Großer Schrein des Heiligen Veloth

In dem Artikel Großer Schrein des Heiligen Veloth geht es um die Hintergrundgeschichte. Spielbezogene Einzelheiten findet ihr auf den folgenden Seiten:
Blick über den Schrein

Der Schrein des Heiligen Veloth ist ein Komplex in alter chimerischer Architektur im Osten Deshaan. Als einer der größeren Schreine Morrowinds ist der Komplex dem Heiligen Veloth geweiht, der die Vorfahren der Dunmer einst in die Lande Morrowinds führte. Der Ort gilt als Pilgerstätte für die sterblichen Überreste des Heiligen.

Lage

Der Eingangshof
Eine der Krypten

Der Schrein des Heiligen Veloth befindet sich weit im Osten von Deshaan, noch östlich der Hauptstadt Gramfeste, nördlich der Festung Tal'Deic. Ein Weg aus dem Süden, der an Selfora und Stillmoor vorbei läuft, führt zum Schrein. Von dort aus zweigt er nach Westen ab, am Leichengarten vorbei zu Therana Avayns Hof. Der Schrein öffnet sich zur Straße hin in einen runden Hof, von dem ein Weg durch den Schrein nach Osten zur nahen Phantomsenke und Klingenohrgrotte führt. Die Gebäude wie Krypten des Schreins schmiegen sich terassenförmig an den Hang des Vorgebirges. Im Norden, bevor die felsigen Berge unpassierbar werden, bildet ein weiterer runder Platz das Heiligtum des Areals, in dessen Zentrum das Reliquiar des Heiligen Veloth seinen Platz hat.

Geschichte

Der Schrein wurde möglicherweise bereits in der Frühzeit der Besiedlung Morrowinds errichtet. Nach dem Tod Veloths fanden sein Schädel und seine Gebeine Ruhe in einem Reliquiar innerhalb des Schreins. Seitdem diente der Schrein als beliebte Pilgerstätte für jene, die sich erhofften den Segen des Heiligen zu bekommen.[1]

Vox öffnete das Reich des Vergessens

In 2Ä 582 kam Urili Vox zum Schrein Veloths. Dort zerstörte sie das Reliquiar Veloths und öffnete Portale ins Reich des Vergessens. An die Portale band sie Beobachter, damit die kampfesunerfahrenen Priester des Schreins sie nicht schließen konnten. Beim Versuch die Beobachter zu überwinden, starben viele der Priester.[2][3] Einer der Priester, Meister Aron, schickte sogleich die Akolythin Gami nach Selfora um Hilfe zu erbitten, gegen Vox vorzugehen, doch konnte die Siedlung keine Hilfe entbehren, hatte sie doch eigene Probleme.[4] Schließlich kam ein Abenteurer zum Schrein. Auf Dilynes Bitten hin schloss dieser die Portale[5] und sammelte die Teile des Reliquiars zusammen, ehe er sie zu Aron brachte. Dann suchte er den Akolythen Hlen auf,[6] der den Daedroth Varvesuu Nograta, welcher wiederum den Schädel des Heiligen Veloth gestohlen hatte, zu den westlichen Krypten verfolgt hatte.[7] Der Abenteurer stellte den Daedra, besiegte ihn und brachte den Schädel zu Aron, damit das Reliquiar wiederhergestellt werden konnte.[6] Mit der Restaurierung des Reliquiars erlangte der Heilige Veloth seine Kraft zurück. Der Geist Veloths verleihte dem Abenteurer daraufhin den Segen gegen Magistra Vox und sein Urteil anzukommen.[8]

Nachdem das Reliquiar wiederhergestellt wurde, zog Heiler Dalen zur Phantomsenke, um sich um die Verwundeten im Kampf gegen Vox zu kümmern.[9] Akolythin Eldri schickte ihm einen Boten mit Dremoraherzen, die sie für seine Heiltränke gesammelt hatte, nach.[10]

Reliquiar des Heiligen Veloth

Das Reliquiar Veloths

Im Zentrum des Schreins steht das Reliquiar des heiligen Veloth, Schutzpatron der Ausgetoßenen.[11] In diesem ruhen der Schädel und die Gebeine des Heiligen, die zugleich die mächtigsten und heiligsten Reliquien darstellen, die mit Veloth in Verbindung gebracht werden. Viele Pilger aus ganz Morrowind kommen zum Schrein, und erhoffen sich am Reliquiar eine Vision Veloths.[1]

Das steinerne Reliquar ähnelt einem gravierten Podest mit goldenen Verzierungen. Auf diesem ruht unter einem Dach mit geschwungener Spitze der Schädel des Heiligen Veloth. In die Augenhöhlen des Schädels sind grüne Edelsteine eingelegt. Um das Reliquiar ist eine Kette mit einem Anhänger in Form eines Hammers[12] gelegt. Dieser stellt vermutlich Veloths Urteil dar.

Preister und Akolythen

Um 2Ä 582 waren folgende Priester, Akolythen und Heiler am Schrein Veloths beschäftigt:

Anmerkungen