Skelett

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In dem Artikel Skelett geht es um die Hintergrundgeschichte. Spielbezogene Einzelheiten findet ihr auf den folgenden Seiten:

Als Skelett bezeichnet ein inneres Gerüst aus Knochen, das wichtig ist für die Stabilisierung des Körpers. Man findet bei allen Säugetieren, Reptilien, Fischen, Vögeln und Nagetieren einen ähnlichen Skelettaufbau. Insekten besitzen ein so genanntes Exoskelett, das einen Panzer um das Tier bildet und so vor äußeren Verletzungen schützt.

Dieses Skelett ist möglicherweise Jahrtausende alt

Bestandteile

Hauptartikel: Knochen

Das Skelett besteht aus Knochen, die je nachdem wo sie im Skelett sitzen eine einzigartige, zweckgebundene Form aufweisen. Die Knochen werden durch Knorpel, Gelenke und Sehnen zusammengehalten.

Gelenke

Die harten Knochen werden durch Gelenke zusammengehalten, die die Beweglichkeit des Wesens garantieren. An diesen Stellen sind die Knochen so geformt, dass deren Enden ineinander passen, aber dennoch beweglich sind.

Brustkorb + Wirbelsäule

Der Brustkorb vieler Tiere besteht aus gebogenen Rippen, die eines Käfigs gleicht angeordnet sind. Sie stabilisieren den Oberkörber und schützen Organe, die in Brust und Bauch liegen. Die Wirbelsäule dient nicht nur als Stabilisator. An bzw in ihr verlaufen auch die wichtigsten Blut- und Nervenbahnen.

Schädel

Der Schädelknochen schützt eines der wichtigsten Organe, das Gehirn, sowie Ort der meisten Sinne. Die Form des Schädels bestimmt das Aussehen des Kopfes. Hörner etwa, wie man sie von Drachen kennt, sind Auswüchse des Schädelknochen. Der Schädel beinhaltet Öffnugnen für Augen, Mund und Nase.

Aufbau

Humanoides Skelett

Wenn von Skelett die Rede ist, denken die meisten an ein humanoides Skelett. Im engeren Sinne besitzen Menschen und Elfen, des weiteren auch Riesen, sowie Betmer einen humanoiden Skelettaufbau. Falls Xivilai und Dremora ein Skelett besitzen, was aufgrund ihrer daedrischer Natur keineswegs zwingend ist, so sind diese auf jeden Fall ebenso in dieser Kategorie einzuordnen.

Das humanoide Skelett, besitzt wie alle Säugetiere, Reptilien und Amphibien eine zentrale Wirbelsäule, die Schädel und Becken miteinander verbindet. An diese Wirbelsäule, die durch ihren Aufbau aus vielen kleinen Wirbelknochen sehr beweglich ist, die Rippen den Brustkorb bilden. An diesem wiederum spalten sich die vorderen Gliedmaßen ab, die hinteren sind mit dem Becken verbunden. Bei Humanoiden, die sich durch ihren aufrechten Gang und ihrem kulturschaffenden Wesen auszeichnen, sind die Gliedmaßen spezialisiert: Die vorderen sind verkürzt, sodass es ihnen nicht mehr möglich ist, sich auf allen vier Gliedmaßen fort zu bewegen, aber die Hände besitzen lange bewegliche Finger, ein Zeichen für die intelligente Nutzung von Werkzeug. An den hinzeten Gliedmaßen sind diese verkümmert.

Drachenskelett

Ein Drachenskelett

Hauptartikel: Drachenskelett

Im Gegensatz zu Humanoiden haben die ebenfalls auf zwei Beinen laufenden Drachen trotz ihrer Intelligenz keine Kultur entwickelt. Die Reptilien hatten keine Verwendung für Werkzeuge oder andere künstliche Gegenstände aller Art. An ihrem Skelett erkennt man nicht die feine Ausprägung der vorderen Gliedmaßen. Statt geschickte Hände besitzen Drachen Flügel, die ihnen einen Vorteil als Jäger verschaffen.

Fische

Die Grundstruktur des Skeletts kann man bei den Fischen nur noch schwach erkennen. Auch sie besitzen eine Wirbelsäule, die in dem Schädel des Tieres endet. An der Wirbelsäule befinden sich die gemeinhin als Gräten bezeichneten Knochen, die die Flossen mit der Wirbelsäule verbinden.

Insekten & Co: Das Exoskelett

Der Panzer des Shalks ist eigentlich sein Exoskelett

Nicht alle Tiere besitzen das Skelett im Körper. Insekten und Arachnoide besitzen stattdessen ein Exoskelett, das den Körper von außen schützt. Das Skelett verleiht also nicht nur Stabilität, sondern auch Schutz des Inneren.

Ewiges Relikt

Hund im Prozess der Verwesung

Eine der interessantesten Eigenschaften von Knochen ist ihre enorme Haltbarkeitsdauer. Nach dem Tod eines Tieres, setzt sofort die Verwesung ein, dh. der Körper wird von Bakterien, Kleintieren und Aasfressern in seine Bestandteile aufgelöst und diese wiederverwertet. Die Dauer der Verwesung ist abhängig von den Baktierien- und Kleintierpopulationen des Umgebungsmilieus und damit vom Klima, Feuchtigkeit und Temperatur. Bei gemäßigtem Klima an freier Luft dauert der Prozess der Verwesung etwa 40 Tage bis nur noch das Skelett und Hautrest übrig sind. Ungünstige Faktoren, die den Verwesungsprozess sogar stoppen können, sind extreme Kälte und fehlender Sauerstoff, wie man an der Konservierung von Moorleichen sehen kann.

mögliche Überbleibsel der Schlacht am Moesring

Die Zersetzung der Knochen nimmt eine längere Zeitspanne in Anspruch. Unter günstigen Bedingungen, dazu gehört ein warmes Milieu mit viel Sauerstoff und hoher Luftfeuchtigkeit, kann der Zerfall schon in zwölf Wochen stattfinden, auf der anderen Seite sind aber keine Begrenzungen gesetzt. Besonders in trockenem Klima, oder in tiefen Erdschichten vergraben überdauern die Knochen leicht die Jahrtausende oder sogar noch länger. So ist es kein Wunder, dass man in alten Ruinen neben Statuen aus Stein, Geschirr, Waffen und anderen aus dauerhaften Material gefertigten Gegenständen auch die Überreste alter Skelette der ursprünglichen Bewohner findet. Von Historikern und Forschern dienen diese als wichtige Fundstücke, die Informationen über die damalige Lebensweise enthält. Von Siedlungen aus vergänglichem Material wie Hütten aus Holz oder Zelten aus Fell findet man häufig keine Spuren außer kleinen Gegenständen aus anderem Material und die Skelette der einstigen Bewohner, da die Bauten sich zersetzen. Ähnlich verhält es sich bei alten Schlachtfeldern: Außer Waffen und Rüstungen gibt es nur die Skelette der Krieger als Zeuge der längst vergangenen Zeit.

Skelett im Totenkult

In allen Kulten Tamriel kommt dem Leichnam eines Gestorbenen eine hohe Bedeutung bei. Nach dem Tod wird der Leichnam bestattet, was je nach Kultur unterschiedlich passieren kann, so beispielsweise durch ein Beisetzung in einem Grab oder eine Feuerbestattung. Kann der Leichnam nicht vor der Verwesung bestattet werden, werden häufig die Knochen als Überbleibsel beigesetzt.

Nordische Feuerbestattung
Nordskelett in Stalhrim

Einäscherung

Weit verbreitet neben dem Begräbnis ist die Feuerbestattung, bei der der Leichnam des Verstorbenen verbrannt wird. Dieser kann direkt nach dem Tod verbrannt werden oder erst nachdem das Fleisch von den verwest ist. Feuerbestattungen sind vor allem bei den Nord für große Krieger vorgesehen,[1] aber auch auf den Zitternden Inseln verbreitet, wo zu diesem Zweck eigens ein großes Krematorium in Ebrocca steht.[2] Die Asche, die bei der Verbrennung übrig bleibt bleibt, wird meist in Urnen beigesetzt.

Begräbnis

Das Begräbnis ist die wohl weit verbreitetste Bestattungsmethode. Dabei wird der Leichnam bzw. das Skelett direkt oder in einem Behälter aus Stein oder Holz, einem sogenannten Sarg in der Erde vergraben. Als Zeichen für das Grab wird häufig ein behauener Grabstein oder, falls keine Werkzeuge bzw. Zeit für die Bearbeitung des Grabsteins zur Verfügung stehen, wie in der Wildnis, ein aufgehäufter Steinhaufen auf dem Grab platziert. Bei größeren Siedlungen oder Städten entstehen durch Ansammlung von Gräbern ganze Friedhöfe am Rand der Ortschaften. Bei den Dunmern einzigartig sind ganze Totenstädte, die ausschließlich den Gräbern Verstorbener und dem Ahnenkult vorbehalten sind. Ein Beispiel für eine solche Totenstadt ist Nekrom im Osten Morrowinds.

Nordische Bestattungsriten

Im nordischen Totenkult ist es Brauch die Leichen durch Mumifizierung zu konservieren. in früheren Zeiten verfügten die Nords über das mittlerweile verloren gegangene Wissen die Toten nach der Verwesung[3] in Stalhrim einzuschließen. Diese Methode fand vor allem auf Solstheim Verwendung. Teilweise wurden an den Leichnamen beide Methoden, Mumifizierung und der Einschluss in Stalhrim, angewandt.

Nekromatie: Lebende Skelette

Hauptartikel: Totenbeschwörung

Lebende Skelette, in der Wissenschaft auch als unbefleischte Untote bekannt,[4] sind durch Beschwörungszauber zum Leben erweckte Skelette. Dabei unterscheidet man zwei Arten von unbefleischten Untoten: jene, deren Knochen von einem Organismus stammen, also ihre natürliche Form besitzen, und jene, die Neuschöpfungen der Totenbeschwörer darstellen und aus den Knochen mehrerer Organismen stammen.

Die Beschwörung von Skeletten wird vor allem von Neulingen in der Nekromantie bevorzugt,[5] da sie leichter zu kontrollieren sind als beschworene Geister und gleichzeitig robuster und gewandter als Zombies sind.[6] Die Fähigkeiten des wiederbelebten Skelettes sind dabei abhängig von ihren Kenntnissen im früheren Leben. Die wiederbelebten Skelette von Schwertkämpfern sind immer noch gut im Schwertkampf.[4] Darüber hinaus verfügen humanoide Skelette noch über die Fähigkeit zu sprechen, allerdings klingt ihre Stimme leise und kratzig.[7]

Für die Wiedererweckung eines vorhandenen Skeletts wird ein versklavter Geist beschworen und in den Körper gezwungen.[5] Alternativ kann auch eine daedrische Seele verwendet werden, die den Vorteil haben, das sie leichter zu kontrollieren sind.[6] Bei der Anwendung der nekromantischen Beschwörungsformel zwingt die Magie die Knochen in die richtige Reihenfolge,[8] dabei wird das Skelett durch die Beschwörungsformel magisch verstärkt, so dass selbst gebrochenen Knochen noch zusammenhalten.[7]

Humanoide Skelettdiener

Unter humanoiden entfleischten Untoten fasst man die wiedererweckten Skelette menschlicher, elfischer und im weitesten Sinne auch betmerischer Individuen zusammen. Letztere werden, abhängig von ihrer Rasse, eher selten in der Nekromantie verwendet.

Die Fähigkeiten der Toten sind genauso vielfältig wie die der Lebenden, die sie einst verkörpern. Unter den lebenden Skeletten finden sich Soldaten, Berserker, Bogenschützen und gar Magier.

Tierische Skelette

Einige Totenbeschwörer nutzen statt humanoiden, tierische Skelette für ihre Künste. Ein Beispiel ist hier etwa der Knochenwolf.

Neuschöpfungen

Als Neuschöpfung sind hier diejenigen unbefleischten Untoten genannt, deren Aufbau nicht auf ein natürliches Vorbild zurückgeht, sondern vom Beschwörer eine neue Form bekommen haben. Sie bestehen aus Knochen meist mehrerer Wesen, die auf neue Art angeordnet wurden. Beispiele sind der Skelettfürst, das Knochenkind und der Knochenläufer.

Bekannte Skelette im Lauf der Geschichte

Weblinks


Anmerkungen