BITTE: ich hab's überhaupt nicht gerne, wenn jemand in meinen in Arbeit befindlichen Artikeln rumeditiert. Wenn es nen Fehler jeglicher Art geben sollte, dann wartet bitte entweder, bis der Artikel veröffentlich wurde oder sagt es mir hier. Auch wenn's gut gemeint ist, ich habe sowas gefressen und mache jegliche Änderung von anderen, egal ob richtig od. falsch, wieder rückgängig! Wollte es nur mal generell gesagt haben. Danke. ;) -- Ricardo Diaz 23:10, 15. Feb. 2008 (CET)
Benutzer:Ricardo Diaz/Abstellgleis
Als ein Oblivion-Tor bezeichnet man eine direkte Verbindung zwischen den Dimensionen Mundus und Oblivion. Durch sie ist es möglich, von der einen in die andere Dimension zu gelangen.
Allgemeines
Definition vor der Oblivion-Krise
Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung ist ein Oblivion-Tor in erster Linie keine feste Verbindung in Form von riesigen, leuchtenden Portalen wie jenen, wie sie während der Oblivion-Krise erschienen. Tatsächlich war es bis zum Erscheinen dieser Portale als unmöglich angesehen worden, dass solche stabilen Verbindungen zwischen Mundus und Oblivion überhaupt jemals zustandekommen könnten.
Bis zum Ausbruch der Oblivion-Krise waren Verbindungen mit Oblivion eine ziemlich schwierige, vage Angelegenheit. Es wurden hohe Künste der Schule der Beschwörung benötigt, um mit den Daedra von Oblivion in Kontakt zu treten. Und eine Möglichkeit, auf die Ebenen von Oblivion zu gelangen, erforderte nicht nur eine sehr hohe magische Begabung, sondern wurde dadurch erschwert, dass die vorhandenen Verbindungen mit dieser Dimension schwer zu finden waren.
Tatsächlich gab es auch vor dem Erscheinen der Oblivion-Tore während der Oblivion-Krise schon Verbindungen zwischen Mundus und Oblivion. Jedoch darf man sich diese nicht direkt wie die leuchtenden Portale, welche im Jahre 3Ä 433 überall in Cyrodiil erschienen waren, vorstellen. Blosse Gegenstände wie beispielsweise der legendäre Corryngton-Spiegel oder das Mantellan-Kreuz gelten laut dem Buch Die Türen von Oblivion als mögliche Verbindungen in diese Dimension.
Auch verfügt der Psijic-Orden angeblich mit der Träumenden Höhle über eine Verbindung nach Oblivion, über welche unter anderem Sotha Sil schon des öfteren in diese Dimension gereist war. Und auch in der ehemaligen Kriegsakademie Battlespire wurde laut Die Türen von Oblivion eine Verbindung nach Oblivion vermutet.
In dem Buch werden noch einige weitere Möglichkeiten der Verbindung mit der Dimension der Daedra genannt, welche im kompletten hier aufgelistet ist.
Oblivion-Krise
Der Ausbruch der Oblivion-Krise von 3Ä 433 änderte jedoch wie eingangs erwähnt diese Auffassung von der Bedeutung des Begriffes "Oblivion-Tor".
Nach der Ermordung von Kaiser Uriel Septim VII am 27. der Letzten Saat des Jahres 3Ä 433 und dem Erlöschen der Drachenfeuer im Tempel des Einen in der Kaiserstadt gab es eine Veränderung, und die alten Regeln bezüglich der Verbindungen zwischen Mundus und Oblivion galten nicht mehr.
Bis zu diesem Zeitpunkt gewährten die Drachenfeuer, welche seit der Zeit Alessias immerwährend im Tempel des Einen brannten, den Schutz der Neun, allen voran Akatoshs, vor einer potentiellen Invasion aus Oblivion. Durch den Pakt zwischen dem Göttervater und der ersten Kaiserin in Tamriels Geschichte, welcher durch die Übergabe des Amuletts der Könige an Alessia besiegelt wurde, gewährte Akatosh den Schutz Mundus' vor Oblivion:
„Solange Ihr und Eure Nachkommen das Amulett der Könige tragt, solange soll dieses Drachenfeuer brennen - eine ewige Flamme - als Zeichen für alle Menschen und Götter, dass unsere Treue gilt. Ich schwöre Euch und allen nach Euch kommenden Generationen, dass, solange die Drachenfeuer brennen, das Blut meines Herzens die Tore von Oblivion verschlossen hält.“
– Akatosh zu Alessia in Die Prüfungen der Heiligen AlessiaDurch den Tod des Uriels VII und seiner Erben und dem damit verbundenen Erlöschen der Drachenfeuer brach diese göttliche Barriere zwischen den Dimensionen zusammen. Nun war es Mehrunes Dagon (und später auch Sheogorath) möglich, feste, dauerhafte Verbindungen in Form von Portalen in der Dimension Mundus zu öffnen. Erst, wenn es einem Nachfahren septimischen Blutes gelingen würde, mit dem Amulett der Könige die Drachenfeuer im Tempel des Einen wieder zu entfachen, würde die göttliche Barriere wieder erneuert und die Portale würden zusammenbrechen.
Tore in das Reich von Mehrunes Dagon
Am bekanntesten und somit am besten studiert sind die Tore in das Oblivion-Reich der Totenländer von Mehrunes Dagon. Da sich diese Tore während der Oblivion-Krise von 3Ä 433 überall auf dem Kontinent Tamriel öffneten, ist es Forschern und Abenteurern daher gelungen, sehr viele genaue Informationen über diese Portale zusammenzutragen.
Funktionsweise

Die Tore ins Reich von Mehrunes Dagon sind allesamt mit bestimmten Teilbereichen der Totenländer verbunden. Man kann nie genau vorhersagen, auf welche Ebene man gelangt, wenn man durch eines der Tore hindurchschreitet, und es grenzt somit an ein Glückspiel, wenn man versuchen will, auf eine bestimmte Ebene in den Totenländern zu gelangen.
Eines haben jedoch alle Ebenen und die sie mit Mundus verbindenden Tore gemeinsam: sie werden durch einen sogenannten Siegelstein offengehalten. Diese besonderen Steine verankern sozusagen das Tor und gewähren eine stabile Verbindung zwischen Oblivion (bzw. speziell der Totenländer) mit Mundus. Entfernt man den Siegelstein aus seiner Verankerung, bricht das Oblivion-Tor und somit die Verbindung in sich zusammen. Das Tor schließt sich.
Aus diesem Grund sind diese Siegelsteine hoch oben in gut gesicherten Türmen, den sogenannten Siegelburgfrieden, verborgen. Diese Türme stellen das Zentrum einer jeden Teilebene der Totenländer dar, welche durch ein Oblivion-Tor mit Mundus verbunden ist.
Im Falle der Oblivion-Tore in das Reich von Mehrunes Dagon unterscheidet man im großen und ganzen zwischen zwei verschiedenen Tor-Typen: einmal dem normalen Tor und zum anderen dem großen Tor.
Normale Tore
Die normalen Oblivion-Tore in das Reich von Mehrunes Dagon sind die bislang bekanntesten und somit am besten erforschten Tore, da sich diese Form von Oblivion-Tor während der Oblivion-Krise am häufigsten öffnete.
Die normalen, kleinen Oblivion-Tore bestehen aus schwarzem, für die Totenländer typischen Vulkangestein und sind von diversen, mit Lava gefüllten Rissen und Rinnen durchzogen. In ihrem Zentrum bestehen sie aus einer scheinbaren rot-gelben Flammenwand. Hierbei handelt es sich jedoch wohl eher um eine Art Kraftfeld, dessen überschüssige Energie an den Rändern des Tores in Form von kleinen Flammen entweicht. Es sieht daher so aus, als ob das Oblivion-Tor "brennen" und "Feuer spucken" würde.
Betrachtet man ein solches Oblivion-Tor im Gesamten, so fällt die verblüffende Ähnlichkeit der Form des Tores mit dem Daedrischen Buchstaben Oht
auf. Warum dies so ist, konnten Forscher bislang nicht genau klären, jedoch wurde dieser Buchstabe zu einer Art Sinnbild für die Daedra während der Oblivion-Krise.
Große Tore
Ein großes Oblivion-Tor zu den Totenländern ist im Prinzip wirklich nichts weiteres als eine um einiges größere Version eines normalen Oblivion-Tores. Auch das große Tor besteht aus schwarzem Vulkangestein, ist mit lavagefüllten Rissen durchzogen und besitzt in seinem Zentrum ein rot-gelbes, flammenartiges Kraftfeld, welches das eigentliche Portal darstellt. Es unterscheidet sich, neben der Größe, im wesentlichen nur durch die Form von einem normalen Oblivon-Tor. Während dieses nämlich wie der Daedrische Buchstabe Oht aussieht, hat das große Tor viel eher Ähnlichkeit mit dem Daedrischen Buchstaben Cess
, was die Form anbelangt. Es ist eher quardratisch aufgebaut und verfügt über riesige Stacheln und Dornen an seinem Rahmen und sieht daher aus wie das weit aufgerissene Maul einer Bestie.
Der Hauptunterschied zwischen einem normalen und dem großen Oblivion-Tor zu Mehrunes Dagons Reich liegt in der Verwendung. Während normale, kleine Oblivion-Tore lediglich eine feste Verbindung zu einer willkürlichen Ebene der Totenländer darstellt, über die die daedrischen Truppen Dagons nach Mundus gelangen sollen, stellt das große Tor eine feste Verbindung zu einer ganz bestimmten Teilebene der Totenländer dar. Mit diesem Tor wird eine Verbindung zwischen der Ebene des sogenannten Weltenbrecher-Siegelburgfriedes geschaffen.
Diese Teilebene ist insofern besonders, da sich auf ihr die ultimative Waffe des Daedra-Fürsten Mehrunes Dagon befindet: die Daedrische Belagerungsraupe. Dieses riesige, haushohe Konstrukt dient dazu, Städte dem Erdboden gleich zu machen. Und da diese Raupe viel zu groß für ein normales Oblivion-Tor ist, benötigt man ein um einiges größerers Tor.
Eine weitere Besonderheit stellt die Öffnung eines großen Tores dar. Während ein normales Oblivion-Tor auf eine relativ leichte, jedoch bislang nicht wirklich genau bekannte Art und Weise, geöffnet werden kann, muss man für die Öffnung eines großen Oblivion-Tores zunächst drei kleinere Tore in einer Art Kreis öffnen. Erst wenn diese geöffnet sind, lässt sich in ihrer Mitte das große Tor öffnen. Auch wird ein solches großes Tor nicht durch einen normalen Siegelstein, sondern durch einen speziellen Großen Siegelstein offengehalten. Jedoch lässt es sich genau wie ein normales Tor durch die Entfernung dieses Steines schließen.
Aus diesem Grund erfolgt die Öffnung eines Großen Tores nur dann, wenn es wirklich benötigt wird. Bislang sind nur zwei Fälle bekannt, in denen ein Großes Oblivion-Tor geöffnet wurde. Das eine Mal war während der Schlacht um Kvatch, als die Daedra dieses Tor öffneten, um mit der Daedrischen Belagerungsraupe die Stadt dem Erdboden gleich zu machen. Das zweite Mal war während der Schlacht um Bruma, als der Held von Kvatch durch dieses Tor hindurchdrang und es durch die Entfernung des Großen Siegelstein schließen konnte, ehe die Daedrische Belagerungsraupe ihr blutiges Werk vollenden konnte.
Tore in das Reich von Sheogorath
Andere Tore
Tore laut "Die Türen von Oblivion"
In dem Buch Die Türen von Oblivion zählt der Autor einge bis zum Ausbruch der Oblivion-Krise bekannte und teilweise legendäre Verbindungen zwischen Mundus und Oblivion auf. Dabei handelt es sich teilweise um Orte, teilweise um Gegenstände:
- die Träumende Höhle der Psijics von Artaeum
- die ehemalige Kriegsakademie Battlespire (ermöglichte Verbindungen zu folgenden Ebenen: Seelenmark, Lauerschatten und Chaosborn)
- Marukhs Abgrund
- der Corryngton-Spiegel
- das Mantellan-Kreuz
- der Scheideweg
- der Mund
- das Rätsel einer Alchemisten-Formel mit Namen Jacinth und Aufgehende Sonne
- Bals Malstrom, ein Strudel in der Abeceanischen See
- die Säule des Thras, eine eintausend Fuß hohe Korallenspirale auf Thras
Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass sich ob der wirklichen Existenz aller dieser Verbindungsmöglichkeiten bislang keine wirklichen Belege finden ließen.
Portal in Camorans Paradies
Portal in das Reich Boethiahs
Oblivion-Tore sind Portale, die die Oblivion-Ebene mit der Welt Nirns verbinden. Die bekanntesten davon sind jene ins Reich von Mehrunes Dagon.
Große Oblivion-Tore
Große Oblivion-Tore dienen dem Zweck, die Daedrische Belagerungsraupe nach Mundus zu bringen. Um sie zu öffnen müssen zunächst drei normale Oblivion-Tore geöffnet werden. Bisher wurden nur vor den Städten Kvatch und Bruma große Tore geöffnet.
Tore ins Reich von Mehrunes Dagon
Sie bestehen aus schwarzen Vulkangestein, das von glühenden Rissen durchzogen ist. Sie haben Form des Deadrischen Symbols Oht. Das Innere des Tores ist mit einem flammenden Kraftfeld überzogen. Überschüssige Energie entweicht stetig in Form von wagerechten Stichflammen über die seitlichen Ränder des Portals. Sobald man es berührt, wird man durch das Oblivion-Tor gezogen.
Auftauchen der Tore
Die Oblivion-Tore erschienen nach der Ermordung des Kaisers Uriel Septim VII im Jahr 3Ä 433 und dem damit verbundenen Erlöschen des Drachenfeuers. Sie wurden vom Kult der Mythischen Morgenröte heraufbeschworen, um es Mehrunes Dagon zu ermöglichen die Kontrolle über Nirn zu erlangen.
Tor ins Reich von Sheogorath
Sie bestehen aus drei Gesichtern mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken, welche die Launen Sheogoraths wiederspiegeln. Jedes Gesicht teilt sich ein Auge, mit dem daneben liegenden, sodass auf dem Portal nur vier Augen zu sehen sind. Aus dem weit aufgerissenen Mund des mittleren Gesichts dringt weißblauer Nebel. Tritt man in diesen Nebel, so kann man das Reich Sheogoraths betreten, jedoch nur, wenn der Prinz des Wahnsinns es erlaubt.
Auftauchen des Tors
Ein Tor zu den Shivering Isles, Sheogoraths Reich tauchte einige Zeit nach der Überwindung der Oblivion Krise im Jahr 4Ä 1 mitsamt einer kleinen Insel in der Bucht von Niben auf und verursachte helle Aufregung. Es erschienen zwar nicht wie befürchtet Invasoren, doch jeder, der es betrat kam verrückt wieder heraus.