Galur Rithari

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Galur Rithari war ein Kriegswappenträger, der sich mit Vampirismus infizierte und eine Heilung fand, was der Tempel allerdings verheimlichte.

Ritharis Verwandlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kriegswappenträger war in Bal Ur stationiert, der immer wieder von Kultisten heimgesuchten, legendären Geburtsstätte Molag Bals. Ritharis Aufzeichnungen beschreiben, wie er Aundae-Vampiren zum Opfer fiel und verwandelt wurde:

„Zahlenmäßig unterlegen und allein gelassen ergab ich mich meinem Feind. Das Wesen war wie ein feiner Herr gekleidet und ich hoffte, wie ein Ehrenmann behandelt zu werden. Stattdessen wurde ich zum Festmahl eines Blut saugenden Monsters. Mit einem Gefühl der Schande über meine eigene Verderbtheit und Sorge um mein Wohlergehen willigte ich tatenlos darin ein, dass ich nach und nach in die Angelegenheiten des Aundae-Clans einbezogen wurde. Kein menschliches Wesen fiel mir zum Opfer, nur Tiere. Ich hielt mich von den anderen Clanmitgliedern fern, gab jegliche Hoffnung auf und lebte wie ein Tier.”[1]

Heilung vom Vampirismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rithari fand sich schließlich noch einmal in Bal Ur wieder:

„Von blassen Erinnerungen an mein früheres Leben getrieben, besuchte ich meinen früheren Posten in Bal Ur in der Hoffnung, für einige meiner Verbrechen mit der Jagd auf Monster zu büßen oder unter ihren Angriffen zu sterben. Tief unten in den Höhlen wandte ich mich an einem Pilgerstein durch Zufall an [...] Molag Bal.”[1]

Molag Bal bot ihm im Austausch für die Aufgabe, einen verfluchten Seelenstein aus einer Höhle an den Nordhängen des Roten Berges zurückzubringen, Erlösung vom Vampirismus an. Rithari ging den Pakt ein, erledigte die Aufgabe und fand sich geheilt:

„Hinterher schien es mir jedoch, als hätte ich geschlafen und geträumt, dass mein Innerstes von tausenden winzigen Messern zerrissen würde. Ich wachte vor dem Altar auf und erblickte in der Klinge meines Schwertes mein eigenes Spiegelbild - ich war kein Blut saugendes Tier mit langen Zähnen und leeren Augen mehr.”[1]

Tempelzensur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rithari erstattete über seine Heilung Bericht, aber sein Fall lief der Tempeldoktrin zuwider, wonach der von Molag Bal in die Welt gesetzte Fluch unheilbar sei. Der ehemalige Kriegswappenträger wurde gefangen gesetzt und widerrief seine Behauptungen. Sein restliches Leben verbrachte er als Bibliothekar in Vivecs Halle der Weisheit.

Eine Kopie seiner brisanten Aufzeichnungen wurde später in der Geheimbibliothek von Vivec aufbewahrt. 3Ä 427 suchte Skink-Im-Schatten von der Magiergilde der Wolfenhalle nach dieser seltenen Schrift.

Anmerkungen

  • Namensnennung 2.5
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