Sturmmantelrebellion

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Sturmmantelrebellion
West und Ost Himmelsrand.png
Himmelsrand um 4Ä 201; Der Osten ist von den Rebellen besetzt, der Westen von der Kaiserlichen Legion
Datum 4Ä 201
Ort Himmelsrand
Ausgang Unbekannt[1]
Folgen
Konfliktparteien


Befehlshaber


Schlachten der Sturmmantelrebellion[4]
KorvanjundWeißlauf

Als, die Sturmmantelrebellion, wird der im Jahr 4Ä 201 ausgebrochene Bürgerkrieg in Himmelsrand bezeichnet, der aufgrund der Ermordung des Großkönigs von Himmelsrand, zwischen Anhängern von Ulfric Sturmmantel und deren Gegnern der Kaiserlichen Legion, immer noch ausgetragen wird.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markarth-Vorfall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den eigentliche Auslöser des Bürgerkrieges ist der sogenannte Markarth-Vorfall verantwortlich, der Ulfric maßgeblich beinflusst hatte. Als die Stadt Markarth im Jahr 4Ä 176 von rebellischen Ureinwohnern Reachs, die sich selbst „die Abgeschworenen“ nannten, übernommen wurde, ist Ulfric beauftragt worden, diese wieder in die Hände der Nord zu bringen. Dieser willigte ein, unter der Bedingung, Talos anbeten zu dürfen. Die Anbetung Talos wurde nach dem 4Ä 175 verabschiedeten Friedensvertrag , zwischen Aldmeri-Bund und dem Kaiserreich verboten. Als ihm dies trotz des Verbots gewährt wurde, machte er sich an die ihm befohlene Aufgabe und nahm die Stadt schließlich wieder ein, bei deren Eroberung, er äußerst grausam vorgegangen sein soll. Als Ulfric und seine Miliz jedoch von einem Botschafter der Thalmor bei der Anbetung Talos‘ gesehen wurde, musste der Kaiser befehlen, ihn und seine Miliz verhaften zu lassen, um einen erneuten Ausbruch des Krieges zu verhindern.[5]

Gründung der Rebellion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach frühsten Ereignissen, wird Ulfric Sturmmantel noch im Gefängnis, im Jahr 4Ä 183 über den Tod seines Vaters Hoag Sturmmantel unterrichtet. Nachdem er freigelassen wurde, zog es ihn nach Windhelm, um den Titel seines Vaters anzunehmen und der neue Jarl von Windhelm zu werden.[6]. Als solcher, stark enttäuscht von der Loyalität der Kaiserlichen ihm gegenüber, will er Rache am Verrat an ihn und Talos' nehmen. Fortan bemüht er sich Himmelsrand von der dortig stationierten Kaiserlichen Legion zu befreien und gründet seine Rebellion, die er nach seinem Vorbild "die Sturmmäntel" nennen lässt.[7] Um Himmelsrand vom geschwächten Kaiserreich Unabhängig zu machen und somit auch das Weißgoldkonkordat von 4Ä 176, der die Klausel des Verbots der Anbetung Talos inne hat, ungeltend zu machen, tötete er den bisher letzten Großkönig von Himmelsrand, Torygg, der in einem gerechten Duell geschlagen, oder aber auch nach Quellen der Kaiserlichen, in einer grausamen Ermordung besiegt wurde.[8] Nach alter Nord-Tradion, versucht er damit seinen Herrschaftsanspruch in Himmelsrand zu legitimieren und den Thron des Großkönigs für sich zu beanspruchen.[9] Die Ansprüche auf die Herrschaft werden ihm jedoch verweigert und muss so aus Einsamkeit, dem Sitz der Könige Himmelsrands, fliehen, bis er letzten Endes entkommen kann. Seit diesen Geschehnissen setzt er seine Sturmmäntel aktiv als Rebellion gegen das Kaserreich ein, da diese der selben Meinung sind wie Ulfric.

Vorgehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der Bürgerkrieg ausgebrochen war, wurden die örtlichen Befestigungsanlagen mit Einheiten versehen, die bis dahin noch weitestgehend von Banditen bewohnt waren und außerdem landesweit Militärlager errichtet, indenen sich die Besatzungen auf Angriffspläne vorbereiteten. Die Festungen dienen seitdem beiden Seiten als gute aktive Verteidigungsanlagen, während die Lager als Offensive gegen den jeweiligen Feind eingesetzt werden. [10]

Neben stätigen größeren Kämpfen und Schlachten um die Festungen und Lager, kommt es immer wieder zu kleineren Gefechten zwischen patroullierenden Kaiserlichen und Sturmmänteln, bei denen letztere, für eine Rebellion typisch, eine Art der Guerillataktik verfolgen, bei der sie die Rolle der Angreifer übernehmen. Durch ihre schlechtere Ausbildung, sowie deren simplere Ausrüstung hinsichtlich Waffen und Rüstung, sind sie den Kaiserlichen, die sich hauptsächlich in Sachen Defensive üben, jedoch fast immer unterlegen.[11]

Kriegsverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17. Letzte Saat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Ulfric Sturmmantel den Großkönig, nach alter Nordtradition besiegt hatte, konnte er alle sogenannten „alten Fürstentümer“, die an diesen Riten festhielten, von seinen Ansichten überzeugen, woraufhin sich diese allesamt auf seine Seite schlugen. Dadurch wurde Ulfric für die Kaiserliche Legion eine zunehmende Gefahr. So wurden Ulfric und einige seiner Anhänger am frühen Morgen des 17. Letzte Saat, ungefähr gegen Sechs Uhr morgens, in der Nähe der Dunkelwasserkreuzung in einen Hinterhalt gelockt, der für die Kaiserlichen tatsächlich aufging. Ulfric wurde zusammen mit einigen Rebellen zum Garnisionsdorf Helgen gebracht, indem er nach dem Verlesen der Anklageschrift exekutiert werden sollte.[12] Dies wurde nur durch das plötzliche Erscheinen des Weltenfressers Alduin verhindert, einer der Drachen, deren Existenz bisher als Legenden und Mythen abgetan wurden. Infolgedessen konnte Ulfric ein zweites mal der Exekutive entkommen und zurück nach Windhelm kehren. Der Bürgerkrieg konnte trotz Bemühung auf kaiserlicher Seite, noch nicht beendet werden[13]

Vorrübergehende Waffenruhe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verhandlungen in Hoch-Hrothgar

Aufgrund der Drachenkrise, die eine zunehmende Bedrohung beider Parteien darstellte, einigten sich die Befehlshaber beider Seiten, auf Verhandlungen, die eine vorrübergehende Waffenruhe nach sich ziehen sollten. Die Verhandlungen fanden im Kloster Hoch-Hrothgar auf dem gleichnamigen Berg statt. Dabei versuchte der Sprecher der Graubärte, Arngeir, die beiden Heerführer davon zu überzeugen, dass eine Waffenruhe für beide Seiten günstig sein würde. Das Treffen lief jedoch anders als ursprünglich geplant. Nach längerer Debatte und diversen feindseligen Bemerkungen wurden aus den Verhandlungen, aus denen ursprünglich die erwartete Waffenruhe erzielt werden sollte, viel eher Politische Vorteile gezogen die gar in Gebietsabtretungen gipfelten. So bestand der darausgezogene Vertrag aus zwei Versionen, zu folgenden unterschiedlichen Bedingungen:

zu 1. Markarth wird den Streitmächten von Ulfric übergeben. Jarl Igmund tritt zurück und Thongvor Silber-Blut wird neuer Jarl von Markarth.[14]

zu 2. Die Sturmmäntel werden sich aus Rift zurückziehen, damit die Truppen des Kaiserreichs ungehinderten Zugang haben. Jarl Laila Recht-Sprecher wird zurücktreten, und Maven Schwarz-Dorn wird Jarl von Rifton.[14]

zu 3. Hjaalmarsch wird an Ulfric abgetreten, und Sorli die Erbauerin wird neue Jarl.[14]

zu 4. Ulfric wird den Truppen des Kaiserreichs Zutritt zu Pale gewähren. Skald der Ältere wird ins Exil gehen, und Brina Merilis wird Jarl.[14]

zu 5. Die Sturmmäntel werden eine angemessene Entschädigung für das Massaker bei Karthwasten bezahlen.[14]

zu 6. Winterfeste wird dem Kaiserreich unterstellt, die Akademie selbst behält jedoch ihre Neutralität.[14]

Gefecht bei Korvanjund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der Waffenstillstand von beider Seiten außer Kraft gesetzt wurde, wollte Ulfric Sturmmantel schnell einen Vorteil dem Kaiserreich gegenüber erlangen. So versuchte er und seine Rebellen die sogenannte Zackenkrone aus einem alten Nordgrab mit dem Namen Korvanjund zu bergen.[10] Die aus Drachenknochen bestehende Krone, hat wohl einen symbolischen und traditionellen Wert, da sie von einem alten Nord-König als Symbol der Stärke getragen wurde. Es ist bekannt das sich Kaiserliche und Sturmmäntel ein heftiges Gefecht bei Korvanjund geliefert haben, bei dem wohl beide Parteien starke Verluste erleiden mussten. Ulfric ging außerdem davon aus, dass ihn die anderen Fürstentümer, um den Besitz der Krone beneiden würden und erhoffte sich deswegen, dass diese sich auf seine Seite stellen würden. Damit hätte der Bürgerkrieg sogleich durch die Sturmmäntel gewonnen werden.[15] Im Nachhinein ist jedoch nicht bekannt, ob Ulfric die Zackenkrone erhalten konnte, oder ob sie den Kaiserlichen in die Hände fielen.

Schlacht um Weißlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtsdestotrotz, plante Ulfric schon von Anfang seiner Rebellion die Eroberung des Fürstentums Weißlaufs und der gleichnamigen Hauptstadt. So forderte, derjenige welcher im Besitz der Zackenkrone war, den anderen heraus und provozierte den Angriff bzw. verkündigte den baldigen Angriff.[16] Also setzte Ulfric seinen Plan, mit, oder ohne Krone in die Tat um und schlug ein Militärlager vor den Feldern Weißlaufs auf. Nach längerer strategischen Überlegungen, griffen mehrere Einheiten von unterschiedlichen Punkten aus, das Haupttor an, an dem die Zugbrücke liegt. Dabei hatten die Kaiserlichen, auf welchen Seite das Fürstentum Weißlauf stand, die besseren Chancen, da sie auf den hochgelegen Mauern einen klaren Höhenvorteil hatten. Die Sturmmäntel hatten es wohl sehr schwer die oberen Ränge der Verteidigungsanlagen zu erreichen. Durch den daraus resultierenden umständen un der Tatsache, dass die Sturmmäntel eine schlechterer Ausbildung erfahren mussten, haben die Sturmmäntel wahrscheinlich starke Verluste einbüßen müssen. Im Übrigen hat die Stadt durch Belagerungsmaschinen schwere Schäden davon getragen, wobei die innerstädtische Zivilbevölkerung aber nicht verletzt wurde.[4] Trotz der negativen Umständen der Sturmmäntel, kann man ihnen jedoch gute Chancen zurechen, da Ulfrics Männer möglicherweise über eine höhere Willenskraft verfügten und nicht zuletzt durch den anwesenden Galmar Stein-Faust, der den Oberbefehl in der Schlacht behielt, eine höhere Kampfmoral besaßen, welche in Schlachten zu den wichtigsten Kriterien gehören.[17]

Der Ausgang der Schlacht ist bisher leider nicht bekannt geworden. So ist abzuwarten ob Ulfric die Stadt als seine beanspruchen konnte, oder ob die Kaiserlichen ihre Position hielten.[1]

Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 Der Ausgang der Sturmmantelrebellion ist unbekannt, da sich der Spieler in The Elder Scrolls V: Skyrim entweder für die Kaiserlichen oder den Sturmmänteln entscheiden musste. Die entsprechende Fraktion gewann somit den Krieg.
  2. Legat Rikke ist neben General Tullius die zweite Oberkommandierende Führungsperson der kaiserlichen Streitkräfte und außerdem seine persönliche Beraterin
  3. Da Ulfric Sturmmantel größtenteils deligiert, setzt er Galmar Stein-Faust für militärische Auseinandersetzungen als General ein, der ihn auch im Kriegsgeschehen berät
  4. 4,0 4,1 Siehe Teil der Handlung von "The Elder Scrolls V: Skyrim
  5. Siehe Quelle:Der Bär von Markarth
  6. Laut Ulfric Sturmmantel zum Thema "Wie seid ihr der Jarl von Ostmarsch geworden?": Mein Vater, der Große Bär der Ostmarsch, ist während meiner Gefangenschaft nach dem Markarth-Vorfall gestorben. Ich, sein Sohn, war gezwungen, seine Grabrede mithilfe eines Briefes zu halten, den ich aus dem Gefängnis geschmuggelt hatte. So sehr liebt Titus Mede seine Untertanen."
  7. Laut Ulfric Sturmmantel zum Thema "Weshalb führt ihr diesen Krieg?": "Wir kämpfen weil wir lange genug für ein Kaiserreich geblutet haben, dem wir gleichgültig sind. Ungezählte Nord sind bei der Verteidigung des Kaiserreichs gegen den Aldmeri-Bund gestorben. Und wofür?, dafür dass Himmelsrand an die Thalmor verkauft wird, nur damit der Kaiser seinen Thron behalten kann. Wir kämpfen weil unsere eigenen Jarl, die einst starke, weiße Männer waren, heute voller Furcht die Augen vor dem Leib ihrer Leute verschließen. Wir kämpfen weil Himmelsrand Helden braucht und es niemanden anderen gibt als uns.
  8. Unterschiedliche Quellen zwischen Anhänger Ulfrics und den Kaiserlichen
  9. Laut Ulfric Sturmmantel zum Thema "In Helgen heißt es iht hättet den König totgeschrien": "Das ist nicht ganz richtig, aber auch nicht ganz falsch. Jeder Nord kann von den Graubärten den Weg der Stimme erlernen, wenn er genug Ehrgeiz und Hingabe besitzt. Das ich Torygg zu Boden schreien konnte beweist, dass er keines von Beiden besitzt. Doch getötet hat ihn mein Schwert, das sein Herz durchbohrte"
  10. 10,0 10,1 Dies ist Teil der Nebenquestreihe der Sturmmäntel und Kaiserlichen aus "The Elder Scrolls V: Skyrim
  11. In The Elder Scrolls V: Skyrim kann man diese Konfrontationen gut beobachten, beidenen die Sturmmäntel eigentlich immer den Kürzeren ziehen
  12. Dies ist Teil der Einleitung von The Elder Scrolls V: Skyrim
  13. Dies ist Teil der Hauptquest von The Elder Scrolls V: Skyrim
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 14,4 14,5 Genauer Wortlaut von Arngeir nach Beendigung der Verhandlungen. Nicht alle Bedingungen wurden eingehalten. Erstere ist in allen versionen vertreten.
  15. Laut Galmar Stein-Faust zum Thema "Was ist die Zackenkrone?": "[...] Ihre Geschichte reicht mindestens bis in die Zeit König Haralds zurück. Der Großkönig hat seit eh und je die Zackenkrone getragen, als Symbol seiner Stärke und Macht. Die Krone wurde aus den Knochen und Zähnen uralter Drachen gefertigt. Sie soll einen Teil der Macht jedes Königs enthalten, der sie getragen hat. Das mag stimmen oder nicht - Doch wer würde schon Ulfrics Anspruch anfechten, wenn erst die legendäre Zackenkrone sein Haupt ziert."
  16. Vermutungen schließen sich aus unterschiedlichen Dialogen, bis der Nachweis in der Handlung von The Elder Scrolls V: Skyrim vorkommt
  17. Um die Kaiserlichen nicht zu siegessicher darzustellen, muss gesagt werden, dass die Sturmmäntel dank ihrer Führungskraft und ihrer, für Widerstandskämpfer üblichen, Willenskraft, auch sicherlich die Möglichkeit hatten die Schlacht zu gewinnen
  • Namensnennung 2.5
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