Dwemer-Balliste

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Eine Balliste in der Ruine Mzahnch.
Eine Balliste vor der Dwemerruine von Stros M'Kai

Eine Dwemer-Balliste war eine Belagerungsmaschine der Dwemer.

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Dwemer-Balliste besteht aus zwei großen horizontalen Metallbügeln, die seitlich an einer Laufschiene für den Bolzen, angebracht sind. Die Metallbögen werden über ein Seil gespannt und am Ende der Laufschine befestigt. Durch Lösen einer Sicherung wird das Seil freigelassen und die Metallbügel springen in ihre ursprüngliche Form zurück. Dabei wird der in der Laufschiene eingelegte Bolzen von dem Seil beschleunigt. Das Prinzip der Balliste beruht somit auf dem gleichen, wie eine Armbrust.

Die Dwemer-Balliste ist dampfgetrieben, somit war keine große Bedienmannschaft nötig um das Geschütz zu spannen. Es konnte von einem einzelnen Dwemer bedient werden, der auf einer Plattform hinter der Laufschiene stand und so direkt über die Verlängerung des Bolzens zielen konnte.

Ein zusätzlicher Vorteil der Dwemer-Balliste bestand darin, dass sie als Mechanoid entworfen war und sich mit Hilfe ihrer Beine aus eigener Kraft auf dem Schlachtfeld bewegen konnte, solange das Gelände nicht zu steil wurde. Weiterhin ermöglichte die Mechanoidenstruktur, dass sich die Balliste auf verschiedene Winkel neigen konnte und somit die Wurfhöhe und Wurfweite verändert werden konnte.

Einsatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dwemer-Balliste kam während des Krieg des Ersten Rates gegen die Chimer zum Einsatz. Da die Dwemer diesen Krieg hauptsächlich defensiv führten, wurden auch die Ballisten entsprechend genutzt. In den oberirdischen Bereichen vieler Dwemer-Ruinen kann man heute noch einzelne Ballisten finden. Aus den erhöht gelegenen Festungen vergrößerte sich ihre Schussweite noch mehr, was den Dwemern einen deutlichen Reichweitenvorteil gegenüber den Bögen der Chimer gab. Außerdem waren die Bolzen der Ballisten weitaus schwerer und somit auch durchschlagkräftiger als die Pfeile ihrer Angreifer. Die vorwiedend leichten Rüstungen der Chimer hatten keine Chance einen Treffer abzuwehren.

Die Konstruktion als lauffähige Einheit lässt aber erahnen, dass die Balliste eigentlich als offensives Geschütz gedacht war.

Eine kleinere Art der Dwemer-Balliste ist in Dwemerruinen in Himmelsrand zu finden. Im Jahr 4Ä 201 gehörte ein Exemplar dieser Variante auch zum Bestand des Dwemermuseums von Calcelmo in der Festung Unterstein.

  • Namensnennung 2.5
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