So, ich werde mich auch mal hier eintragen:
Name: Carras
Alter: 28
Rasse: Mensch
Beschreibung:
Carras ist ein Mönch. Sein Orden ist eher ungewöhnlicher Natur: Der Orden hat weder Klöster noch Abteien, verehrt keine Gottheit. Es gibt keine Hierarchie. Seine Mitglieder treffen sich gelegentlich in Tavernen, sind aber sonst auf sich allein gestellt. Der Orden hat keinen Namen. Mann nennt ihn lediglich den Orden. Der unbekannter Gründer schrieb die Lehren des Ordens vor vielen Jahren wieder.. Daraus entstand das heilige Buch des Ordens, von dem Kopien in den obskureren Buchläden der Welt zu finden ist. Es besteht nur aus wenigen Seiten Text und einer rieseigen Menge an weißen Seiten. Die ursprüngliche Fassung wird von den MÖnchen immer weiter ergänzt und bei Gelegenheit an andere Mönche weitergegeben. Dennoch ist kein heiliges Buch genau gleich. Um Mönch zu werden, muss man lediglich das Buch gelesen haben und die Lehre annehmen. Diese besagt, dass man alles und jeden in Frage stellen soll. Selbst die Realität an sich ist laut dem heiligen Buch nicht sicher: Schließlich könnte alles nur ein Hirngespinst sein. Der Orden sucht nach Beweisen. Das gemeinsame Ziel aller Ordensmitglieder ist es, denn Beweis dafür zu finden, dass es eine Wirklichkeit auherhalb der eigenen Gedanken gibt. Fortschritte, die in dieser Hinsicht gemacht werden, trägt der Mönch in seine Kopie des heiligen Buches ein, und teilt sie bei Gelegenheit anderen Mönchen mit. Wie man sich denken kann, ist das alles ein relativ fruchtloses Unterfangen. So beschränken sich die Mönche darauf, hermuzureisen, die Struktur der Welt genauer zu untersuchen und ihre Beobachtungen festzuhalten, in der Hoffnung, dabei auf einen entscheidenden Hinweis zu stoßen.
Der Grafensohn Carras ist einer der Mönche. Er wurde nicht Mönch, weil er bei der zufälligen Entdeckung der Lehren des Ordens tiefen Zweifel an der Natur der Dinge empfand und an philosophischer Ungewissheit litt. Vielmehr dachte er sich, während er das heilige Buch studierte: "Du lernst auf der Reise viele interessante Dinge kennen und hast die Chance auf einen Eintrag in die Geschichtsbücher, wenn du den ultimativen Beweis findest. Immerhin besser, als hier ewig auf dem Schloss herumzuhocken und irgendwann "ruhmvoll" in der Schlacht gegen irgendeinen anderen Fürsten zu sterben." So wurde aus dem Adelssohn Carras der Mönch Carras, der sich seinen Erbanteil auszahlen lies und in die Welt hinauszog. Dabei entdeckte er Talente, die er nie vermutet hätte. Es zeigte sich schnell, dass er mit einer asketischen Lebensweise gut zurechtkam, und so reichte sein Erbanteil für eine ganze Weile. Sonst finanzierte er sich, indem er die Heilkunst erlernte, den Kranken half, und auf die Dankbarkeit der Leute vertraute. Auch wenn er anfangs nur die Welt sehen wollte, faszinierten ihn die Ansichten des unbekannten Gründers des Mönchsordens immer mehr und er beschäftigte sich immer intensiver mit der Suche nach dem Beweis. Er nimmt das manchmal ziemlich harte Mönchsleben mit philosophischer Gelassenheit hin. Schließlich ist nicht bewiesen, dass so etwas wie Schmerz überhaupt wirklich existiert. Über seine Theorien kann er auch die praktische Seite der Dinge vergessen, eine seiner großen Schwächen. Die andere ist das Problem, dass er trotz seines allgemeinem Zweifels an der Realität oft naiv ist und meint, dass alle Menschen mehr oder weniger gut wären. In dieser Hinsicht fehlt es ihm an Weisheit.
Kurzfassung: Ein Mönch, der mehr mit seinen Theorien als mit der Welt um sich herum beschäftigt ist, aber vertrauenswürdig und hilfsbereit ist.