Weib des Netchmannes

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ESO Icon Brief.png Der folgende Artikel bezieht sich teilweise auf Quellen, die nicht im offiziellen Kontext veröffentlicht, aber aufgrund ihrer inhaltlichen Relevanz miteinbezogen werden. Für mehr Informationen siehe auch die Hilfeseite zum Einbezug inoffizieller Texte.

Das Weib des Netchmannes (engl. Netchiman's Wife)[1] ist in den 36 Lehren die leibliche Mutter Vivecs.

Die in Vivecs Erzählung namenlos bleibende Frau erscheint beliebig ausgewählt und wird stark objektifiziert vor allem als die zeitweilige Trägerin eines künftigen Gottes behandelt. Ein leiblicher Vater Vivecs tritt in seiner Mythologie nicht auf. Das Weib des Netchmannes wird durch das Einwirken Almalexias und Sotha Sils, die ihr das Bild Vivecs eingeben, der Dreugh, Mephalas und schließlich der Dwemer, die sie töten und durch ein künstliches Ebenbild ersetzen, mehrfach drastisch durch fremde Eingriffe verändert. Am Ende seiner Reise geht das Weib des Netchmannes in der sich offenbarenden Gestalt Vivecs auf.

Reise und Umwandlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lektion Eins erzählt, wie Ayem (Almalexia) das Bild des künftigen Vivec in die Frau des Netchmannes legt und ihr aufträgt, es bis zur Ankunft Sehts (Sotha Sil) zu behüten. Sie wirft das Weib ins Meer, wo es die Dreugh in ihre Unterwasserpaläste tragen, mit Kiemen und Milchfinger ausstatten und durch Geschlechtsveränderung zu einem Wesen ihrer Art modifizieren, das den künftigen Vivec als (kosmisches) Ei austragen kann. Das Weib des Netchmannes weilt sieben oder acht Monate in den Dreughpalästen.[2]

Die Ankunft Sils vollendet die mythologische Zeugung Vivecs. Er gibt dem Ei geheimes Wissen ein und lässt das Weib wieder an Azuras Küste tragen, wo sie erneut sieben oder acht Monate verweilt und dem ungeborenen Kriegerpoeten dunkle Lehren zuflüstert, während allerlei wohlgesonnene Geister den Kriegerpoeten bereits vor seiner Geburt in ihren Künsten unterrichten. Sotha Sil hat dem Weib aufgetragen, das Ei-Bild Vivecs bis zur Ankunft des Hortators zu behüten, der Halbfürst Fa-Nuit-Hen rät ihr, sich innerhalb von drei Monaten ins Land der Indoril zu begeben, dem ein Krieg mit den Nord bevorsteht. [2]

Vivecs Mutter begibt sich auf die Suche und wird wiederum von einer Reihe Geistern besucht (darunter At-Hatoor) und schließlich als Sechsten Geist Mephala (die Erwartung Vivecs). Der Schwarzhändige schneidet ihr das Ei aus dem Bauch und lässt Vivec seine vormaligen Dämmerungsformen sehen, bevor er es zurückgibt und die Wunde verschließt. Das Weib des Netchmannes bleibt danach geblendet.[3]

Auf ihrer Reise verirrt sie sich daraufhin in eine Höhle, die sich als Eingang zu einer Dwemerfestung herausstellt. Als Feinde der Velothi und Antipoden der Lehren Vivecs versuchen die Dwemer, ein Simulacrum aus goldenen Fleischmetallen (vgl. Animunculi) in ihrer Gestalt herzustellen, um die Velothi zu täuschen und an das Bild Vivecs in ihrem Inneren zu gelangen. Das Weib des Netchmannes wird mit Klingen, Tönen und Hitze gefoltert, ohne dass die Dwemer ihr etwas anhaben könnten. Vivec spürt die Angst seiner Mutter und tröstet sie mit einem alten Gebet, das sie zum Lächeln bringt und einen friedlichen Tod im Schlaf gewährt, bevor die Dwemer-Konstrukte ihr Werk vollenden und Vivec entnehmen. Verärgert darüber, wie ihnen das Ei-Bild dennoch die Überlegenheit seiner Lehre beweist, setzten ihn die Dwemer schließlich in das hastig errichtete Simulacrum des Weibes ein, das sie wieder an die Oberfläche bringen.[4]

Auch das Simulacrum sucht weiter nach den Landen der Indoril. Es besuchen sie Geister, die Vivecs Anspruch auf Göttlichkeit herausfordern (die Lobbyisten der Zufallsgilde, ein Alter Erdknochen und der Kanzler der Exaktheit, aber bezwungen werden.[5]

Auf der Straße zur Grämenden Feste, der Hauptstadt von Veloth, wird das Konstrukt durch die Asche des Roten Berges instabil und kollabiert am Straßenrand. Nach achtzig Tagen wird es von einer Handelskarawane entdeckt, in der sich auch der künftige Hortator Nerevar befindet. [6] Von Eingebungen des noch immer verborgenen Vivec geleitet, führt Nerevar die Karawane mit dem erbeuteten Dwemerkonstrukt triumphal vor Almalexia. Nerevar wird als Hortator für den kommenden Krieg gegen die Nord erkannt und Vivec, die Dreifaltigkeit Almsivis vervollkomnend, schließlich geboren, indem er mit dem goldenen Ebenbild seiner vielfach verwandelten Mutter verschmilzt:[7]

Dann streckte sich Vivec mit all seinen Gliedern und Merkmalen aus dem Ei und wurde eins mit dem Simulakrum seiner Mutter, kiemenbestückt und in allen Künsten des sternenverwundeten Ostens verbunden, unter Wasser und in Feuer, Metall und Asche, sechs Mal der Weise, und er wurde die Vereinigung von Mann und Frau, der magische Hermaphrodit, das kriegerische Axiom, der sexuelle Tod der Sprache und einzigartig in der gesamten mittleren Welt.

Wissenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Was mich mein Geliebter lehrte bietet eine abweichende, nichtmythologische Darstellung von Vivecs Jugend und seiner ersten Begegnung mit Nerevar. Der „Netchmannssohn“ gehört hier zu einer Bande in den Slums von Gramfeste.[IET 1]
  • In der einzigartigen Lektion Siebenunddreißig beschreibt Vehk eine weitere, „ungeschehen gemachte“ Vergangenheit mit einigen Berührungspunkten zur Erzählung der ersten acht Lektionen:[8]

Davon erinnerte sich Vivec an das Lachen der Netchmänner seines Dorfes nach einer guten Jagd. Er marschierte mit seinem Vater in der Asche, er wurde stark in den Haken und im Segel, und konnte eine Dschunke durch den Schlick manövrieren. Mit elf Jahren sang er vor einem Aschkhan. Nach dem Roten Berg lag er darnieder mit dem Nixblut und Fieber, und er war hundert Jahre krank. Seine Mutter überlebte ihn und legte seine Leiche vor den Altar von Padhome. Sie gab ihm ihre Haut, auf dass er sie in die Unterwelt trage.

  • In der apokryphen, wohl nicht zu Vivecs Schriften gezählten Lektion 0 sind der Netchmann Idri und seine Frau Berahzic die Eltern Vivecs.[IET 2]

Anmerkungen

Anmerkung: Die folgenden Referenzen finden sich nicht in den Spielen oder im offiziellem Begleitmaterial. Vergleiche auch die Hilfeseite.
  • Namensnennung 2.5
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