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Almanach des Abenteurers

Almanach des Abenteurers
Zum Text
Autor Skordo das Messer
Art Buch
Genre Ratgeber

Almanach des Abenteurers (engl. Adventurer's Almanac) ist eine mehrbändige Schrift des orkischen Söldners Skordo das Messer, die praktische Ratschläge für angehende und erfahrene Abenteurer, Söldner und Glücksritter in ganz Tamriel versammelt. Der Text verbindet zynische Selbstdarstellung mit konkreten Hinweisen zu Erwerbsquellen, Regionen und Organisationen, in denen sich mit Kampf, Geschick oder Risikobereitschaft Gold verdienen lässt.

Inhaltsangabe

Der Almanach des Abenteurers'präsentiert sich als pragmatischer Leitfaden für das Überleben und Profitmachen im Abenteurergewerbe. Skordo beschreibt darin aus persönlicher Perspektive, wo Arbeit zu finden ist, welche Gefahren sich lohnen und wie man auch in unsicheren Zeiten „im Geschäft bleibt“.

Band I

Im ersten Band erläutert Skordo grundlegende Möglichkeiten, als Abenteurer Geld zu verdienen. Dazu zählen einfache Tätigkeiten wie Handwerksschriebe, aber auch der Beitritt zu verschiedenen Gilden, darunter die Kriegergilde, die Magiergilde, die Dunkle Bruderschaft und die Diebesgilde. Darüber hinaus beschreibt er den anhaltenden Krieg der Allianzen, insbesondere in Cyrodiil und der Kaiserstadt, als lukratives Betätigungsfeld. Abschließend verweist er auf besonders „interessante Regionen“ wie Wrothgar, Orsinium, Kargstein, die Goldküste und Hews Fluch, in denen Aufträge und Kopfgelder häufig sind.

Band II

Der zweite Band erweitert den geografischen Fokus. Skordo nennt Vvardenfell als lohnendes, wenn auch kulturell schwieriges Einsatzgebiet, und verweist auf Aufträge in Vivec. Zudem erwähnt er die angeblich schwer erreichbare Stadt der Uhrwerke als Ort mit ungewöhnlicher, aber gut bezahlter Arbeit. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Grubenkämpfen und Kampfligen, die hohen Gewinn versprechen, jedoch extreme Risiken bergen.

Band III

Im dritten Band richtet sich der Blick auf neuere Konfliktzonen. Skordo beschreibt Sommersend als politisch instabile Region mit Bedarf an Söldnern sowie Trübmoor als gefährliches, aber ertragreiches Einsatzgebiet, unter anderem durch die Organisation Cyrodiilische Sammlungen. Abschließend widmet er sich dem Auftreten von Drachen in Elsweyr und der daraus entstehenden Nachfrage nach Drachenjägern, auch wenn er selbst diese Tätigkeit ausdrücklich meidet.

Analyse

Der Text ist ein subjektiver Erfahrungsbericht, der Nutzenmaximierung über Moral stellt. Skordos Tonfall ist provokant, herablassend und humorvoll, dient jedoch dazu, eine realistische – wenn auch zynische – Sicht auf das Leben von Söldnern und Abenteurern zu vermitteln.

Inhaltlich zeichnet der Text ein Bild Tamriels als permanenten Krisenraum, in dem Krieg, politische Instabilität und monströse Bedrohungen zugleich Gefahr und Einkommensquelle darstellen. Institutionen wie Gilden und Allianzen erscheinen nicht als ideologische Gemeinschaften, sondern als pragmatische Arbeitsvermittler. Die wiederholte Betonung von Anpassungsfähigkeit, Mobilität und finanzieller Vorsorge unterstreicht das zentrale Motiv des Werkes: Beständigkeit ist Illusion, Überleben ist ein Geschäft.