Auf der E3 durfte natürlich auch Elder Scrolls Online nicht fehlen. Zenimax brachte deshalb pünktlich zu den Pressekonferenzen einen neuen Gameplay-Trailer des kommenden MMO-Titels auf die Plasmabildschirme der Bühne. In insgesamt 102 Sekunden erhalten wir spannende und schöne Einblicke in die Welt von Elder Scrolls Online. Auch wenn der Gameplay-Trailer wenig Gameplay zeigt, so demonstriert er uns dennoch wieder einmal Elder Scrolls Onlines Grafik: Und wir können uns an diesem Punkt nur wiederholen. Das MMO braucht sich nicht zu verstecken. Mit Skyrim kann der neue Titel auf jeden Fall mithalten. Zwar besitzt er an einigen Stellen Schwächen gegenüber dem letzten Singleplayer-Titel der Reihe, kann ihn dafür an anderen Stellen übertrumpfen. Als Beispiel seien hier allein die Wassershader genannt. Auch im Vergleich zu anderen MMOs steht Elder Scrolls Online hoch im Kurs. Bis auf beispielsweise Final Fantasy XIV kann Elder Scrolls Online wohl alle anderen MMO-Titel übertrumpfen. Und um ihm noch einen Bonus gegenüber FF XIV zu geben: Elder Scrolls Online sieht auch bei Massenschlachten nicht weniger gut aus, FF XIV hat erst gar keine. Abzuwarten bleiben jedoch weiterhin die finalen Systemanforderungen von Elder Scrolls Online, über die bisher praktisch nichts bekannt ist. Einzige Anhaltspunkte sind bisher die Systeme der bisherigen Beta-Teilnehmer. Damit ließe sich zwar abschätzen, wie gut Elder Scrolls Online aktuell auf einigen Systemen läuft, dies kann sich aber bis zur finalen Version ändern. Wir werden wohl abwarten müssen. Ankündigung auf Elderscrollsonline.com Diskussion im Forum
Für die aktuelle Ausgabe von "Fragt uns was ihr wollt" hat sich ZeniMax mit der englischsprachigen Fanseite TamrielFoundry.com zusammengetan. Diese haben den Text in allen drei Sprachen veröffentlicht. Wir haben auch mal reingeschaut :) Quer über sämtliche Aspekte des Spiels gibt es diesmal wieder neun Antworten: Ich interessiere mich vor allem für Hintergründe zu den Waldelfen und Valenwald und ich bin auch mit dem Grünen Pakt vertraut. Werden diese irgendeinen Einfluss darauf haben, wenn man in Valenwald Rohstoffe sammelt oder Wildtiere jagt? – Von Jyrbin Ihr scheint euch beim Handwerk ja für ein System mit „wählt zwei Berufe“ entschieden zu haben. Wird man sein Können dennoch etwas streuen können und dabei nützlich sein? Als Beispiel könnte ich als Waffenschmied perfekt sein. Dann entscheide ich mich, schwere Rüstungen herzustellen, aber keine mittleren oder leichten Rüstungen, und stattdessen investiere ich diese Punkte in Alchemie, um meisterhafte Gifte, aber keine Tränke herzustellen. Würde sowas funktionieren? – Von Jonathan P. Werden einsammelbare Gegenstände (Flaschen, Brot, usw.) neu erscheinen? – Von Pavel Ich habe mich gefragt, wie das System rund um die Talente funktionieren wird. Wird es ähnlich wie bei Skyrim, so dass man jede Stufe einen Punkt erhält, oder gibt es mehrere Bäume, die jeweils einen zu vergebenden Punkt erhalten; also gibt es einen Baum für den Kampf, einen für das Handwerk? Also damit wir unsere Kampffähigkeiten und Handwerksfähigkeiten beim Stufenaufstieg gleichzeitig verbessern können. – Von Chris Werden wir ganz in der „Elder Scrolls“-Tradition das Spiel als Gefangener oder Verurteilter beginnen? – Von Jonathan W. Was mich interessiert: Wie weit werdet ihr den Verlauf der Handlung im Spiel vorgeben? Nur sehr wenige Spiele erlauben es dem Spieler, größere Entscheidungen zu treffen, die den Verlauf verändern, aber selbst darunter gibt es nur wenige, wo einzelne Entscheidungen auch wirkliche Folgen haben. Wird sich das Team ganz auf Handlungsstränge konzentrieren oder nur auf Hintergründe? – Von Darwick A. Eine meiner größten Enttäuschungen in MMOGs war es bisher, Hunderte von Stunden in das Spiel zu stecken, um die maximale Stufe zu erreichen, nur um dann zu merken, dass mir die freigeschalteten Fähigkeiten oder Talente nicht länger Spaß machen, oder dass diese einfach nicht zu meinem Charakter passen, und ich nur mit einem neuen Charakter dies ändern kann. Wird es solche dauerhaften Entscheidungen geben oder gibt e seine Mechanik, um seine Fähigkeiten irgendwie „umzulernen“, oder muss man neu beginnen? – Von Quinn M. Wird es in Verliesen Fallen geben, wie wir sie schon in anderen „Elder Scrolls“-Spielen gesehen haben? (z.B. herabstürzende Felsen, Flammenwerfer oder Pfeilschleudern) – Von Álvaro R. Wird es bei den Kämpfen um Burgen eine Warteschlange geben, bei der einzelne Spieler oder Gruppen beitreten (wie bei den Schlachtfeldern anderer Spiele) oder können Spieler einfach hinlaufen und eine Burg angreifen oder verteidigen? – Von Nick P. Elder Scrolls Online beginnt ihr wie jedes TES bisher: Als Gefangener. Auf dem Weg nach oben werdet ihr Entscheidungen treffen müssen, die mal größere, mal kleinere, mal kaum bemerkbare Auswirkungen haben werden. Große Entscheidungen sollen Einfluss auf das spätere Spielgeschehen haben. Durch das erledigen von Quests, aber auch durch Stufenaufstiege und das Zerstören von Himmelsscherben erhaltet ihr Fähigkeitspunkte, die ihr auf eure Abenteurerfertigkeiten verteilen dürft. (Handwerk hat getrennte Punkte. Mehr dazu hier) Sollte auch irgendwann nicht mehr gefallen, wie ihr euren Charakter ausgerichtet habt, wird es auch eine Möglichkeit geben, seine Fähigkeiten zurückzusetzen. Was den grünen Pakt anbelangt: Viele Bosmer-NSCs werden ihn beachten, euch soll es aber freistehen, ob ihr euch daran haltet. Es hört sich so an als solle es keinerlei Konsequenzen geben. Eine tolle Freiheit um RPG zu betreiben - oder doch eher Faulheit oder Mainstreamfreundlichkeit von ZOS? Die restlichen beiden Fragen: Es wird Fallen in Dungeons geben. In Cyrodiil könnt ihr Burgen jederzeit angreifen. Es wird aber auch eine Gruppensuche geben, mit der ihr (mehr oder weniger) koordinierte Großangriffe starten könnt. Alle Antworten auf TamrielFoundry.com Diskussion im Forum
Die bekannte Seite GameStar.de hat gestern ein neues Preview-Video zu Elder Scrolls Online veröffentlicht. Darin zeigen sie exklusive Szenen, in denen sie das neue MMO anspielen. Allerdings enthält das Video auch viele Spoiler zur Geschichte, weshalb wir euch hier alle wichtigen Informationen zusammen gefasst haben, ohne euch die Freude an der Geschichte schon von vorn herein zu stehlen. Wer alles sehen möchte, der muss allerdings wohl doch das Video ansehen. Immerhin ist es eine Sache, die Ego-Perspektive zu beschreiben, eine andere, sie wirklich zu sehen. Selbiges gilt für die Grafik. Doch keine Sorge, wir können euch jetzt schon sagen: Ihr werdet in Elder Scrolls Online wahrlich den Geist der Elder Scrolls Reihe wieder erkennen. Die Grafik ist ebenso bombastisch, wie schon in Elder Scrolls V: Skyrim, auch die Ego-Perspektive ist wunderbar umgesetzt. Als großen Bonus obendrauf: die Landschaft ist lebendiger geworden. Das betrifft vor allem Pflanzen. Was in Skyrim noch auf ein schwaches Blätterrascheln begrenzt war, ist in Elder Scrolls Online zu einer ganzen lebenden Landschaft heran gewachsen. Von pulsierenden Dornenarmen über schwankende Arme bis hin zu brodelnder Lava, alles ist dabei. Einziges Manko: Rüstungen erscheinen ungewohnt flexibel. Wie sich im Video ab 2:30 beobachten lässt, biegt sich das Metall unbeirrt mit, wenn sich der Charakter bewegt. Das ist zwar etwas unschön, aber durchaus verkraftbar, wenn es einem überhaupt auffällt. Nun zum wichtigen und neuen Teil der ganzen Sache, doch Vorsicht: Spoiler im kommenden zweiten Absatz! Wer sich vor dem generischen MMORPG gefürchtet hat, der darf beruhigt sein. Das PvP-System ist zwar nicht revolutionär, bietet aber interessante Neuerungen, die es sicherlich sehr spielenswert machen. Auch der PvE-Teil wird nicht wie in anderen Spielen des Genres ablaufen, sondern ganz so, wie wir ihn aus Elder Scrolls kennen. Hinter jeder Ecke könnte also etwas zu entdecken auf euch warten. In Elder Scrolls Online beginnt ihr als Sklave in Kalthafen. Wie ihr von dort entkommt, wird zwar nicht verraten, wohl aber, wie die Geschichte ausgeht: Ihr besiegt Molag Bal. Gut, für Lorekenner war das wohl keine große Überraschung, sonst würde die Welt von Elder Scrolls in anderen Teilen der Spiele ja nicht existieren, aber was solls. GameStar zeigt uns mit ihrer Preview ein weiteres Mal, welche Entwicklung Elder Scrolls Online in den letzten Monaten durchgemacht hat. Und die können sich definitiv sehen lassen. Elder Scrolls Online wird auf jeden Fall ein würdiger Ableger der Elder Scrolls Reihe, zumindest was Optik und Landschaft angeht. Das Video jetzt auf GameStar.de ansehen Diskussion im Forum
Mit insgesamt sieben neuen Screenshots erhalten wir weitere Einblicke in die Welt von Elder Scrolls Online. Die neuen Bilder zeigen uns allesamt unterschiedliche Bereiche aus dem kommenden MMORPG von Zenimax. Doch zeigen sie uns nicht nur die Welt von Elder Scrolls Online, sondern lassen auch einen deutlichen Fortschritt in der Entwicklung des Spiels erkennen. Egal ob Stros M'Kai, Sturmhafen oder der Hafen von Dolchsturz. Egal ob PvP-Schlacht oder ein Kampf mit riesigen Schlagen. In Elder Scrolls Online hat sich seit den ersten Bildern einiges getan. Das Spiel hat endlich auch optisch den Flaire der „Elder Scrolls?-Serie erlangt und kann sich durchaus sehen lassen. Es ist wohl nicht untertrieben, an dieser Stelle zu behaupten, dass Elder Scrolls Online für ein MMORPG bombastisch aussieht. Was daran am meisten zu betonen ist: Elder Scrolls Online setzt nicht, wie für diesen Branchenzweig üblich - auf kitschige Comicgrafik und gekünstelte möglichst süße Effekte, sondern auf die Scheinrealität, die wir aus TES kennen. Anhand der nun veröffentlichten Bilder lässt sich davon ausgehen, dass Elder Scrolls Online zumindest grafisch seinen Entwicklungsprozess nahezu abgeschlossen hat. Sollte dies nicht der Fall sein, wird uns optisch wohl noch einiges erwarten, eine performancetechnische Unterstützung für ältere Rechner wird jedoch sehr unwahrscheinlich. Jedoch kein Grund zur Beunruhigung. Wir gehen davon aus, dass alles, was Skyrim geschafft hat, auch Elder Scrolls Online verarbeiten können sollte. Diskussion im Forum

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