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Die Befragung der Henghild

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'''Die Befragung der Henghild''' (engl. ''The Interrogation of Henghild'') ist ein niedergeschriebenes Verhörprotokoll über die Folter und Befragung der Hexe Henghild von Wittestadr durch Mitglieder des [[Grauenfrost|Klans Grauenfrost]]. Der Text dokumentiert ein übernatürliches Ereignis, bei dem eine daedrische Macht direkt in das Verhör eingreift.
'''Die Befragung der Henghild''' (engl. ''The Interrogation of Henghild'') ist ein niedergeschriebenes Verhörprotokoll über die Folter und Befragung der [[Hexe]] [[Henghild von Wittestadr]] durch Mitglieder des [[Grauenfrost-Klan|Klans Grauenfrost]]. Der Text dokumentiert ein übernatürliches Ereignis, bei dem eine [[Daedrische Magie|daedrische Macht]] direkt in das Verhör eingreift.


== Inhaltsangabe ==
== Inhaltsangabe ==
Der Autor Garmath Grauenfrost beschreibt zunächst den routinemäßigen Ablauf der Befragung der Hexe Henghild, die trotz Folterinstrumenten lediglich mit Schreien und Flehen reagiert. Erst als ihr Blut vergossen wird, tritt eine drastische Veränderung ein.
Der Autor Garmath Grauenfrost beschreibt zunächst den routinemäßigen Ablauf der Befragung der Hexe Henghild, die trotz Folterinstrumenten lediglich mit Schreien und Flehen reagiert. Erst als ihr Blut vergossen wird, tritt eine drastische Veränderung ein.


Henghild verfällt in eine tranceartige Starre, während ein starker Wind aufkommt und die Flammen im Raum eine unnatürliche grüne Färbung annehmen. Die Anwesenden hören einen fremdartigen Gesang, den der Autor rückblickend als Sprache des [[Reich des Vergessens|Reichs des Vergessens]] identifiziert. Die Fesseln der Hexe zerfallen, ihr Körper erhebt sich schwebend über dem Block.
Henghild verfällt in eine tranceartige Starre, während ein starker Wind aufkommt und die Flammen im Raum eine unnatürliche grüne Färbung annehmen. Die Anwesenden hören einen fremdartigen Gesang, den der Autor rückblickend als [[Sprache der Daedra|Sprache]] des [[Reich des Vergessens|Reichs des Vergessens]] identifiziert. Die Fesseln der Hexe zerfallen, ihr Körper erhebt sich schwebend über dem Block.


Aus Henghild spricht daraufhin eine fremde, daedrische Stimme, die sich eindeutig als Dienerin von [[Nocturnal]] zu erkennen gibt. Die Entität verurteilt die Grauenfrosts für ihre Taten, bezeichnet Henghild als treue Dienerin und spricht einen weitreichenden Fluch über den gesamten Klan aus. Dieser kündigt eine zukünftige Vergeltung in Gestalt einer „Eiskönigin“ an, die Leid, Folter und letztlich die Vernichtung des Namens Grauenfrost bringen soll.
Aus Henghild spricht daraufhin eine fremde, daedrische Stimme, die sich eindeutig als Dienerin von [[Nocturnal]] zu erkennen gibt. Die Entität verurteilt die Grauenfrosts für ihre Taten, bezeichnet Henghild als treue Dienerin und spricht einen weitreichenden Fluch über den gesamten Klan aus. Dieser kündigt eine zukünftige Vergeltung in Gestalt einer „[[Drodda von Eiskap|Eiskönigin]]“ an, die Leid, Folter und letztlich die Vernichtung des Namens Grauenfrost bringen soll.


Unmittelbar nach der Prophezeiung geht Henghild in grünen Flammen auf und zerfällt vollständig zu Asche.
Unmittelbar nach der Prophezeiung geht Henghild in grünen Flammen auf und zerfällt vollständig zu Asche.


== Analyse ==
== Analyse ==
'''Die Befragung der Henghild''' schildert den eskalierenden Verlauf eines Hexenverhörs, das in einer daedrischen Manifestation und einem Fluch endet. Der Bericht dient sowohl als Warnung vor daedrischen Pakten als auch als Zeugnis der Gefahren okkulter Strafverfolgung. Der Text ist zugleich Verhörprotokoll, Augenzeugenbericht und religiös-okkultes Dokument. Seine nüchterne Einleitung kontrastiert stark mit der späteren daedrischen Manifestation, was die Glaubwürdigkeit des Ereignisses aus Sicht des Autors unterstreichen soll.
''Die Befragung der Henghild'' schildert den eskalierenden Verlauf eines Hexenverhörs, das in einer daedrischen Manifestation und einem Fluch endet. Der Bericht dient sowohl als Warnung vor daedrischen Pakten als auch als Zeugnis der Gefahren okkulter Strafverfolgung. Der Text ist zugleich Verhörprotokoll, Augenzeugenbericht und religiös-okkultes Dokument. Seine nüchterne Einleitung kontrastiert stark mit der späteren daedrischen Manifestation, was die Glaubwürdigkeit des Ereignisses aus Sicht des Autors unterstreichen soll.


Zentral ist die Umkehr der moralischen Rollen: Die Hexenjäger, die sich als rechtschaffen begreifen, werden von Nocturnal selbst der Boshaftigkeit bezichtigt. Der ausgesprochene Fluch verbindet individuelle Schuld mit kollektiver Bestrafung über Generationen hinweg und etabliert ein wiederkehrendes Motiv von Schicksal und unausweichlicher Vergeltung.
Zentral ist die Umkehr der moralischen Rollen: Die Hexenjäger, die sich als rechtschaffen begreifen, werden von Nocturnal selbst der Boshaftigkeit bezichtigt. Der ausgesprochene Fluch verbindet individuelle Schuld mit kollektiver Bestrafung über Generationen hinweg und etabliert ein wiederkehrendes Motiv von Schicksal und unausweichlicher Vergeltung.


Die Schrift gilt als ein eindrückliches Beispiel für direkte daedrische Interventionen in sterbliche Angelegenheiten und wird häufig im Zusammenhang mit späteren Unglücken des Klans Grauenfrost zitiert.
Die Schrift gilt als ein eindrückliches Beispiel für direkte daedrische Interventionen in sterbliche Angelegenheiten und wird häufig im Zusammenhang mit späteren Unglücken des Klans Grauenfrost zitiert. Besonders das Erscheinen von [[Drodda von Eiskap]] kann als Erfüllung der Prophezeiung der Ankunft einer Eiskönigin gesehen werden.


[[Kategorie:Bücher]]
[[Kategorie:Bücher]][[Kategorie:Okkulte Texte]]

Aktuelle Version vom 23. Januar 2026, 12:28 Uhr

Die Befragung der Henghild
Zum Text
Autor Garmath Grauenfrost
Art Buch
Genre Okkulte Literatur

Die Befragung der Henghild (engl. The Interrogation of Henghild) ist ein niedergeschriebenes Verhörprotokoll über die Folter und Befragung der Hexe Henghild von Wittestadr durch Mitglieder des Klans Grauenfrost. Der Text dokumentiert ein übernatürliches Ereignis, bei dem eine daedrische Macht direkt in das Verhör eingreift.

Inhaltsangabe

Der Autor Garmath Grauenfrost beschreibt zunächst den routinemäßigen Ablauf der Befragung der Hexe Henghild, die trotz Folterinstrumenten lediglich mit Schreien und Flehen reagiert. Erst als ihr Blut vergossen wird, tritt eine drastische Veränderung ein.

Henghild verfällt in eine tranceartige Starre, während ein starker Wind aufkommt und die Flammen im Raum eine unnatürliche grüne Färbung annehmen. Die Anwesenden hören einen fremdartigen Gesang, den der Autor rückblickend als Sprache des Reichs des Vergessens identifiziert. Die Fesseln der Hexe zerfallen, ihr Körper erhebt sich schwebend über dem Block.

Aus Henghild spricht daraufhin eine fremde, daedrische Stimme, die sich eindeutig als Dienerin von Nocturnal zu erkennen gibt. Die Entität verurteilt die Grauenfrosts für ihre Taten, bezeichnet Henghild als treue Dienerin und spricht einen weitreichenden Fluch über den gesamten Klan aus. Dieser kündigt eine zukünftige Vergeltung in Gestalt einer „Eiskönigin“ an, die Leid, Folter und letztlich die Vernichtung des Namens Grauenfrost bringen soll.

Unmittelbar nach der Prophezeiung geht Henghild in grünen Flammen auf und zerfällt vollständig zu Asche.

Analyse

Die Befragung der Henghild schildert den eskalierenden Verlauf eines Hexenverhörs, das in einer daedrischen Manifestation und einem Fluch endet. Der Bericht dient sowohl als Warnung vor daedrischen Pakten als auch als Zeugnis der Gefahren okkulter Strafverfolgung. Der Text ist zugleich Verhörprotokoll, Augenzeugenbericht und religiös-okkultes Dokument. Seine nüchterne Einleitung kontrastiert stark mit der späteren daedrischen Manifestation, was die Glaubwürdigkeit des Ereignisses aus Sicht des Autors unterstreichen soll.

Zentral ist die Umkehr der moralischen Rollen: Die Hexenjäger, die sich als rechtschaffen begreifen, werden von Nocturnal selbst der Boshaftigkeit bezichtigt. Der ausgesprochene Fluch verbindet individuelle Schuld mit kollektiver Bestrafung über Generationen hinweg und etabliert ein wiederkehrendes Motiv von Schicksal und unausweichlicher Vergeltung.

Die Schrift gilt als ein eindrückliches Beispiel für direkte daedrische Interventionen in sterbliche Angelegenheiten und wird häufig im Zusammenhang mit späteren Unglücken des Klans Grauenfrost zitiert. Besonders das Erscheinen von Drodda von Eiskap kann als Erfüllung der Prophezeiung der Ankunft einer Eiskönigin gesehen werden.