Geisterwall

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Der Geisterwall
Der Geisterwall während eines Aschesturmes
Der Rote Berg mit dem Geisterwall (als hellblaue Linie)

Ein Geisterwall ist eine Art magischer Wall, welcher in vermehrt in früheren Zeiten den Dunmern als Schutzwall half. Ein normaler Geisterwall besteht aus den sterblichen Überresten der Ahnen, welche nun die Familie oder den Clan beschützen.

Erschaffung und Vergrößerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um einen Geisterwall um einen Familienschrein oder größeres zu errichten, müssen die sterblichen Überreste der Toten oder Teile davon wie der Fußknöchel mit heiliger Magie und einer feierlichen Zeremonie in den Geisterwall eingebracht werden. Man kann einen Geisterwall einfach vergrößern, indem man durch weitere Zeremonien sterbliche Überreste der Ahnen einbindet. Diese sterblichen Überreste werden unter anderem per Testament zu dieser Verwendung bestimmt.

Wesen und Zerstörung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ahnen wachen nun direkt über die Familie oder den Clan. Je mehr sterbliche Überreste und je mächtiger die Person zu Lebzeiten war, desto stärker wird der Geisterwall. Auf jeden Fall sollte die Einbindung der Ahnen in einen Geisterwall freiwillig sein, da eine gezwungene Einbinung mehr Schaden hervorruft als eine freie, vom Toten gewollte. Wenn nun trotzdem ein Ahne in eine solche Verbindung gezwungen wurde, müssen die anderen Schützer des Geisterwalls diesen bewachen, damit er der Familie keinen Schaden zufügt. Gegen alle Fremden verhält sich ein solcher Geist sehr aggressiv. Über die Zerstörung eines Geisterwalls ist nichts bekannt. Sie lassen sich aber vermutlich beliebig "anschalten" und "ausschalten".

Der Große Geisterwall am Roten Berg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der größte und berühmteste Geisterwall wurde nach dem Wiedererwachen Dagoth Urs 2Ä 882 vom Tribunal errichtet, um die Gefahr durch den Roten Berg mit seinen mächtigen Dienern des Sechsten Hauses, Corprusbestien und der Pest einzudämmen. Die gewaltige Konstruktion umfasst den gesamten Roten Berg. Zur spirituellen Errichtung wurden unter anderem Überreste von Helden des Tempels und der Häuser Indoril und Redoran, die ihr Leben dem Tribunal gewidmet hatten, Überreste aus der Totenstadt Nekrom und von Schlachtfeldern ganz Morrowinds verwendet. Als einziger Zugang zum Roten Berg war die Geisterpforte vorgesehen, eine von Kriegswappenträgern und Ordinatoren des Tempels bemannte Festung. Mit dem Sieg des Nerevarine über Dagoth Ur wurde der Große Geisterwall aufgelöst. Im Inneren findet sich außerdem der Schrein des Stolzes, einer der Pilgerstätten der Sieben Gnaden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Namensnennung 2.5
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