Pilzturm

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Der Pilzturm Tel Naga in Sadrith Mora

Der Pilzturm ist eine Form der Architektur, die vorwiegend auf der Insel Vvardenfell der Provinz Morrowind verbreitet ist. Sie wird ausschließlich von den Mitgliedern des Hauses Telvanni benutzt, welche in dieser Form der Architektur eine besondere Kunstform sehen. Einige Nichtangehörige und Gegner des Hauses Telvanni sehen in den für sie teilweise bizarr anmutenden Formen der Pilztürme einen Ausdruck der Exzentrizität, die den meisten Telvanni-Zauberern zugeschrieben wird.

Die Errichtung eines Pilzturmes ist teuer und erfordert neben Zeit und Geld auch den enormen Einsatz magischer Kräfte. Aus diesem Grund sind es in erster Linie die reichen Telvanni-Ratsherren und Zauberer, die sich diese Türme errichten lassen, um sich dort ihren Studien verschiedenster magischer Phänomene widmen zu können und gleichzeitig als Herren des von ihnen beanspruchten Landes herrschen zu können.

Eine kleinere Form des Pilzturmes, das Pilzhaus, ist wesentlich einfacher zu errichten und dient häufig als Wohnhaus für die Landbevölkerung und die Dorfbewohner der Telvanni. Die Stadt Sadrith Mora, der Ratssitz von Haus Telvanni, besteht bis auf die kaiserliche Wolfenhalle und die Taverne "Die dreckige Muriel" aus Pilzhäusern und Pilztürmen, in denen die Siedler im Telvanni-Bezirk ihre Dienste anbieten.

Konstruktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Konstruktion eines Pilzturmes kann an vielen verschiedenen Orten erfolgen, unabhängig davon, ob in der betreffenden Gegend tatsächlich Pilze wachsen oder nicht. So liegt zum Beispiel die Turmfestung Tel Uvirith inmitten des Aschlandes von Vvardenfell. Der Pilz, aus dem die Festung besteht, ist magischen Ursprungs und daher nicht notwendigerweise an bestimmte Wachstumsbedingungen gebunden.

Um allerdings überhaupt den Pilz wachsen zu lassen, ist die Magie von mit möglichst starken Seelen gefüllten Seelensteinen notwendig, denn nur durch die magische Energie dieser Seelen beginnt tatsächlich ein Pilz zu sprießen. In der Umgebung eines heranwachsenden Turmpilzes finden sich nicht selten auch schimmerne Kristalle, welche sowohl ein Nebenprodukt der Verzauberung als auch ein ästhetisches Element der Pilzturm-Architektur darstellen.

Erreicht der Pilz ein gewisses Wachstumsstadium, arbeiten die Handwerker Korridore und Räume in das Gebilde hinein, die später als Wohnstätten und Labore der Zauberer wie auch als Kasernen und Erholungsstätten der Bediensteten dienen. Da der Pilz teilweise mehrere Meter tief in den Untergrund hineinwächst, können so auch unterirdische Höhlen ausgebaut werden, die ebenfalls als Lagerplätze oder Wohnräume Verwendung finden. Im Falle der Festung Tel Fyr dient eine solche unterirdische Höhle sogar als Corprusarium, also als Krankenkolonie für die an Corprus erkrankten Bewohner Vvardenfells.

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Befürworter der Pilztürme betonen häufig, dass Pilztürme einfacher und besser zu verteidigen sind als andere Festungsarten, was damit zusammenhänge, dass die Konstruktion aufgrund ihres magischen Ursprunges wesentlich stabiler und langlebiger ist (die Wurzeln des Pilzes reichen wie oben erwähnt viele Meter tief in den Erdboden, dadurch kann der Turm nicht gefällt werden). Auch durch die Tatsache, dass viele Telvanni ihre Korridore so bauen, dass sie sehr eng sind und man teilweise sogar durch sie hindurch schweben muss, um in die oberen Ebenen zu gelangen, macht es für eventuelle Angreifer schwieriger, ins Turminnere vorzudringen.

Auch werden die Pilztürme als weitaus ästhetischer und ansehnlicher empfunden als zum Beispiel die meist klobigeren Formen des Hlaalu-Stils und Redoran-Stils. In der Tat hat jeder Pilzturm eine individuelle Form und unterscheidet sich von jeweils anderen Pilztürmen. Der Stil kann dabei durchaus unterschiedlich sein, die Pilzfestung Tel Vos zum Beispiel ist vollständig aus einem Pilz geschaffen, der in den Ruinen einer Kaiservolk-Festung herangezüchtet wurde.

Turmstandorte auf Vvardenfell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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