Cyberpunk 2077

Witzig, dass er im Video nur 1.0 mit 2.0 vergleicht ... viele Features die er da lobt sind bereits seit Jahren im Spiel.

Ich bin grad durch mit meinem Patch 2.0 Playthrough und hab in Phantom Liberty alle vier Enden durchgespielt sowie auch das neue Spielende.

Bzgl. Patch 2.0: Es ist zwar nett, was sie mit den Perksystem gemacht haben, allerdings kann ich nicht wirklich sagen, ob das neue System besser als das alte System ist. Sie haben einfach die alten Gameplaymechaniken weggeworfen und sie durch was komplett Neues ersetzt. Da ich hauptsächlich als Netrunner spiele war der Einstieg etwas holprig, da die alte Spielweise nicht mehr möglich ist und ich mich erstmal in das neue System reinfinden musste. Beide Spielweisen waren letztendlich toll, allerdings teilweise komplett verschieden.

Mit diesen Änderungen wurde auch das ganze Spiel neu balanced und an vielen Stellen simplifiziert. So gesehen macht Patch 2.0 aus Cyberpunk 2077 zumindest vom Gameplay her ein komplett neues Spiel.

Mir ist noch nicht so klar warum sie so einen Fokus auf das Polizeisystem und Fahrzeugkampf gesetzt haben, denn mit beidem kommt man quasi gar nicht in Berührung. Das liegt vor allem daran, dass die Quests aus dem Hauptspiel nicht überarbeitet wurden und so diese neuen Features gar nicht berücksichtigen. Meiner Meinung nach war das verschwendete Mühe so viel Arbeit in solche Nischen-Features zu investieren.

Was mir nicht gefällt ist, dass die neuen so wichtigen Cyberware-Kapazitäts-Splitter Zufalls-Loot sind. Da Cyberware nun eine wichtigere Rolle spielt ist sowas immer doof und lädt zum sinnlosen Gegner-Grinding ein.

Bzgl. Bugs muss ich leider sagen, dass Patch 2.0 und Phantom Liberty verbuggter waren als noch Patch 1.6. Die meisten konnte ich mit einem Workaround oder mit dem Laden eines älteren Spielstands fixen, aber es war schon auffällig wieviele Probleme ich im Vergleich zu vorherigen Playthroughs hatte (hab das Spiel mit jedem der Major Patches durchgespielt bzw. zumindest angespielt und hab mittlerweile fast 1000 Stunden in dem Spiel).

Phantom Liberty hat mir gut gefallen auch wenn es von der Story her etwas kurz ist - zumindest wenn man es mit Blood & Wine dem Addon für Witcher 3 vergleicht. Die Missionen sind alle ganz nett, außer einige Gameplay-Experimente am Ende, wo man versucht hat eine Horrorspiel-Passage einzubauen in der man sich vor einem Gegner verstecken muss der einen bei Sichtkontakt sofort killt ohne dass man sich wehren könnte.

Cyberpunk-typisch gibts mit Phantom Liberty wieder mal keinen perfekten Ausgang oder auch nur irgendwas was sich nach "Happy End" anfühlt. Aber es wäre auch etwas naiv irgendwas Anderes zu erwarten.

Fazit: Für mich ist Cyberpunk 2077 eins der besten Spiele die ich jemals gespielt hab, allerdings galt das für mich auch schon vor Patch 2.0. Dass jetzt soviele auf den "Patch 2.0 Redemption"-Zug aufspringen, beweist dass das Marketing von CDPR funktioniert. Aber mir kann das nur recht sein, wenn dadurch mehr Menschen erkennen was für eine Perle das Spiel ist.
 
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Mir ist noch nicht so klar warum sie so einen Fokus auf das Polizeisystem und Fahrzeugkampf gesetzt haben, denn mit beidem kommt man quasi gar nicht in Berührung. Das liegt vor allem daran, dass die Quests aus dem Hauptspiel nicht überarbeitet wurden und so diese neuen Features gar nicht berücksichtigen. Meiner Meinung nach war das verschwendete Mühe so viel Arbeit in solche Nischen-Features zu investieren.

Das hast du den 1-1,5 Jahren Spottvergleich-Videos von GTA-Kids zu verdanken. Es wurde ja nun wirklich genügend drauf rumgeritten das CP eben nicht wie GTA ist und man eben nicht so toll in dem Spiel Amok laufen kann wie eben in diesen. Oder das es zu wenig Aktivitäten gäbe wie mit einem Güllewagen Häuserfassaden zu bespritzen. Das ist eben das was man u.a. bemängelte. Nun haben sie das bekommen. Zumindest hat sich CP durch die Patches in den letzten Jahren zum Vorzeigespiel für andere Spott-Videos gemausert. Nun zieht man häufig Vergleiche von CP zu Starfield als Positivbeispiel.
Das CDPR eigentlich in einer ganz anderen Liga spielt und sie sich an sowas nicht aufhalten haben eben nur ganz wenige begriffen. Das ist eben das Ding das diese ganze plärrende Horde die Eierlegende Wollmilchsau fordert, jedes Spiel muss alles bieten, keine individuelle Fokussierung mehr.

Trotzdem gefällt mir vieles aus Patch 2.0 besser, das Perksystem fand ich vorher eher uninspiriert und das Itemsystem war in der Tat Nonsens. Ein pinkes Minikleidchen bekommt bessere und höhere Stats als die schwarze Netrunner Synthkluft? Na klar.

Was die Bugs angeht, CDPR hat öfter mal erwähnt das ihre RedEngine zwar mit allem umgehen kann, die Implementierung und Programmierung aber sehr schwer zu händeln ist und sie neuen Entwicklern nur in einem langen u aufwendigen Prozess zu vermitteln sei weshalb man zukünftig auf die Unreal 5 wechseln wird, stell die UR5 doch sowas wie einen Standard in der Branche dar. PL und CP2077 war das letzte Spiel mit der RE und wird nun auf den Müll geworfen
 
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Das hast du den 1-1,5 Jahren Spottvergleich-Videos von GTA-Kids zu verdanken. Es wurde ja nun wirklich genügend drauf rumgeritten das CP eben nicht wie GTA ist und man eben nicht so toll in dem Spiel Amok laufen kann wie eben in diesen. Oder das es zu wenig Aktivitäten gäbe wie mit einem Güllewagen Häuserfassaden zu bespritzen.
Ich bin eher ein Saints Row 2-Kiddie, deswegen weiss ich, was du mit dem Güllewagen meinst 🙂 Natürlich muss nicht jedes Game eine Kopie eines anderen sein, aber dass Bullen nicht fahren können, aber stattdessen einfach hinter deinem Rücken spawnen, ist ein grober Mangel an Immersion oder gar der Physik, es ist wie Wasser zu haben und nicht schwimmen zu können, bzw. nicht unter Wasser schwimmen zu können. Und natürlich auch ein Mangel an Spielspass, wenn du mich fragst. Ich hatte meine besten Momente im Gaming auf Verfolgungsjagden.
 
Cyberpunk-typisch gibts mit Phantom Liberty wieder mal keinen perfekten Ausgang oder auch nur irgendwas was sich nach "Happy End" anfühlt. Aber es wäre auch etwas naiv irgendwas Anderes zu erwarten.
Ja, es war wieder kein zufriedenstellendes Ende dabei. Das eine Ende, wo man quasi alles verloren hatte, aber zu Reed ist man dann doch nicht zurückgekehrt. Insgesamt aber deutlich besser als die HQ. Cyberpunk hatte von Anfang an so sein müssen. Mir hat es ebenfalls diesmal viel Spaß gemacht, endlich waren auch gute Charaktere dabei. Bei der HQ floss wahrscheinlich das ganze Geld in die Schauspieler. Mit Patch 2.0 haben sie den Job besser gemacht.
 
Ja, es war wieder kein zufriedenstellendes Ende dabei
Mein persönliches "Happy End" ist...
Songbird bei der Flucht helfen und sie zum Mond fliegen lassen. Diese Entscheidung findet Johnny auch gut und es ist eine kleine Reminiszenz an die Edgerunner-Serie, wo Lucy am Ende ja auch auf den Mond fliegt. Dabei bleibt Reed zwar auf der Strecke, aber er hat es ja nicht anders gewollt. Nachdem er zu der Frage, wo denn Jakob und Tyler sind, nur geantwortet hat, dass "man sich um sie gekümmert hat", war er eh bei mir unten durch. Wenn man Songbird hilft, dann überlebt auch Alex und man hat eine nette Verabschiedungszene mit ihr in ihrer Bar. Im Hauptspiel geht es dann mit den Aldecaldos nach Mikoshi und man erledigt Smasher und ermöglicht Johnny die Wiedervereinigung mit Alt. Im Epilog fährt man dann mit Panam, ihrem Clan und Judy (wenn man die Romanze mit ihr hat) in den Sonnenuntergang.

... zumindest ist es das was am nächsten an ein Happy End bei mir kommt.

Das neue Ende ist dagegen ziemlich deprimierend. Der einzige Lichtblick dabei ist der Abschied von Johnny, der uns seinen Segen gibt ihn zu löschen und dann später das Zusammentreffen mit Misty.
 
Ich komme einfach nicht richtig klar mit der Geschichte in Cyberpunk 2077 ... und das zermürbt mich richtig. Ich finde das Spiel einfach wahnsinnig toll, so richtig. Es machte und macht mir viel Spaß und ich habe jetzt bereits viele hunderte Stunden in meinen Spielstand gesteckt. Ich grase jede Ecke ab und bin immer mal wieder überrascht wenn ich dann doch noch eine Mini-Quest finde obwohl ich schon denke dass ich doch bereits alle erledigt hätte. Ja, Cyberpunk 2077 ist an gewissen Stellen in gewisser Weise sehr steril und zu wenig Simulation aber letztlich bin ich doch gerne in NC und Umland unterwegs.

Das Hauptspiel habe ich seit einer Weil nun schon durchgespielt aber es lässt mich einfach nicht los. Daher poste ich hier mal den ganzen Beitrag den ich im offiziellem Forum eingestellt hatte ... vielleicht bekomme ich ja doch noch ein paar Antworten. Also seid mir bitte nicht böse wenn ich nun etwas Copy&Paste betreibe:

Während der vergangenen etlichen Spielstunden schürten immer wieder Sätze und Aussagen das Feuer in mir an ... die mich vermuten ließen dass etwas mit der "Welt" dort nicht stimmt ( Braindance, Traum, Wachkoma oder etwas in der Art). Ich habe in so vielem eine tiefere Bedeutung für die Story gesehen und das Unwissen ob es nun so ist oder nicht macht mich irgendwie echt fertig (da ich in Cyberpunk 2077 so viel Zeit investiert habe und es einfach lieb gewonnen habe dieses Stück "Software-Kunst").

Letztlich stehe ich nun nach meinem ersten Durchgang in Cyberpunk 2077 mit mehr Fragen als Antworten da. Während der Geschichte hat sich so viel "Kopfkino" bei mir aufgebaut dass ich einfach nicht glauben kann das dass alles so abläuft wie es in der Handlung erzählt bzw. dargestellt wurde. Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass Cyberpunk 2077 das ist was wir zu sehen bekommen, es kommt mir so vor als wolle uns das Spiel etwas tiefgründigeres erzählen. Es spricht einfach so vieles in dem Spiel dafür dass mehr hinter der Geschichte steckt als das was man erfährt in der Handlung (dazu trugen auch Splitter bei wie "Die Welt als Wille und Vorstellung" oder Zitate wie "Traum und Tod sind Zwillingsschwestern").

Inzwischen bin ich auch nicht der Theorie abgeneigt dass V den Kopfschuss nie überlebt hat und alles was danach war nur noch der Rest ihres Funkens ist, ein letztes Aufblitzen der Synapsen die sich mit dem Relic vermischten ... es aber niemals "real" war.

Als bei V dann (gleich am Anfang von Akt 2) im Megagebäude H10 plötzlich ein Splitter auf dem Schreibtisch auftauchte war ich sicher dass hinter der eigentlichen Geschichte von Cyberpunk 2077 viel mehr stecken muß(!). Kurz zur Erinnerung, das war der Splitter "Grüsse aus Des Moines" (Inhalt: "Spring in den Topf und stellt euch auf den Kopf. Ich lebe noch und ihr seid alle tot."). Das fand ich so krass, denn dieses Zitat kannte ich sogar, wenn auch hier in abgewandelter Form. Das Zitat stammt (abgewandelt) aus dem Roman "UBIK", von Philip K.Dick (sehr zu empfehlen). Daher dachte ich sofort dieser Hinweis würde gut zu meiner Theorie passen - dass V in Wirklichkeit bereits tot ist (ab Akt 2) und die anderen am Leben sind - da ich es zu merkwürdig fand dass dieser Splitter genau ab Akt 2, wenn V wieder am "leben" ist, plötzlich im Apartment auftaucht.

Kennt ihr dieses interessante Video dazu (hat deutsche Untertitel)? "Cyberpunk 2077: Therapy disguised as a video game. Deep analysis. You are already dead."

Oder dieses nicht offizielle Cyberpunk 2077 Musikvideo (unten verlinkt):
"Jede Nacht ein Neustart - endet im Grab oder an der Bar!"
Der Satz ergibt irgendwie wenig Sinn mit der eigentlichen Spielgeschichte die uns erzählt wird?! Das hat mich damals auch eher vermuten lassen dass es sich um einen Braindance handeln könnte bzw. V vielleicht im Koma liegt, wegen einer Cyberpsychose, und das alles nur in V's Kopf spielt.

Zum Gameplay und Spiel selbst sind es u.a. auch die folgenden Situationen die mich mehr erahnen, erdenken ließen ... und wo ich vermutete dass diese Worte mehr mit der Story zu tun haben als zuerst ersichtlich war:

-> Nachdem der eigentlichen BD (Braindance) gelaufen ist sagt Judy im Lizzie’s ein paar Sätze:
  • Judy (zu V): „Glaub mir, echtes Sterben tut noch viel mehr weh!“
  • Judy (zu Evelyn und V): „Apropos Risiko. Wisst ihr, was ich sehe, wenn ich euch angucke? - Redende, wandelnde Leichen.“
  • Judy (zu Evelyn - irgendwie auch zu V): „Der BD wird unser Tod sein. Verlass dich drauf.“

Weitere Dinge die mir so ein Kopfkino verschafft haben das ich daran glaube dass mehr hinter der Geschichte in Cyberpunk 2077 stecken könnte:

-> Im Konpeki Plaza, im Penthouse, sagt Yorinobu (im Telefonat mit Hellman): "... eine Welt die es nie gab!"
Für mich klang das irgendwie nicht als würde er das im übertragenen Sinne meinen sondern tatsächlich so wie es hier steht - als wäre Night City nur eine Illusion bzw. ein Braindance oder so (eine Welt in die man sich flüchten kann). Btw.: Was hatte Hellman mit seinen Blaupausen eigentlich für einen Sinn im Spiel?!

-> Wenn man mit Judy zusammen Evelyn rettet, sie dort am Bett findet, und man Evelyn versucht zu befragen (was echt daneben wäre zu diesem Zeitpunkt) sagt Judy zu V: "Dein verfickter Ernst?!" Genau diesen Satz sagt Claire später (beim finalen Rennen) zu V wenn man versucht sie zu überzeugen diesen Konzerner gehen zu lassen. Für mich wirkte das manchmal als würden die Charaktere irgendwie zusammenhängen - alle mit V eine Person sein.

-> Ich hätte gedacht es hat mit den Katzen mehr auf sich. Als man mit Takemura den Arasaka-Industriepark ausspioniert und dann Takemura und V sich danach unterhalten ist dort ja auch eine Katze und Johnny taucht auf. Als Johnny vom Abhang kippt springt die Katze ihm nach und da sie ihn wahrgenommen hat dachte ich da steckt mehr dahinter. Auch da man ja an vielen wichtigen Entscheidungspunkten im Spiel auf eine Katze trifft.

-> Konzerner: Als Takemura und V die wilde Autofahrt hinter sich haben (nach der Müllhalde wo Takemura den Idioten Dex erschießt) und kurz bevor V Delamain anruft sagt V zu Takemura: "Ich habe dich schon einmal gesehen ... Troy ... dieser Killer ..."
Das klang für mich irgendwie so als wäre Takemura nur eine erschaffene Figur von V die auf einer Person in ihrer Realität beruhte.

-> Als Misty V in ihr Apartment im Megagebäude H10 brachte (im Rollstuhl), da sagt V zu Misty: "Und dann starb er ... und ich dachte, ich würde sterben ... mit ihm zusammen, im Schlaf."
Ich könnte mir zwar vorstellen dass V von Jackie sprach aber irgendwie ergab der Satz keinen Sinn!? Also könnte da etwas anderes dahinter stecken.

-> Beim Netwatch-Agenten im Kino (bei den Voodoo-Boys), angesprochen auf den Western, als V den Agenten fragte ob er den Western mit Gene Hackman kennen würde und der Agent erwiderte dass dieser Film hier nicht lief (wo ich vermutete er meinte dass der Film in Night City nicht lief da V hier einen Film aus der "realen Welt" ansprach - als würden sich echte Erinnerungen von V manchmal in diese "fake" Welt mit einschleichen).

-> Als man mit Judy zum tauchen ist und dann plötzlich der Relic anfängt unter Wasser zu spinnen und V einen Anfall hat und in der nächsten Szene Judy an Land über V kniet und V sie fragt wie Judy es geschafft hat sie herauszuziehen aus dem Wasser da dachte ich auch nur dass da bestimmt mehr dahinter steckt da Judy darauf auch keine Antwort hatte.

-> Auch im Embers, als V und Hanako sich unterhalten sagt V zu ihr: "Mikoshi existiert nicht in der realen Welt." (wobei ich vermute dass das einfach ein Übersetzungsfehler im Dialog sein könnte oder da etwas vertauscht wurde). War vielleicht wirklich nur ein Fehler da Hanako V auch ganz zu Anfang fragt ob sie "Soulkiller dabei hätte" ... was keinen Sinn macht (ich nehme an hier war der Bauplan gemeint den V erhalten hatte).

-> Johnny nimmt den Zenmeister (Mönch) scheinbar erst gar nicht selbst wahr.
-> Warum sieht V plötzlich die Tarotkarten (wenn sie nicht in einem Traum ist oder bereits in ihrem Leben nach dem Tode)?
-> Das Delemain Taxi welches unter der Brücke in Pacifica anhält. Die KI sagt u.a. zu V: "Du bewegst dich vielleicht noch aber du bist schon längst tot." Worauf V. irritiert und verunsichert antwortet "Hä, was, woher willst du das wissen?". Natürlich bleibt diese Frage unbeantwortet.
-> Warum nimmt die Katze scheinbar Johnny war (springt ihm dann hinterher) ... also wenn Takemura und V zusammen auf dem Dach der Baustelle ist wo sie den Arasaka-Industriepark ausspioniert haben.

Und zum Abschluss (und wohl mit einer der wichtigsten Punkte):
-> Das Monstertruck-Event (die Berichte an dem dortigen Laptop). Ich meine wenn man sich das durchliest dann bekommt man ja quasi dieses "die Welt ist komplett Fake und du lebst (und bist) eine Simulation" förmlich um die Ohren geprügelt. Das war ja so ein richtiger "Brain-Fuck"-Moment beim lesen der Einträge im Laptop.

Edit: Eine Sache hätte ich jetzt fast vergessen und dabei ist das auch ein sehr wichiger Punkt, meiner Meinung nach:
-> Johnny in Night City
Was ich sehr interessant fand (auch wenn das einfach nur ein ungewollter Bug sein könnte - was aber auch wiederum so gewollt sein könnte): Wenn V ihren Körper an Johnny abtritt dann kann man sich mit Johnny frei in Night City bewegen und alles besuchen. Und das ist kein Glitch oder so. Von dem Musikgeschäft aus kann man mit Johnny frei auf der Straße gegenüber das Schnellreise-Terminal erreichen und von dort aus z.B. zum Megagebäude H10 in V's Apartment reisen und sich ab da frei bewegen (es ist auch möglich sein komplettes Inventar frei zu schalten so dass Johnny alle Fahrzeuge etc. von V nutzen kann).

Wenn man sich als Johnny nun in NC frei bewegt ... war es mein erstes Handeln zu versuchen mit Vik zu reden und auch die anderen zu besuchen (da ich dachte man könne ihnen erklären was nun passiert war mit V). Mein erster Weg führte mich zu Misty's Laden ... welcher aber verschlossen war (da Misty zu der Zeit ja bei ihren Eltern in Polen zu Besuch ist - wenn ich es recht verstanden hatte). Also bin ich hinten herum, in die Gasse, und von dort aus zu Vik. Und ab da wurde es irgendwie ... gruselig. Alle anderen der bekannten NPCs (Vik, Panam, etc.) waren wie "versteinert" (keine T-Pose oder so). Als würden sie einfach keine Informationen mehr bekommen ... was mich ja erst wieder zu der Theorie brachte dass alle NPCs in Wirklichkeit ein Teil von V's eigener Psyche waren ... und da V nun "weg" ist sind es nur noch leblose Puppen.

Und wenn das ein ungewollter Fehler ist dass man mit Johnny NC erkunden kann ... warum hat CD Projekt RED sich dann erst die Mühe gemacht Misty's Laden zu verschließen (der ansonsten ja immer offen war) um so auch der Hintergrundgeschichte (also das Misty zu dieser Zeit nicht da ist) treu zu bleiben bzw. diese nicht zu verfälschen!?

Fazit: Wenn jetzt z.B. jemand vom offiziellem Team von CD Projekt RED sagen würde dass Cyberpunk 2077, die Geschichte dahinter, genau dass ist was wir zu sehen und erzählt bekommen dann wäre das etwas womit ich gut klarkommen könnte. Denn dann ist es Fakt und ich würde mir keine Fragen mehr stellen. Aber diese Fragen die ich habe und diese Ungewissheit bzw. dieses Kopfkino macht mich echt richtig fertig ... ich habe mich seit extrem langer Zeit nicht mehr so intensiv mit einem Spiel bzw. einer Geschichte beschäftigt wie mit Cyberpunbk 2077. Das Spiel hat mich echt von den Füßen gehauen ... und ich meine das absolut im positiven Sinne ... nur ist leider dieses ewige Kopfkino nun eher negativ.

Vielleicht habt ihr dazu ja Meinungen, Anregungen, Hinweise oder könnt etwas zur Auflösung beitragen. Ich wäre euch mega-dankbar!

Gruß.
 
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Aus Ermangelung an deutschen Let's Plays zu Cyberpunk 2077 (ich glaube in fast alle habe ich schon einmal hereingeschaut) schaue ich mir gerade ein LP auf englisch an (muß das Bett wieder hüten und irgendetwas muß man da ja tun). Was mir als erstes dazu aufgefallen ist und was ich persönlich wichtig finde (da es ja immer mal wieder diesen "im englischen klingt alles besser"-Krempel-Wahn gibt):

Wir haben echt viel Glück mit der deutschen Syncro. Ich habe mir jetzt eine Weile ein LP auf englisch angeschaut und das ist ernüchternd. Ich mag z.B. keine Akzente in der Regel, aber gerade bei Jackie passt der angedeutete spanische Ausdruck (Akzent ist das nicht direkt) einfach sehr gut, der im deutschen durch Ausdrucksweise und Betonung erkennbar ist ... im englischen dafür aber kaum bis gar nicht (einfach nur trocken gesprochen). Als V mit Jackie ganz am Anfang im Auto startet und nachdem V das Tutorial abgeschlossen hat fragt V Jackie ob "der Fixer" ihm noch Hinweise gab. Jackie antwortet im deutschen mit einer gespielten Stimme ("Ich bin nicht deine Mutter ..."), im englischen keinerlei Betonung. Das zieht sich durch das gesamte Spiel. Ich hoffe ihr wisst in etwa was ich meine ... ich kann das schlecht erklären.

Was mir ebenfalls aufgefallen ist dass im englischen der Spieler oftmals nicht direkt angesprochen wird. Gleich beim ersten Hinweistext (nach Spielstart) den man bekommt wenn man neu startet: "Dein erster Besuch in Night City, Choom?" Im englischen steht da nur "Dein erster Besuch in Night City?".

War mir einfach mal wichtig das zu erwähnen ... zumal man das Spiel ja eher im polnischen Spielen müßte wenn man danach geht. Ihr wisst schon wie ich das meine - da selbst in dem LP überrascht (von der Spielerin) festgestellt wurde dass Cyberpunk 2077 mal kein amerikanisches Spiel ist. Letztlich wollte ich einfach nur sagen bzw. erwähnen dass die deutsche Synchro einfach total toll gelungen ist in Cyberpunk 2077 (meiner kleinen Meinung nach).
 
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Gerade auch wenn Jackie, V(w) und T-Bug zu Beginn des Jobs am Konpeki Plaza aus Nervosität miteinander herumwitzeln. Da ist Dynamik drin, die gutes Schauspiel bietet. Kann dir also nur beipflichten, die deutsche Sprachausgabe ist verdammt gut und das fast durchgehend. Ein paar belanglose Neben-NPCs wirken ein bisschen lustlos, aber man muss seine Ressourcen richtig einsetzen und wenn alles Priorität hat, gibt es keine Priorität. Die Hauptquest und großen Nebenquests sind durchweg gelungen.
Ist der männliche V ähnlich gut wie die weibliche? Das weiß ich gerade gar nicht, aber du wirst es mir sagen können.

Ähnlich würde ich das auch bei Witcher 3 einstufen, wo wir als TES-Fans auch noch sehr viele uns bekannte Stimmen der deutschsprachigen Fassung von Morrowind hören.
  • Hans Bayer, in Morrowind Vivec, Boethiah, alle Nord und Argonier. In Witcher 3 diverse Nebenrollen und Gaunter o'Dimm.
  • Michaela Kametz, in Morrowind alle Bretoninnen, Argonierinnen unds Orks sowie Larienna Macrina und in Tribunal/Bloodmoon zusätzlich alle Kaiserlichen. In Witcher 2/3 Philippa Eilhart, in Witcher 3 eine der Muhmen (Weberin).
  • Rolf Berg, in Morrowind alle Altmer, in Witcher 3 Dijkstra.
  • Ilya Wolf/Welter, in Morrowind alle Nord und Rothwardoninnen, in Witcher 3 Keira Metz.
  • Volker Wolf, in Morrowind Sheogorath, Molag Bal und alle Kaiserlichen, in Witcher 3 Menge.
  • Gregor Höppner, in Morrowind Dagoth Ur (bis auf ein paar Mini-Zeilen, die versehentlich Reinhard Schulat zugefallen sind), alle Rothwardonen und Dunmer. In Witcher 3 der Sprecher des Intros, sowie reihenweise NPCs wie Soldaten Redaniens und des Roten Barons sowie der Crossdresser-Elf. "Radovid lutscht Schwänze."
  • Katja Liebing, in Morrowind Azura, Mephala und alle Bosmerinnen. In Witcher 3 diverse Nebenrollen, unter anderem Corinne Tilly und einige Kinder sowie Hansi.
  • Kordula Leisse, in Morrowind alle Dunmerinnen, in Witcher 3 einige Nebenrollen, u.a. Dolores Rücker, Lussi.
  • Jürg Löw, in Morrowind Ondjage, Hircine und alle Bretonen. In Witcher 2 (und 3?) diverse Nebenrollen.
  • Hans-Gerd Kilbinger wird in den Credits von Morrowind geführt, ist aber effektiv keiner Rolle zuordbar. Vielleicht spricht er Yagrum Bagarn. In Witcher 2 und 3 hat er diverse Rollen, u.a. den grässlichen Nilfgaardischen Botschafter in W2.
  • Tanja Haller, in Oblivion ein paar daedrische Fürsten und alle Elfen, in Witcher 3 diverse Nebenrollen, u.a. die Frau des Roten Barons, Anna.
  • Bernd Stephan, bekannt aus Skyrim als jeder dritte Nord in Himmelsrand (u.a. Ralof), hat ein paar Nebenrollen in Witcher 3.
Bei der Aufzählung wundert es mich fast, dass mir in Witcher 3 keine Rolle von Renier Baaken einfällt. Wäre geradezu erstaunlich, wenn er fehlen würde, wo er in Videospielen doch so weit verbreitet ist und wenn man bedenkt, dass fast die gesamte Riege Morrowinds vertreten ist.

Solche Überschneidungen mit Sprechern der TES-Titel gab es in CP2077 nur wenige. Auf Anhieb fällt mir nur Vik ein, gesprochen von Mario Hassert, den wir in Oblivion kennen in der Rolle als... jeder Kaiserliche und Bretone, Kaiser ausgenommen.

Verantwortlich bei Witcher 3 waren G&G Tonstudios und bei Cyberpunk2077 Globaloc. Also ich hätte nichts dagegen einzuwenden, dass eines dieser Studios für Witcher 4 wieder verpflichtet wird. Wir haben gesehen, dass sie liefern können.
 
@Krschkr
Wie die männliche Stimme von V ist weiß ich gar nicht (mehr) recht ... ich habe da bisher immer nur kurze Satzfetzen in wenigen Folgen gehört die sich aber durchaus hören lassen konnten. Viele spielen scheinbar die weibliche V (sogar sehr viele scheinbar), ich auch. Kurz meine Lieblings-LPs (Deutsch - Gronkh fällt ja leider weg da sein LP aus Copyright-Gründen offline ist) ... da natürlich alle irgendwie unterschiedlich spielen unterscheiden sich diese LPs sehr im Umfang und den Entscheidungen.
  • Pixel Dörte (ganz weit oben da ihr Cyberpunk 2077 LP super ist, inklusive der Erweiterung "Phantom Liberty", als extra Playlist)
  • Chaosschaukel Teil 1 und Teil 2 (Angezockt, kein LP, Live-Stream von Twitch)
  • Sarina's Game World (sie sieht dem Ende scheinbar genau so unzufrieden zu wie ich selbst)
  • dieser_Pe
  • MrsChiNanami
  • ipanema (Live-Stream von Twitch) Als sie im LP sagte dass diese Nebenquests (Peralez, Delamain, ...) wohl nicht aufgelöst werden hatte ich mir immer gedacht "Na klar werden die das machen, da kommt am Ende sicher noch etwas dazu" ... doch leider hatte sie hierbei recht behalten. Das blieb mir so in Erinnerung.
  • Liiiiin (Live-Stream von Twitch)
  • Vanilly
  • RichyBier
  • Emmis Zockt
Aktuell schaue ich mir die englischen an von katha und Krysttl. Alle LPs haben gemeinsam dass jeder eine weibliche V spielt (bei diversen anderen hatte ich nur mal hereingeschaut eine Weile). Aber wenn ich mich an die paar Folgen erinnere wo ein männlicher V war dann klang es auch recht gut (glaube ich). Anmerkung: Bei den englischen Versionen ist zum Teil eine deutsche Audio-Spur dabei, die aber furchtbar klingt (KI-Stimme - durch YouTube übersetzt) also nicht verwechseln mit den echten Stimmen.
 
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Obwohl ich über 1250 Stunden im Spiel hab, kann ich mich gar nicht so genau erinnern wie der männliche V war. Es war zumindest nicht so schlecht, dass mir das in Erinnerung geblieben wäre. Hab mit dem männlichen V zwar einmal das Spiel durchgespielt, aber meine erste V war eine Frau und da hat sich dann der "Commander Shepard"-Effekt eingestellt. Bei Mass Effekt konnte ich mich nie so recht überwinden jemand anderes als den männlichen Shepard mit dem Standard-Aussehen zu spielen, so dass ich auch bei Cyberpunk 2077 immer wieder bei der weiblichen V oft mit dem selben Aussehen wie meine erste V lande:
cyberpunk-charactercreation.jpg
Ein weiterer Aspekt beim Spielen der weiblichen V, ist dass damit eine Romanze mit Judy und damit mein Lieblingsende möglich ist, bei dem man sprichwörtlich zusammen mit Judy und Panam in den Sonnenuntergang reitet. Das ist noch das was einem Happy End am Nächsten kommt.

Was die Sprecher anbelangt finde ich alle gelungen außer Gronkh und HandOfBlood, die in einem Fixerauftrag Vater und Sohn synchronisiert haben ... das hört sich einfach schrecklich an.

Was ich mir mal vorgenommen hab, aber noch nicht umgesetzt hab, ist das Spiel mit dem Cosmopolitan-Mod durchzuspielen. Mit dem Mod haben die einzelnen Charaktere die ihrer Nationalität entsprechende Synchronisation. Das heißt beispielsweise Takemura und Wakako sprechen japanisch, Judy und Jackie sprechen spanisch, Ozob spricht brasilianisch-portugisisch, Regina Jones spricht chinesisch, Evelyn Parker spricht französisch, Viktor spricht deutsch, Misty spricht polnisch und Songbird spricht koreanisch. Man muss dann zwar Untertitel lesen, aber es scheint nochmal eine ganz andere Erfahrung zu sein.


Wenn man den Sprecher-Cast durchgeht findet man einige Überraschungen. So wusste ich nicht, dass Fingers mit richtigen Namen "Finn Gerstatt" und Lizzy Wizzy mit richtigen Namen "Elisabeth Wissenfurth" im Spiel heißt und beide einen deutschsprachigen Hintergrund haben. Auch dass der Ripperdoc "Nina Kraviz" nach ihrem russischen Synchronsprecher benannt wurde, ist ein nettes Detail.
 
Allmählich verstehe ich, warum sie im Promo-Material nach dem Release deutlich auf die weibliche V umgeschwenkt sind.

meine erste V war eine Frau und da hat sich dann der "Commander Shepard"-Effekt eingestellt

Das kann ich für mich so unterschreiben. Passiert bei allen RPGs, in denen man die Wahl hat aber kein farbloses, leeres Gefäß spielt wie in den meisten TES.

Mit dem [Cosmopolitan-Mod] haben die einzelnen Charaktere die ihrer Nationalität entsprechende Synchronisation.
Das klingt spannend! Und da es in CP2077 Echtzeitübersetzung gibt würde es auch sehr gut passen, genau wie in Mass Effect. Würde ich mir bei solchen futuristischen Titeln oder wenn es mit anderen Erklärungen passt als Option in Spielen wünschen. Gab es, meine ich, bei zwei der neueren XCOM-Titel.
 
Das schöne an den vielen verschieden Sprach-Sets in Cyberpunk 2077 ist auch dass es sich für Modifikationen gut eignet und so vanilla Texte nicht mehr bearbeitet werden müssen oder ein Sprachpatch her muß (bei vanilla Dialogen/Strings). So ist die Romanze mit Panam zwar nur für einen männlichen V vorgesehen aber ohne große Änderungen (keine Änderungen an der eigentlichen Romanze) ist eine Romanze mit Panam auch bei einer weiblichen V möglich da die kompletten Dialoge ja schon existieren (bei der Char-Erstellung kann man ja zwischen weiblicher und männlicher Stimme wählen, für beide Geschlechter). Nur ein kleiner Consolen-Eingriff und eine leichte Änderung der Panzer-Szene mit Panam ist nötig und es steht dem nichts mehr im Wege.

Bisher habe ich Cyberpunk 2077 einmal durchgespielt (paar Screens meiner V) und einen zweiten Durchlauf habe ich geplant. Ich finde das Ende mit den Aldecaldos halt auch von allem "am besten" (wenn man davon reden kann). Die Möglichkeit mit Judy und Panam sowie dem Aldecaldo-Clan weiterhin zu reisen fand ich toll ... den Gedanken daran dass meine V ihre restliche Zeit unter einer Liebe und unter Freunden verbringen tut. Mir gefiel auch sehr gut dass man im Clan der Aldecaldos richtig "aufgenommen" wurde ... das hatte ich mir so gewünscht während des Spieles da ich mich zu den Aldecaldos irgendwie zugehörig fühlte (meine V hatte auch Nomade als Start-Origin).

Hingegen, wie geschrieben, sehr geärgert haben mich die größeren Nebenquests der Peralez und die von Delamain.

Peralez: Es wird eine wirklich dichte atmosphärische Geschichte aufgebaut, die sehr interessant wird (was wäre wenn und so). Dann ist die Geschichte vorbei und ich denke mir da kommt bestimmt noch eine Auflösung bzw. ein paar Infos dazu was es nun mit den KIs auf sich hat. Am Ende kommt Peralez dann in den Credits auch noch einmal vor ... verwirrt wenn man ihm die Wahrheit gesagt hatte oder happy wenn man ihn angelogen hatte. Aber kein einziges Wort mehr zu dem um was es eigentlich ging und wer nun dahinter steckte bzw. was/wer genau. Das fand ich arg unzufriedenstellend.

Delamain: Der freundliche Cheffeuer von nebenan. Diese Nebenquest hatte mir richtig gut gefallen und diese Quest quillt geradezu vor weiteren Infos (was die Delamain-Autos z.B. zu V sagen und was dahinter steckt). Am Ende gab es 3 Entscheidungsmöglichkeiten: Alles bleibt beim alten, die anderen KIs freilassen oder alle verschmelzen (wozu Johnny V rät). Letzteres ist mit einem Attributs-Check von 20 Punkten auf Intelligenz verbunden. Bei der ersten Möglichkeit bleibt alles beim alten, bei der zweiten Möglichkeit bekommt V im laufe der Zeit von den freigelassenen KIs Nachrichten geschickt, sogar ein Foto und so. Bei der dritten Möglichkeit (mit dem Attributs-Check), die ich nahm, passiert genau gar nichts. V bekommt ihren Reward und danach wird Delamain nie wieder auch nur mit einem einzigen Wort erwähnt ... man erfährt hier also genau gar nichts was nun die Entscheidung brachte (die ja als einzige extra einen maximalen Attributs-Check hat). Und am Ende ... ist Delamain dann plötzlich wieder in Night City (war in meinem Ende so - Playlist - falls ihr es euch ansehen solltet bedenkt bitte ich spiele nur mit einer Einhand-Steuerung und bin mega-lahm). Ohne Erklärung oder ähnliches. Abgesehen mal vom Patch der nachträglich die automatische Fahrzeugsteuerung einführte und wo dann auch ein Delamain-Taxi dort vorhanden war - obwohl es das eigentlich gar nicht geben dürfte in dieser Form - zumindest nicht bei allen).

Davon wenn man mit Johnny in Night City unterwegs ist (hatte ich oben etwas zu geschrieben) fange ich erst gar nicht an. Ich denke das ist einfach unbeabsichtigt im Spiel "dazwischengerutscht" ... oder vielleicht doch Absicht von CD Projekt RED?!

Wenn man das so alles liest klinge ich jetzt immer sehr negativ aber das ist eher ein Aspekt von mir welcher positiv für Cyberpunk 2077 gemeint ist ... denn wenn mir ein Spiel egal wäre und ich es nicht mögen würde dann würde ich mir erst gar nicht solche Gedanken um das Spiel machen.
 
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Peralez: Es wird eine wirklich dichte atmosphärische Geschichte aufgebaut, die sehr interessant wird (was wäre wenn und so). Dann ist die Geschichte vorbei und ich denke mir da kommt bestimmt noch eine Auflösung bzw. ein paar Infos dazu was es nun mit den KIs auf sich hat. Am Ende kommt Peralez dann in den Credits auch noch einmal vor ... verwirrt wenn man ihm die Wahrheit gesagt hatte oder happy wenn man ihn angelogen hatte. Aber kein einziges Wort mehr zu dem um was es eigentlich ging und wer nun dahinter steckte bzw. was/wer genau. Das fand ich arg unzufriedenstellend.

Die Story basiert lose auf Der Manchurian Kandidat ... natürlich adpatiert für Cyberpunk.


Hinter dem ganzen steckt mutmaßlich Night Corp. Wenn man für Sandra Dorsett die Datenbank holt und hackt erfährt man, dass Night Corp gerade die Entwicklung und Erprobung einer KI abgeschlossen hat, mit der man Gedanken mittels subliminaler Botschaften kontrollieren kann. Ihr erklärtes Ziel ist es Personen deren Gedanken sie kontrollieren können in einflussreiche Positionen zu bringen. Wenn man im Appartment der Peralez alles liest erfährt man, dass beide ein Vollstipendium von Night Corp für ihr Jura-Studium erhalten haben und dort auch angestellt waren. Höchstwahrscheinlich will Night Corp Peralez als Bürgermeister installieren. Ein weiterer Charakter in dem ganzen Ding ist "Mr Blue Eyes":

Es gibt auch die Theorie, dass eine Rogue KI von hinter der Blackwall dahinter steckt, aber wenn man Phantom Liberty zuerst spielt und sich da für den Pfad entscheidet bei dem man Erebus bzw. das Militech Canto Mk.6 Cyberdeck mit der Blackwall KI erhält, dann meldet die sich nach der Quest zu Wort und erweckt den Eindruck dass diese Sache neu für sie ist:

Letzteres ist mit einem Attributs-Check von 20 Punkten auf Intelligenz verbunden.
Die Checks skalieren mit dem Charakterlevel. Wenn man die Quest eher macht braucht man weniger Intelligenz.

Bei der dritten Möglichkeit (mit dem Attributs-Check), die ich nahm, passiert genau gar nichts. V bekommt ihren Reward und danach wird Delamain nie wieder auch nur mit einem einzigen Wort erwähnt ... man erfährt hier also genau gar nichts was nun die Entscheidung brachte (die ja als einzige extra einen maximalen Attributs-Check hat). Und am Ende ... ist Delamain dann plötzlich wieder in Night City
So wie ich das verstanden hab, will sich Delamain hinter die Blackwall und sich somit aus der Welt der Menschen zurückziehen, wenn man diese Option wählt. Dazu sei gesagt, dass Delamain auf dem Papier nicht von hinter der Blackwall stammt, da sonst längst Netwatch eingeschritten wäre. Wenn man die Dokumente in der Firmenzentrale liest erfährt man dass Delamain eine KI ist, die von der Firma "Alte Weltordnung" erschaffen wurde. Sein Kern wurde von der Delamain Corporation angeschafft, um menschliche Fahrer zu ersetzen, nachdem es zu viele Unfälle gab. Nach und nach hat die KI dann weitere Aufgaben übernommen, so dass er irgendwann alles gesteuert hat. Allerdings gibt er im Gespräch eindeutig zu von hinter der Blackwall zu stammen, d.h. an der Geschichte mit der Firma "Alte Weltordnung" scheint was faul zu sein.

Als Belohnung bei Option 3 hinterlässt er einem aber "Delamain Junior", welcher ein Fragment von ihm ist und uns dann zur Verfügung steht. Wenn man das Phantom Liberty Ende wählt fährt uns Delamain Junior dann später zu Viktor:

Übrigens meldet sich Erebus bzw. das Militech Canto Mk.6 Cyberdeck auch bei der Delamain-Quest zu Wort wenn man Phantom Liberty vorher macht:

Delamain und sein Excelsior-Programm erinnern mich übrigens an das Raven Hotel aus Altered Carbon, das ebenfalls eine KI ist und für zahlende Gäste ein paar besondere Dienste anbietet:

Ich hoffe, dass wir im nächsten Cyberpunk 2077 Spiel wieder von Delamain etwas hören.
 
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