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Das Erwachen der Nord

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Das Erwachen der Nord
Zum Text
Autor Unbekannt
Art Buch
Genre Politik

Das Erwachen der Nord (engl. Nords Arise!) ist eine anonyme propagandistische Schrift aus Himmelsrand, die zum Widerstand gegen das Kaiserreich von Tamriel und zum Bruch mit dem Verbot der Talos-Verehrung aufruft. Der Text glorifiziert Ulfric Sturmmantel und stellt den Konflikt als Fortsetzung eines historischen Kampfes der Nord gegen Elfenherrschaft dar.

Inhaltsangabe

Die Schrift ist als kämpferischer Aufruf an die Nord formuliert, sich gegen die Herrschaft des Kaisers zu erheben und die Verehrung von Talos fortzusetzen. Sie kritisiert das Verbot der Talos-Anbetung, verweist auf Tiber Septims Herkunft aus Himmelsrand und bezeichnet dessen Vergöttlichung als unveräußerlichen Bestandteil nordischer Identität.

Der unbekannte Verfasser wirft dem Großkönig Verrat vor, da dieser den mit dem Aldmeri-Bund und den Thalmor geschlossenen Vertrag akzeptiert habe. Historische Ereignisse wie die Zerstörung von Saarthal durch Elfen sowie die Rückeroberung Himmelsrands durch Ysgramor und die Fünfhundert Gefährten werden als Belege für ein fortwährendes elfenfeindliches Bedrohungsszenario angeführt. Abschließend wird Ulfric Sturmmantel als rechtmäßiger Held dargestellt, dessen Tötung von Torygg als befreiender Akt interpretiert wird, und die Bevölkerung wird zum Anschluss an seine Rebellion aufgefordert.

Analyse

Der Text ist eindeutig als politische Propagandaschrift konzipiert. Er arbeitet mit emotionalisierender Sprache, religiöser Argumentation und historischer Mythologisierung, um eine kollektive Identität der Nord zu beschwören und den Widerstand gegen das Kaiserreich zu legitimieren.

Zentrale rhetorische Mittel sind die Gegenüberstellung von „wahrem“ nordischem Erbe und angeblicher kaiserlicher beziehungsweise thalmorischer Unterdrückung sowie die Heroisierung historischer und zeitgenössischer Figuren wie Ysgramor und Ulfric Sturmmantel. Die Argumentation verzichtet auf differenzierte Betrachtung politischer Zusammenhänge und verfolgt stattdessen das Ziel, Loyalität gegenüber Ulfric zu mobilisieren und zivile Ungehorsamkeit gegenüber dem kaiserlichen Gesetz zu rechtfertigen.