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===Die Rückkehr der Ritter der Neun=== | ===Die Rückkehr der Ritter der Neun=== | ||
====Angriff auf Dibella's Kapelle==== | |||
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Als ungefähr 300 Jahre nach der Auflösung des [[Ritterorden|Ordens]] die schreckliche [[Oblivion-Krise]] langsam zuende ging, glaubten die Bewohner [[Cyrodiil (Provinz)|Cyrodiils]], dass der Alptraum nun ein Ende gefunden hatte. Doch da erschütterte ein grausamer Angriff von bis dahin noch ungekanntem Ausmaß die [[Provinz]] erneut. Kurz nach dem Ende der [[Oblivion-Krise|Krise]] wurde die [[Kapelle von Dibella]] in [[Anvil (Stadt)|Anvil]] Opfer eines brutalen Angriffs von unbekannten Mächten. Die [[Priester]]innen der [[Dibella]] wurden auf grausamste Weise getötet, die [[Kapelle von Dibella|Kapelle]] verwüstet. Um den Altar herum wurde, mit dem Blut der [[Priester]]innen, eine unverständliche, in seltsamen [[Rune]]n verfasste Botschaft gerschrieben. Niemand konnte sich erklären, wer für diese Tat verantwortlich gewesen war. | Als ungefähr 300 Jahre nach der Auflösung des [[Ritterorden|Ordens]] die schreckliche [[Oblivion-Krise]] langsam zuende ging, glaubten die Bewohner [[Cyrodiil (Provinz)|Cyrodiils]], dass der Alptraum nun ein Ende gefunden hatte. Doch da erschütterte ein grausamer Angriff von bis dahin noch ungekanntem Ausmaß die [[Provinz]] erneut. Kurz nach dem Ende der [[Oblivion-Krise|Krise]] wurde die [[Kapelle von Dibella]] in [[Anvil (Stadt)|Anvil]] Opfer eines brutalen Angriffs von unbekannten Mächten. Die [[Priester]]innen der [[Dibella]] wurden auf grausamste Weise getötet, die [[Kapelle von Dibella|Kapelle]] verwüstet. Um den Altar herum wurde, mit dem Blut der [[Priester]]innen, eine unverständliche, in seltsamen [[Rune]]n verfasste Botschaft gerschrieben. Niemand konnte sich erklären, wer für diese Tat verantwortlich gewesen war. | ||
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Als der [[Held von Kvatch]] schließlich am letzten [[Wegeschrein]] betete, bekam er eine Vision. [[Pelinal Weißplanke]]s Geist sprach zu ihm und eröffnete ihm, dass er nicht wisse, wo seine [[Reliquien des göttlichen Kreuzritters|Reliqiuen]] seien. Er wisse nur, dass seine Verbündeten einen [[Schrein des Kreuzritters|Schrein]] zu seinen Ehren errichtet hätten und er dem [[Held von Kvatch|Helden]] zeigen könne, wo dieser [[Schrein des Kreuzritters|Schrein]] einst stand. | Als der [[Held von Kvatch]] schließlich am letzten [[Wegeschrein]] betete, bekam er eine Vision. [[Pelinal Weißplanke]]s Geist sprach zu ihm und eröffnete ihm, dass er nicht wisse, wo seine [[Reliquien des göttlichen Kreuzritters|Reliqiuen]] seien. Er wisse nur, dass seine Verbündeten einen [[Schrein des Kreuzritters|Schrein]] zu seinen Ehren errichtet hätten und er dem [[Held von Kvatch|Helden]] zeigen könne, wo dieser [[Schrein des Kreuzritters|Schrein]] einst stand. | ||
====Rückkehr aus der Vergessenheit==== | |||
Am Südostufer des [[Rumare-See]]s wurde der [[Held von Kvatch|Held]] schließlich fündig. Auf dem Grund des [[Rumare-See|Sees]] entdeckte er den versunkenen Eingang in die [[Ayleid-Ruine]] von [[Vanua]], in welcher schon seit Jahren kein Sterblicher seinen Fuß hineingesetzt hatte. Die heute von [[Untote]]n bevölkerte, teilweise unter Wasser stehende Anlage verbarg jedoch den Zugang zum [[Schrein des Kreuzritters]]. Als sich der [[Held von Kvatch|Held]] an den [[Untote]]n vorbeigekämpft hatte, fand er im hinteren Bereich von [[Vanua]], hinter einer eingestürzten Mauer, den Zugang zum [[Schrein des Kreuzritters|Schrein]]. | Am Südostufer des [[Rumare-See]]s wurde der [[Held von Kvatch|Held]] schließlich fündig. Auf dem Grund des [[Rumare-See|Sees]] entdeckte er den versunkenen Eingang in die [[Ayleid-Ruine]] von [[Vanua]], in welcher schon seit Jahren kein Sterblicher seinen Fuß hineingesetzt hatte. Die heute von [[Untote]]n bevölkerte, teilweise unter Wasser stehende Anlage verbarg jedoch den Zugang zum [[Schrein des Kreuzritters]]. Als sich der [[Held von Kvatch|Held]] an den [[Untote]]n vorbeigekämpft hatte, fand er im hinteren Bereich von [[Vanua]], hinter einer eingestürzten Mauer, den Zugang zum [[Schrein des Kreuzritters|Schrein]]. | ||
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Doch war er nicht der erste, welcher den [[Schrein des Kreuzritters|Schrein]] wiederentdeckt hatte. In der Nähe des [[Helm des Kreuzritters|Helmes von Pelinal]] lagen die sterblichen Überreste eines [[Ritter]]s. Neben dem skelettierten Leichnam lag ein [[Rüstung der Ritter der Neun|rautenförmiger roter Schild]]. Bei der genauen Untersuchung des Leichnams fand der [[Held von Kvatch]] ein altes [[Tagebuch von Sir Amiel|Tagebuch]], welches, wie sich herrausstellte, einst [[Sir Amiel]], dem [[Kommandant (Ritter der Neun)|Kommandanten]] der Ritter der Neun, gehörte. Es war also der Leichnam von [[Sir Amiel]], welcher hier vor dem [[Held von Kvatch|Helden von Kvatch]] lag. | Doch war er nicht der erste, welcher den [[Schrein des Kreuzritters|Schrein]] wiederentdeckt hatte. In der Nähe des [[Helm des Kreuzritters|Helmes von Pelinal]] lagen die sterblichen Überreste eines [[Ritter]]s. Neben dem skelettierten Leichnam lag ein [[Rüstung der Ritter der Neun|rautenförmiger roter Schild]]. Bei der genauen Untersuchung des Leichnams fand der [[Held von Kvatch]] ein altes [[Tagebuch von Sir Amiel|Tagebuch]], welches, wie sich herrausstellte, einst [[Sir Amiel]], dem [[Kommandant (Ritter der Neun)|Kommandanten]] der Ritter der Neun, gehörte. Es war also der Leichnam von [[Sir Amiel]], welcher hier vor dem [[Held von Kvatch|Helden von Kvatch]] lag. | ||
In seinem [[Tagebuch von Sir Amiel|Tagebuch]] schildert [[Sir Amiel]] sein Versagen und sein Scheitern und wie er letztendlich mitverantwortlich für das Scheitern des [[Ritterorden]]s gewesen sei. Er gestand sich den Fehler ein, den [[Brustharnisch des Kreuzritters]] nach dessen Wiederentdeckung egoistisch und eifersüchtig als sein eigenes Eigentum anzusehen. Er fährt fort, dass er im Jahre [[3Ä 153]] zu der Suche nach dem [[Helm des Kreuzritters]] aufgebrochen sei und der heilige [[Brustharnisch des Kreuzritters]] immernoch in der Krypta der [[Priorei der Neun]] ruhe, als letzte noch in der Gewalt des [[Ritterorden|Ordens]] verbliebene [[ | In seinem [[Tagebuch von Sir Amiel|Tagebuch]] schildert [[Sir Amiel]] sein Versagen und sein Scheitern und wie er letztendlich mitverantwortlich für das Scheitern des [[Ritterorden]]s gewesen sei. Er gestand sich den Fehler ein, den [[Brustharnisch des Kreuzritters]] nach dessen Wiederentdeckung egoistisch und eifersüchtig als sein eigenes Eigentum anzusehen. Er fährt fort, dass er im Jahre [[3Ä 153]] zu der Suche nach dem [[Helm des Kreuzritters]] aufgebrochen sei und der heilige [[Brustharnisch des Kreuzritters]] immernoch in der [[Krypta der Priorei der Neun|Krypta]] der [[Priorei der Neun]] ruhe, als letzte noch in der Gewalt des [[Ritterorden|Ordens]] verbliebene [[Reliquien des göttlichen Kreuzritters|Reliquie]]. Er beendet seinen letzten Eintrag mit der Hoffnung, dass eines Tages ein würdiger [[Ritter]] kommen möge, um den einstigen Glanz der Ritter der Neun wieder aufleben zu lassen. Es folgen anschließend seine Unterschrift sowie eine Lageangabe der [[Priorei der Neun]] sowie der Hinweis, dass [[Sir Amiels Ring|sein Ring]] der Schlüssel zum [[Brustharnisch des Kreuzritters]] sei. Der letzte Eintrag in [[Tagebuch von Sir Amiel|sein Tagebuch]] gleicht einem Abschiedsbrief. | ||
Der [[Held von Kvatch|Held]] nahm [[Sir Amiels Ring|Ring]] und [[Tagebuch von Sir Amiel|Tagebuch]] an sich und setzte seinen Weg zum [[Helm des Kreuzritters]] fort. Es gelang ihm schließlich, die heilige [[Reliquie des göttlichen Kreuzritters]] für sich zu beanspruchen und so [[Sir Amiel]]s Suche nach fast 200 Jahren abzuschließen. Mit [[Helm des Kreuzritters|Pelinals Helm]] im Gepäck machte sich der [[Held von Kvatch|Held]] schließlich auf den Weg zur vergessenen [[Priorei der Neun]] in der [[Westebene]], südöstlich von [[Skingrad (Stadt)|Skingrad]]. | |||
An der verfallenen [[Priorei der Neun|Priorei]] angekommen machte er sich augenblicklich auf die Suche nach dem Eingang in die [[Krypta der Priorei der Neun|Krypta]], wo der [[Brustharnisch des Kreuzritters]] verborgen sein sollte. Schon seit Jahrhunderten war niemand mehr in der heute trostlosen, teilweise verfallenen [[Priorei der Neun]] mehr gewesen. Das Mobiliar war größtenteils verschwunden oder verheizt, Spinnweben überdeckten die einstmals mit den [[Ritterorden|Ordensbannern]] verzierten Wände. Es war totenstill in dem verfallenen Haus. Und nirgendwo war ein Anzeichen auf einen Eingang zur [[Krypta der Priorei der Neun|Krypta]], weder im Haupthaus noch in der [[Kapelle]]. | |||
In einer Ecke des Erdgeschosses des Haupthauses jedoch entdeckte der [[Held von Kvatch|Held]] das auf den Boden aufgemalte [[Ritter der Neun#Ordenszeichen|Großzeichen]] des [[Ritterorden|Ordens]] mit einer kleinen Vertiefung im zentralen [[Roter Diamant|roten Diamanten]]. [[Sir Amiels Ring]] passte genau in diese Öffnung, und das [[Zeichem]] entpuppte sich als versteckte Geheimtreppe in den Keller der [[Priorei der Neun|Priorei]]. Und in diesem war dann auch der vergessene Zugang zur [[Krypta der Priorei der Neun|Krypta]]. | |||
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===Der letzte alte Ritter=== | ====Die Reliquien kommen zurück==== | ||
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Version vom 26. März 2008, 12:44 Uhr
Erklärung
Das ist Rici's Trampolin, eine Seite mit der er Artikel zwischenspeichern, neue Artikel schreiben und verschiedene Sachen testen kann. (Nur erstellt weil ich weis das er das sonst nicht gemacht hätte ^^ vllt. nutzt er es ja mal wenn er es brauchen sollte)--Deepfighter 07:37, 2. Okt. 2007 (CEST)
Bemerkung by Ricardo: wer ohne meine Erlaubnis auf meinem Trampolin rumspringt, den soll der Fluch Sheogoraths treffen! xD-- Ricardo Diaz 18:05, 25. Jan. 2008 (CET)
BITTE: ich hab's überhaupt nicht gerne, wenn jemand in meinen in Arbeit befindlichen Artikeln rumeditiert. Wenn es nen Fehler jeglicher Art geben sollte, dann wartet bitte entweder, bis der Artikel veröffentlich wurde oder sagt es mir hier. Auch wenn's gut gemeint ist, ich habe sowas gefressen und mache jegliche Änderung von anderen, egal ob richtig od. falsch, wieder rückgängig! Wollte es nur mal generell gesagt haben. Danke. ;) -- Ricardo Diaz 23:10, 15. Feb. 2008 (CET)
Momentane Projekte
Ritter der Neun (Orden)
komplette Überarbeitung von Ritter der Neun (Orden)
Die Ritter der Neun (engl. Knights of the Nine) sind ein alter cyrodiilischer Ritterorden. Der Orden existierte von 3Ä 111 bis 3Ä 131 sowie von 3Ä 433 bis heute.
Ordensdoktrin
Der Orden der Ritter der Neun hat es sich zur Aufgabe gemacht, die heiligen Reliquien des göttlichen Pelinal, welche seit dessen Tod im Jahre 1Ä 243 verschollen sind, zu finden und sicher zu verwahren. Darüber hinaus wollen die Ritter der Neun als heiliger Ritterorden sich dem Dienst gegenüber den Neun Göttlichen hingeben und stets nach den Lehren der Neun leben und handeln. Nur wer ein reines Herz hat und nach diesen Lehren lebt, kann ein Ritter der Neun werden.
Ordenszeichen
Hauptartikel: Wappen
Das vereinfachte Ordenssymbol der Ritter der Neun ist der sogenannte Rote Diamant, welcher zum einen Symbol für das alessianische Kaiserreich, vorallem aber für den Kaiserlichen Kult geworden ist. Auf den Rüstungen der Ritter der Neun, aber auch auf dem Brustharnisch des Kreuzritters ist dieser Diamant abgebildet.
Das Großsymbol des Ordens bildet ein Ring aus acht roten Diamanten, in dessen Zentrum ein einzelner Roter Diamant steht und von welchem eine Art Strahlenstern ausgeht. Dieses Symbol steht zum einen für die Hierarchie des Ordens mit einem Kommandanten, um welchen sich die acht Ritter der Neun sammeln. Es steht jedoch auch für eine vereinfachte Darstellung des Kaiserlichen Pantheons. Der Diamant im Zentrum symbolisiert den Göttervater Akatosh, die acht anderen Diamanten stehen für die anderen Göttlichen des kaiserichen Kultes.
Geschichte
Exkurs: Pelinal Weißplanke

Hauptartikel: Pelinal Weißplanke
Das es letztendlich zur Gründung des Ordens gekommen ist liegt an den Taten des Mannes, welcher heute im ganzen Kaiserreich als der "Göttliche Kreuzritter" bekannt ist. Ein Mann, dessen Heldentaten fast jedes Kind in ganz Cyrodiil kennt und dessen größte Heldentat letztendendes zur bis heute bestehenden Dominanz Cyrodiils und des Kaiservolkes in Tamriel geführt haben. Dieser Mann war Pelinal Weißplanke, der "Fluch der Ayleiden".
Woher der "glorreiche Ritter" [1] kam ist nicht überliefert, nur seine Heldentaten im Kampf gegen die ayleidischen Unterdrücker sind bekannt. Er forderte einen Ayleidenkönig nach dem anderen herraus und besiegte diese in glorreichen Kämpfen. Pelinal war jedoch auch für seinen Wahnsinn bekannt. So soll er, als sein Freund Huna von Celethel dem Sänger getötet wurde, eine so gewaltige, von reinen Rachegefühlen geleitete Spur der Verwüstung durch das Land gezogen haben soll, dass die spätere Kaiserin Alessia den Acht ein Opfer darbringen musste, damit sie Tamriel nicht angewidert verließen.
Eines Tages im Jahre 1Ä 243 wurde Pelinal Weißplanke zum allerersten Mal von einem Ayleidenkönig herrausgefordert. Die Herrausforderung kam von Umaril dem Ungefiederten, einem Ayleiden-Hexenkönig und Herrscher über den Weißgoldturm. Pelinal nahm die Herrausforderung Umarils an und stürmte alleine den Weißgoldturm, wo es schließlich zu einem epischen Kampf zwischen dem Ayleiden-Hexenkönig und dem Göttlichen Kreuzritter kam, in welchem es Pelinal zwar gelang, Umaril den Ungefiederten zwar zu besiegen, jedoch aufgrund seiner teilweise daedrischen Natur nicht zu töten. Daraufhin wurde der geschwächte Pelinal von den umstehenden Ayleiden getötet und sein Körper zerteilt. Bis auf sein Haupt wurden alle Teile, noch immer die Rüstung tragend, in alle Teile Cyrodiils verteilt.
Doch Pelinal Weißplanke, der Göttliche Kreuzritter, hatte seine Mission erfüllt. Die Dominanz der Ayleiden war mit dem heute als Fall des Weißgoldturmes bezeichneten Ereignisses gebrochen. Auf den Trümmern der ayleidischen Dominanz wurde das alessianische Kaiserreich gegründet, das Erste Kaiserrreich der Menschen. Das Haupt von Pelinal, welches noch immer seinen Helm trug, wurde im Schrein des Kreuzritters bestattet. Seine Heldentaten und die Legenden um den Verbleib seiner Reliquien lösten in ganz Cyrodiil eine Suche nach den Reliquien des göttlichen Kreuzritters aus.
Der ursprüngliche Orden
Rund 3000 Jahre nach dem Fall des Weißgoldturmes und dem Verschwinden der Reliquien des göttlichen Kreuzritters entschloss sich ein cyrodiilischer Ritter namens Amiel Lannus, welcher ein Veteran aus dem Krieg der Inseln war, einen Ritterorden zu gründen, welcher sich zum einen ganz dem Dienst gegenüber den Neun widmet, dessen Hauptaufgabe jedoch das Wiederfinden der Reliquien Pelinals war.
Sir Amiel erwarb schließlich vom Grafen von Skingrad ein Stückchen Land in der Westebene, wo er mit der Anlegung des heute als Priorei der Neun Ordenshauses begann. Bald darauf schlossen sich ihm und seiner Sache weitere Ritter an, und die nun als "Ritter der Neun" bezeichneten Streiter zogen aus, ihre heilige Mission zu erfüllen. Als es ihnen gelang, den Brustharnisch des Kreuzritters nach einem heroischen Kampf gegen den Wurm von Elynglenn, hatten sie nicht nur eine der legendären Reliquien Pelinals wiedergefunden, sondern auch ihren Ruhm in ganz Cyrodiil gefestigt. Von überall her kamen nun Anwärter für den Rang eines Ritters der Neun. Als schließlich der colovianische Adelige Berich Vlindrel dem Ritterorden beitrat, waren die Ritter der Neun der renomierteste Ritterorden von Cyrodiil. Auch gelang es den Rittern, mit dem Schwert des Kreuzritters sowie den Beinschienen und den Handschuhen des Kreuzritters weitere verschollene Reliquien wiederzufinden. Es schien, als könnte sich nichts den glorreichen Rittern der Neun widersetzen.

Doch die Euphorie und die guten Zeiten währten nicht lange. Im Jahre 3Ä 121 brach mit dem Krieg des Roten Diamanten der erste tamrielische Bürgerkrieg aus, welcher auch vor dem heiligen Ritterorden keinen Halt machte. Doch schon vor Beginn des Krieges gärte es im tiefen Inneren des Ordens. Einige Ritter, allen voran Sir Berich, war der Führungsstil ihres Kommandanten Sir Amiel nicht mehr recht. Berich verließ den Orden als erster, um in den Krieg zu ziehen, und nahm die Beinschienen und das Schwert des Kreuzritters mit sich. Bevor er jedoch die Priorei der Neun verlassen konnte, stellte sich ihm Sir Caius in den Weg, um ihn aufzuhalten. Da nahm Sir Berich das heilige Schwert und erschlug Caius damit auf den Stufen der Priorei.
Mit dieser Schandtat war nicht nur das heilge Schwert des Kreuzritters entweiht, nein, auch der Orden war de facto zerfallen. Sir Berich und Sir Casimir zogen gemeinsam in den Krieg des Roten Diamanten und nahmen Teile der Reliquien mit sich. Von Sir Berich weis man, dass er sich Cephorus' Truppen angeschlossen hatte. Da die meisten Ritter aus verschiedenen Adelsfamilien entstammen, standen sich viele der einstigen Kameraden nun als Feinde gegenüber. Sir Amiel konnte dem nur machtlos zusehen.
Als im Jahre 3Ä 127 Cephorus' Armee in der Schlacht von Ichidag als Sieger hervorgingen, wurde Sir Berich eine der wichtigsten und schillernsten Figuren auf der Siegerseite. Böse Zungen behaupten, dass er es war, welcher letztendlich zur Auflösung des Ordens drängte. Der Krieg des Roten Diamanten hatte ihn noch mehr verändert, ihn noch grausamer und böser werden lassen.
Auch die anderen Ritter kehrten ebenfalls verändert aus dem Krieg, jedoch nicht in den Orden. Jeder ging seinen eigenen Weg. Sir Casimir ging, noch immer im Besitz der Handschuhe des Kreuzritters, nach Chorrol, um sich in den Dienst der dortigen Kapelle zu stellen. Eines Tages erschlug er einen Bettler in der Kapelle und lud so einen schrecklichen Fluch auf sich und seine Familie. Die Handschuhe des Kreuzritters glitten ihm als Zeichen seiner Schandtat von den Händen und ruhen seither unverrückbar in der Großen Kapelle von Stendarr. Sir Juncan machte sich auf die Suche nach den Stiefeln Pelinals, verstarb jedoch auf der Suche und wurde von Sir Amiel in der Krypta der Priorei der Neun beigesetzt. Sir Ralvas versuchte die Prüfung von Zenithar zu bestehen und scheiterte jedes Mal. Er starb als gebrochener Mann. Sir Henrik gelang es zwar nach langer Suche, den Schild des Kreuzritters zu finden, jedoch starb er beim Versuch, diesen zu verteidigen.

Das Ende der einst glorreichen Ritter der Neun war so unrühmlich, wie sie es nie verdient hätten. Imperator Cephorus I löste den Orden im Jahre 3Ä 131 durch einen kaiserlichen Erlass auf. Zwar versuchte Sir Amiel bis zuletzt, den Orden zu erhalten, doch es war vergebens. Und so war er, der Ordensgründer und einziger Kommandant, der letzte, der noch in der Priorei der Neun verweilte. Im Jahre 3Ä 150 wurde er zum letzten Mal von vorbeireisenden Händlern gesehen. Seitdem ist er verschollen. Gerüchten zur Folge soll er sich auf die Suche nach einer Reliquie gemacht haben und dabei umgekommen sein.
Und so verschwand mit seinem letzten und einzigen Kommandanten der letzte Rest eines einst so glorreichen und bejubelten Ritterordens nach nur zwanzig Jahren seiner Existenz. Die einst so bekannten Ritter der Neun gerieten schnell in die Vergessenheit, und bereits ein Jahrhundert nach der Auflösung des Ordens war die Erinnerung an sie bereits in der Geschichte verblasst. Die Ritter der Neun wurden zu einer traurigen, kaum noch gekannten Legende.
Die Rückkehr der Ritter der Neun
Angriff auf Dibella's Kapelle
Als ungefähr 300 Jahre nach der Auflösung des Ordens die schreckliche Oblivion-Krise langsam zuende ging, glaubten die Bewohner Cyrodiils, dass der Alptraum nun ein Ende gefunden hatte. Doch da erschütterte ein grausamer Angriff von bis dahin noch ungekanntem Ausmaß die Provinz erneut. Kurz nach dem Ende der Krise wurde die Kapelle von Dibella in Anvil Opfer eines brutalen Angriffs von unbekannten Mächten. Die Priesterinnen der Dibella wurden auf grausamste Weise getötet, die Kapelle verwüstet. Um den Altar herum wurde, mit dem Blut der Priesterinnen, eine unverständliche, in seltsamen Runen verfasste Botschaft gerschrieben. Niemand konnte sich erklären, wer für diese Tat verantwortlich gewesen war.
Kurz nach dem Angriff tauchte in der Stadt ein seltsamer, alter Mann auf, welcher sich "Der Prophet" nannte. Dieser Mann verkündete die Botschaft von der Rückkehr eines alten Feindes der Neun und prophezeihte, dass dies nur der Anfang weiterer Angriffe sein werde und dass die "Acht und der Eine" einen Helden benötigen. Einen Nachfolger des göttlichen Pelinal Weißplanke. Einen neuen göttlichen Kreuzritter.
Der Held von Kvatch vernahm die Gerüchte um den Angriff auf Dibellas Kapelle und reiste nach Anvil, wo er auf den Propheten traf. Dieser erzählte ihm genauer, was es mit dem Angriff auf die Kapelle aufsich hatte. Er erzählte dem Helden, dass der schreckliche Umaril der Ungefiederte, der legendäre Ayleiden-Hexenkönig des Weißgoldturmes, nach 3000 Jahren zurückgekehrt sei, um sich an seinen alten Feinden, den Göttern des Kaiserlichen Kultes, zu rächen. Der Prophet erzählte weiter, dass die Götter aus diesem Grund einen Helden benötigen, welcher die Reliquien des göttlichen Kreuzritters finden und für sich beanspruchen kann, um so Umaril dem Ungefiederten endgültig zu vernichten mit der Hilfe der "Acht und dem Einen".
Und so machte sich der Held von Kvatch unverzüglich auf den Weg, die Wegschreine der Neun auf dem Pilgerweg der alten Ritter zu suchen und an ihnen zu den Neun zu beten. Auf dem Pilgerweg begegnete er schließlich dem Ritter Sir Roderic, welcher ebenfalls die Botschaft des Propheten vernommen hatte und auch auf dem Pilgerweg wandelte, um die heiligen Reliquien des göttlichen Kreuzritters zu finden. Die Wege der beiden Streiter trennten sich aber alsbald wieder, und jeder ging seinen eigenen Weg auf dem Pfad der Pilger.
Als der Held von Kvatch schließlich am letzten Wegeschrein betete, bekam er eine Vision. Pelinal Weißplankes Geist sprach zu ihm und eröffnete ihm, dass er nicht wisse, wo seine Reliqiuen seien. Er wisse nur, dass seine Verbündeten einen Schrein zu seinen Ehren errichtet hätten und er dem Helden zeigen könne, wo dieser Schrein einst stand.
Rückkehr aus der Vergessenheit
Am Südostufer des Rumare-Sees wurde der Held schließlich fündig. Auf dem Grund des Sees entdeckte er den versunkenen Eingang in die Ayleid-Ruine von Vanua, in welcher schon seit Jahren kein Sterblicher seinen Fuß hineingesetzt hatte. Die heute von Untoten bevölkerte, teilweise unter Wasser stehende Anlage verbarg jedoch den Zugang zum Schrein des Kreuzritters. Als sich der Held an den Untoten vorbeigekämpft hatte, fand er im hinteren Bereich von Vanua, hinter einer eingestürzten Mauer, den Zugang zum Schrein.
Doch war er nicht der erste, welcher den Schrein wiederentdeckt hatte. In der Nähe des Helmes von Pelinal lagen die sterblichen Überreste eines Ritters. Neben dem skelettierten Leichnam lag ein rautenförmiger roter Schild. Bei der genauen Untersuchung des Leichnams fand der Held von Kvatch ein altes Tagebuch, welches, wie sich herrausstellte, einst Sir Amiel, dem Kommandanten der Ritter der Neun, gehörte. Es war also der Leichnam von Sir Amiel, welcher hier vor dem Helden von Kvatch lag.
In seinem Tagebuch schildert Sir Amiel sein Versagen und sein Scheitern und wie er letztendlich mitverantwortlich für das Scheitern des Ritterordens gewesen sei. Er gestand sich den Fehler ein, den Brustharnisch des Kreuzritters nach dessen Wiederentdeckung egoistisch und eifersüchtig als sein eigenes Eigentum anzusehen. Er fährt fort, dass er im Jahre 3Ä 153 zu der Suche nach dem Helm des Kreuzritters aufgebrochen sei und der heilige Brustharnisch des Kreuzritters immernoch in der Krypta der Priorei der Neun ruhe, als letzte noch in der Gewalt des Ordens verbliebene Reliquie. Er beendet seinen letzten Eintrag mit der Hoffnung, dass eines Tages ein würdiger Ritter kommen möge, um den einstigen Glanz der Ritter der Neun wieder aufleben zu lassen. Es folgen anschließend seine Unterschrift sowie eine Lageangabe der Priorei der Neun sowie der Hinweis, dass sein Ring der Schlüssel zum Brustharnisch des Kreuzritters sei. Der letzte Eintrag in sein Tagebuch gleicht einem Abschiedsbrief.
Der Held nahm Ring und Tagebuch an sich und setzte seinen Weg zum Helm des Kreuzritters fort. Es gelang ihm schließlich, die heilige Reliquie des göttlichen Kreuzritters für sich zu beanspruchen und so Sir Amiels Suche nach fast 200 Jahren abzuschließen. Mit Pelinals Helm im Gepäck machte sich der Held schließlich auf den Weg zur vergessenen Priorei der Neun in der Westebene, südöstlich von Skingrad.
An der verfallenen Priorei angekommen machte er sich augenblicklich auf die Suche nach dem Eingang in die Krypta, wo der Brustharnisch des Kreuzritters verborgen sein sollte. Schon seit Jahrhunderten war niemand mehr in der heute trostlosen, teilweise verfallenen Priorei der Neun mehr gewesen. Das Mobiliar war größtenteils verschwunden oder verheizt, Spinnweben überdeckten die einstmals mit den Ordensbannern verzierten Wände. Es war totenstill in dem verfallenen Haus. Und nirgendwo war ein Anzeichen auf einen Eingang zur Krypta, weder im Haupthaus noch in der Kapelle.
In einer Ecke des Erdgeschosses des Haupthauses jedoch entdeckte der Held das auf den Boden aufgemalte Großzeichen des Ordens mit einer kleinen Vertiefung im zentralen roten Diamanten. Sir Amiels Ring passte genau in diese Öffnung, und das Zeichem entpuppte sich als versteckte Geheimtreppe in den Keller der Priorei. Und in diesem war dann auch der vergessene Zugang zur Krypta.
wird fortgesetzt
Die Reliquien kommen zurück
Der letzte alte Ritter
Garlas Malatar - Abrechnung mit Umaril
Hauptartikel: Schlacht von Garlas Malatar
Nach Garlas Malatar: der Orden heute
Ränge im Orden
Dies sind die Ränge des Orden der Ritter der Neun:
Ritter der Neun |
Kommandant |
Kreuzritterfürst |
|---|
Der eigentliche Orden verfügt schon seit seiner Gründung über zwei eigentliche Ränge, nämlich den Kommandanten und die eigentlichen Ritter der Neun. Seit der Wiedergründung und dem Aufstieg des neuen göttlichen Kreuzritters bildet dieser den höchsten Rang im Orden. Zumindest solange, wie der göttliche Kreuzritter und somit der Held von Kvatch noch lebt.
Ausrüstung
Mitglieder des Ordens
Ursprünglicher Orden
| Name | Geschlecht | Rasse | Rang | Verbleib | Kommentar |
|---|---|---|---|---|---|
| Sir Amiel Lannus | Kaiservolk | Kommandant | Ordensgründer und erster Kommandant; auf der Suche nach dem Helm des Kreuzritters verschollen | ||
| Sir Berich Vlindrel | Kaiservolk | Ritter der Neun | verließ den Orden, um im Krieg des Roten Diamanten zu kämpfen; nahm das Schwert und die Beinschienen des Kreuzritters mit in den Krieg | ||
| Sir Caius | Kaiservolk | Ritter der Neun | in der Krypta der Priorei der Neun bestattet | von Sir Berich mit dem Schwert des Kreuzritters erschlagen; dieses Ereignis soll der Hauptauslöser für den Zerfall des Ordens gewesen sein | |
| Sir Casimir | Rothwardone | Ritter der Neun | in der Krypta der Priorei der Neun bestattet | zog mit Sir Berich in den Krieg; nach seiner Rückkehr verlor er die Handschuhe des Kreuzritters durch einen Fluch in der Großen Kapelle des Stendarr in Chorrol | |
| Sir Gregory | Kaiservolk | Ritter der Neun | in der Krypta der Priorei der Neun bestattet | nichts genaues bekannt | |
| Sir Henrik | Nord | Ritter der Neun | in der Krypta der Priorei der Neun bestattet | suchte und fand nach dem Zerfall des Ordens den Schild des Kreuzritters und starb beim Versuch, diesen in der Festung Bulwark zu verteidigen | |
| Sir Juncan | Rothwardone | Ritter der Neun | in der Krypta der Priorei der Neun bestattet | starb auf der Suche nach den Stiefeln des Kreuzritters | |
| Sir Ralvas | Bosmer | Ritter der Neun | in der Krypta der Priorei der Neun bestattet | suchte nach dem Streitkolben des Kreuzritters, scheiterte jedoch an der Prüfung des Zenithar | |
| Sir Torolf | Nord | Ritter der Neun | in der Krypta der Priorei der Neun bestattet | nichts genaues bekannt |
Heutiger Orden
Neben dem Held von Kvatch als Kommandanten beziehungsweise Kreuzritterfürsten besteht der seit 3Ä 433 wieder auflebende Orden aus folgenden Rittern:
Bedeutung der Ritter der Neun
Anmerkungen
- ↑ Übersetzung seines Vornamens Pelinal aus dem Ayleidischen
- ↑ obwohl sie eine Frau ist, wird sie in The Elder Scrolls IV: Knights of the Nine als "Sir" Avita bezeichnet; wohl eine kleine Panne von Bethesda