Frandar Hunding

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Statue Frandar Hundings im Hafen von Stros M’Kai

Frandar Hunding, mit vollständigem Namen Frandar do Hunding Hel Ansei No Shira,[1] auch als Frandar Hund[2] abgekürzt, war ein legendärer Ansu aus den Tagen des Untergangs von Yokuda und der Ankunft der Rothwardonen in Tamriel um das Jahr 1Ä 808. Neben Diagna ist Frandar eine der beiden Inkarnationen von HoonDing auf den Eroberungszügen der Ro'Wada[3] und eines der drei Kinder des Großen Vaters Ruptga.[4] Er gilt als Verfasser des Buches der Kreise und ist einer der bekanntesten Kulturhelden der Rothwardonen.

Schwertmeister in Yokuda[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Großteil der modernen Überlieferung zu Frandar Hunding ist durch Destri Melargs populäre Nacherzählungen rothwardonischer Legenden geprägt, die altrothwardonische Stoffe romantisiert für eine kaiserlich geprägte Leserschaft aufbereiten, der originären Mythologie und Kultur der Yokudaner dabei aber nur noch bedingt entsprechen. Melargs Biographie charakterisiert Frandar Hunding als archetypischen Ansei-Meister und Rollenvorbild für sämtliche weiteren Schwerthelden seiner Buchreihe.[5]

Wandernder Krieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeichnung von Frandar Hunding

Frandar Hunding wurde, wie Melarg berichtet, in der blutigen Spätphase der yokudanischen Bürgerkriege um das Jahr 2356 der alten Zeitrechnung (etwa 1Ä 720 nach tamrielischem Kalender)[6] geboren. Er entstammte einer altadligen Familie von Schwertsängern, sein Großvater hatte als Gefolgsmann des obersten Yokeda Mansel Sesnit gedient, sein Vater starb bei einem Aufstand, als Hunding vierzehn Jahre alt war. In diesem Alter tötete Frandar auch seinen ersten Feind.

Als Kaiser Randic Torn ab 2373 das Führen von Schwertern privilegierte, brachen zwischen der Kaste der Schwertsänger und der übrigen Bevölkerung des yokudanischen Wüstenreiches heftige Unruhen aus. In dieser unruhigen Zeit durchwanderte Frandar das Land und erlangte eine unübertroffene Meisterschaft als Schwertheiliger. Nach seinem 90ten Duell - einem Triumph über „den teuflischen Fürst Janic und seine sieben Lich-Gefolgsleute“ - von seiner Unbesiegbarkeit überzeugt, zog sich Hunding in die Einsamkeit des Berges Hattu zurück, um seine Schwertphilosophie im Buch der Kreise niederzulegen. Nach Beendigung der Schrift begann er, sein Todesgedicht zu verfassen.[7]

Der „Sängerkrieg“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nur seinem einzigen, spät in Frandars Leben geborenen und ohne seinen rastlosen Vater aufgewachsenen Sohn Divad, selbst ein begnadeter Schwertsänger,[8] gelang es, Frandar bei seinem Todesgedicht zu unterbrechen und ihn zu bewegen, sich angesichts der Not der Schwertsänger wieder der Welt zuzuwenden. Der neue Kaiser Hira hatte sich der Vernichtung der Sänger verschrieben und zog mit einem Heer aus Briganten und Orks gegen den Hattu. Hunding musterte sein „Heer des Kreises“ und lockte Hiras Armee in sechs aufeinanderfolgenden, unentschiedenen Schlachten immer tiefer in die Bergwildnis, um sie dann in einer siebten Schlacht an den Flanken des Hattu mit einem „Hammer und Amboss“-Manöver zu vernichten.

Siegreich, doch von der Bevölkerung entzweit und nicht länger fähig, in Yokuda zu bleiben, folgten die verbliebenen Schwertsänger Hunding zur Hafenstadt Arch in der Provinz Seewind und setzten nach Tamriel. Segel. Melarg schließt mit der Überleitung, dass die Sänger wegen des vergossenen Blutes ihrer Feinde fortan Namen „Rothwardonen“ adaptierten und die Stätte ihres Exils zu Ehren von Hundings Strategie am Hattu „Hammerfall“ nannten.[7][9]

Ankunft in Tamriel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großfürst Prinz Hunding landete mit seinen Generälen und uns Sängern, das Land zu fordern - es war menschenleer. Wir wussten nicht, das dort andere waren - sie sollten unsere Herzen brechen!

„Das Lied von Divad“ nach Destri Melarg[10]

Unter Melargs Entwürfen findet sich noch ein Fragment, das von der Ankunft der Schwertsänger in Tamriel erzählt. Seiner Übersetzung des „Lieds von Divad“ zufolge landete Frandar Hundings Streitmacht in einer verlassenen Hafenstadt der Zwerge und beanspruchte das scheinbar verlassene Land für sein Volk. Ungerüstet betrat Hunding den Hohetempel der Stadt, um dort zu beten, und fiel dem Hinterhalt einer „gelben Horde“ bösartiger Riesengoblins aus einer anderen Dimension zum Opfer. Die Heiler wurden zu spät gerufen, um Frandar noch zu retten. Mithilfe von fünf Ansei und ihren magischen Schwertern bringt es Divad in der darauffolgenden Schlacht fertig, die Goblins auf eine herkömmliche Größe zu schrumpfen, so dass sie für die Rothwardonen keine Gefahr mehr darstellen.[10]

Mythohistorischer Kontext[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeichnung des Großen Vaters mit seinen Kindern Ansei, Hunding und Leki aus dem kleinen Reiseführer

Yokudas Untergang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die kulturellen und mythischen Hintergründe der Gestalt Frandar Hundings sind um einiges komplexer und dunkler als Melargs Historien und Legenden. Obwohl die yokudanischen Bürgerkriege vom 4ten bis 8ten Jahrhundert (das „Siebundzwanzig-Schlangenvolk-Massaker“ der Überlieferung[3]) thematisiert und auch ihre Zuspitzung in den letzten Tagen von Yokuda hervorgehoben werden, findet sich bei Melarg keine Spur des Kataklysmus, der zum Untergang des westlichen Kontinents führte. Der mit Oreichalkumwaffen geführte Krieg der HoonDing-Inkarnation Diagna[3] (der Divad entspricht) gegen die Linkshänder, die rebellische Fraktion der Hiradirge-Ansei[11] (Anklänge finden sich in der Figur Kaiser Hiras) und der Einsatz des Pankratoschwertzugs am Ende dieses selbstzerstörerischen Konflikts[IET 1] bleiben so unerwähnt wie der hochformalisierte, mathematische und theoretische Charakter der yokudanischen Schwertkunst.[IET 1]

Auch die Darstellung der Schwertsänger als geschlossener Bevölkerungsgruppe und Ursprung des ganzen Volkes der Rothwardonen bei Melarg ist historisch nicht haltbar, insofern die mit Frandar Hunding assoziierten Ro'Wada lediglich die erste Invasionsstreitmacht bildeten, während sich die Hauptmasse der über das Meer setzenden Yokudaner, einschließlich des Na-Totambu, noch auf der Insel Herne aufhielt.[4]

Die Ro'Wada[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Inkarnation von HoonDing,[3] einer yokudanischen Gottheit, die sich immer dann verkörpert, wenn sich die Rothwardonen „den Weg freimachen“ müssen[12] führte Frandar die schnelle und brutale Eroberung Hammerfalls durch die Ro'Wada.

Mit äußerster Härte nahmen sich die kampferprobten Yokudaner das auch nach dem Verschwinden der Dwemer ein Jahrhundert zuvor nicht verlassene, sondern von Orks und Nediern bevölkerte Land, versklavten die Einheimischen und stießen bis zur Südküste der Iliac-Bucht vor. Ro'Wada, yokudanisch für „Kriegerwelle“, bildet damit die eigentliche Etymologie des Namens der „Rothwardonen“. Bei Melargs gelben „Riesengoblins“ könnte es sich auch um einheimische Orkstämme, wie sie häufig mit Goblins und ähnlichen Kreaturen gleichgesetzt werden, vielleicht sogar eine eine Vorwegnahme von Diagnas späterem Zug gegen Orsinium gehandelt haben.[3] Der den Yokudanern feinselige Gott Malooc floh nach seiner Niederlage gegen die Armee von HoonDing in den Osten.[3]

Kulturheld von Hammerfall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statue von Frandar Hunding im Hafen von Stros M'Kai in der späten Zweiten Ära

Wenn die Schiffswachen sich nicht gerade darüber unterhalten, wie sie einem Kerl namens 'Frandar' und seinem 'Weg des Schwertes' am besten huldigen, üben sie Stöße, Schläge und das Parieren mit ihren Schwertern. Oder sie geben sich gegenseitig Ratschläge, wie sie ihre Schwerter am besten pflegen und polieren: Dahinter erkenne ich Muster.

Kaiserliche Reiseführer um 2Ä 582[13].

Als größter Meister der Schwertkunst und Strategie ist Frandar Hunding ist einer der beliebtesten Heldengötter von Hammerfall. Sein Name wird auch von rothwardonischen Kronen in Anspruch genommen, um das Schisma mit den Ahnherren zu verdammen, obwohl sich letztere ideologisch direkt auf Hundings Ro'Wada beziehen.[14] Einige Beispiele für Frandars Beliebtheit unter den Rothwardonen:

  • Auf Stros M'Kai hält sich noch in der späten Zweiten Ära die Überlieferung, dass Frandar selbst die Goblins aus Hammerfall vertrieben und unter die Erde gejagt habe. Ob Hunding Goblins hasste ist dementsprechend eine rhetorische Frage, die das offensichtliche betonen soll.[15] Auf der Insel sind die Hundingsbucht und die größte Siedlung Hundingshafen nach Frandar benannt. In der Stadt wurde ihm auch eine aufs Meer hinausblickende, steinerne Monumentalstatue errichtet. Es heißt, dass die Statue die übriggebliebenen Goblins der Insel davon abhalte, aus ihren unterirdischen Verstecken herauszukommen. Trithik ist im Gespräch mit Cyrus überzeugt, dass Übergangsgouverneur Richton die Statue genau darum nicht dem Erdboden gleichmacht habe.
  • Die unverschleierte Azadiyeh erzählt in „Zakhins zahlreiche Helden“, wie der junge Zakhin seiner stolzen Mutter verkündet, welche Helden er sich zum Vorbild genommen hat: Hafseta-dem-die-Dünen-weichen, der Unbeugsame Memyireh, Rajmahar von den neun goldenen Türmen und schließlich Frandar Hunding: „Ich möchte so sein wie Frandar Hunding! Ich werde meine Klinge singen lassen und eine mächtige Armee anführen. Kein Feind wird sich gegen meine Strategien behaupten können, denn ich werde alles bedenken.“[16]
  • Am 5. Eisherbst feiern die Leute der Alik'r-Wüste das Dirij Tereur, einen heiligen Tag zu Ehren ihres traditionellen spirituellen Anführers, der sie in der Ersten Ära nach Hammerfall führte. Dazu wird aus Hundings Buch der Kreise rezitiert.[2]

Das Buch der Kreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Ehren des großen Kriegerfürsten Hunding verfügt jeder Haushalt in Hammerfall über einen kleinen Platz beim Herd, einen Alkoven, eigentlich nur eine Nische, gerade groß genug um eine Schriftrolle zu bewahren: Das Buch der Kreise

Rothwardonen, ihre Geschichte und ihre Helden[7]
Wappen von Frandar Hunding

Destri Melarg hat das Buch der Kreise, eines der einflussreichsten Werke rothwardonischer Literatur, aus dem Yoku in die moderne Sprache Hammerfalls übertragen. Es bildet die Grundlage der traditionellen Ausbildung von Schwertadepten in Kampfkunst und Strategie.[17] Melarg erzählt, wie es der Schwertsängerin Makela Leki in einer verzweifelten Situation durch Rückbesinnung auf das Buch der Kreise gelingt, das Shehai zu formen:

Dann erinnerte ich mich an das Herzstück unseres Zuhauses … An das Buch. Frandar Hundings Buch der Kreise, der Weg der Strategie. Ich griff nach dem Shehai, dem Geisterschwert, dem ich nie zuverlässig Gestalt verleihen konnte, als ich es brauchte, und siehe da … Es erwachte zum Leben. Zu einem feurigen Leben. Es entstand in meiner Hand. Es brannte vor Macht …

Der Erinnerungsstein von Makela Leki[18]

Das Buch der Kreise enthält prägnant formulierte Leitsätze zu Schwertkampf und Strategie, aber auch der Schmiedekunst.[19] Viele der Maximen sind nach Wochentagen gegliedert, so dass Schüler und Gläubige an jedem Tag über eine bestimmte Anzahl von Leitsätzen kontemplieren können.

Leitsätze zum Tirdas: [20]

  • „Bringt Eurem Gegner bei, falsch zu reagieren.“
  • „Die schlechteste Handlung, mit Nachdruck ausgeführt, ist besser als die beste Handlung, die zögernd ausgeführt wird.“
  • „Ein Stoß ist elegant, und ein Hieb ist kraftvoll, aber manchmal ist ein Kopfstoß die richtige Handlung.“
  • „Die hohe Abwehr eignet sich am besten gegen Finten und Kreuzschläge, aber passt auf Eure unteren Gliedmaßen auf.“
  • „Nicht das Schwert Eures Gegners ist Euer Feind. Achtet auf Euren Gegner, nicht auf sein Schwert.“
  • „Es ist entscheidend, dass Ihr die acht grundlegenden Hiebe perfekt beherrscht, auch wenn Ihr sie nie im Kampf anwenden werdet.“
  • „Eine geschlossene Linie ist nicht offen.“

Leitsätze zum Sundas: [21]

  • „Seid Euren Verbündeten der Sonnenaufgang und der Sonnenuntergang für Eure Feinde.“
  • „Der vierhundertundfünfte Angriff: der rechte Giftzahn der Schlange, der das Auge durchstößt.“
  • „Wenn man von Fliegen umschwärmt wird, ist die Breitseite nützlicher als die Klinge.“
  • „Wut ist ein Leck im Bug, das das Schiff sinken lässt.“
  • „Der erste Treffer ist weniger wichtig als der letzte Atemzug.“
  • „Reise viele und aberviele Meilen, aber verlasse nie die Halle der Tugenden des Krieges.“
  • „Erkunde die Gewohnheiten deines Feindes und lege deine eigenen ab.“
  • „Verliere nie die Melodie im Freudentaumel eines triumphalen Tones.“

Leitsätze zum Loredas: [22]

  • „Das Schwert ist das Ich. Seine Klinge sind die Gedanken.“
  • „Den Mantel der Angst ablegen heißt ihn Eurem Gegner umzulegen.“
  • „Wer schreit, um den wandernden Sand aufzuhalten, ist am Ende nur heiser.“
  • „Seid bereit, den Sieg mit Eurem Blut zu erkaufen, aber vergeudet keinen Tropfen.“
  • „Das Tempo des Siegers packt das seines Gegners und verschlingt es.“
  • „Der siebenundneunzigste Angriff: der Speer des Fischers, der bei Tagesanbruch geschärft wurde.“
  • „Lebt und sterbt in jedem Augenblick des Kampfes.“


Viele dieser Aussprüche und Weisheiten sind zu geflügelten Worten geworden. Weitere bekannte Hunding-Zitat lauten:

  • „Die Feder ist wie das Schwert, aber schwächer“[23]
  • „Krieg ist die Fortführung der Politik".[24]
  • „Politische Macht nimmt die Schwertklinge aufwärts zu.“[24]
  • „Seid tapfer, fürchtet kein Opfer und überwindet jede Schwierigkeit, den Sieg zu erringen.“[24]


Weiteres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fürstin Allena Benoch, ehemalige Gildenmeisterin der Kriegergilde von Valenwald und Anführerin der Kaiserlichen Wache in der späten Dritten Ära, führt Frandar Hunding als Beispiel für vollkommene Schwertkunst an: „Frandar Hunding [...] listet achtunddreißig Griffe, siebenhundertundfünfzig offensive und achtzehnhundert defensive Positionen und beinahe neuntausend Bewegungen auf, die für die Schwertmeisterschaft unverzichtbar sind. Der durchschnittliche Haudegen kennt einen Griff, den er hauptsächlich dazu verwendet, dass ihm die Klinge nicht aus der Hand fällt. Er kennt eine offensive Position: sich dem Gegner zuwenden, und eine defensive Position: flüchten. Von den zahlreichen Rhythmen des Zweikampfes kennt er weniger als einen.“
  • Lufiya af-Frandar ist die Nichte Frandar Hunding. Es ist nur wenig über sie bekannt, aber sie gilt als unvergleichliche Schönheit. Die Merethische Gesellschaft bewahrt ihre Knochen auf.
  • Ein Held des Dolchsturz-Bündnisses stellt sich um 2Ä 582 den Prüfungen durch die vier legendären Rothwardonenhelden Derik Hallin, Divad Hunding, Frandar Hunding und Makela Leki im Schrein von HoonDings Wacht und lernt von ihrer Weisheit.
  • Als Cyrus die Statue Frandar Hundings auf Stros M'Kai hinaufklettert, findet er in einem Geheimversteck Hundings Talisman.[25]


Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Figur Frandar Hundings und der frühen Yokudaner basiert ursprünglich dem historischen Samurai Minyamoto Musashi, [1] der den Niten Ichi-ryu-Schwertstil entwickelte und das an Lebensweisheiten reiche Buch der Fünf Ringe verfasste. Auch das frühe yokudanische Setting erinnert mit seinen wandernden Duellisten und Begriffen wie dem Berg Hattu oder den Yokeda-Kriegsherren an das feudale Japan.
  • Frandar Hunding erschien erstmals auf der auf der Daggerfall-Preview-CD enthaltenen „Zusammenstellung der Rothwardonen-Geschichte“, Verfasser ist ein gewisser „Dave (Ryder Bloc)“.[10] Für das eigentliche Spiel wurden dann gekürzte und angepasste Versionen von Destri Melargs Werken verwendet. The Elder Scrolls Adventures: Redguard und der damit einhergehende Kleine Reiseführer durch das Kaiserreich und seine Umgebung, (1. Auflage) arbeiten die Kultur, Geschichte, Identität und Umwelt der Rothwardonen erstmals grundlegend aus, wobei die japanischen Referenzen bewusst fallengelassen wurden. Der heldenhafte Goblinbezwinger Frandar Hunding als Hafenstatue von Stros M’Kai ist noch eine Referenz zur frühen Rothwardonen-Lore. The Elder Scrolls III: Morrowind ordnet Frandar in einen mythologischen Zusammenhang ein und verbindet ihn mit HoonDing, einer Kulturheros-Überseele der Rothwardonen. In Michael Kirkbrides Kurzgeschichte Fürst Vivecs Schwertbegegnung mit Cyrus dem Rastlosen werden Eigenarten der Yoku-Schwertkunst, die Ansei und Yokuda selbst behandelt. The Elder Scrolls Online greift erneut auf die Daggerfall-Helden zurück und ermöglicht es erstmals, Frandar Hunding in persona, wenn auch als Geist, zu begegnen.

Anmerkungen

  1. Destri Melarg erklärt in Rothwardonen, ihre Geschichte und ihre Helden, dass „No Shira“ einen yokudanischen Adelstitel darstellt, „Hel Ansei“ für Frandars Schwertheiligtum steht und „Hunding“ den Namen der Hochwüste meint, in der er geboren wurde. Wahrscheinlicher ist, dass der Name „Hunding“ zum „HoonDing“ in Beziehung steht.
  2. 2,0 2,1 Feiertage in The Elder Scrolls II: Daggerfall, vgl. den Artikel zum Kalender
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 vgl. Formen des Glaubens: Die rothwardonischen Kronen
  4. 4,0 4,1 vgl. YRs Notizen zum Kleinen Reiseführer durch das Kaiserreich und seine Umgebung, (1. Auflage) – Hammerfell: Frandar wird hier mir seinen Geschwistern Leki und Ansei (= Diagna) genannt.
  5. Figuren wie Divad Hunding, Makela Leki und Derik Hallin.
  6. Das Datum ist aus einer Angabe in „Divad der Sänger“ abgeleitet, wonach das yokudanische 2396 etwa 1Ä 760 des tamrielischen Kalenders entspricht, da aber kaum mehr über den yokudanischen Kalender bekannt ist, bleibt die Angabe unsicher.
  7. 7,0 7,1 7,2 vgl. Rothwardonen, ihre Geschichte und ihre Helden
  8. vgl. Divad der Sänger
  9. vgl. Abschnitt Die Ro'Wada zum Namen der Rothwardonen. Hammerfalls Name leitet sich stattdessen wahrscheinlich aus der Legende von Rourkens Hammerwurf her.
  10. 10,0 10,1 10,2 vgl. Zusammenstellung der Rothwardonen-Geschichte
  11. vgl. Kleiner Reiseführer durch das Kaiserreich und seine Umgebung, (3. Auflage), Die Ra Gada - Hammerfell
  12. HoonDing hat sich als Gott des Freien Weges historisch in verschiedenen Avataren verkörpert: Im yokudanischen Bürgerkrieg und der Eroberung durch Diagna und Frandar, beim Aufstand von Stros M'Kai noch einmal in Cyrus dem Rastlosen, vgl. Fürst Vivecs Schwertbegegnung mit Cyrus dem Rastlosen und Formen des Glaubens: Die rothwardonischen Kronen
  13. In Ermangelung der Originalquelle zunächst einmal individuell übersetzt
  14. Dialog mit Trithik in The Elder Scrolls Adventures: Redguard
  15. Dialog mit Siona in The Elder Scrolls Adventures: Redguard
  16. vgl. Zahkins zahlreiche Helden
  17. vgl. Interaktive Karte von Tamriel - Dolchsturz-Bündnis, Täglicher Trainingsplan von Harayya, Lehrmeister der Schwertadepten
  18. Der Erinnerungsstein von Makela Leki
  19. Das Buch der Kreise: Grundsätze des Schmiedens
  20. vgl. Das Buch der Kreise, Leitsätze zum Tirdas
  21. vgl. Das Buch der Kreise, Leitsätze zum Sundas
  22. vgl. Das Buch der Kreise, Leitsätze zum Loredas
  23. Beschriftung einer Schreibfeder in The Elder Scrolls: Online
  24. 24,0 24,1 24,2 Dialoge mit Tobias in The Elder Scrolls Adventures: Redguard, indiv. übersetzt
  25. vgl. die entsprechende Redguard-Quest.
Anmerkung: Die folgenden Referenzen finden sich nicht in den Spielen oder im offiziellem Begleitmaterial. Vergleiche auch die Hilfeseite.
  • Namensnennung 2.5
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