Gwendolin würde nie für eine Belohnung kämpfen! 🙂
Die Dame dient Rondra, der Göttin des ehrenhaften Zweikampfs. Deren Lehre nach sind alle Magier ehrlos, weil sie versuchen, körperliche Schwäche auf diese Weise auszugleichen (das 'böse' kommt wegen Gwens persönlichen Erfahrungen dazu). Auch Fernkampf ist ehrlos und in Milianras Beschreibung steht, dass sie durchaus mit dem Bogen umzugehen weiß.
Außerdem muss man zwischen Arten von Magie unterscheiden: 'gewöhnliche' Magie, also solche, die in DSA über Astralenergie funktioniert, ist die falsche Variante. Gottgegebene (=> Karmaenergie) ist akzeptabel, Gwendolin benutzt etwa häufig ihr geweihtes (nicht verzaubertes) Schwert, um Wunden zu heilen und lässt es mit einem Pfiff wieder in ihrer Hand erscheinen, wenn sie es verliert.
Und was Elfen und Magie anbelangt, nun, das kommt auf's Setting an. Ollowain und Farodin aus 'Die Elfen' kämpfen stets mit Schwertern, ersterer kann keine Magie anwenden, letzterer tut es nur in einigen Ausnahmefällen. Und Warhammer kennt die Schwertmeister von Hoeth, die bestimmt nicht so heißen, weil sie gerne mit Pfeilen ballern. Und auch in unserem heimischen D&D gibt es etwa Ladyfalks Ayuvenerva, die bisher noch nicht allzuviel Magie angewandt hat.
Zudem, nicht vergessen, ich sprach von engelsgleichen Elfen. Gwendolin ist in die geflügelte Paladine Zoraklea verliebt, zu deren Ahnen ein himmlisches Wesen zählt. Und Paladine fühlen sich mehr göttlicher Magie verpflichtet, von der Zoraklea bisher auch nur im Notfall Gebrauch gemacht hat.