Solstheim

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Insel Solstheim
Lage Solstheim.png
Lage von Solstheim
Der Staat
Status Distrikt von Morrowind (seit 4Ä 16), vorher Himmelsrand[1]
Hauptstadt Rabenfels
Staatsform Ratsherrschaft
Staatsoberhaupt Lleril Morvayn
Fläche ca. 65.000 km²[2]
Währung Gold
Vorherrschende
Rasse
Nord, Dunmer
Karte
Karte Solstheim.jpg
Karte von Solstheim
Solstheim ist eine etwa 65.000 km²[2] große zu Morrowind gehörende Insel im Nordwesten von Vvardenfell. Sie liegt gleichzeitig in östlicher Richtung zu Himmelsrand, weswegen das Klima rau und kalt ist. Die einzige Verbindung von Himmelsrand zur Insel ist die Bootsverbindung zwischen Windhelm und Rabenfels.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Insel Solstheim untersteht dem Fürstenhaus Redoran, Ratsherr ist Lleril Morvayn.[3] Im Osten der Insel befindet sich mit Tel Mithryn ein Telvanni-Turm, der von Meister Neloth bewohnt wird.
Der einheimische Nord-Stamm, die Skaal, leben in deiner anderen Ansiedlung der Insel, dem Skaal-Dorf im äußersten Nordosten der Insel. Sie erheben Anspruch auf die Insel, allerdings gehen sie nicht offensiv gegen die Dunmer vor, da die Insel nur sehr dünn besiedelt ist und sich die beiden Parteien deshalb gut aus dem Weg gehen können. Die Thalmor besaßen eine Anlegestelle samt Lagerräumen im Westen Solstheims. Das Methaus Thirsk wird von einem Stamm Rieklinge besetzt gehalten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die früheste historisch belegbare Besiedlung Solstheims wurde durch die Vertreibung der Falmer aus Himmelsrand ausgelöst. Vermutlich im Laufe des ersten Jahrhunderts der ersten Ära konnten die Nord unter Ysgramor und seinen Söhnen Himmelsrand einnehmen, die Schneeelfen suchten Zuflucht auf der Morrowind vorgelagerten Insel. In der Schlacht am Moesring konnte schließlich Harald der Handlose die Falmer, angeführt vom legendären Schneeprinzen, vernichtend schlagen - dieses Ereignis markiert wohl das Ende der falmerischen und den Beginn der menschlichen Besiedlung.
Die weitere Geschichte Solstheims liegt aufgrund des geringen Interesses der großen Reiche an der Insel und der fehlenden schriftlichen Tradition der Einwohner zu großen Teilen im Dunkel. Vermutet werden kann, dass sie eine gewisse strategische Bedeutung in den vielen Kriegen zwischen Himmelsrand und Morrowind besaß. Trotzdem entwickelten die Skaal, die auf Solstheim ansässigen Nord, große kulturelle Differenzen zu den Nord in Himmelsrand.
Zur Zeit des dritten Kaiserreiches wurde Solstheim als Territorium des Kaiserreiches eingegliedert. Aufgrund der nordischen Eingeborenen oft als Teil Himmelsrands angesehen, wurde die Insel de facto durch die Kaiserliche Legion verwaltet. Ab 3Ä 427 begann die Ost-Kaiserliche Handelsgesellschaft die Kolonialisierung der Insel zum Zwecke des Ebenerzabbaus zu planen, im selben Jahr wurde die Stadt Rabenfels gegründet, die der Hauptort der Insel werden sollte.
Die Oblivion-Krise überstand Solstheim ohne einen Angriff zu erleiden, die Zerstörung Ald'ruhns durch die Daedra führte allerdings dazu, dass vermehrt Dunmer, angeführt von der Redoran-Ratsherrin Brara Morvayn auf die Insel übersiedelten. Das Rote Jahr verwüstete den Südteil der Insel und zerstörte die Eisfalter-Festung, Rabenfels überstand die Katastrophe jedoch und in 4Ä 16 wurde die Insel schließlich an Haus Redoran übergeben.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über ganz Solstheim.
Landkarte von Solstheim

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Insel lässt sich allgemein in vier geografische Zonen aufteilen.

Die südliche Hälfte der Insel wird von einer Aschewüste, ähnlich dem Aschland auf Vvardenfell, eingenommen.[3] Dieses ehemalige Waldgebiet ist von Aschedünen, Baumstümpfen und schroffen Felsstufen gesäumt. Hier sind die Ruinen der Eisfalter-Festung und die Stadt Rabenfels zu finden.

Der nördliche Teil der Insel östlich des Fjalding-Sees wird Felsaad-Küste genannt. Diese Region ist fast komplett schneebedeckt. Es gibt nur einen äußerst spärlichen Bewuchs mit Nadelbäumen. Die Landschaft wird vielmehr durch viele Hügel und große Schneewehen bestimmt. In dieser Region liegen das Skaal-Dorf und Thirsk.

Von der Mitte der Westküste Solstheims erstrecken sich in nordöstlicher Richtung die Moesring-Berge. Sie reichen bis an das Skaal-Dorf heran und stellen den unwirtlichsten Teil Solstheims dar. In den hohen schnee- und eisbedeckten Bergen toben oftmals Blizzards. Früher war hier die Burg Karstaag zu finden.

In der Mitte der Insel erstrecken sich die Isinfier-Ebenen. Diese größtenteils verschneiten Ebenen sind nur dünn mit Tannenbäumen bewachsen.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wetter auf Solstheim ist geprägt von wenigen sehr extremen Wetterlagen. Auf der gesamten Insel gibt es nur selten Niederschläge. Diese fallen dann aber meistens in der Form von Blizzards aus. Es ist normalerweise sehr kalt und windig auf Solstheim. Dadurch können sich nur selten Wolken bilden. Diese sind dann vornämlich im Süden der Insel anzutreffen, wo das Klima noch ein wenig wärmer ist. Im nördlichen Teil der Insel herrschen permanent Temparaturen unter dem Gefrierpunkt, so dass der Schnee dort nicht mehr schmilzt. So ist auch das größte Gewässer der Insel, der Fjalding-See dauerhaft gefroren.

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da auf Solstheim stehende Gewässer auf Grund der Kälte gefrieren, gibt es nur wenige Flüsse.

Das größte Gewässer der Insel ist der ständig gefrorene Fjalding-See im Nordosten der Insel. Von diesem See gingen ursprünglich der Iggnir und der Isild aus, nach dem Roten Jahr entspringt aber nur noch der Isild direkt aus dem See. Der Iggnir, der nach Süden läuft und in der Nähe von Tel Mithryn ins Meer mündet, entspringt zudem aus der Aschewüste. Der Isild, der nach Norden fließt, wo er sich kurz vor dem Meer mit dem Harstrad vereinigt, entspringt weiterhin aus dem Hjalding-See. Beide zusammen münden dann in der Nähe des Skaal-Dorfes ins Meer. Der Harstrad entspringt aus einer Quelle im Zentrum der Insel.

Weiterhin gibt es noch eine größere Meeresbucht im Westen der Insel, die sich in zwei langen Armen weit bis ins Inselinnere erstreckt. Obwohl es keine Bewegung in diesem Gewässer gibt, gefriert es nicht, da es Salzwasser ist.

Gebirge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch wenn es auf Solstheim viele kleine Hügel gibt, existiert nur ein Gebirge, die Moesring-Berge. Diese erstrecken sich im Nordwesten der Insel. Durch eine große Bergkette grenzen sie sich deutlich von den Isnifier-Ebenen ab. Der bekannteste Gipfel der Berge ist der Hvitkald-Gipfel im Südwesten der Bergkette. Im hügeligen Hinterland der Hauptkette schließt sich auch der riesige Mortrag-Gletscher an.

Höhlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Auf Solstheim gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Höhlen. Viele sind natürlichen Ursprungs, aber manche wurden von Menschen gegraben, um ihnen in der rauen Umwelt Schutz zu bieten. Wieder andere sind durch Verschiebungen in Gletschern entstanden und bilden somit Eishöhle. Hier ist eine Liste der bekannten Höhlen auf Solstheim:

Flora und Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Solstheim besitzt eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, was durch das raue Klima und die Isolation der Insel zu erklären ist.

Flora[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flora auf Solstheim wird von großen Nadelbäumen, hauptsächlich Fichten und Stechpalmen, bestimmt. Laubbäume können in dem Klima der Insel nicht gedeihen. Die meisten anderen Pflanzen sind niedere Gräser und Moose. Seit dem Roten Jahr sind auch der Tramastrauch und Aschekartoffel auf Solstheim heimisch geworden. Ein weitere bemerkenswerter Aspekt sind die Zweiglinge, eine Art bewegungsfähiger Baum.

Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Solstheim leben eine Vielzahl von Kreaturen. Die meisten von ihnen sind sehr genügsame, aber auch gefährliche Jäger, wie die vielen Wölfe, Bären und Bürstenrücken. Bekannt sind auch die Horker, eine Spezies von talentierten Wassersäugetieren. Häufig anzutreffen sind auch Zweiglinge und eine Art kleiner äußerst gefährlicher Gnome, die Rieklinge. In der Aschewüste haben auch Aschenhüpfer eine Heimat gefunden. Zudem leben auf Solstheim eine Reihe unterschiedlicher Vogelarten.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Veränderungen Solstheims im Jahre 4Ä 201.

Der Großteil der Bevölkerung Solstheims lebt in der Stadt Rabenstein, ein weiterer Siedlungspunkt ist Tel Mithryn im Süd-Osten der Insel. Beide Orte werden von Dunmern dominiert. Im Nord-Osten Solstheims befindet sich das Skaal-Dorf, das von den Ureinwohnern der Insel, den Skaal, bewohnt wird. Kleinere Wohnorte oder Verstecke gibt es überall auf der Insel. Es gibt folgende bewohnte Orte:

Größere Ansiedlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wirtschaft Solstheims besteht größtenteils aus dem Export von Ebenerz, hauptsächlich aus der Ebenerz-Mine in Rabenfels. Durch das zunehmende Versiegen der Erzvorkommen konzentrierten sich allerdings viele Bewohner auf Fischerei und Jagd als Einkommensquelle.[5]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Solstheim gibt es kein Verkehrssystem. Selbst ausgebaute Wege existieren nicht. Die einzige Verbindung nach Vvardenfell besteht in einem Schiff, das regelmäßig von Rabenfels nach Windhelm ablegt.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Solstheim ist kulturell in zwei Teile gespaltet. Im Süden dominiert seit der Besiedelung Rabenfels' durch das Haus Redoran die Dunmer-Kultur, speziell aus dem Raum Ald'ruhn, aus dem die ersten Dunmer-Siedler kamen. Im Norden existiert zu großen Teilen noch die traditionelle Skaal-Kultur, die ein Zweig der Nord-Kultur darstellt. Merkmale dieser sind die enge Naturverbundenheit und der Totemismus.

Hügelgräber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Hauptartikel: Hügelgräber

Die Skaal setzen ihre Toten in Hügelgräbern bei. Damit die Leichen nicht geplündert werden können oder von den Draugar gefressen, verschließen sie die Leichname in dem geheimnisvollen Material Stalhrim. Folgende Hügelgräber sind bekannt:

Anmerkungen

  1. laut Dragonborn: Solstheim gehörte zu Himmelsrand, bis der Großkönig die Insel im Jahr 4Ä 16 an Morrowind abtrat, damit die Dunmer nach den Geschehnissen des Roten Jahres dort Zuflucht finden konnten.
  2. 2,0 2,1 Grob nach bekannten Maßstäben der Lore errechnet. Für genaueres, siehe hier
  3. 3,0 3,1 Laut Die Geschichte von Rabenfels - Band II von Lyrin Telleno
  4. siehe Lord of Souls
  5. Laut Die Geschichte von Rabenfels - Band III von Lyrin Telleno
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