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Eiszackturm

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Der Eiszackturm aus Richtung des Gnollkuppelagers aus gesehen
Positionskarte Cyrodiil.jpg
Flagge Karte klein.png
Lage des Eiszackturmes

Der Eiszackturm ist ein östlich von Bruma auf der Gnollkuppe gelegener Turm. Er ist von einem am Drachenklauefelsen beginnenden Bergpfad aus erreichbar und ist das wohl am höchsten gelegene, bewohnte Gebäude Cyrodiils.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist nicht geklärt, wann genau der Turm errichtet wurde. Über seinen Erbauer jedoch weiß man, dass dieser einst ein Zauberer an der arkanen Universität der Kaiserstadt war. Um in Ruhe und Abgeschiedenheit seine magischen Experimente vollziehen zu können suchte er mehrere Jahre lang nach dem idealen Standort für sein neues Heim, welches diesen Ansprüchen genügen würde. Bei dieser Suche besuchte er zahlreiche alte Ruinen, welche den späteren Entwurf für sein Projekt beeinflussen sollten.[1]
Als der Zauberer eines Tages östlich von Bruma in einem Lager auf der Gnollkuppe rastete[2] und dabei den Jerall im Blick hatte fand der Zauberer schließlich den idealen Standort für sein neues Zuhause und machte sich umgehend an den Entwurf. Beeinflusst von den Impressionen der Ruinen entstand so nach unbekannter Bauzeit das heute als Eiszackturm bekannte Gebilde auf der Gnollkuppe.[1]
Als der Zauberer im Jahr 3Ä 433 verstarb[3] wurde der Turm einem von ihm festgelegten Erben vermacht. Die Einrichtung des Turmes wurde nach dem Tod des Vorbesitzers im Mystischen Warenhaus der Kaiserstadt bei Aurelinwae eingelagert[1], weshalb der neue Besitzer diese erst bei selbiger auslösen musste, ehe er sein neues Heim beziehen konnte.

Außenanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das gesamte Turmareal von Norden aus gesehen

Der Eiszackturm liegt auf dem Gipfel[4] der Gnollkuppe an deren südlicher Flanke. Vom Bergpfad aus führen zwei Treppen auf eine erste Plattform, von welcher aus eine weitere Treppe auf eine zweite Plattform führen. Von dort aus erreicht man über einen kurzen Weg über den Fels eine dritte, mittels Treppe erreichbare Plattform, auf welcher der eigentliche Turm steht.

Der Turm selbst besteht aus zwei aus grauen, mit Mörtel[1] verbundenen Steinen bestehenden Hauptelementen. An der Ostseite des schmalen, hohen Hauptturmes befindet sich das kunstvoll verzierte Eingangsportal, bestehend aus einer mit Ornamenten verzierten Metalltür, einer diese wohl umgebende Glas- oder Spiegelfasade, welche von einer großen, in einem Kreis befindlichen sonnenartigen Verzierung gekrönt wird. Direkt an den eigentlichen Hauptturm schließt sich ein kleineres, etwa halb so hohes Element an, bei welchem es sich um die Haupthalle des Hauptgeschosses handelt. Das Dach besteht aus einem bronze bis goldfarbenen Metall, vermutlich Messing oder galvanisiertes Eisen.[5] Gekrönt wir dieses Dach von einer sich Drehenden Metallverzierung, welche zwei ineinander verschlungene Sonnen umgeben von einem einer Mondhalbsichel ähnlichen Gebilde zeigt.

Die Teleportplattformen (vorne rechts die nach Skingrad, ganz hinten die nach Bravil)

Etwas unterhalb der Turmspitze befindet sich an der nordöstlichen Wand, nahezu exakt zwischen Haupthalle und Eingang, eine Art Balkon, welcher über die Wohnbereiche des Turmes erreichbar ist. Auf diesem befinden sich neun Teleportplattformen, welche zu den Niederlassungen der Magiergilde in den acht cyrodiilischen Städten sowie zur arkanen Universität in der Kaiserstadt führen. Wenn man den Balkon vom Wohnbereich aus betritt führen diese von der Tür aus gesehen links nach rechts zu den Niederlassungen in Skingrad, Anvil, Bruma, Kvatch, Arkane Universität, Cheydinhal, Leyawiin, Chorrol und Bravil.[6]

Ebenfalls etwas unterhalb der Turmspitze befindet sich an der südwestlichen Wand des Hauptturmes ein kleinerer Turm, welcher den eigentlichen Hauptturm etwas überragt und kurz unterhalb des Beginns der Spitze endet. Auf ihm befindet sich eine von einem mittels sechs Metallträgern gestützem Dach gekrönte Aussichtsplattform, welche vom Wohnbereich aus erreichbar ist und bei klarem Wetter einen herrlichen Blick bis tief hinunter ins Herzland und auf die Kaiserstadt erlaubt. Wie auch das Dach der Haupthalle ist auch die Überdachung dieser Plattform mit einer sich Drehenden Metallverzierung, welche zwei ineinander verschlungene Sonnen umgeben von einem einer Mondhalbsichel ähnlichen Gebilde zeigt, gekrönt, welche sich auch auf der Unterseite des Türmchens befindet.

Der Hauptturm selbst wird schließlich von einer hohen, sich drehenden Spitze, welche nahezu genau so hoch wie der Turm selbst ist, gekrönt. Den unteren Teil der Spitze bildet wieder die aus zwei Sonnen und einer Art Mondsichel bestehende Verzierung, welche nun aber von einer nach oben hin spitz zulaufenden, aus mehereren von einander getrennten Metallplatten bestehenden Spitze gekrönt wird. Am oberen Ende dieser Spitze befindet sich darüber hinaus ein kreisrunder Aufsatz mit sechs kurzen Metallspitzen, aus dessen Zentrum die eigentliche Turmspitze noch etwas emporragt und den Turm krönt.

Inneres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptgeschoss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betritt man den Turm so scheint es, als bestünde dieser nur aus einem einzelnen, hohen Raum, in dessen Zentrum sich eine Eis- oder Glasplatte befindet, unter welcher ein Frostatronach eingeschlossen ist. An den Seiten des Raumes befinden sich ingesamt sechs kreisrunde Flächen, je drei pro Seite. Die Wand gegenüber der Eingangstür ist wie der gesamte Raum vollkommen schmucklos, nur sehr weit oben hängen einige Banner mit dem Wappen der Magiergilde darauf.
Tatsächlich jedoch stellt diese Wand eine Art Geheimtür dar. Sobald sich jemand der aus der zentralen Platte herausragenden Hand des Frostatronach nähert[7] beginnen die sechs an den Seiten des Raumes befindlichen Platten zu leuchten und die schmucklose Wand gegenüber der Tür fährt zur Seite und öffnet so den Zugang zum eigentlichen Hauptgeschoss des Turmes.

Dieses besteht aus einer großen Halle mit mehreren Metallstreben und -verzierungen an der Decke. Letztere zeigen mit der Sonne das typische Motiv des Turmes.
Im südöstlichen Teil des Turmes befindet sich ein kleines Alchemielabor nebst einigen Bücherregalen sowie eine Teleportplattform in den Wohnbereich des Turmes, und im südwestlichen Teil eine kleine Bibliothek mit weiteren Büchern und einer weiteren Plattform, welche in die Turmgewölbe führt.

Das zentrale Objekt dieses Teiles des Eiszackturmes bildet die im nördlichen Teil des Hauptgeschosses gelegene Beschwörungsplattform. Auf dieser befindet sich neben einem einem Verzauberungs- und Zauberherstellungsaltar, für deren Aufstellung der ursprüngliche Besitzer dereinst eine Genehmigung von der arkanen Universität erhalten hatte und welche nur mit Magiertalgkerzen funktionieren[1] mit dem Atronach-Altar das Herzstück des Turmes.
Dieser Altar wurde vom ursprünglichen Besitzer des Turmes erfunden und ist seinen Memorien zufolge sein ganzer Stolz gewesen. Mit der Hilfe dieses Altares lassen sich Atronache vom Typ Feuer, Eis und Sturm auf eigens dafür vorgesehenen Bodenplattformen heraufbeschwören und vollständig kommandieren. Voraussetzung dafür ist, dass das eine bestimmte Menge des jeweiligen Salzes des zu beschwörenden Atronachs auf dem Altar gelegt wird, damit die Beschwörung funktioniert.

Wohnbereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der über eine Teleportplattform im Hauptgeschoss erreichbare Wohnbereich liegt im oberen Bereich des Hauptturmes und ist, wie der Name bereits sagt, der private Wohn- und Aufenthaltsbereich des Turmherren und besteht aus zwei Räumen.

Die Teleportplattform führt direkt in den privaten Wohnbereich des Stockwerkes, in welchem neben dem Bett des Turmherren eine weitere Teleportplattform auf die Aussichtsplattform nahe der Turmspitze sowie eine metallene Tür auf den Balkon mit den Teleportplattformen zu den Niederlassungen der Magiergilde befinden. Das besondere an diesem Teil des Turmes ist der Eiszack-Apparatetisch.[1] Diesen hat der einstige Turmherr in Zusammenarbeit mit dem skingrader Meisteralchemisten Sinderion entwickelt, um mit dessen Hilfe auch die schwierigsten Tränke brauen zu können.[1]

Den zweiten und auch größten Raum des Wohbereiches bildet das Alchemistengewächshaus,[1] welcher seinerzeit noch vom ursprünglichen Turmbesitzer angelegt ist und zahlreiche Pflanzen und Pilze Cyrodiils beinhaltet. Sogar Gewächse aus den Totenländern wie Harrada oder Blutgras lassen sich in dem Gewächshaus finden.

Gewölbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das in den Berg hineingeschlagene Gewölbe bildet das unterste Geschoss des Eiszackturmes. Es ist nicht vollständig geklärt, ob es sich bei dem Gewölbe um eine natürliche Höhle handelt oder um einen künstlich geschaffenen Hohlraum unter dem Turm. Für letzteres würde sprechen, dass das Gewölbe an einigen Stellen von einer aus Steinen bestehenden Wand begrenzt wird, wobei es sich dabei auch schlicht um den Versuch einer Wandverkleidung handeln könnte.

Das Gewölbe ist über eine Teleportplattform aus dem Hauptgeschoss des Turmes erreichbar und führt in besagten Hohlraum unter dem Turm. Der Großteil des Bodens besteht aus einer Eisplatte.[8] Überall im Gewölbe sind Truhen und Kisten vorzufinden was darauf schließen lässt, dass es sich hierbei um einen großen Lagerraum des Turmes handelt. In einer Ecke des Gewölbes befindet sich so auch ein kleiner Weinkeller mit bekannten Weinen aus Cyrodiil. Des weiteren leben in dem Gewölbe viele zahme Kobolde. Ob diese vom Erbauer des Turmes als eine Art Wächter in der Höhle ausgesetzt wurden oder ob sie auf natürliche Weise hereingekommen sind ist jedoch nicht klärbar.

Ebenfalls lassen sich in einer Ecke des Gewölbes zwei Grabsteine finden. Der eine gehört einem, laut Inschrift, gefeierten Bogenschützen namens Rindsey, der andere dem Geschichtenerzähler und Meisterschreiber Lennasaan. Wieso diese beiden Personen im Gewölbe des Turmes bestattet wurden ist unbekannt. Es wird jedoch erzählt, dass der neue Turmbesitzer bei der genaueren Betrachtung von Rindseys Grab eine Flasche des seltenen daedrischen Lavawhiskeys gefunden haben soll. Was er mit dieser Flasche jedoch gemacht hat ist unbekannt.

Literaturverweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 siehe Eiszackturmmemorien
  2. vermutlich wird in den Memorien dieses Lager, welches etwas unterhalb des Eiszackturmes liegt, beschrieben
  3. in diesem Jahr wird die Eiszackturm Besitzurkunde, in welcher es heißt, dass "der letzte bekannte Besitzer des Eigentums, das als Eiszackturm bekannt ist, für tot erklärt wurde", seinem Erben übergeben, weshalb davon auszugehen ist, dass er wohl in diesem Jahr verstorben ist
  4. zumindest auf der mitunter höchsten Erhebung; siehe auch hier
  5. wie gesagt vermutlich; Kupfer scheidet jedoch aus, da dieses im Laufe der Zeit korrodiert und sich grün verfärbt hätte (ähnlich den Dächern in der Kaiserstadt). Da der Turm schon länger zu stehen scheint (vermutlich so zwischen 30-50 Jahren) hätten sich schon erste Zeichen der Korrosion zeigen müssen, wäre das Dach aus Kupfer
  6. da Gildenhalle von Kvatch während der Oblivion-Krise zerstört wurde führt der entsprechende Teleporter nirgendwo hin, sondern ist mehr eine "Zierde"
  7. beziehungsweise die auf selbiger liegenden Eizackturmmemorien aufhebt
  8. Vermutung
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