→Schlacht um Bruma: das jetzt in die diskussion zu schreiben wäre zu umständlich, ich hoffe du kannst mir verzeihne |
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Kurz vor [[Anvil (Stadt)|Anvil]] wurde der [[Held von Kvatch]] dann in den [[Daedra|daedrischen]] [[Angriff auf Festung Sutch]] verwickelt, ehe er sich auch in der Hafenstadt [[Truppen]]zusagen sichern konnte. Jede Stadt war nach einer kleinen Hilfe im Kampf gegen die örtlichen [[Oblivion-Tor]]e bereit, [[Soldat]]en zu stellen. Auch [[Cheydinhal (Stadt)|Cheydinhal]] konnte nach der erfolgreich verlaufenen [[Schlacht von Cheydinhal]] [[Truppen]] entsenden. | Kurz vor [[Anvil (Stadt)|Anvil]] wurde der [[Held von Kvatch]] dann in den [[Daedra|daedrischen]] [[Angriff auf Festung Sutch]] verwickelt, ehe er sich auch in der Hafenstadt [[Truppen]]zusagen sichern konnte. Jede Stadt war nach einer kleinen Hilfe im Kampf gegen die örtlichen [[Oblivion-Tor]]e bereit, [[Soldat]]en zu stellen. Auch [[Cheydinhal (Stadt)|Cheydinhal]] konnte nach der erfolgreich verlaufenen [[Schlacht von Cheydinhal]] [[Truppen]] entsenden. | ||
Beim Treffen mit [[Lordkanzler]] [[Ocato]] jedoch | Beim Treffen mit [[Lordkanzler]] [[Ocato]] jedoch erzielte der [[Held von Kvatch]] keine Erfolge. Der [[Lordkanzler]] entgegnete zwar, dass er unter normalen Umständen eine oder zwei [[Legion]]en nach [[Bruma (Stadt)|Bruma]] entsenden würde. Jedoch fügte er hinzu, dass sich die gesamte [[Kaiserliche Armee]] bereits im Einsatz befände und er es nicht riskieren konnte, durch einen [[Truppen]]abzug in den sowieso schon leicht aufständischen [[Provinz]]en eine Eskalation eben jener Aufstände zu entfachen. [[Bruma (Stadt)|Bruma]] und die anderen [[Cyrodiil (Provinz)|cyrodiilischen]] Städte müssten, so der [[Lordkanzler]], zu seinem Bedauern zunächst alleine auskommen. | ||
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Und hier lag nun das große Problem. [[Großer Siegelstein|Großen Siegelsteine]] werden benötigt, um [[Großes Oblivion-Tor|Große Oblivion-Tore]] offen zu halten. Bislang wurde so ein [[Großes Oblivion-Tor]] nur ein einziges Mal geöffnet, nämlich vor der Stadt [[Kvatch (Stadt)|Kvatch]]. Und nun beabsichtigte der [[Kult]] der [[Mythischen Morgenröte]], ein solches Tor vor [[Bruma (Stadt)|Bruma]] zu öffnen, um die Stadt wie zuvor [[Kvatch (Stadt)|Kvatch]] dem Erdboden gleich zu machen. Der Plan des zukünftigen [[Imperator]]s sah nun vor, den [[Kult]] bei genau diesem Vorhaben gewähren zu lassen und das [[Großes Oblivion-Tor|Große Oblivion-Tor]] vor [[Bruma (Stadt)|Bruma]] öffnen zu lassen, um so in den Besitz des [[Großer Siegelstein|Großen Siegelsteines]] zu gelangen. | Und hier lag nun das große Problem. [[Großer Siegelstein|Großen Siegelsteine]] werden benötigt, um [[Großes Oblivion-Tor|Große Oblivion-Tore]] offen zu halten. Bislang wurde so ein [[Großes Oblivion-Tor]] nur ein einziges Mal geöffnet, nämlich vor der Stadt [[Kvatch (Stadt)|Kvatch]]. Und nun beabsichtigte der [[Kult]] der [[Mythischen Morgenröte]], ein solches Tor vor [[Bruma (Stadt)|Bruma]] zu öffnen, um die Stadt wie zuvor [[Kvatch (Stadt)|Kvatch]] dem Erdboden gleich zu machen. Der Plan des zukünftigen [[Imperator]]s sah nun vor, den [[Kult]] bei genau diesem Vorhaben gewähren zu lassen und das [[Großes Oblivion-Tor|Große Oblivion-Tor]] vor [[Bruma (Stadt)|Bruma]] öffnen zu lassen, um so in den Besitz des [[Großer Siegelstein|Großen Siegelsteines]] zu gelangen. | ||
Der [[Kaiser|kaiserliche]] Kommandostab, allen voran [[Jauffre]] und der [[Held von Kvatch]], war laut Augenzeugenberichten aus dem [[Wolkenherrscher-Tempel]] über diesen Plan entsetzt. Sie fragten ihren Herren, ob er denn wisse, was er da plane. [[Martin Septim]] entgegnete ihnen, dass er genau wisse, auf was für ein riskantes Spiel er sich einlassen wollte. Immerhin hatte er das [[Schlacht um Kvatch|Inferno von Kvatch]] überlebt. Jedoch wäre dies, | Der [[Kaiser|kaiserliche]] Kommandostab, allen voran [[Jauffre]] und der [[Held von Kvatch]], war laut Augenzeugenberichten aus dem [[Wolkenherrscher-Tempel]] über diesen Plan entsetzt. Sie fragten ihren Herren, ob er denn wisse, was er da plane. [[Martin Septim]] entgegnete ihnen, dass er genau wisse, auf was für ein riskantes Spiel er sich einlassen wollte. Immerhin hatte er das [[Schlacht um Kvatch|Inferno von Kvatch]] überlebt. Jedoch wäre dies, so [[Martin Septim]], die einzige Möglichkeit, um in den Besitz eines [[Großer Siegelstein|Großen Siegelsteines]] und somit in den Besitz des [[Amulett der Könige|Amuletts der Könige]] zu gelangen. Der Kommandostab musste dies einsehen, obgleich sie alles andere als begeistert ob des Planes waren. Sie wussten: wenn der Plan schief geht, ist [[Bruma (Stadt)|Bruma]] verloren und das Schicksal des [[Kaiserreich von Tamriel|Imperiums]] besiegelt. | ||
==Schlachtverlauf== | ==Schlachtverlauf== | ||
===Vor der Schlacht=== | ===Vor der Schlacht=== | ||
[[Bild:Bruma - Truppenlager.JPG|thumb|left|Die Straßen [[Bruma (Stadt)|Brumas]] dienten nun als [[Heer]]eslager für die [[Truppen]] [[Cyrodiil (Provinz)|Cyrodiils]].]] | |||
Als es beschlossene Sache war, das Risiko einzugehen, machte sich der [[Kaiser|kaiserliche]] Kommandostab auf zum [[Heer]]eslager in [[Bruma (Stadt)|Bruma]]. Während sich [[Martin Septim]] mit [[Jauffre]] und seiner [[Kaiserliche Leibgarde|Leibgarde]] auf den Weg zur [[Große Kapelle von Talos|Großen Kapelle von Talos]] begab, welche er als idealen Ort für die endgültige Planung und Entscheidung für ein so waghalsiges Unterfangen wähnte, inspizierte der [[Held von Kvatch]] die im [[Heer]]eslager versammelten [[Truppen]] aus allen Städten und [[Grafschaft]]en [[Cyrodiil (Provinz)|Cyrodiils]]. Sie waren aus allen Städten zusammengekommen, um bei der Verteidigung von [[Bruma (Stadt)|Bruma]] und des Thronerben [[Martin Septim]] zu helfen. Sogar aus [[Kvatch (Stadt)|Kvatch]], dem ersten Opfer der [[Oblivion-Krise]], war ein [[Truppen|Trupp]] [[Soldat]]en eingetroffen. Sie waren aus einem ganz bestimmten Grund besonders für die bevorstehende [[Schlacht]] motiviert: sie wollten Rache. Rache für [[Kvatch (Stadt)|Kvatch]] und die während der [[Schlacht um Kvatch|daedrischen Eroberung]] gefallenen Bürger und Kameraden. Und diese Motivation sprang auch auf die anderen [[Soldat]]en über. Die Parole "[[Denkt an Kvatch!]]" machte im gesamten Lager die Runde und wurde später zum [[Schlacht]]ruf der [[Cyrodiil (Provinz)|cyrodiilischen]] [[Armee]]. Man wollte die [[Daedra]] nicht nur davon abhalten, [[Bruma (Stadt)|Bruma]] dem Erdboden gleich zu machen, sondern man wollte es ihnen heimzahlen, dass sie so viel Leid und Zerstörung über das [[Kaiserreich von Tamriel]] gebracht hatten. | |||
Nach der [[Truppen]]inspizierung machte sich der [[Held von Kvatch]] auf zum [[Schloss Bruma|Schloss von Bruma]], um [[Gräfin]] [[Narina Carvain]] über die Pläne von [[Martin Septim]] zu informieren und um sie zu beten, den Thronerben in der [[Große Kapelle von Talos|Großen Kapelle von Talos]] zum Kriegsrat zu treffen. Die [[Gräfin]] war zunächst, wie zuvor der Kommandostab [[Martin Septim]]s ob des Planes sehr skeptisch, erklärte sich jedoch, nachdem der [[Held von Kvatch]] diplomatische Überzeugungsarbeit geleistet und sie von der Wichtigkeit der Durchführung des Planes überzeugt hatte, letztendlich einverstanden, dem Plan zuzustimmen und [[Martin Septim]] in der [[Große Kapelle von Talos|Großen Kapelle von Talos]] zum Kriegsrat zu treffen. Gemeinsam mit [[Burd|Hauptmann Burd]] von der [[Stadtwache]] und dem [[Held von Kvatch|Helden von Kvatch]] begab sie sich durch das [[Heer]]eslager zur [[Große Kapelle von Talos|Kapelle]]. | |||
[[Bild:Kriegsrat.JPG|thumb|Der Kriegsrat tagt und beschließt den Beginn der Schlacht]] | |||
Dort wartete bereits [[Martin Septim]] auf die [[Gräfin]]. Nocheinmal legte der Thronerbe sein Vorhaben und die Wichtigkeit dieses Unterfangens dar. Doch [[Narina Carvain|Gräfin Carvain]] entgegnete nur, dass ihr der [[Held von Kvatch]] bereits alles genau dargelegt habe und sie sich einverstanden erklärte, den riskanten Plan zu wagen. [[Martin Septim]] war daraufhin etwas überrascht über die politische Weitsicht und das Verständis der [[Gräfin]] zu seinem Plan. Das sie die Wichtigkeit des Planes und die Situation durchaus vollkommen verstanden hatte, kommentierte [[Narina Carvain|Gräfin Carvain]] nur mit einem der entscheidensten Sätze der [[Schlacht]]: | |||
{{Zitat|Wenn [[Bruma (Stadt)|Bruma]] fällt, fällt auch das [[Kaiserreich von Tamriel|Kaiserreich]].|[[Narina Carvain|Gräfin Narina Carvain]] von [[Grafschaft Bruma|Bruma]]}} | |||
Als der Kriegsrat schließlich übereingekommen war, gab [[Narina Carvain|Gräfin Carvain]] [[Burd|Hauptmann Burd]] die Order, der [[Stadtwache]] zu befehlen, die [[Oblivion-Tor]]e vor der Stadt nicht mehr zu schließen. Damit war der Startschuss für die Schlacht um Bruma gefallen. Das Schicksal von [[Bruma (Stadt)|Bruma]] wie das des [[Kaiserreich von Tamriel|Kaiserreiches]] lag nun in den Händen der [[Soldat]]en der vereinigten [[Cyrodiil (Provinz)|cyrodiilischen]] [[Armee]], allen voran dem [[Held von Kvatch|Helden von Kvatch]]. | |||
[[Bild:Schlacht um Bruma - Jubelschreie für den Kaiser.JPG|thumb|left|Als [[Martin Septim]] die [[Große Kapelle von Talos|Kapelle]] verlässt, jubelt ihm die Stadtbevölkerung mit "[[Kaiser]] [[Martin Septim|Martin]]"-Rufen zu.]] | |||
Kaum war es beschlossene Sache, rückte der [[Kaiser|kaiserliche]] Kommandostab nebst [[Burd|Hauptmann Burd]] aus der [[Große Kapelle von Talos|Großen Kapelle von Talos]] aus, um die sich mittlerweile vor der Stadt versammelten [[Truppen]] auf das [[Schlacht]]feld zu führen. Dabei gab es ein überraschendes und überwältigendes Schauspiel: die gesamte Bevölkerung von [[Bruma (Stadt)|Bruma]] hatte sich auf den Straßen zwischen der [[Große Kapelle von Talos|Kapelle]] und dem Haupttor versammelt un jubelte dem Thronerben euphorisch zu. Die Sprechchöre reichten von "Ein Hoch auf den Kaiser" bis hin zu einfachen "Martin! Martin!"-Rufen. Zum ersten Mal seit Ausbruch der [[Oblivion-Krise]] hatte sich [[Martin Septim]] in der Öffentlichkeit als zukünftiger [[Kaiser]] von [[Kaiserreich von Tamriel|Tamriel]] gezeigt. Das Volk setzte nun alle seine Hoffnung in den letzten Nachfahren von [[Tiber Septim]], welcher es ob der Jubelwelle und dem Menschenauflauf schwer hatte, überhaupt bis zum Stadttor durchzugelagen. Die [[Kaiserliche Leibgarde]] hatte ihre liebe Mühe, den zukünftigen [[Imperator]] durch das Tor zum [[Schlacht]]feld zu eskortieren. Als Letzter trat der [[Held von Kvatch]] aus der [[Große Kapelle von Talos|Kapelle]] durch das Stadttor. Während er durch das Tor schritt, gab er den dort stationierten [[Stadtwache]]n den Befehl, das Tor zu schließen und im Falle des Scheiterns der [[Schlacht]] dafür zu sorgen, dass alle Bewohner der Stadt durch die [[Bruma-Höhlen]], deren Eingang sich unter [[Jearl]]s Haus befanden, aus der Stadt zu evakuieren, bevor die [[Daedrische Belagerungsraupe]] die Mauern [[Bruma (Stadt)|Brumas]] erreichte. Es sollte kein weiteres Blutbad wie in [[Kvatch (Stadt)|Kvatch]] geben. | |||
Draußen vor der Stadt warteten bereits die versammelten [[Soldat]]en der [[Grafschaft]]en [[Cyrodiil (Provinz)|Cyrodiils]], und kaum waren [[Martin Septim]] und der Kommandostab eingetroffen, rückte die [[Armee]] aus zum [[Schlacht]]feld östlich von [[Bruma (Stadt)|Bruma]]. Der Kampf um die Zukunft des [[Kaiserreiches von Tamriel]] hatte begonnen. | |||
===Die Mutter aller Schlachten=== | ===Die Mutter aller Schlachten=== | ||
Version vom 19. August 2008, 12:03 Uhr
BITTE: ich hab's überhaupt nicht gerne, wenn jemand in meinen in Arbeit befindlichen Artikeln rumeditiert. Wenn es nen Fehler jeglicher Art geben sollte, dann wartet bitte entweder, bis der Artikel veröffentlich wurde oder sagt es mir hier. Auch wenn's gut gemeint ist, ich habe sowas gefressen und mache jegliche Änderung von anderen, egal ob richtig od. falsch, wieder rückgängig! Wollte es nur mal generell gesagt haben. Danke. ;) -- Ricardo Diaz 23:10, 15. Feb. 2008 (CET)
Benutzer:Ricardo Diaz/Abstellgleis
Schlacht um Bruma
| Schlacht um Bruma | |
Das Schlachtfeld nach der Öffnung des Großen Oblivion-Tores | |
| Datum: 3Ä 433 Ort: Cyrodiil, Bruma Ausgang: tamrielischer Sieg | |
Folgen:
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| Konfliktparteien [1] | |
| Datei:Oblivion-Symbol.JPGDaedra | |
| Befehlshaber | |
| Truppenstärke | |
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| Verluste | |
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| Schlachten der Oblivion-Krise (3Ä 433) | |
| Kvatch | Weynon-Priorei | Dagon-Schrein | Bruma I | Cheydinhal | Sutch | Bruma II | Paradies | Kaiserstadt | |
Die Schlacht um Bruma war die größte und alles entscheidende Schlacht der Oblivion-Krise von 3Ä 433. In ihr besiegten die vereinigten Truppen Cyrodiils unter dem Kommando des zukünftigen Kaisers Martin Septim die daedrische Belagerungsstreitmacht vernichtend. Dadurch wurde nicht nur die Daedrische Belagerungsraupe vernichtet und Bruma geretttet, sondern der Invasion Mehrunes Dagons ein herber Dämpfer verpasst.
Vorgeschichte
Die Zuflucht wird zur Falle
Als Martin Septim nach der Schlacht um Kvatch aus den Ruinen der brennenden Stadt gerettet wurde und nachdem die Weynon-Priorei überfallen worden war, beschlossen der Held von Kvatch und Jauffre, der Großmeister der Klingen, dass es für Martins Leben sicherer wäre, wenn er im Wolkenherrscher-Tempel bei Bruma Zuflucht suche. Von dort aus liese sich die Rückholung des während des Überfalls auf die Priorei verschleppten Amuletts der Könige des weiteren besser organisieren.

Dadurch, dass der letzte Erbe der Septim-Dynastie nun in der kleinen Klingenfestung nördlich der Stadt Bruma residierte, wurde die hoch im Norden gelegene Stadt zum Hauptziel der Daedra und der Mythischen Morgenröte. Durch sichergestellte Dokumente, welche sich im Besitz zweier Agenten der Mythischen Morgenröte befanden, sah der Plan des Kultes vor, vor der Stadt zunächst drei kleine Oblivion-Tore zu öffnen, um anschließend ein Großes Oblivion-Tor zu öffnen. Dadurch wären sie in der Lage, vor Bruma die Daedrische Belagerungsraupe aufzufahren, mit welcher es ihnen bereits gelungen war, die Stadt Kvatch zu vernichten.
Dem Kommandostab im Wolkenherrscher-Tempel war klar, dass Bruma einem solchen Angriff nicht standhalten würde. Wenn es der Mythischen Morgenröte gelänge, diesen teuflischen Plan wirklich durchzuführen, würde Bruma dem selben Schicksal ausgeliefert wie zuvor Kvatch. Dadurch wäre dann der Wolkenherrscher-Tempel schutzlos den Angriffen der Daedra ausgeliefert und Martin Septim säße wie die Ratte in der Falle. Die Situation war alles andere als berauschend.
Die Situation wurde auch noch dadurch beschwert, dass es dem Held von Kvatch nicht gelungen war, das Amulett der Könige aus dem Schrein von Dagon zurückzuholen. Zwar konnte durch den Angriff auf den Dagon-Schrein die Mythische Morgenröte erheblich geschwächt und das Mysterium Xarxes' erbeutet werden, doch Mankar Camoran war mit dem Amulett der Könige in sein Paradies entkommen. Nun musste nicht nur der Wolkenherrscher-Tempel verteidigt werden, sondern auch ein Weg gefunden werden, in Camorans Paradies einzudringen, um das Amulett der Könige zurückzuholen. Denn nur mit dem Amulett wäre es Martin Septim möglich, die Drachenfeuer im Tempel des Einen wieder zu entfachen, um die Oblivion-Krise zu stoppen.
Vorbereitungen für die alles entscheidende Schlacht
Als dann die Berichte über einen ersten, kleineren Angriff den Wolkenherrscher-Tempel erreichten, zögerte der kaiserliche Kommandostab keine Sekunde damit, eine erste Gegenoffensive zu starten. Auf Befehl von Jauffre machte sich der Held von Kvatch auf, der Stadtwache von Bruma im Kampf gegen das Oblivion-Tor vor Bruma beizustehen. Dadurch konnte dieser erste Angriff auf Bruma erfolgreich zurückgeschlagen werden. Doch Martin Septim, Jauffre und dem Helden von Kvatch war klar, dass bei einem erneuten, weit größeren Angriff auf die Stadt der Sieg nicht so leicht errungen werden könnte. Jauffre brachte es genauer auf den Punkt:
„Die Daedra von Oblivion sind unzählig, die Stadtwachen von Bruma sind es nicht.“
– Jauffre, Großmeister der KlingenAus diesem Grund entschieden die führenden Köpfe in Bruma, dass zum Schutze der Stadt, des Wolkenherrscher-Tempels und dessen berühmten Untermieter dringendst Verstärkung angefordert werden müsse. Ohne Hilfe aus den anderen Städten und Grafschaften Cyrodiils wäre Bruma schutzlos den Horden aus Oblivion ausgeliefert. Daher betraute Jauffre mit dem Helden von Kvatch seinen besten Kämpfer damit, die Herrscher der anderen Städte sowie den Ältestenrat in der Kaiserstadt um so viele Verstärkungstruppen wie möglich zu bitten.
Doch dieser scheinbar leichte Auftrag war alles andere als einfach. Denn nicht nur Bruma schwebte in ernsthafter Gefahr. Mittlerweile war vor jeder Stadt Cyrodiils ein Oblivion-Tor aufgegangen und bedrohte somit auch diese Städte. Die Grafen und Gräfinnen waren somit zunächst um den Schutz ihrer eigenen Städte besorgt, als dass sie dem entfernten Bruma zur Hilfe kommen könnten. Der Held von Kvatch wusste: wenn er die Truppen der Städte Cyrodiils für die bevorstehende Schlacht bekommen will, muss er die Oblivion-Tore vor den anderen Städten schließen. Nur dann wären deren Herrscher vielleicht bereit, Truppen nach Bruma zu entsenden.
Doch neben den Oblivion-Toren gab es in den Städten auch noch ein anderes Problem: die Agenten der Mythischen Morgenröte. Diese hatten nun den Befehl, den Helden von Kvatch bei Sichtkontakt zu eliminieren. Die meisten von ihnen wurden jedoch bei Sichtkontakt vom Helden von Kvatch in Zusammenarbeit mit den örtlichen Stadtwachen ausgeschaltet.

Auf seinem Weg durch Cyrodiil machte der Held von Kvatch unter anderem auch in Kvatch halt. Savlian Matius, de facto Stadthalter der gefallen Stadt, versprach, dass er so viele Truppen wie möglich entsenden werde, damit Bruma nicht das selbe Schicksal ereilen werde wie Kvatch. Das Eintreffen der Kvatch-Stadtwache in Bruma löste unter den versammelten Truppen einen großen Motivationsschub aus. Jeder der Soldaten wollte nur eines: Rache für Kvatch.
Kurz vor Anvil wurde der Held von Kvatch dann in den daedrischen Angriff auf Festung Sutch verwickelt, ehe er sich auch in der Hafenstadt Truppenzusagen sichern konnte. Jede Stadt war nach einer kleinen Hilfe im Kampf gegen die örtlichen Oblivion-Tore bereit, Soldaten zu stellen. Auch Cheydinhal konnte nach der erfolgreich verlaufenen Schlacht von Cheydinhal Truppen entsenden.
Beim Treffen mit Lordkanzler Ocato jedoch erzielte der Held von Kvatch keine Erfolge. Der Lordkanzler entgegnete zwar, dass er unter normalen Umständen eine oder zwei Legionen nach Bruma entsenden würde. Jedoch fügte er hinzu, dass sich die gesamte Kaiserliche Armee bereits im Einsatz befände und er es nicht riskieren konnte, durch einen Truppenabzug in den sowieso schon leicht aufständischen Provinzen eine Eskalation eben jener Aufstände zu entfachen. Bruma und die anderen cyrodiilischen Städte müssten, so der Lordkanzler, zu seinem Bedauern zunächst alleine auskommen.
Martins Plan
Nachdem die vereinigten Truppen von Cyrodiils Grafschaften in Bruma versammelt waren, eröffnete Martin Septim dem Kommandostab seinen Plan: er wolle versuchen, mit der Hilfe des Mysterium Xarxes' ein Portal zu Camorans Paradies öffnen, damit der Held von Kvatch das Amulett der Könige aus den Händen Mankar Camorans zurückerringen könne. Dazu, so der zukünftige Kaiser, benötige er einige Bestandteile für das Ritual:
- das Blut eines Daedra-Fürsten
- das Blut eines Gottes
- einen Großen Welkyndstein
- einen Großen Siegelstein
Es war nun am Helden von Kvatch, diese schwierige Aufgabe zu erledigen und die Bestandteile zu beschaffen. Das Blut eines Daedra-Fürsten beschaffte er angeblich durch die Herbeischaffung eines daedrischen Artefaktes. Welches Artefakt jedoch dafür herhalten musste, ist bislang von der kaiserlichen Regierung nicht bekannt gegeben worden. Das Blut eines Gottes wiederum war um einiges schwieriger. Da Götter sich normalerweise nicht in der Welt der Sterblichen manifeszierten schien es zunächst unmöglich, diesen Bestandteil zu beschaffen. Doch Klingengroßmeister Jauffre hatte eine Idee: man müsse nur eine Probe vom Blut Tiber Septims beschaffen. Da der erste Kaiser von Tamriel mittlerweile als Talos zu einem der Neun Göttlichen aufgestiegen war, war sein Blut für das Ritual genau das richtige. Der Held von Kvatch wurde daher nach Sancre Tor geschickt, um die Rüstung von Tiber Septim zu bergen, an welcher noch immer Talos' göttliches Blut haften sollte.
Während er nach der Rüstung suchte, entschlüsselte Martin Septim weitere für das Ritual benötigte Gegenstände und versuchte, ihren Aufenthaltsort zu lokalisieren. Als der Held von Kvatch mit der Rüstung von Tiber Septim zurückkehrte, wurde er gleich weitergeschickt. Sein Ziel war nun die alte Ayleidenstadt Miscarcand. Dort sollte sich laut Martin Septim noch immer ein Großer Welkyndstein befinden, so hatten es zumindest seine Nachforschungen ergeben. Währenddessen sichterte der künftige Kaiser einige Spuren von Talos' göttlichem Blut. Was daraufhin mit der Rüstung von Tiber Septim geschah, ist nicht bekannt. Spekulationen zur Folge soll sie sich nun im Besitz der Klingen befinden, jedoch verweigerte der Orden bislang jeglichen Kommentar dazu. Als der Held von Kvatch schließlich den Großen Welkyndstein herbeigeschafft hatte, fehlte nurnoch ein Gegenstand, um das Ritual zur Öffnung des Portals zu vollziehen: der Große Siegelstein.
Und hier lag nun das große Problem. Großen Siegelsteine werden benötigt, um Große Oblivion-Tore offen zu halten. Bislang wurde so ein Großes Oblivion-Tor nur ein einziges Mal geöffnet, nämlich vor der Stadt Kvatch. Und nun beabsichtigte der Kult der Mythischen Morgenröte, ein solches Tor vor Bruma zu öffnen, um die Stadt wie zuvor Kvatch dem Erdboden gleich zu machen. Der Plan des zukünftigen Imperators sah nun vor, den Kult bei genau diesem Vorhaben gewähren zu lassen und das Große Oblivion-Tor vor Bruma öffnen zu lassen, um so in den Besitz des Großen Siegelsteines zu gelangen.
Der kaiserliche Kommandostab, allen voran Jauffre und der Held von Kvatch, war laut Augenzeugenberichten aus dem Wolkenherrscher-Tempel über diesen Plan entsetzt. Sie fragten ihren Herren, ob er denn wisse, was er da plane. Martin Septim entgegnete ihnen, dass er genau wisse, auf was für ein riskantes Spiel er sich einlassen wollte. Immerhin hatte er das Inferno von Kvatch überlebt. Jedoch wäre dies, so Martin Septim, die einzige Möglichkeit, um in den Besitz eines Großen Siegelsteines und somit in den Besitz des Amuletts der Könige zu gelangen. Der Kommandostab musste dies einsehen, obgleich sie alles andere als begeistert ob des Planes waren. Sie wussten: wenn der Plan schief geht, ist Bruma verloren und das Schicksal des Imperiums besiegelt.
Schlachtverlauf
Vor der Schlacht
Als es beschlossene Sache war, das Risiko einzugehen, machte sich der kaiserliche Kommandostab auf zum Heereslager in Bruma. Während sich Martin Septim mit Jauffre und seiner Leibgarde auf den Weg zur Großen Kapelle von Talos begab, welche er als idealen Ort für die endgültige Planung und Entscheidung für ein so waghalsiges Unterfangen wähnte, inspizierte der Held von Kvatch die im Heereslager versammelten Truppen aus allen Städten und Grafschaften Cyrodiils. Sie waren aus allen Städten zusammengekommen, um bei der Verteidigung von Bruma und des Thronerben Martin Septim zu helfen. Sogar aus Kvatch, dem ersten Opfer der Oblivion-Krise, war ein Trupp Soldaten eingetroffen. Sie waren aus einem ganz bestimmten Grund besonders für die bevorstehende Schlacht motiviert: sie wollten Rache. Rache für Kvatch und die während der daedrischen Eroberung gefallenen Bürger und Kameraden. Und diese Motivation sprang auch auf die anderen Soldaten über. Die Parole "Denkt an Kvatch!" machte im gesamten Lager die Runde und wurde später zum Schlachtruf der cyrodiilischen Armee. Man wollte die Daedra nicht nur davon abhalten, Bruma dem Erdboden gleich zu machen, sondern man wollte es ihnen heimzahlen, dass sie so viel Leid und Zerstörung über das Kaiserreich von Tamriel gebracht hatten.
Nach der Truppeninspizierung machte sich der Held von Kvatch auf zum Schloss von Bruma, um Gräfin Narina Carvain über die Pläne von Martin Septim zu informieren und um sie zu beten, den Thronerben in der Großen Kapelle von Talos zum Kriegsrat zu treffen. Die Gräfin war zunächst, wie zuvor der Kommandostab Martin Septims ob des Planes sehr skeptisch, erklärte sich jedoch, nachdem der Held von Kvatch diplomatische Überzeugungsarbeit geleistet und sie von der Wichtigkeit der Durchführung des Planes überzeugt hatte, letztendlich einverstanden, dem Plan zuzustimmen und Martin Septim in der Großen Kapelle von Talos zum Kriegsrat zu treffen. Gemeinsam mit Hauptmann Burd von der Stadtwache und dem Helden von Kvatch begab sie sich durch das Heereslager zur Kapelle.
Dort wartete bereits Martin Septim auf die Gräfin. Nocheinmal legte der Thronerbe sein Vorhaben und die Wichtigkeit dieses Unterfangens dar. Doch Gräfin Carvain entgegnete nur, dass ihr der Held von Kvatch bereits alles genau dargelegt habe und sie sich einverstanden erklärte, den riskanten Plan zu wagen. Martin Septim war daraufhin etwas überrascht über die politische Weitsicht und das Verständis der Gräfin zu seinem Plan. Das sie die Wichtigkeit des Planes und die Situation durchaus vollkommen verstanden hatte, kommentierte Gräfin Carvain nur mit einem der entscheidensten Sätze der Schlacht:
Als der Kriegsrat schließlich übereingekommen war, gab Gräfin Carvain Hauptmann Burd die Order, der Stadtwache zu befehlen, die Oblivion-Tore vor der Stadt nicht mehr zu schließen. Damit war der Startschuss für die Schlacht um Bruma gefallen. Das Schicksal von Bruma wie das des Kaiserreiches lag nun in den Händen der Soldaten der vereinigten cyrodiilischen Armee, allen voran dem Helden von Kvatch.
Kaum war es beschlossene Sache, rückte der kaiserliche Kommandostab nebst Hauptmann Burd aus der Großen Kapelle von Talos aus, um die sich mittlerweile vor der Stadt versammelten Truppen auf das Schlachtfeld zu führen. Dabei gab es ein überraschendes und überwältigendes Schauspiel: die gesamte Bevölkerung von Bruma hatte sich auf den Straßen zwischen der Kapelle und dem Haupttor versammelt un jubelte dem Thronerben euphorisch zu. Die Sprechchöre reichten von "Ein Hoch auf den Kaiser" bis hin zu einfachen "Martin! Martin!"-Rufen. Zum ersten Mal seit Ausbruch der Oblivion-Krise hatte sich Martin Septim in der Öffentlichkeit als zukünftiger Kaiser von Tamriel gezeigt. Das Volk setzte nun alle seine Hoffnung in den letzten Nachfahren von Tiber Septim, welcher es ob der Jubelwelle und dem Menschenauflauf schwer hatte, überhaupt bis zum Stadttor durchzugelagen. Die Kaiserliche Leibgarde hatte ihre liebe Mühe, den zukünftigen Imperator durch das Tor zum Schlachtfeld zu eskortieren. Als Letzter trat der Held von Kvatch aus der Kapelle durch das Stadttor. Während er durch das Tor schritt, gab er den dort stationierten Stadtwachen den Befehl, das Tor zu schließen und im Falle des Scheiterns der Schlacht dafür zu sorgen, dass alle Bewohner der Stadt durch die Bruma-Höhlen, deren Eingang sich unter Jearls Haus befanden, aus der Stadt zu evakuieren, bevor die Daedrische Belagerungsraupe die Mauern Brumas erreichte. Es sollte kein weiteres Blutbad wie in Kvatch geben.
Draußen vor der Stadt warteten bereits die versammelten Soldaten der Grafschaften Cyrodiils, und kaum waren Martin Septim und der Kommandostab eingetroffen, rückte die Armee aus zum Schlachtfeld östlich von Bruma. Der Kampf um die Zukunft des Kaiserreiches von Tamriel hatte begonnen.
Die Mutter aller Schlachten
Das Imperium hat gesiegt!
Folgen & Bedeutung der Schlacht
Anmerkungen
- ↑ auf der Seite des Kaiserreiches von Tamriel wird die höchstmögliche Zahl an Verbündeten aufgelistet. Folgende Konstellation ergibt sich, wenn man in allen Städten Cyrodiils nach Verbündeten für Bruma bittet