Pelagius Septim II

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Kaiser von Tamriel
Vorgänger
Uriel Septim II
Pelagius Septim II
3Ä 82 - 3Ä 98
Nachfolger
Antiochus Septim

Pelagius Septim II (* ???, † 3Ä 98[1][2]) war der Sohn von Uriel Septim II und von 3Ä 82[3] bis zu seinem Tod im Jahre 3Ä 98 Kaiser von Tamriel. Obwohl er einige Wochen vor Jahresende starb,[1] wurde sein Sohn erst 3Ä 99 gekrönt.[4]

Frühe Jahre

Über Pelagius' Jugend ist nichts überliefert. Das einzige, was man über seine Jugend und Kindheit weiß ist, dass er als als Sohn des Kronprinzen Uriel Septim II, des Sohns von Kaiser Uriel Septim I, geboren wurde und mit Amiel und Galana Septim zwei jüngere[5] Geschwister hatte.[6] Im heiratsfähigen Alter heirate Prinz Pelagius eine heute unbekannte Frau, welche ihm 3Ä 51 mit Antiochus einen Sohn gebar.[2] Seine Frau starb aber kurz nach der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes im Jahre 3Ä 52.[6]

Elf Jahre lang blieb der Prinz Witwer, ehe er 3Ä 63 nach Camlorn ritt, um dort um die Hand Quintillas, der Tochter von König Vulstaed, anzuhalten. Quintilla galt als eine der schönsten Prinzessinen im Kaiserreich von Tamriel und war darüber hinaus eine mächtige Magierin. Im Jahre 3Ä 63 wurde Camlorn darüber hinaus von einem riesigen Werwolf bedroht. Es heißt, dass der kaiserliche Prinz und die Prinzessin von Camlorn daraufhin gemeinsam ausgezogen sein sollen und gemeinschaftlich den Werwolf besiegt haben sollen. Darüber hinaus heißt es, dass es Quintilla gelungen sein soll, die Seele des Wolfes in einen Seelenstein zu sperren. Aus diesem Seelenjuwel ließ Pelagius anschließend einen Ring schmieden und heiratete Quintilla noch im selben Jahr.[6] Ein Jahr später starb schließlich Pelagius' Großvater, Kaiser Uriel I, wodurch sein Vater als Uriel II zum Kaiser gekrönt wurde.[3] Pelagius rückte daraufhin in den Rang des Kronprinzen auf. Aus der Ehe mit Quintilla gingen insgesamt drei Kinder hervor. Das erste Kind war die 3Ä 67 geborene Potema,[2] welcher 3Ä 77 Cephorus und 3Ä 79 Magnus Septim folgten.[1]

Als Kronprinz ging Pelagius seinem Vater Uriel oftmals zur Hand und unterstützte diesen tatkräftig. Diese Hilfe konnte der Kaiser auch gut benötigen, denn das Kaiserreich von Tamriel war während der Regentschaft von Uriel Septim II von Krisen nur so geprägt, welche auf der zwar gutherzigen, aber stellenweise viel zu weichen Art des Regierens von Uriel II basierten.[3] 3Ä 80 erschien ein Botschafter aus Einsamkeit im Auftrag von König Mantiarco im Kaiserpalast, um die Rückzahlung gewisser Schulden, welche der Kaiser bei Mantiarco gemacht hatte, um einen Aufstand in Torval niederzuschlagen, zurückzufordern. Entweder sollte dies in Form der Rückzahlung des Geldbetrages in Höhe von Millionen von Septime oder durch die Vermählung zwischen Mantiarco und Galana Septim erfolgen. Sowohl der Kaiser als auch Pelagius behaupteten, dass es eine solche Vereinbarung nie gegeben habe, woraufhin ein Diener in die Archive entschwand und bestätigte, dass diese Vereinbarung wirklich nicht zu finde sei. Schließlich war es Pelagius, welcher die Idee ersann, seine zu diesem Zeitpunkt dreizehnjährige Tochter Potema mit den Jarl von Einsamkeit zu verheiraten, anstatt den Kredit zurückzuzahlen. Dazu wurde die Lüge aufgetischt, dass es nie eine schriftliche Vereinbarung zwischen Kaiser Uriel II und Jarl Mantiarco gegeben habe. Was Pelagius nicht wusste: die in Wahrheit doch existierende Vereinbarung wurde zuvor von seiner Tochter Potema in dem Versuch, ihren Vater und ihren Großvater zu erpressen, entwendet.[7]

Regentschaft

Uriel Septim II verstarb im Jahre 3Ä 82 in bereits betagtem Alter, wodurch sein Sohn Pelagius, welcher schon vor dem Tod des Kaisers quasi Mitregent gewesen war, als Pelagius II zum neuen Kaiser von Tamriel gekrönt wurde.[4][3] Kaum gekrönt stand der neue Kaiser jedoch bereits vor einem Scherbenhaufen. Die schwache Regentschaft seines Vaters hatte das Kaiserreich an den Rand des Ruins gebracht, die Staatskassen waren nahezu leer.[7][2] Dies zwang Pelagius II dazu, einen harten Sparkurs zu betreiben. Neben Steuer- und Zollerhöhungen, Entlassungen und Auflösung von Legionen ging der Kaiser auch einher und löste den aktuellen Ältestenrat auf. Den Senatoren erlaubte er anschließend nur gegen Zahlung hoher Geldsummen, wieder in den Rat einzutreten.[2] Seine Vasallen in den Provinzen trug Pelagius II auf, genau so zu handeln.[3]

Durch diese Maßnahmen gelang es zwar, die nahezu leere Staatskasse wieder allmählich zu füllen, jedoch hatten sie auch einen hohen Preis. Viele Ältestenratsmitglieder, welche zwar weiße, jedoch nicht vermögend waren, waren fortan vom Beraterstab des Kaisers, welchen nun ausschließlich reiche Adelige bildeten, ausgeschlossen. Dies hatte schließlich zur Folge, dass der Ältestenrat mit der Zeit zu einem mächtigen Staatsapperat heranwuchs, welcher sogar de facto mehr Macht innehatte als der Kaiser] selbst.[3] Erst unter Uriel Septim VI, welcher rund zweihundert Jahre nach Pelagius II den Thron bestieg, wurde dieses Machtmonopol des Ältestenrates wieder gebrochen.[8]

Das Kaiserreich erlebte in der Folgezeit zwar wieder einen wirtschaftlichen Aufschwung, jedoch führte diese Politik des Kaisers auch zu weiteren Unruhen.[3] Viele waren ob der Sparpolitik, welcher zu einer Umgestaltung des Ältestenrates zu einer Versammlung der Reichen und Mächtigen machte, erzürnt und wütend. Auch viele ehemalige Senatoren des Ältestenrates sollen zu diesen Aufständischen gehört haben.Quelle fehlt!

Dennoch regierte Pelagius II nahezu siebzehn Jahre über Tamriel, ehe er während des Fest des Nordwindsgebets am 15. des Monats Abendstern 3Ä 98 verstarb, was als ein schlechtes Omen gedeutet wurde.[1] Die Gerüchte besagen, dass der Tod des Kaisers nicht natürlicher Natur war, sondern dass er von einem rachsüchtigen, ehemaligen Mitglied des Ältestenrates vergiftet worden sein soll.[1][2] Bestätigt wurde dies jedoch nie.

Nach der Trauerfeier und der Beisetzung des Kaisers, zu welcher auch all seine Kinder in die Kaiserstadt gekommen waren,[1] wurde sein ältester Sohn Antiochus Septim Anfang des Jahres 3Ä 99[4] schließlich zum Kaiser gekrönt.

Familie

Hauptartikel: Septim-Dynastie

Literaturverweise

Anmerkungen

  • Namensnennung 2.5
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