Vollhelmfeste

Aus Tamriel-Almanach
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In dem Artikel Vollhelmfeste geht es um die Hintergrundgeschichte. Spielbezogene Einzelheiten findet ihr auf den folgenden Seiten:
Vollhelmfeste
Banner der Feste

Die Vollhelmfeste, kurz Vollhelm, war eine Festung und Sitz eines Thanetum in Rift. Sie lag weit im Südosten des Jarltums, zwischen dem hohen Berg Forelsruh, Stendarrs Kuppe, der Schwarzdornkuppe und dem Pass nach Steinfälle. Lediglich die Gesegnete Feuerprobe und das Ehrendenkmal zu Ehren Unnvald Eisenhands lagen noch näher am Übergang nach Morrowind.

Geschichte

Unnvalds Ehrenmal

Der Pass selbst hat tausende Scharmützel zwischen den Erbfeinden Dunkelelfen und Nord erlebt. Die zahlreichen Schlachten reichen bis in die chimerische Zeit zurück, als die Nedier in Morrowind einmarschierten.[1] Die am besten bekannte Schlacht in Nähe des Passes war die Schlacht der Knochen im sechsten Jahrhundert der Zweite Ära, als dunmerische Nekromanten der Feste Virak Vollhelm attackierten. Unnvald Eisenhand konnte die nordische Feste erfolgreich verteidigen und bekam zu Ehren ein Denkmal am Pass errichtet.[2] Nach der Schlacht der Knochen bettete Unnvald sein Schwert Knochentod zur Ruhe und schwor es nie wieder zu erheben.[1] Dies muss zur Zeit um 2Ä 580 gewesen sein, als der Ebenherz-Pakt geschlossen wurde und Unnvald das Thanetum von Vollhelm gewährt wurde.[3] Böse Zungen behaupten, die Jarl wollten ihn so abschieben, da der Dunkelelfenschlächter in Zeiten des Pakts keine Rolle mehr einnehmen konnte.[1][4] In der Zeit des Paktes wurde der Pass bei Vollhelm und Virak kaum noch genutzt, da Händler die Schifffahrtsrouten zwischen Windhelm und Alt-Ebenherz zum Warentransport bevorzugten.[3]

In 2Ä 582 wurde Vollhelm von einer Skelettarmee aus auferstandenen Toten der vergangenen Schlachten am Pass bedroht.[3][1] Beim ersten Angriff führte Huskarl Thorulf eine Gruppe Wachen, um Knochenbringer vom Ehrendenkmal zu holen. Er kehrte alleine zurück und behauptete, die Männer waren aufgerieben und Knochentod zerstört worden. In Wirklichkeit hatte der versteckte Wurmkultist die Wachen wohl in eine Falle gelockt. Unnvalds Enkelin Hallfrida war dem Huskarl gegenüber sehr misstrauisch.[1] Als ein Held des Paktes auf der Suche nach Bruchstücken von Wuuthrad zur Vollhelmfeste kam, fing Hallfrida ihn ab und bat diesen, Thorulfs Zimmer zu durchsuchen. Der Abenteurer machte den Zimmerschlüssel beim Barden Domar ausfindig, der ihn von Sirkidur gestohlen hatte. Als der Abenteurer den Schlüssel an sich genommen hatte, durchsuchte er das Zimmer des Huskarls und fand dabei eine Ausgabe von Arkay der Feind, einen blutigen Dolch, sowie ein Brief von Gullveig. Kaum war klar, dass Thorulf dem Wurmkult angehörte, schickte Hallfrida den Abenteurer los, um das angeblich zerstörte Knochentod zu holen und so Thorulfs Lüge zu offenbaren. Der Abenteurer fand die Waffe an seinem angestammten Platz im Denkmal. Dolch als er zurückkehrte, berichtete Sjarakki, dass die Untoten die Verteidigungen überrannten.[5] So zog der Abenteurer mit Knochentod aus und sicherte die vier verlorenen Wachposten an Stendarrs Kuppe, der Schwarzdornkuppe, dem Tor nach Steinfälle und dem Hang von Forelsruh. Danach schlug er Falkyn Milchauge und seine Skelette, die sich in den Keller des Lagerhauses der Feste gruben.[6] Währenddessen beschwor Thorulf ein Skelett im Herrenhaus und lies Thane Unnvald glauben, die Feste würde fallen. Thorulf bemerkte jedoch, dass die Skelettarmee zurückgeschlagen wurde und floh.[1] Unnvald wollte unterdessen das Herrenhaus anzünden.[4] Es ist nicht bekannt, ob der Abenteurer Unnvald aufhielt oder stattdessen die Verfolgung von Thorulf aufnahm. Eine Geschichte spricht davon, dass Unnvald starb, nach einer anderen entkam Thorulf.[7]

Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Dialog mit Hallfrida
  2. The Improved Emperor's Guide to Tamriel, Kapitel Skyrim (→ Platzhalter)
  3. 3,0 3,1 3,2 Dialog mit Feldwebel Sjarakki
  4. 4,0 4,1 Dialog mit Thane Unnvald Eisenhand
  5. Teil der Quest Drohender Donner
  6. Teil der Quest Der Schlag des Donners
  7. Dies liegt in der Entscheidung des Spielers.