Fünfhundert Gefährten Ysgramors

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Wand in Windhelm, auf welcher vermutlich die Namen der Fünfhundert Gefährten eingemeiselt sind[1]

Die sogenannten Fünfhundert Gefährten[2] oder Fünfhundert Helden[3] des Ysgramor waren jene legendären fünfhundert Krieger, die Ysgramor nach der Zerstörung von Saarthal gegen Ende der Merethischen Ära in Atmora um sich scharrte, um einen Rachefeldzug gegen die Falmer in Himmelsrand zu führen. Dem Mythos nach gelang ihm dies mit seinen Männern, und durch die Erfolge dieser Fünfhundert Gefährten konnte Ysgramor angeblich das Erste Reich der Nordmänner gründen.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Fall Saarthals infolge der Nacht der Tränen kehrten Ysgramor und seine beiden Söhne Yngol und Ylgar nach Atmora zurück, wo Ysgramor seine Söhne beauftragte, kampfwillige Streiter ums ich zu sammeln, um mit diesen nach Tamriel zurückzukehren und gegen die Elfen vorzugehen.[4] In den Werften von Jylkurfyk wurden zur gleichen Zeit einige der Schiffe für die Überfahrt gezimmert,[4] und als diese vollendet waren und sich mit der Zeit um die fünfhundert Krieger, die bereit waren, dem Ruf Ysgramors zu folgen, versammelt hatten, setzten die Atmorer im Sommer die Segel gen Tamriel.[4] Die Flotte der Gefährten bestand unter anderem aus den Schiffen Chrion,[5] Darumzu,[4] Harakk,[4] Jorrvaskr,[6] Kaal Kaaz,[7] Krilot Lok,[8] Sadon Reyth[7] und Ylgermet.[7]

Bei der Überfahrt gerieht die Harakk in einen Sturm, wodurch die Besatzung nebst Ysgramors Sohn Yngol den Tod fand.[4] Trotz der empfundenen Trauer marschierte Ysgramor, nachdem er Yngol in einem Grabmal nahe des heutigen Windhelm beigesetzt hatte,[9] weiter nach Saarthal und eroberte die Stadt von den Elfen zurück.[6] Nach dem Sieg wies er die übrig gebliebenen Gefährten an, in das Land hinauszuziehen und die dort noch lebenden Elfen zu vernichten.[6]

Die Gefährten teilten sich hierzu nach den Besatzungen ihrer Schiffe auf und zogen in verschiedene Richtungen. Ysgramor selbst zog erneut gen Osten und lies in Sichtweite des Grabes seines Sohnes Yngol die Stadt Windhelm und den Palast der Könige errichten.[7] Jeek vom Fluss und die Besatzung der Jorrvaskr erreichten die Tundragebiete des zentralen Himmelsrands, wo sie auf die Himmelsschmiede stießen und dort mit Weißlauf eine Stadt gründeten.[6] Die Besatzung der Krilot Lok marschierte weiter gen Süden und erreichte vermutlich das Gebiet des heutigen Schwarzmarsch.[8], während die Mannschaft der Chrion unter Rhorlak in die Gebiete um den Roten Berg vorstießen.[5]

Was nach dem Tod Ysgramors aus den Gefährten wurde ist nicht bekannt. Jeek vom Fluss wurde sein Nachfolger als Herold und begründete so die bis heute bestehende Vereinigung der Gefährten, welche gegen Bezahlung den weniger kriegerisch begabten Einwohnern Himmelsrands zur Seite stehen.[10] Bei den meisten anderen ist jedoch anzunehmen, dass sie irgendwann starben und nach Sovngarde gingen.

Die vier Menhire angeblicher Gefährten Ysgramors im Brodir-Hain

Im Jahr 3Ä 427 traf ein Abenteurer auf Solstheim jedoch auf den Nord Ulfgar der Endlosen. Nach eigenen Angaben war er zusammen mit seinen Gefährten Grimkell, Erlend, Nikulas und Hunroor Teil dieser Fünfhundert Gefährten und errreichte Ende der Zweiten Ära Solstheim auf der Suche zu einem Eingang nach Sovngarde.[11] Am Brodir-Hain wurden sie hinterrücks von ihrem Begleiter und Hexenmeister Grimkell überfallen, der Ulfgars übrige Gefährten in Stein verwandeln konnte, bevor er selbst von diesem erschlagen wurde.[12] Die nächsten fünfhundert Jahre lang beschäftigte sich Ulfgar damit, einen Weg zu finden, um in Sovngarde einzutreten. Es ist fraglich, ob Ulfgar und seine Gefährten tatsächlich Ysgramors legendäre Helden waren, da nach modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen erst Harald im zweiten Jahrhundert der Ersten Ära die Falmer endgültig aus Himmelsrand vertrieben hatte[3] und zudem seit König Ysgramor über 3500 Jahre vergangen waren, bevor sie auf Solstheim landeten.

Bekannte Gefährten Ysgramors[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es folgt im Folgenden eine Liste der namentlich bekannten Gefährten Ysgramors. Die Kapitäne der Schiffe sind hierbei hervorgehoben. Personen, bei denen nicht 100%ig klar ist, ob sie tatsächlich zu den Gefährten gehörten oder ob ihre Namen so stimmen, sind kursiv geschrieben.

Gedenken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Windhelm wird den Fünfhundert Gefährten alljährlich am Totenfest am 13. des Monats Sonnenuntergang gedacht, indem die Namen jedes einzelnen Kriegers aufgezählt werden.[3]

Literaturverweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Siehe hier für genaueres.
  2. Siehe Vor den Zeitaltern der Menschen.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Siehe Der kleine Tamriel-Almanach (1. Auflage), Kapitel 'Himmelsrand'.
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 4,13 4,14 4,15 Siehe Lieder der Rückkehr - Band II
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Siehe Lieder der Rückkehr - Band LVI
  6. 6,00 6,01 6,02 6,03 6,04 6,05 6,06 6,07 6,08 6,09 6,10 6,11 6,12 6,13 Siehe Lieder der Rückkehr - Band VII
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 Siehe Lieder der Rückkehr - Band XIX
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 8,4 8,5 Siehe Lieder der Rückkehr - Band XXIV
  9. Siehe Yngol und die Meeresgeister.
  10. Siehe Große Herolde.
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 11,5 Laut dem Dialog mit Ulfgar dem Endlosen zum Thema "unserer Aufgabe versagt": Fünfhundert Jahre lang habe ich den Eingang von Sovngarde gesucht! Im ganzen Kaiserreich - aber vergeblich! Einst dienten meine Freunde und ich Ysgramor, wir gehörten zu seinen fünfhundert Gefährten.
  12. Laut dem Dialog mit Ulfgar dem Endlosen zum Thema "traurige Fabel eines Barbaren": Aber dann übte einer von uns - ein mächtiger Hexenmeister namens Grimkell - Verrat an uns anderen. Er lauerte uns mit mächtiger Magie aus dem Hinterhalt auf. Mir gelang es, Grimkell zu töten, aber zuvor hatte er schon meine drei Gefährten zu Stein verwandelt. Ihr habt sie vielleicht schon gesehen, die drei Menhire von Brodir-Hain, nicht weit von hier.
  13. Laut dem Ladebildschirm der Sturmhang-Krypta in ESO
  14. vgl. mit dem Quest Das Grabmal unter dem Berg in ESO
  15. vgl mit dem Quest Der gefesselte Wächter in ESO
  • Namensnennung 2.5
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