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Neue Version
Sancre Tor (ayleid. für "Goldener Hügel") ist eine berühmte, nördlich von Chorrol in Jerall-Bergen gelegene Ruinenstätte. In ihrer Blütezeit war die Stadt als heilige Stadt bekannt. Später wurde sie als Grabstätte für die Reman-Kaiser und als Verwahrungsort des Amuletts der Könige sowie der Rüstung von Tiber Septim bekannt.
Lage
Geschichte
Gründungsmythen
Um die Gründung von Sancre Tor ranken sich bis heute Legenden und Mythen. Bis heute ist es Forschern nicht gelungen, die exakte Gründungsgeschichte der antiken Stadt zu ergründen. Bis heute ist daher nicht genau bekannt, wer genau die Stadt gründete und wann dies letztendlich geschah.
Ausgangspunkt für die verschiedensten Theorien über die Gründung von Sancre Tor liefern zwei Texte, welche jedoch völlig unterschiedliche Angaben selbige machen und daher vielerorts mehr Rätsel aufweisen als Antworten geben.
Laut dem Buch Die legendäre Stadt Sancre Tor von Matera Chapel ist es demnach die heilige Alessia selbst gewesen, welche die Stadt gegründet haben soll. Demnach soll die erste menschliche Kaiserin in der Geschichte Tamriels an der Stelle, wo sich heute die Stadt Sancre Tor befindet, die göttlichen Visionen und die Inspiration für den Sklavenaufstand empfangen haben, welcher zum Sturz der ayleidischen Vorherrschaft in Cyrodiil und der Ausrufung des heute als Alessianisches Kaiserreich bezeichneten ersten Kaiserreich der Menschen führte. An der Stelle, an der sie diese Visionen hatte, gründete sie anschließend die Stadt Sancre Tor.
Die zweite Geschichte über die Entstehung von Sancre Tor ist nicht nur die geheimnisvollste und mysteriöseste der bekannten Erzählungen über die Entstehung dieser Stadt, sondern verschiebt das Gründungsdatum um ungefähr 2000 Jahre. Diese in dem antiken Buch Remanada niedergeschriebene Geschichte über die Entstehung Sancre Tors besagt, dass König Hrol aufgrund einer Vision bezüglich einer akavirischen Invasion nach Cyrodiil kam, um nach dem seit langer Zeit verschollenen Amulett der Könige zu suchen. Auf seiner Suche erschienen ihm und seinen sechzehn Gefährten schließlich El-Estia, die Königin des Altertums, welche in der einen Hand das Drachenfeuer Akatoshs, in der anderen das Amulett der Könige gehalten haben soll. Hrol und seine Gefährten flehten El-Estia auf Knien an, ihnen das Amulett zu überreichen, doch die Königin legte ihnen eine Prüfung auf. Demnach wollte sie ihnen das Amulett erst überreichen, wenn sie den Schmerz, der Tamriel umringt, fühlen sollten. El-Estia verschwand daraufhin, und Hrol und sein Schildknappe fanden sie schließlich in einem Waldstück. König Hrol beschwor die Königin des Altertums daraufhin mit den folgenden Worten
„Ich liebe Euch, süße Aless, süße Frau von Shor, von Auri-el und vom Heiligen Stier, und ich bin gewillt, dieses Land wieder lebendig zu machen, nicht durch Schmerz, sondern durch eine Rückkehr zum Drachenfeuer des Bundes, um Osten und Westen wieder zu vereinigen und alles Verderben abzuschütteln“
– König Hrol [1]Daraufhin soll sich El-Estia vor Hrol entkleidet haben, und der Schildknappe meiselte das folgende Geschehen in einen kleinen Felsen, ehe er starb
„UND HROL BESCHLIEF EINEN HÜGEL“
– Inschrift des SchildknappenAls die anderen fünfzehn Ritter daraufhin kamen, fanden sie Hrol tot an einen Schlammhügel gelehnt und zogen voll Scham weiter. Der Hügel jedoch wuchs nach neun Monaten zu einem kleinen Berg heran und begann sich zu bewegen. Von Gläubigen, die sich um den wachsenden Berg herum sammelten wurde dieser bald als Goldener Hügel, als der Sancre Tor, bezeichnet. Und als die Schäferin Sed-Yenna den Hügel bestiegen haben soll, soll sie auf selbigen einen Säugling gefunden haben, welchen sie Reman taufte. Auf der Stirn war der Chim-el Adabal, woraufhin Sed-Yenna den Säugling in den seit dem Tod des letzten Kaisers verwaisten Kaiserpalast brachte und ihn auf den Drachenthron setzte, wo der Säugling wie ein Erwachsener die folgenden Worte gesprochen haben soll
„ICH BIN DAS REICH CYRODIIL“
– Reman I als SäuglingEs ist wie erwähnt bis heute nicht vollständig geklärt, wieso beide Texte eine so unterschiedliche Version über die Entstehung Sancre Tors liefern, noch ist genau klar, welche die korrekte ist. Forscher versuchen daher fieberhaft, dieses Mysterium der Geschichte zu ergründen. Es gibt bereits einige Theorien, welche auf den Gründungsmythen basieren und im späteren Verlauf genauer erläutert werden sollen.
Erste Ära
Die hoch oben in den Jerall-Bergen gelegene Stadt entwickelte sich während der ersten Ära aufgrund vieler, unter dem Felsen gelegenen und ertragreichen Erzvorkommen zu einer wichtigen Bergbaustadt, und die Minen von Sancre Tor galten als sehr bedeutsam. Dank seiner ertragreichen Minen gelangte Sancre Tor so schnell zu Reichtum, jedoch musste die Stadt aufgrund des unfruchtbaren und rauen Klimas aus dem Herzland mit Nahrungsmitteln versorgt werden, was die Stadt nicht nur stark abhängig, sondern auch sehr anfällig machte.
Eine weitere Gefahr für Sancre Tor bestand in den sich immer wechselnden Beziehungen zu Himmelsrand. Sancre Tor war aufgrund seiner Lage und seiner monoindustriellen Wirtschaft auf den Handel angewiesen, welcher über diverse Gebirgspässe auch nach Himmelsrand führte. Solange die politischen Beziehungen zur Nordprovinz gut und ruhig waren profitierte die Stadt in den Jerall-Bergen vom Handel mit den verbündeten Nord. Doch wenn sich diese Beziehungen ins Gegenteil änderten, was aufgrund der kriegerischen Natur der Nord oftmals der Fall war, war Sancre Tor nicht nur von wirtschaftlicher Existenznot betroffen, sondern aufgrund seiner exponierten und abhängigen Lage oftmals das Ziel von Belagerungen und Plünderungen.
Dennoch bildete die Stadt aufgrund ihrer Geschichte als der Ort, an welchem Alessia ihre Visionen hatte, das religiöse Zentrum des damaligen Cyrodiils. Nach dem Zerfall des alessianischen Ordens im Jahre 1Ä 2321 jedoch verlor Sancre Tor diesen Status jedoch an die Kaiserstadt, welche nun zum Sitz der religiösen Herrschaft wurde. Dennoch behielt Sancre Tor seine Bedeutung als religiöse, heilige Stadt bei, was auch aufgrund des in Remanada geschilderten Mythos über die Geburt von Reman I verstärkt wurde. Außerdem war die Stadt weiterhin eine wichtige Bergfestung und ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel über die Jerall-Berge.
Nach der Gründung Abwehr der akavirischen Invasion und der Ausrufung des zweiten Kaiserreiches durch Reman I blühte in Sancre Tor erneut der Reichtum und Wohlstand auf. Aber der Stadt wurde noch eine weitere wichtige Bedeutung zuteil. Da es die Gerüchte gab, dass die Heilige Alessia in den Katakomben unter der Stadt bestattet wurde, wollte Reman I, welcher seine Herkunft auf die erste menschliche Kaiserin zurückführte, dass seine Linie in der Nähe ihres Grabes ihre letzte Ruhe finden sollte. Aus diesem Grund ließ der Kaiser unter der Stadt einen prächtigen Gräberbezirk für die Kaiser der Reman-Dynastie anlegen, in welchem alle bekannten Kaiser dieser Dynastie ihre letzte Ruhe fanden. Als letzter Kaiser der Dynastie wurde im Jahre 1Ä 2920 Reman III beigesetzt, Legenden zur Folge mit dem Amulett der Könige.
Zweite Ära
Dritte Ära
Außenanlagen
Innenanlagen
Obere Ebene
Eingangshalle
Halle des Urteils
Gefängnis
Katakomben
Grabmal der Reman-Kaiser
Bedeutung Sancre Tors
Theorien über Sancre Tor
Literaturverweise
- Die legendäre Stadt Sancre Tor von Matera Chapel
- Die Schlacht von Sancre Tor von Anonym
- Remanada von Anonym
Anmerkungen
Alte Version
Sancre Tor, auch Goldener Hügel genannt, ist eine Ruinenstätte in den Jerall-Bergen, nördlich von Chorrol.
Lage
Sancre Tor liegt hoch oben in den Jerall-Bergen auf einer Bergterrasse und ist umgeben von den als unüberwindbar geltenden Hängen der Jerall-Berge. In früherer Zeit soll die Stadt durch Tarnzauber unter einem illusorischen Bergesee versteckt gewesen sein, was aber aufgrund der zahlreichen Besetzungen Sancre Tors eher auf Widerspruch trifft. Der Eingang zur Zitadelle der Stadt war jedoch durchaus gut getarnt.
Aufbau
Die Anlage von Sancre Tor war einst von einer wehrhaften Mauer mit diversen kleineren Wachtürmen sowie ein paar größeren Türmen umgeben. Im Zentrum stand die mächtige Zitadelle, unter welcher sich die unterirdische Festung mit den legendären Katakomben von Sancre Tor befindet.
Die unterirdische Festung besteht aus einer kreisrunden Eingangshalle, welche über einen Eingang nach Sancre Tor mit der Oberwelt verbunden ist. Von dieser Eingangshalle gehen drei Wege in das Grabmal der Reman-Kaiser, das Gefängnis von Sancre Tor und die Halle des Urteils ab. Des weiteren befindet sich hier noch ein leicht verborgener Eingang zu den Katakomben von Sancre Tor.
Geschichte
Gründung und Erste Ära
An der Stelle, an der heute Sancre Tor steht, hatte die heilige Alessia ihre Vision von ihrer Sklavenrebellion gegen die Ayleiden und gründete an daraufhin an dieser Stelle ihre heilige Stadt Sancre Tor. Die Stadt besas einige ertragreiche Minen, musste jedoch wegen des zerklüfteten Bergterrains aus dem Herzland mit Nahrung versorgt werden, was die Stadt vorallem in Kriegsfällen sehr anfällig machte.
Nach dem Ende des Alessianischen Ordens um das Jahr 1Ä 2321 wurde das religiöse Zentrum Tamriels von Sancre Tor in die Kaiserstadt verlegt, die Stadt blieb jedoch bis zum Aufstieg der Septim Dynastie ein wichtiges religiöses Zentrum und Bergfeste.
Bekannt wurde Sancre Tor unter anderem auch durch die Geschichten um die legänderen Grabmäler der Reman Dynastie. Aufgrund der Legende, das die heilige Alessia in den Katakomben von Sancre Tor bestattet wurde, lies Reman in diesen prächtige Grabanlagen einrichten, in denen unter anderem auch Reman Cyrodiil und der letzte Kaiser der Reman Dynastie, Reman III, ihre letzte Ruhe fanden. Eine weitere Legende besagte, dass das Amulett der Könige zusammen mit Reman III beigesetzt wurde und später von Tiber Septim geborgen wurde.
Zweite Ära und Tiber Septim
Gegen Ende der Zweiten Ära, im Jahr 2Ä 852, war Sancre Tor Schauplatz der Schlacht von Sancre Tor, in der der cyrodiilische General Talos das Nord-Bretonen-Bündniss, welches Sancre Tor besetzt hielt, besiegte und das Amulett der Könige während der Plünderung der Anlage aus dem Grab von Reman III barg. Nach seinem Sieg übergab Talos seine Rüstung an seine Elitekämpfer, die Klingen, welche im Inneren von Sancre Tor einen Schrein für die Rüstung an der Stelle anlegten, an der Talos den Segen von Akatosh empfing. Seitdem ist der Schrein des Tiber Septim in Sancre Tor ein wichtiger Wahlfahrtsort für die Klingen.
Dritte Ära
Mit Beginn der Dritten Ära endete die Zeit Sancre Tors. Die Stadt liegt seit Beginn dieser Ära in Ruinen und das Gebiet um sie herum ist nahezu unbewohnt. Die Kommunikationsstränge über die Jerall-Berge verlaufen nun über Bruma und Chorrol und die einstmals gefürchtete Zitadelle von Sancre Tor ist wie die restliche Stadt verfallen.
Noch während Tiber Septims Regierungszeit verfiel Sancre Tor nach und nach dem Bösen. Die vier mächtigsten Klingen zu seiner Zeit, die Klingen Alain, Casnar, Rielus und Valdemar machten sich auf nach Sancre Tor, um zu prüfen, was an diesem heiligen Ort vorgefallen war. Sie kehrten nie zurück. Das Rätsel von Sancre Tor konnte erst Jahrhunderte später vom Helden von Kvatch geklärt werden, welcher sich im Auftrag von Martin Septim auf die Suche nach der Rüstung von Tiber Septim machte: der Unterkönig Zurin Arctus, Tiber Septims ehemaliger Kaiserlicher Kampfmagier, hatte sich erhoben und wollte Rache an Tiber Septim. Aus diesem Grund belegte er Sancre Tor mit einem Fluch, welcher alle, die diesen Ort aufsuchten, zu willenlosen Geschöpfen des Bösen machte, darunter auch die vier Klingen, die fortan als untote Klingen dazu verdammt waren, den Schrein gegen Eindringlinge zu verteidigen. Zwar war der Unterkönig schon längst weg, als der Held von Kvatch nach Sancre Tor kam, doch die vier Klingen wachten noch immer in seinem Bann über die Katakomben und eine magische Barriere verwehrte jedem den Zugang zum Schrein des Tiber Septim und somit zur Rüstung von Tiber Septim. Der Held von Kvatch befreite die vier verfluchten Klingen und konnte den Bann von Zurin Arctus endgültig brechen.
Literatur über Sancre Tor
Es gibt zwei Bücher über Sancre Tor: