Ulfric Sturmmantel

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Jarl von Ostmarsch
Vorgänger
Hoag Sturmmantel
Ulfric Sturmmantel
seit 4Ä 183[1]
Nachfolger
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Ulfric Sturmmantel

Ulfric Sturmmantel (*  ???) ist seit 4Ä 183[1] im Amt des Jarls von Windhelm, sowie des gesamten Fürstentums Ostmarsch und außerdem der Gründer und Anführer der Sturmmantel-Rebellion. Er gilt für viele Nord als der wahre Großkönig von Himmelsrand und versucht damit seinen Herrschaftsanspruch über das Land zu legitimieren. Über das Befinden Ulfrics ist zur Zeit nichts bekannt, da sich der Bürgerkrieg noch weitestgehend in einem frühen Stadium befindet.

Frühe Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeit bei den Graubärten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulfric, der seit seiner Geburt der Stimme bemächtig ist, verbrachte einige Zeit bei den Graubärten um dem Weg der Stimme zu folgen und sein eigenes Thu'um zu verbessern. Dabei lehrten ihn die Graubärte wahrscheinlich persönlich, da diese schließlich selbst den Weg der Stimme beherrschen, bis zu dem Zeitpunkt an dem er sie gut genung kontrollieren konnte und sich fortan darauf konzentrierte, Himmelsrand zu reformieren.[2]

Kampf im Großen Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Ulfric nach dem Willen seines Vaters, Hoag Sturmmantel, einige Jahre bei den Graubärten verbracht hatte, um sein Thu'um, die Stimme, die nur wenige Nord beherrschen, zu trainieren, wollte er, als der Große Krieg ausbrach, für das Kaiserreich gegen die Thalmor kämpfen. Dabei geriet er jedoch im Zuge der Kampagne um den Weißgoldturm in Kriegsefangenschaft und lieferte nützliche Informationen an die Thalmor, bis dieser freigelassen wurde, nach Himmelsrand zurückkehrte und weiterhin als Aktivposten der Elfen diente. [3]

Der Markarth-Vorfall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haupartikel: Markarth-Vorfall

Über die eigentliche Kindheit von Ulfric Sturmmantel ist nichts überliefert worden, viel mehr weiß man jedoch, dass er als heranwachsender junger Jarlssohn am Ende des Großen Krieges zumindest in Himmelsrand eine wichtige Rolle spielte.[4] Nachdem Ureinwohner des Fürstentums Reach im Jahr 4Ä 174 dessen Hauptstadt, Markarth, angegriffen geplündert und schließlich eingenommen hatten, wurde Ulfric seiner wohl ersten kriegerischen Auseinandersetzung ausgesetzt, nämlich die entrissene Stadt wieder unter Kontrolle der Nord zu bringen. Ulfric, der zur damaligen Zeit noch unter dem Befehl des Großkönigs von Himmelsrand stand, wurde die Aufgabe zu Teil, mit einer Hand voll Soldaten die Stadt zurück zu erobern, nachdem er von Jarl Hrolfdir von Reach persönlich gebeten wurde, dies für ihn zu tun. Er willigte ein, unter der Bedingung, Talos anbeten zu dürfen. Die Anbetung Talos' als einen der Neun Götter, war seit dem Weißgoldkonkordat von 4Ä 175 verboten worden, nachdem die beiden Konfliktparteien des Großen Krieges sich im Laufe der Friedensverhandlungen auf eben genannte Klausel einigten, die zuvor noch als Auslöser des Kriegs abgelehnt, jedoch um einen erneuten Ausbruch des Krieges zu verhindern, schlussendlich doch noch akzeptiert wurde.[4]

Das Reich der Abgeschworenen 4Ä 171-4Ä 176

Infolgedessen griff Ulfric im Jahr 4Ä 176 Markarth und die Ureinwohner, die sich selbst "Die Abgeschworenen" nannten, an und konnte die Stadt für den Jarl von Reach tatsächlich zurückgewinnen. Dabei gingen die Soldaten Ulfrics unter dessen Befehl wohl sehr grausam vor und folterten so zum Beispiel die Frauen und Kinder des primitiven Stammes. Männer die zuvor noch kapitulierten wurden trotz allem einfach niedergestreckt. Der Bedingung die Ulfric gestellt hatte, die Anbetung Talos' ausüben zu dürfen, wurde nach dem Sieg nachgegangen, zumindest bis ein Angehöriger der Thalmor nach Markarth kam und den Vertragsbruch klar erkannte. Diesen meldete er dann umgehend dem Herrschenden Kaiser Titus Mede II in Cyrodiil, der auf den Friedensvertrag aufmerksam gemacht wurde. Schließlich gab der Kaiser den Forderungen der Thalmor nach und befreite Markarth von den Anbetern Talos, inklusive Ulfric.[4]

Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulfric Sturmmantel musste als Folge des klaren Vertragsbruchs einige Jahre im Gefängnis absitzen, indem er im Jahr 4Ä 183 über den Tod seines Vaters Jarl Hoag Sturmmantel von Windhelm unterrichtet wurde. Es heißt, dass er dessen eigenhändig verfasste Grabrede irgendwie in einem Brief aus dem Gefängnis schmuggeln konnte, die dann bei der Zeremonie mutmaßlich auch verlesen wurde.[5]

Nachdem Ulfric aus der Haft entlassen wurde, wollte er den Verrat des Kaiserreichs an ihm selbst und Talos nicht ungeschehen hinnehmen und plante so einen Rachefeldzug gegen die Kaiserlichen zu starten. Da er sich mit der Bedingung des Konkordats, dem Verbot der Anbetung Talos', nicht abfinden wollte und er wohl allgemein eine Abneigung gegen Einwanderer in Himmelsrand pflegte,[6] entschloss er sich dazu, Widerstand gegen die Kaiserlichen zu leisten, welche die Thalmor maßgeblich unterstützt haben. Er rief die sogenannte Sturmmantel-Rebellion ins Leben, die seinen Namen trug und dessen Mitglieder Sturmmäntel genannt werden.[7]

Späte Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hellblau: Verbündete Ulfrics, Rot: Feinde Ulfrics

Die Ermordung des Großkönigs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulfric konnte bereits alle sogenannten "Alten Fürstentümer" auf seine Seite ziehen und somit einen Großteil aller Fürstentümer Himmelsrands als seine Verbündete betrachten. Seit diesem Zeitpunkt ist Himmelsrand in einen Osten und Westen geteilt. Dabei wird der Osten von den Sturmmänteln besetzt und der Westen von der Kaiserlichen Legion. Im Jahr 4Ä 201 kam es zu einem folgenschweren Ereignis indessen Zuge er den bislang letzten Großkönig Himmelsrands, Torygg, nach alter Nordtradition zu einem Duell herausforderte und diesen schlussendlich auch besiegte. Über den Verlauf des Kampfes herrschen zwischen Sturmmantel-Anhängern und Kaiserlichen, verschiedene Ansichten, die stark auseinander gehen. Die Kaiserlichen berichteten von einer kaltblütigen Ermordung, indem er seine Stimme nutzte, um den Großkönig in Stücke zu schreien, wohingegen seine Anhänger behaupten, es sei ein ausgeglichener und gerechter Kampf gewesen, der den Herrschaftsanspruch Ulfrics in Himmelsrand legitimieren sollte. Nach der Ermordung, [8]oder wie man die Auseinandersetzung nennen mag, beanspruchte er den Thron von Himmelsrand, wie es bei den Nord der Brauch war.[9]

Der Sitz von Ulfric in Windhelm

Gefangennahme und Flucht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sich Ulfric bei den Kaiserlichen zunehmend unbeliebt gemacht hatte und klarer Feind derer Perspektiven war, wurde ihm im äußersten Süden von Himmelsrand eine Falle gestellt, bei dem er und einige seiner Rebellen festgenommen wurden. Nach General Tullius Befehl sollte er nach Helgen, einem kleinen Garnisonsort, gebracht und dort hingerichtet werden. So weit kam es allerdings nicht, denn nachdem der Gefangenentransport in Helgen ankam und ihm die Anklageschrift vorgelesen wurde, tauchte der Weltenfresser Alduin auf. Einer der Drachen, die bisher im Land als ausgestorben galten, oder als Legende und Mythos angesehen wurden. Er unterbrach die Exekution im richtigen Augenblick und zerstörte das Dorf Helgen vollständig. Ulfric Sturmmantel konnte ebenso wie General Tullius und einige andere Soldaten beider Seiten entkommen. Seitdem arbeitet Ulfric zunehmend an verschiedensten Angriffplänen auf die Städte, die sich ihm noch wiedersetzen.[10]

Anklage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulfric vor der geplanten Hinrichtung

Die von General Tullius verlesene Anklageschrift:

Ulfric Sturmmantel, manche hier in Helgen nennen euch einen Helden, aber ein Held setzt nicht eine Macht wie die Stimme ein, um seinen König zu ermorden und sich auf dessen Thron zu setzen. Ihr habt diesen Krieg angefangen, Himmeslrand ins Chaos gestürzt und nun wird das Kaiserreich euch richten und den Frieden wiederherstellen.[11]

General Tullius

Sturmmantel-Rebellion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Sturmmantel-Rebellion

Nach der Ermordung des Großkönigs Torygg wurde die Miliz Ulfrics zu Widerstandskämpfern umfunktioniert, die gegen die Stationierung der Kaiserlichen Legion in Himmelsrand vorgehen. Sie wurden nach Ulfrics Nachnamen, "Die Sturmmäntel" benannt. Nachdem sich Sturmmäntel und Kaiserliche immer wieder Gefechte geleistet haben und es auf keiner Seite zu großen Ergebnissen kam, ist abzuwarten, wer den Bürgerkrieg gewinnen wird. Die Sturmmäntel thematisieren des öfteren, das sie bereits gewonnen haben, was die andere Seite, die Kaiserlichen, jedoch völlig dementieren. Es ist außerdem nicht bekannt, ob Ulfric Sturmmantel noch lebt, geschweige den dass er tot ist. Daher kann man davon ausgehen, dass sich der Bürgerkrieg von Himmelsrand in einem frühen Stadium befindet, indem wichtige Entscheidungen wohl noch ausstehen.

Ansichten über und von Ulfric[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulfric Sturmmantel hält sich für den wahren Großkönig von Himmelsrand, da die Ermordung des letzten Großkönigs, wie er selbst sagt, den Leuten zeigen sollte wie erbärmlich er eigentlich sei. Ulfrics Standpunkt ist klar, nämlich der, dass das Kaiserreich ihm den Rücken gekehrt hat, so will er als neuer Großkönig, die Kaiserlichen von Himmelsrand vertreiben.[12] Die Thalmor geraten dabei in den Hintergrund, da es die Kaiserlichen waren die ihn in Gefangenschaft genommen haben. Insbesondere Kaiser Titus Mede II wird von ihm immer wieder stark kritisiert. Er selbst sieht sich und seine Männer außerdem als Helden von denen es in Himmelsrand zu wenige geben würde.[13]

General Tullius Ansichten über Ulfric Sturmmantel sind recht Objektiv, obwohl der Wunsch seinen Kopf von seinem Körper zu trennen, in fast jeden Dialogen auftritt. Er hält ihn für einen einfachen Rebellen, dessen Aufleben schon bald ein Ende haben würde.[14]


Die Meinungen über Ulfric in Himmelsrand, gehen stark auseinander, sind jedoch hinsichtlich der Zugehörigkeit einer Partei meist die selbigen. Seine Anhänger, die Sturmmäntel aber auch die Jarl der alten Fürstentümer aus dem Osten Himmelsrands, zeigen sich oft sogar rassistisch allen anderen Rassen gegenüber und hoffen für die Zukunft, dass Ulfric dafür sorgen wird, dass Himmelsrand einzig und allein für die Nord bestand hat.[15]

Jarl von Windhelm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sein Vater, Hoag Sturmmantel, 4Ä 183 eines Natürlichen Todes gestorben ist, kam Ulfric erst nach längerer Zeit aus dem Gefängnis. Als er sich auf dem Weg nach Ostmarsch machte, trauerten die Einwohner Windhelms immernoch um den Verlust des verstorbenen Jarl. Sie trachteten außerdem nach Gerechtigkeit und wollten den Krieg mit den Kaiserlichen, weshalb ist unbekannt. So kam Ulfric nach seiner Entlassung, ihr größter Symphatisit überhaupt, fortan auf den Thron von Windhelm und des Fürstentums Ostmarsch, da er auf das Kaiserreich ebenfalls nicht gut zu sprechen ist.[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 Siehe dazu S. 553 aus dem offiziellen Lösungsbuch von The Elder Scrolls V: Skyrim. Laut dem Buch wurde Ulfric in diesem Jahr zum Jarl von Ostmarsch ernannt. Da er zu diesem Zeitpunkt jedoch noch inhaftiert war, wurde er allem Anschein nach, weit später gekrönt
  2. Laut Ulfric zum Thema "In Helgen heißt es, ihr hättet den König totgeschrien":[...] Jeder Nord kann von den Graubärten den Weg der Stimme erlernen..."
  3. Siehe Quelle:Dossier der Thalmor: Ulfric Sturmmantel
  4. 4,0 4,1 4,2 siehe Quelle:Der Bär von Markarth
  5. 5,0 5,1 Laut Ulfric Sturmmantel zum Thema "Wie seid ihr der Jarl von Ostmarsch geworden?": Mein Vater, der Große Bär der Ostmarsch, ist während meiner Gefangenschaft nach dem Markarth-Vorfall gestorben. Ich, sein Sohn, war gezwungen, seine Grabrede mithilfe eines Briefes zu halten, den ich aus dem Gefängnis geschmuggelt hatte. So sehr liebt Titus Mede seine Untertanen."
  6. Ausgehend von der Tatsache, dass er sich abtrünnig über die verschiedenen Tier- und Elfenrassen zu Wort meldet, von solchen bereits gefangen genommen wurde und auch gegen jene kämpfte, ist eine Abneigung gegen derartige Rassen durchaus in Betracht zu ziehen
  7. Vermutung, Tatsachen
  8. Offiziell so zumindets von Kaiserlicher Seite anerkannt
  9. Vermutungen und Quellen von Dialogen, verschiedener Anhänger aus The Elder Scrolls V: Skyrim
  10. Handlung der Einleitung aus The Elder Scrolls V: Skyrim
  11. Siehe Zitat von General Tullius vor der Hinrichtung Ulfrics und seiner Rebellen
  12. Laut Ulfric Sturmmantel zum Thema "Warum habt ihr den Großkönig getötet?": "Ich habe Torygg getötet um zu zeigen, in welcher erbärmlichen Lage wir uns befinden. Wie soll der Großkönig Himmelsrand denn schützen, wenn er nicht einmal sich selbst verteidigen kann?"
  13. Laut Ulfric Sturmmantel zum Thema "Weshalb führt ihr diesen Krieg?": "Wir kämpfen weil wir lange genug für ein Kaiserreich geblutet haben, dem wir gleichgültig sind. Ungezählte Nord sind bei der Verteidigung des Kaiserreichs gegen den Aldmeri-Bund gestorben. Und wofür?, dafür dass Himmelsrand an die Thalmor verkauft wird, nur damit der Kaiser seinen Thron behalten kann. Wir kämpfen weil unsere eigenen Jarl, die einst starke, weiße Männer waren, heute voller Furcht die Augen vor dem Leib ihrer Leute verschließen. Wir kämpfen weil Himmelsrand Helden braucht und es niemanden anderen gibt als uns.
  14. Laut General Tullius zum Thema "Was muss getan werden um den Krieg zu beenden?": "Ulfric Sturmmantels Kopf, der von seinem leblosen Körper wegrollt."
  15. Siehe Dialoge mit Sturmmänteln in Lagern und den Jarl aus The Elder Scrolls V: Skyrim
  • Namensnennung 2.5
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