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Als der Geheimgang schließlich geöffnet war, drängten die [[Kaiserliche Leibgarde|Leibwächter]] den [[Kaiser]] förmlich, durch selbigen zu gehen. Der [[Held von Kvatch|Gefangene]] nutzte die ihm sich nun anbietende Gelegenheit, seine kleine Zelle zu verlassen und dem Tross heimlich zu folgen. Doch schon ein paar Schritte nach der Zelle würde der [[Kaiser]] von ersten [[Assassinen]] angegriffen. Zwar konnten die [[Kaiserliche Leibgarde|Leibwächter]] sie zurückdrängen, doch [[Hauptmann (Klingen)|Hauptmann]] [[Renault]] verlor dabei ihr Leben.  
Als der Geheimgang schließlich geöffnet war, drängten die [[Kaiserliche Leibgarde|Leibwächter]] den [[Kaiser]] förmlich, durch selbigen zu gehen. Der [[Held von Kvatch|Gefangene]] nutzte die ihm sich nun anbietende Gelegenheit, seine kleine Zelle zu verlassen und dem Tross heimlich zu folgen. Doch schon ein paar Schritte nach der Zelle würde der [[Kaiser]] von ersten [[Assassinen]] angegriffen. Zwar konnten die [[Kaiserliche Leibgarde|Leibwächter]] sie zurückdrängen, doch [[Hauptmann (Klingen)|Hauptmann]] [[Renault]] verlor dabei ihr Leben.  


Trotz dieses traurigen Verlustes setzten [[Uriel Septim VII]] und die anderen [[Kaiserliche Leibgarde|Leibwächter]] ihren Weg durch die alten [[Katakomben der Kaiserstadt]] weiterhin fort und wurden auf ihrem Weg durch selbige noch drei weitere Male von den mysteriösen [[Assassinen]] angegriffen. Der [[Held von Kvatch|Gefangene]] unterstützte dabei die [[Kaiserliche Leibgarde|Leibwächter]], so gut er konnte. [[Uriel Septim VII]] selbst soll sich für den [[Held von Kvatch|Gefangenen]] eingesetzt haben, als ihn der [[Kaiserliche Leibgarde|Leibwächter]] [[Glenroy]] töten wollte, da er ein eventueller Komplize der [[Assassinen]] sein könnte. Als die drei Angriffswellen der [[Assassine|Attentäter]] ohne Verluste überstanden wurden, setzte der Tross um den [[Imperator]] seinen Weg in die Tiefen der [[Katakomben der Kaiserstadt]] fort.
Trotz dieses traurigen Verlustes setzten [[Uriel Septim VII]] und die anderen [[Kaiserliche Leibgarde|Leibwächter]] ihren Weg durch die alten [[Katakomben der Kaiserstadt]] weiterhin fort und wurden auf ihrem Weg durch selbige noch drei weitere Male von den mysteriösen [[Assassinen]] angegriffen. Der [[Held von Kvatch|Gefangene]] unterstützte dabei die [[Kaiserliche Leibgarde|Leibwächter]], so gut er konnte. [[Uriel Septim VII]] selbst soll sich für den [[Held von Kvatch|Gefangenen]] eingesetzt haben, als ihn der [[Kaiserliche Leibgarde|Leibwächter]] [[Glenroy]] töten wollte, da er ein eventueller Komplize der [[Assassinen]] sein könnte. Als die drei Angriffswellen der [[Attentäter]] ohne Verluste überstanden wurden, setzte der Tross um den [[Imperator]] seinen Weg in die Tiefen der [[Katakomben der Kaiserstadt]] fort.


''wird fortgesetzt''
In den tiefen Gewölben der [[Katakomben der Kaiserstadt|Katakomben]], welche als das "Allerheiligste" bezeichnet werden, angelangt, schien zunächst alles nach Plan zu laufen. Es wurden keine [[Attentäter]] gesichtet, weshalb der [[Kaiser]] und sein Tross ihren Weg in Richtung der [[Abwasserkanäle der Kaiserstadt|Gefängisskanäle]] fortsetzten, um von dort aus dann die Stadt zu verlassen und den [[Kaiser]] in Sicherheit zu bringen. Doch als der Tross an der von der anderen Seite versperrten Gittertür, welche zu den [[Abwasserkanäle der Kaiserstadt|Abwasserkanälen]] führte, ankamen, waren sich die [[Kaiserliche Leibgarde|Leibwächter]] sicher, dass sie in eine Falle getappt waren. Da man an dieser Stelle nicht vorankam, versuchte man es über einen kleinen Seitengang, welcher sich jedoch als Sackgasse erwies. Während man noch beriet, wie es nun weitergehen solle, kamen zahllose [[Assassinen]] in das "Allerheiligste" gestürmt. Die [[Kaiserliche Leibgarde|Leibwächter]] versuchten ihr möglichstes, sie abzuwehren, doch waren sie nicht auf einen Hinterhalt gefasst. Der Angriff war nur ein Ablenkungsmanöver, während sich in der kleinen Kammer, in welcher [[Uriel Septim VII]] und der [[Held von Kvatch|Gefangene]] zurückgeblieben waren, eine Geheimtür öffnete und ein [[Attentäter]] aus selbiger hervortrat.
 
Vollkommen von diesem überrascht, konnten weder die [[Kaiserliche Leibgarde]], noch der [[Held von Kvatch|Gefangene]] verhindern, dass der [[Assassine]] den [[Kaiser]] von hinten [[Dolch|erdolchte]].  Der [[Attentäter]], welcher nun mit dem [[Held von Kvatch|Gefangenen]] einen unliebsamen Zeugen beseitigen wollte, wurde anschließend vom letzten noch übrigen [[Kaiserliche Leibgarde|Leibgardisten]], der [[Klinge]] [[Baurus]], erschlagen. Doch er kam zuspät: [[Uriel Septim VII]], der 24. [[Kaiser]] von [[Kaiserreich von Tamriel|Tamriel]], war tot.
 
==Folgen==
 
Die Nachricht von der Ermordung des [[Kaiser]]s und seiner Erben verbreitete sich im [[Kaiserreich von Tamriel|Kaiserreich]] wie ein Lauffeuer. Der [[Rappenkurier (Zeitung)|Rappenkurier]] berichtete mit einer Sonderausgabe über die Vorfälle in der [[Kaiserstadt]], und überall standen die [[Bürger]] fassungslos da. [[Uriel Septim VII]] war bei den meisten [[Bürger]]n ein beliebter [[Kaiser]], der in seiner 65 Jahre andauernden Regentschaft eine stellenweise Rückkehr des "Goldenen Zeitalters" [[Tiber Septim]]s schaffte. Gemeinsam mit seinen Söhnen wurde der geliebte [[Kaiser]] in einer feierlichen Trauerprozession zu [[Grab]]e getragen und eine mehrtägige Staatstrauer ausgerufen.
 
Den [[Klingen]] galt die Hauptschuld an der Ermordung des [[Kaiser]]s. In der Bevölkerung war es der Grundton, dass das Versagen der [[Kaiserlichen Leibgarde]] dazu geführt hatte, dass [[Uriel Septim VII]] und seine Erben ermordet worden waren. Man sprach von Schande und Pflichtversäumnis, und der [[Ritterorden]] bekam einen regelrechten Prestigeknick. Die [[Klingen]]führung selbst wollte sich bislang nicht offiziell zu den Vorkommnissen in den [[Katakomben der Kaiserstadt]] äußern.
 
Für die Politik des [[Kaiserreiches von Tamriel]] bedeutete der Tod [[Uriel Septim VII|Uriels VII]] ein Desaster. Das sowieso schon instabile [[Kaiserreich von Tamriel|Kaiserreich]] drohte nun, ohne einen legitimen Anwärter auf den Drachenthron, vollständig auseinanderzubrechen. Zwar versuchte der [[Ältestenrat]] unter [[Lordkanzler]] [[Ocato]], in Form einer Übergangsregierung das [[Kaiserreich von Tamriel|Imperium]] zusammenzuhalten, doch ob ihnen das gelingen würde steht in den Sternen.
 
Nach der Ermordung des [[Kaiser]]s ahnte jedoch niemand, dass dieses Ereigniss nur der Auftakt zu einer der größten Katastrophen werden würde, welche jemals über [[Tamriel]] gefegt war. Der Tod [[Uriel Septim VII|Uriel Septims]] war der Ausläser für die schreckliche [[Oblivion-Krise]], welche noch am selben Tag mit dem [[Schlacht um Kvatch|Inferno von Kvatch]] ihren blutigen Auftakt haben würde.


==Untersuchungen==
==Untersuchungen==


===Legions-Untersuchung===
Schon kurz nach dem Tod des [[Kaiser]]s begang die [[Kaiserreich von Tamriel|Reichsregierung]] damit, das Attentat und dessen Vorgänge untersuchen zu lassen. Dabei wurde eine offizielle Untersuchungskommision der [[Legion]] gebildet, während gleichzeitig eine inoffizielle, geheime Untersuchung durch die [[Klingen]] gestartet wurde.
 
===Legions-Untersuchung ("Montrose-Kommission")===
 
[[Bild:Gepard Montrose.JPG|thumb|[[Gepard Montrose|Hauptmann Montrose]] wurde mit der Untersuchung betraut.]]
 
Von [[Lordkanzler]] [[Ocato]] und [[Legionskommandant]] [[Adamus Philida]] mit der Untersuchung der Vorfälle betraut, nahm der [[Hauptmann|Legionshauptmann]] [[Gepard Montrose]] diese kurz nach dem Attentat auf den [[Kaiser]] an Ort und stelle auf.
 
Der Zugang in die [[Abwasserkanäle der Kaiserstadt|Gefängisskanäle]] wurden Versiegelt und in den [[Katakomben der Kaiserstadt|Gefängniskatakomben]] wurden die [[Legion]]swachen verstärkt. Anschließend begann man damit, die Leichen der [[Attentäter]] zu untersuchen und den Tatort zu erforschen.
 
Die Untersuchung des Tatortes führte zu der Erkenntniss, dass die [[Attentäter]] über genaueste Ortskenntnisse in den geheimen Bereichen der [[Katakomben der Kaiserstadt|Katakomben]] verfügt haben müssen. Sie kannten die geheimen Nieschen und Gänge und konnten so an mehreren Stellen einen Hinterhalt legen. Auch war ihnen der Geheimgang im "Allerheiligsten" bekannt, über welchen der [[Attentäter]], welcher den [[Kaiser]] ermordet hatte, sich unbemerkt an sein Opfer heranschleichen konnte, um es von hinten zu [[Dolch|erdolchen]].
 
Die Obduktion der Leichen der [[Attentäter]] sowie die Untersuchung ihrer Habe stellte die Untersuchungskommission vor weitere Rätsel. Es konnte weder etwas über ihre Herkunft, ihre Zugehörigkeit oder ihre Gewohnheiten herausgefunden werden. Die [[Legion]]äre begannen sogar, die lokalen [[Händler]] wegen der auffällig ungewöhnlichen Roben und Kapuzen zu befragen, konnten jedoch auch diesbezüglich keine Ergebnisse erzielen
 
In seinem abschließenden [[Hauptmann Montroses Notiz|Untersuchungsbericht]] kam [[Gepard Montrose|Montrose]] zu dem Ergebnis, dass es sich um einen bis ins kleinste Detail geplanten Auftragsmord einer einer unbekannten, ritualistischen Vereinigung handeln muss. Dabei schloss [[Gepard Montrose|Montrose]] die Beteiligung oder Schuld der [[Dunklen Bruderschaft]] jedoch kategoriesch aus. Es sei ein für die [[Dunkle Bruderschaft|Bruderschaft]] untypisches Vorgehen gewesen, weshalb sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht für die Ermordung [[Uriel Septim VII|Uriel Septims VII]] verantwortlich zu sein scheinen.


===Klingen-Untersuchung===
===Klingen-Untersuchung===
==Folgen==


==Verschwörungstheorien==
==Verschwörungstheorien==

Version vom 15. September 2008, 12:47 Uhr

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Uriel Septim VII (*3Ä 346, † 3Ä 433), 24. Kaiser von Tamriel

Die Ermordung von Uriel Septim VII, dem 24. Kaiser der Septim-Dynastie, sowie seiner Söhne am 27. der Letzten Saat 3Ä 433 gilt als der Auslöser der schrecklichen Oblivion-Krise.

Vorgeschichte

Im Jahr 3Ä 433 sah die politische Situation des Kaiserreiches von Tamriel alles andere als gut aus. Kaiser Uriel Septim VII, mittlerweile stolze 87 Jahre alt, war inzwischen aufgrund seines hohen Alters sowie den Folgen des kaiserlichen Simulacrums zu schwach, das Imperium zu regieren. Lordkanzler Ocato hatte mittlerweile kommisarisch die Regierungsgeschäfte übernommen, da es zwischen den Prinzen schon seit Jahren zu einem Streit um die Thron gekommen war.[1]

Neben dieser Krise im Haus Septim stand es um das Reich selbst auch nicht viel besser. Seit der Zeit des kaiserlichen Simularums lagen noch immer weite Teile Tamriels in Trümmern, und das Vertrauen in den Kaiser bekam einen schweren Knick. Außerdem betrieben viele Provinzen seperatistische Bewegungen, wollen sich vom Kaiserreich von Tamriel abspalten und wieder ihre Unabhängigkeit vom Kaiservolk erringen. Bislang konnte jedoch die Autorität des Kaisers und die Stärke der Kaiserlichen Legion solche Bestrebungen verhindern und unterdrücken.

Das Attentat

Der 27. der Letzten Saat des jahres 3Ä 433 begann wie jeder andere Tag. Der Imperator stand des Morgens auf, kleidete sich an, nahm sein Frühstück ein und betete am palasteigenen Altar zu den Neun. Alles schien so zu sein, wie es immer war.

Doch in seinem Inneren wusste Uriel Septim VII bereits, dass dieser 27. der Letzten Saat der letzte Tag in seinem Leben sein würde. Er, der er als Nachkomme Tiber Septims über die Visionen des Drachengeborenen verfügte, sah vorraus, dass er diesen Tag nicht überleben würde. Wörtlich soll er gesagt haben

Dies ist der 27. der Letzten Saat, im Jahre 433 von Akatosh. Dies sind die letzten Tage des dritten Zeitalters - und die letzten Stunden meines Lebens

Uriel Septim VII [2]

Diese Vorahnung bestätigte sich, als Hauptmann Renault von den Klingen, welche die persönliche Leibgarde des Kaisers anführte, in die Gemächer Uriels VII eilte und den Imperator bat, ihr und den beiden anderen Leibgardisten Baurus und Glenroy schnellstens aus dem Kaiserpalast zu den Geheimgängen aus der Kaiserstadt hinaus zu folgen.

Über eine heute unbekannte, geheime Fluchtroute [3] gelangte der kaiserliche Tross zum Gefängnisbezirk der Kaiserstadt, von wo aus sie sich in den nordwestlichen Zellentrakt begaben. Dort befand sich angeblich ein geheimer Fluchtweg der Kaiser aus der Stadt hinaus. Als der Tross im Zellentrakt ankam, standen sie bereits vor dem ersten Hindernis: ein Gefangener war genau in der Zelle eingekerkert, in welcher sich der Fluchtweg befand. Hauptmann Renault war über diesen Umstand alles andere als erfreut, doch nach der Androhung, dass sie den Gefangenen töten würden, wenn dieser nicht Platz machen würde, trat dieser schließlich von der Tür zurück und ließ die "unerwarteten Gäste" schließlich eintreten.

Während Hauptmann Renault den Geheimgang öffnete, soll es zu einem ersten Gespräch zwischen dem Gefangenen und Uriel Septim VII gekommen sein. Laut freigegebenen Verhörprotokollen der Überlebenden des Attentates soll der Kaiser gegenüber dem Gefangenen gemeinthaben, dass das Zusammentreffen der beiden in der Zelle wohl ein Wink der Neun gewesen sei und dass der Gefangene sich in der Zukunft des Kaiserreiches von Tamriel als größter Held und Retter bewähren würde.

Als der Geheimgang schließlich geöffnet war, drängten die Leibwächter den Kaiser förmlich, durch selbigen zu gehen. Der Gefangene nutzte die ihm sich nun anbietende Gelegenheit, seine kleine Zelle zu verlassen und dem Tross heimlich zu folgen. Doch schon ein paar Schritte nach der Zelle würde der Kaiser von ersten Assassinen angegriffen. Zwar konnten die Leibwächter sie zurückdrängen, doch Hauptmann Renault verlor dabei ihr Leben.

Trotz dieses traurigen Verlustes setzten Uriel Septim VII und die anderen Leibwächter ihren Weg durch die alten Katakomben der Kaiserstadt weiterhin fort und wurden auf ihrem Weg durch selbige noch drei weitere Male von den mysteriösen Assassinen angegriffen. Der Gefangene unterstützte dabei die Leibwächter, so gut er konnte. Uriel Septim VII selbst soll sich für den Gefangenen eingesetzt haben, als ihn der Leibwächter Glenroy töten wollte, da er ein eventueller Komplize der Assassinen sein könnte. Als die drei Angriffswellen der Attentäter ohne Verluste überstanden wurden, setzte der Tross um den Imperator seinen Weg in die Tiefen der Katakomben der Kaiserstadt fort.

In den tiefen Gewölben der Katakomben, welche als das "Allerheiligste" bezeichnet werden, angelangt, schien zunächst alles nach Plan zu laufen. Es wurden keine Attentäter gesichtet, weshalb der Kaiser und sein Tross ihren Weg in Richtung der Gefängisskanäle fortsetzten, um von dort aus dann die Stadt zu verlassen und den Kaiser in Sicherheit zu bringen. Doch als der Tross an der von der anderen Seite versperrten Gittertür, welche zu den Abwasserkanälen führte, ankamen, waren sich die Leibwächter sicher, dass sie in eine Falle getappt waren. Da man an dieser Stelle nicht vorankam, versuchte man es über einen kleinen Seitengang, welcher sich jedoch als Sackgasse erwies. Während man noch beriet, wie es nun weitergehen solle, kamen zahllose Assassinen in das "Allerheiligste" gestürmt. Die Leibwächter versuchten ihr möglichstes, sie abzuwehren, doch waren sie nicht auf einen Hinterhalt gefasst. Der Angriff war nur ein Ablenkungsmanöver, während sich in der kleinen Kammer, in welcher Uriel Septim VII und der Gefangene zurückgeblieben waren, eine Geheimtür öffnete und ein Attentäter aus selbiger hervortrat.

Vollkommen von diesem überrascht, konnten weder die Kaiserliche Leibgarde, noch der Gefangene verhindern, dass der Assassine den Kaiser von hinten erdolchte. Der Attentäter, welcher nun mit dem Gefangenen einen unliebsamen Zeugen beseitigen wollte, wurde anschließend vom letzten noch übrigen Leibgardisten, der Klinge Baurus, erschlagen. Doch er kam zuspät: Uriel Septim VII, der 24. Kaiser von Tamriel, war tot.

Folgen

Die Nachricht von der Ermordung des Kaisers und seiner Erben verbreitete sich im Kaiserreich wie ein Lauffeuer. Der Rappenkurier berichtete mit einer Sonderausgabe über die Vorfälle in der Kaiserstadt, und überall standen die Bürger fassungslos da. Uriel Septim VII war bei den meisten Bürgern ein beliebter Kaiser, der in seiner 65 Jahre andauernden Regentschaft eine stellenweise Rückkehr des "Goldenen Zeitalters" Tiber Septims schaffte. Gemeinsam mit seinen Söhnen wurde der geliebte Kaiser in einer feierlichen Trauerprozession zu Grabe getragen und eine mehrtägige Staatstrauer ausgerufen.

Den Klingen galt die Hauptschuld an der Ermordung des Kaisers. In der Bevölkerung war es der Grundton, dass das Versagen der Kaiserlichen Leibgarde dazu geführt hatte, dass Uriel Septim VII und seine Erben ermordet worden waren. Man sprach von Schande und Pflichtversäumnis, und der Ritterorden bekam einen regelrechten Prestigeknick. Die Klingenführung selbst wollte sich bislang nicht offiziell zu den Vorkommnissen in den Katakomben der Kaiserstadt äußern.

Für die Politik des Kaiserreiches von Tamriel bedeutete der Tod Uriels VII ein Desaster. Das sowieso schon instabile Kaiserreich drohte nun, ohne einen legitimen Anwärter auf den Drachenthron, vollständig auseinanderzubrechen. Zwar versuchte der Ältestenrat unter Lordkanzler Ocato, in Form einer Übergangsregierung das Imperium zusammenzuhalten, doch ob ihnen das gelingen würde steht in den Sternen.

Nach der Ermordung des Kaisers ahnte jedoch niemand, dass dieses Ereigniss nur der Auftakt zu einer der größten Katastrophen werden würde, welche jemals über Tamriel gefegt war. Der Tod Uriel Septims war der Ausläser für die schreckliche Oblivion-Krise, welche noch am selben Tag mit dem Inferno von Kvatch ihren blutigen Auftakt haben würde.

Untersuchungen

Schon kurz nach dem Tod des Kaisers begang die Reichsregierung damit, das Attentat und dessen Vorgänge untersuchen zu lassen. Dabei wurde eine offizielle Untersuchungskommision der Legion gebildet, während gleichzeitig eine inoffizielle, geheime Untersuchung durch die Klingen gestartet wurde.

Legions-Untersuchung ("Montrose-Kommission")

Datei:Gepard Montrose.JPG
Hauptmann Montrose wurde mit der Untersuchung betraut.

Von Lordkanzler Ocato und Legionskommandant Adamus Philida mit der Untersuchung der Vorfälle betraut, nahm der Legionshauptmann Gepard Montrose diese kurz nach dem Attentat auf den Kaiser an Ort und stelle auf.

Der Zugang in die Gefängisskanäle wurden Versiegelt und in den Gefängniskatakomben wurden die Legionswachen verstärkt. Anschließend begann man damit, die Leichen der Attentäter zu untersuchen und den Tatort zu erforschen.

Die Untersuchung des Tatortes führte zu der Erkenntniss, dass die Attentäter über genaueste Ortskenntnisse in den geheimen Bereichen der Katakomben verfügt haben müssen. Sie kannten die geheimen Nieschen und Gänge und konnten so an mehreren Stellen einen Hinterhalt legen. Auch war ihnen der Geheimgang im "Allerheiligsten" bekannt, über welchen der Attentäter, welcher den Kaiser ermordet hatte, sich unbemerkt an sein Opfer heranschleichen konnte, um es von hinten zu erdolchen.

Die Obduktion der Leichen der Attentäter sowie die Untersuchung ihrer Habe stellte die Untersuchungskommission vor weitere Rätsel. Es konnte weder etwas über ihre Herkunft, ihre Zugehörigkeit oder ihre Gewohnheiten herausgefunden werden. Die Legionäre begannen sogar, die lokalen Händler wegen der auffällig ungewöhnlichen Roben und Kapuzen zu befragen, konnten jedoch auch diesbezüglich keine Ergebnisse erzielen

In seinem abschließenden Untersuchungsbericht kam Montrose zu dem Ergebnis, dass es sich um einen bis ins kleinste Detail geplanten Auftragsmord einer einer unbekannten, ritualistischen Vereinigung handeln muss. Dabei schloss Montrose die Beteiligung oder Schuld der Dunklen Bruderschaft jedoch kategoriesch aus. Es sei ein für die Bruderschaft untypisches Vorgehen gewesen, weshalb sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht für die Ermordung Uriel Septims VII verantwortlich zu sein scheinen.

Klingen-Untersuchung

Verschwörungstheorien

Kanzler Ocatos mögliche Rolle

Komplizen im Kaiserpalast?

Datei:Ayleiden turm.JPG
Gab es einen oder mehrere Komplizen im Kaiserpalast?

Das Verschwinden der Leichen

Anmerkungen

  1. Gerüchten aus dem Jahr 3Ä 427 zur Folge; sprich: aus The Elder Scrolls III: Morrowind
  2. im Vorspann zu The Elder Scrolls IV: Oblivion
  3. siehe dazu den Punkt Unstimmigkeiten & Fehler im Artikel Kaiserpalast