürlich mag man hier fragen, warum ich meine Geschichten dann veröffentliche, wenn ich sie nicht für andere schreibe, oder warum ich dann Kritik und Kommentare erwünsche - das ist ganz einfach. Wenn sich jemand daran erfreut, freue ich mich auch. Das klingt banal, ist aber einfach so.
 
Du meinst mein verwendetes Vokabular, Grammatik und Interpunktion - der Stil variiert nicht wirklich von dem der in Dearly Dreaming angewandt wird/wurde.