Varsa Baalim

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Artikelweiche.svg In dem Artikel Varsa Baalim geht es um die Hintergrundgeschichte. Spielbezogene Einzelheiten findet ihr auf den folgenden Seiten:
Der Eingang nach Varsa Baalim

Varsa Baalim ist eine antike Ayleidenstadt in Ostcyrodiil, südlich der Ufer des Canulus-Sees. Sie ist der Legende zufolge der Standort des Nefarivigums, in welchem sich das legendäre Artefakt "Mehrunes Klinge" befinden soll.

Geschichte

Ayleidenzeit

Wann genau Varsa Baalim letztendlich gegründet wurde ist nicht überliefert. Es geschah jedoch zur Blütezeit der Ayleiden am Anfang der Ersten Ära, so viel ist bekannt.

Zu dieser Zeit stießen ayleidische Siedler in das Gebiet des heutigen Ostcyrodiil vor, um nach dem legendären Nefarivigum zu suchen. Laut den Überlieferungen war das Nefarivigum der Ort, an welchem Mehrunes Klinge, eines der mächtigsten daedrischen Artefakte überhaupt verwahrt wurde und darauf wartete, von einem würdigen Individuum gefunden zu werden. Sofern diese Person eine bislang unbekannte Prüfung im Nefarivigum bestehen würde, käme sie in den Besitz der Klinge.

Jedoch war es nicht direkt die Absicht der Ayleiden, dass es diesen Pilgern, die im Nefarivigum in den Besitz von Mehrunes Klinge zu gelangen versuchten, zuvorzukommen. Laut dem Buch Abhandlung über Ayleidische Städte war es viel mehr ihre Absicht, die Pilger daran zu hindern, das Artefakt zu bergen. Ob sie dies letztenendes deshalb taten, um selbst in Besitz des Artefaktes zu bleiben oder nicht bleibt eine bis heute ungeklärte Frage. Glaubt man dem Buch, so war ihre Absicht die, dass sie Mehrunes Klinge um jeden Preis sicher verwahren wollten, sich und ihre Fähigkeiten jedoch letztendlich selbst überschätzten und an diesem edlen Vorhaben scheiterten.

Fakt ist jedoch, dass die Ayleiden um das Nefarivigum herum eine Stadt gründeten und jeden "Pilger" zurückdrängten. Diese Stadt war Varsa Baalim, eine labyrinthartig angelegte Stadt, welche schnell zu einer der blühensten Metropolen der Ayleidenkultur heranwuchs. Man geht heute davon aus, dass Varsa Baalim auf dem Höhepunkt seiner Macht zu den mächtigsten Städten dieses Volkes gehörte.

Eines Tages jedoch gelang es, so das Buch Abhandlung über Ayleidische Städte, einem Vampir in das Innere der Stadt zu gelangen und die Ayleiden mit seinem Fluch anzustecken. Das einst blühende Varsa Baalim verwandelte sich nun in einen Ort des Wahnsinns und des Ruins. Es schien nicht mehr allzulange zu dauern bis der Verwahrungsort von Mehrunes Klinge kein Geheimnis mehr sein und es jemandem gelingen sollte, die "Schlächterin von Mensch und Tier" aus dem Nefarivigum zu entwenden.

Doch soweit sollte es nicht mehr kommen. Mit einem Mal war Varsa Baalim samt Nefarivigum und Mehrunes Klinge vollständig vom Erdboden verschwunden, als hätte es nie existiert. Ayleid-Forscher streiten bis heute noch darüber, ob das Verschwinden von Varsa Baalim auf einen Sicherheitsmechanismus der Ayleiden, eine Naturkatastrophe oder gar göttliches Eingreifen zurückzuführen war. Was auch immer letztendlich der Grund war, weshalb Varsa Baalim verschwand: mit der Stadt verschwand auch die Gefahr, dass Mehrunes Klinge in die falschen Hände geraten sollte.

Nach dem Untergang

Mit der Zeit verblasste die Erinnerung an Varsa Baalim und das Nefarivigum und sie wurden zur Legende. Erst rund zweieinhalb Jahrtausende nach dem Fall des Weißgoldturms und dem damit erfolgten Zusammenbruch der ayleidischen Vorherrschaft in Cyrodiil rückte die Region, in der die antike Stadt einst lag, plötzlich wieder in den Fokus der Öffentlichkeit.

Unter der Reman-Dynastie wurde unwissentlich genau an der Stelle, an der Jahrtausende zuvor Varsa Baalim gelegen hat, eine Festung des cyrodiilischen Kaiserreiches errichtet. Diese Festung, welche den Namen Bruchklipp-Wache trug, sollte zunächst wohl ausschließlich als Außenposten des zweiten Kaiserreiches dienen. Doch nachdem in den Tiefen unter der Festung reichhaltige Eisenvorkommen entdeckt wurden, entwickelte sich dieser Außenposten im Grenzgebiet zum Königreich Morrowind und dem Königreich Argonien zu einem wichtigen Bergbauort des Imperiums. Die unter der Bruchklipp-Wache gelegenen Eisenerze waren vorallem für die Rüstungsindustrie des Kaiserreiches von Bedeutung und bescherten der Region um das Bergarbeiterstädtchen Bruchklipp regen Profit.

Die Gerüchte um das legendäre, unter der Bruchklipp-Wache gelegene Varsa Baalim rissen jedoch nie ab. Immer öfter wurden Gerüchte über einen Fluch, der auf den antiken Ayleid-Ruinen lasten soll, laut. Dennoch schienen diese Gerüchte zunächst keinen Einfluss auf die Entwicklung von Bruchklipp zu haben. Doch mit der Zeit schwand die Bedeutung des Bergarbeiterstädchens immer mehr, bis es eines Tages schließlich vollkommen verlassen und zur Geisterstadt verkommen war. Auch die Festung Bruchklipp wurde eines Tages schließlich aufgegeben und verlassen.

Die genauen Gründe, warum die einst blühende Bergbauregion immer mehr an Bedeutung verlor, obwohl die Eisenerzvorkommen noch immer ertragreich waren wie keine anderen Vorkommen in Cyrodiil ist bis heute nicht geklärt. Viele jedoch behaupten, dass all dies mit dem "Fluch von Varsa Baalim" zusammenhängen sollte. Dadurch, dass Bruchklipp genau an der Stelle errichtet wurde, an der einst die verfluchte Ayleidenstadt lag, sei der Fluch auf Bruchklipp übergegangen und hätte so zu dessen Verderben geführt.

Dritte Ära

Bis in die Dritte Ära hinein geriet die Region erneut vollkommen in Vergessenheit, und niemand redete mehr über Varsa Baalim, das Nefarivigum, Mehrunes Klinge oder Bruchklipp.

Dies änderte sich im Jahre 3Ä 427. In diesem schicksalshaften Jahr kam der Nerevarine plötzlich in den Besitz von Mehrunes Klinge. Er selbst behauptete, dass er diese in einem Grab auf Vvardenfell gefunden hatte, nachdem er nach dem Gebet an einem Schrein von Mehrunes Dagon eine Vision von der Klinge hatte. In dieser Vision soll ihm Dagon selbst erschienen sein und ihm gesagt haben, dass das Artefakt vor langer Zeit von einem Dunmer namens Varner Hleras gestohlen wurde und seit dessen Tod in einer Gruft ruhen sollte. Der Nerevarine suchte diese Gruft auf und fand das Artefakt, welches Mehrunes Dagon ihm fortan überlies.

Das die Klinge nun plötzlich nach all den Jahren auf Vvardenfell gefunden wurde lies nur einen Schluss zu: Varner Hleras (oder einer anderen Person) muss es gelungen sein, das Nefarivigum und somit Varsa Baalim wieder zu entdecken. Aber nicht nur das: es muss ihm auch gelungen sein, einen Weg in das Innere der Anlage zu finden, die legendäre Prüfung Dagons zu umgehen [1] und mit Mehrunes Klinge sicher wieder nach Vvardenfell zu gelangen. Mit einem Schlag war die legendäre Stadt Varsa Baalim wieder einmal aus der Vergessenheit der Geschichte aufgetaucht.

Als der Nerevarine nach dem Sieg über Dagoth Ur zu einer Expedition nach Akavir aufbrach, verlor sich einmal mehr die Spur von Mehrunes Klinge. Viele Forscher waren sich sicher: die Klinge musste nun, nachdem ihr letzter rechtmäßiger Besitzer sie abgelegt hatte, wieder an ihrem ursprünglichen Verwahrungsort ruhen: dem Nefarivigum von Varsa Baalim. Und diese Tatsache löste nun ein regelrechtes Rennen um den genauen Standort der Ayleid-Ruine aus.

Eine dieser Personen, die nach der Klinge und somit Varsa Baalim suchten war Frathen Drothan, der Erzmagister von Haus Telvanni. Drothan, welcher das Artefakt zur Befreiung Morrowinds von der kaiserlichen Herrschaft benutzen wollte, brach im Schicksalsjahr 3Ä 433 (dem Jahr der schrecklichen Oblivion-Krise) zu einer Expedition nach Cyrodiil auf. Zuvor hatte er durch Gespräche mit Gelehrten und dem Studium der Abhandlung über Ayleidische Städte den ungefähren Standort von Varsa Baalim lokalisieren können.

Drothans Expedtion war von Erfolg gekrönt: am 14. der Zweiten Saat 3Ä 433 stießen seine Arbeiter bei einer Grabung auf den Eingang nach Varsa Baalim. Der Erzmagister wähnte sich bereits am Ziel, da traf er im Inneren der antiken Stadt auf etwas, was er nicht erwartet hatte: Vampire. In der Folge entbrannte ein Kampf zwischen diesen "Wächtern" Varsa Baalims und Drothans Söldnerheer, den Drothmeri. Drothan selbst konnte sich zwar ins Nefarivigum flüchten, jedoch dort den Sicherheitsmechanismus für Mehrunes Klinge nicht knacken. Während er noch über eine Lösung des Problems brütete, drang der Held von Kvatch, welcher durch Zufall von Varsa Baalim erfahren hatte, in das Nefarivigum ein und tötete Frathen Drothan. Danach soll er die Prüfung von Mehrunes Dagon wider Erwarten [2] bestanden haben und so in den Besitz des Artefaktes gelangt sein. Seitdem soll sich dieses in seiner Verwahrung befinden.

Aufbau

Karte des bislang erforschten Varsa Baalim

Bislang wurden die Ruinen von Varsa Baalim nicht vollständig erkundet. Lediglich ein kleiner Teil westlich des Nefarivigums wurde bislang freigelegt und erforscht. Ayleid-Forscher vermuten, dass noch weite Teile der Ruinen verschüttet und somit unzugänglich sind. Wie groß Varsa Baalim also einst war lässt sich beim Anblick des bislang erforschten Teils höchstens erahnen.

Das bislang bekannte Areal Varsa Baalims ist bisher nur über einen Tunnel erreichbar, der von Bruchklipp aus beginnt und südöstlich des Nefarivigums endet. Über eine umgestürzte Säule gelangt man von diesem Tunnel aus auf den Platz vor dem Nefarivigum, welcher wohl einst Teil des großen Hauptplatzes von Varsa Baalim gewesen sein muss. Der heute erhöhte Teil, welcher diesen Platz umschließt, könnte einst nicht existiert haben, wodurch die schmale Gasse zwischen Säule und Cava Arpenia einst eine nach Südosten führende Straße gewesen sein könnte.

Deutlich zu erkennen sind noch heute Pflastersteine, welche vom Nefarivigum einen leicht gekrümmten, nördlich der Cava Arpenia verlaufenden Weg nach Südwesten bilden. Hier findet man die Überreste eines heute teilweise auf einer Seite eingesunkenen, für die ayleidische Architektur typischen Rundbaus. Über die Funktion dieses Baus lässt sich streiten. Er könnte Bestandteil eines größeren Gebäudes gewesen sein, welches heute größtenteils zerstört oder noch verschüttet ist. Dass eine direkte Verbindung zwischen diesem Rundbau und dem weitaus größeren Areal weiter nördlich bestand gilt als ausgeschlossen, da zwischen beiden die Cava Beldameld liegt.

Bei dem bereits angesprochenen größeren Rundbau nördlich der Cava Beldameld hat es sich vermutlich um das einstmals zentrale Gebäude der Stadt gehandelt, vermutlich eine Art Palast oder Tempel. Bislang wurden kein Zugang zu dem Gebäude oder irgendwelche Hinweise auf seine ursprüngliche Verwendung gefunden, weshalb man daher nicht genau sagen kann, welche Funktion es letzendlich erfüllte. Da es aber von seinem Aufbau her den noch heute stehenden Überresten einiger bekannter Ayleid-Ruinen gleicht ist nicht auszuschließen, dass auch dieser Bau einst über einem weitläufigen, unterirdischen Ayleidenbau gestanden haben muss.

Nördlich des großen Rundbaus, an der vermutlich zum Nefarivigum gehörenden Mauer, befinden sich die Reste der Cava Marspanga. Dieser Teil bildet heute die einzige Möglichkeit, das Nefarivigum zu erreichen, da alle direkten Wege zum Heiligtum verschüttet oder blockiert sind.

Wichtige Orte

Verbindungsgang

Karte des Ganges (links: Ausgang nach Varsa Baalim, rechts: Ausgang nach Bruchklipp)
Blick von der Gallerie auf die Anlage

Heute ist Varsa Baalim nur über einen langen, teilweise eingestürzten Verbindungsgang [3] zu erreichen. Ob dieser Gang auch ursprünglich einen Eingang in die Stadt bildte ist bislang nicht bekannt. Komplett ausschließen sollte man es nicht. Es könnte sich hierbei um eine Art "Kontrollgang" gehandelt haben, welcher der Stadtwache von Varsa Baalim dazu diente, Reisende und Händler zu durchsuchen und Zölle auf ihre Waren zu erheben.

Betritt man den Korridor von Bruchklipp aus, gelangt man über einige Treppen in einen kleinen, von zwei Säulen getragenen quadratischen Raum. Von diesem aus gab es einst zwei Ausgänge. Der südliche Ausgang ist heute nach einigen Metern vollkommen verschüttet und dadurch unpassierbar geworden. Der Nordausgang hingegen führt, wieder über einige Treppen, zu einer langen Gallerie, welche von Ost nach West verläuft. Von dieser Gallerie aus hat man heute einen wunderschönen Blick auf die Ruinen der Stadt. Zur Blütezeit Varsa Baalims muss sich dem Besucher von hier aus ein atemberaubender Blick auf die mit weißem Stein verkleideten Gebäude der Stadt erschlossen haben.

Vom Ende der Gallerie aus führt ein Gang nahezu direkt nach Süden. Nach etwa der Hälfte des Weges gibt es hier eine Abzweigung, welche zu einem weiteren Gang führt. Folgt man dem Hauptgang jedoch weiter, gelangt man wieder zu einem verschütteten Durchgang, welcher bislang noch nicht freigelegt worden ist.

Hat man jedoch vorher die Abzweigung nach Westen genommen, gelangt man über eine weitere Treppe erneut zu einer Weggabelung. Auch hier ist der südliche Weg mittlerweile durch Trümmer und Felsbrocken versperrt und damit unpassierbar. Der nördliche Weg jedoch führt zum Ausgang, welcher direkt in das einstige Zentrum von Varsa Baalim führt.

Nefarivigum

Hauptartikel: Nefarivigum

Das Nefarivigum von außen

Der heute wichtigste Bestandteil von Varsa Baalim, das Nefarivigum, liegt im nördöstlichen Teil der bislang ausgegrabenen Ruinenstadt, etwas nördöstlich des Eingangs vom Verbindungsgang.

Wie die meisten Gebäude der Stadt ist auch das Nefarivigum nicht von den Erruptionen durch den Untergang Varsa Baalims verschont geblieben. Das Gebäude ist heute zum größten Teil eingesackt und verschoben und sieht daher stark einsturzgefährdet aus.

Betrachtet man die Karte des heutigen Varsa Baalim so kann man das ungefähre Ausmaß der Anlage im Nordosten der Karte deutlich erkennen. Das Nefarivigum bestand einst aus einer aus massiven Mauern bestehenden Anlage, welche vom eigentlichen Heiligturm, einem Rundbau im Südwesteck, ausging.

Auf Höhe des einstigen Straßen- und Platzniveaus von Varsa Baalim befindet sich der eigentliche Haupteingang zur Anlage, in welcher Mehrunes Klinge aufbewahrt wurde. Durch die Einstürze ist dieser Zugang jedoch heute durch einen Fels blockiert und unzugänglich, weshalb man das Nefarivigum heute nur über eine komplizierte, anstrengende Kletterpartie erreichen kann.

Obgleich das Äußere des Heiligtums heute größtenteils zerstört ist, so ist das Innere des Nefarivigums in bemerkenswert gutem Zustand. Über ein großes Treppenhaus gelangt man in eine große, quadratische Halle. Hier befindet sich, umgeben von mit daedrischen Schriftzeichen verzierten Steinen und Stelen, welche direkt aus den Totenländern zu stammen scheinen, das allerheiligste dieses Ortes. Hinter einem massiven Metallgitter ruht Mehrunes Klinge, bewacht von Dagons Champion.

Die Cavas

Eine Besonderheit von Varsa Baalim stellen die sogenannten "Cavas" dar. "Cava" ist Ayleidisch und bedeutet wohl so viel wie "Haus".[4] Aufgrund des Aufbaus dieser kleinen Ruinen in der antiken Stadt ist diese Vermutung, dass es sich um Wohnhäuser der Ayleiden gehandelt haben könnte, sehr wahrscheinlich. Genau genommen könnte es sich bei den drei bislang gefundenen Cavas, welche im wahrscheinlich ehemaligen Zentrum von Varsa Baalim lagen, um die Wohnhäuser der ayleidischen Oberschicht gehandelt haben.

Cava Arpenia

Cava Arpenia ist das südlich des Nefarivigum gelegene Gebäude. Es besitzt zwei Eingänge, welche über eine kurze, abfallende Treppe in die einzelne, große Halle münden. Diese Halle ist durch niedrige Trennwände unterteilt. Da es keinerlei Ein- und Ausgänge aus der Halle gibt (von denen, die nach Varsa Baalim führen abgesehen) scheint dies das gesamte Innere des Gebäudes zu sein.

Über seine genaue Funktion ist nichts bekannt, es war aber vermutlich ein Wohnhaus im Stadtzentrum. Heute wird es von den in Varsa Baalim lebenden Vampiren bevölkert.

Cava Beldameld

Cava Beldameld liegt in der südöstlichen Ecke des bislang ausgegrabenen Varsa Baalims und ist durch die Zerstörungen der Stadt während und nach ihres Untergangs sehr schwer betroffen. Von dem Gebäude selbst sieht man heute nur noch die Eingänge, der Rest ist noch verschüttet. Im Inneren herrscht das totale Chaos. Durch die Erruptionen ist das Gebäude teilweise eingsunken, weshalb der einzige, kleine Raum heute vollkommen schräg steht. Der Boden ist mit Trümmern, Schutt und Felsbrocken übersäht und es ist schwierig, sich seinen Weg vom unteren, auf Straßenniveau liegenden Eingang zum erhöht liegenden Ausgang zu erkämpfen.

Wie auch Cava Arpenia ist Cava Beldameld heute von Vampiren bevölkert und man findet zwischen den Trümmern mehrere Ansammlungen von Schädelknochen.

Cava Marspanga

Cava Marspanga liegt im Norden des ausgegrabenen Teils von Varsa Baalim, ganz in der Nähe des Nefarivigums. Wie auch Cava Arpenia ist Cava Marspanga von den Zerstörungen nur leicht betroffen und in einem sehr guten Zustand. Betritt man das Gebäude durch den Haupteingang gelangt man über ein kurzes Treppenhaus in die große, von zwei Säulen getragene Haupthalle, von welcher aus ein weiteres Treppenhaus zum oberen Ausgang führt. Dieser Weg bildet heute die einzige Möglichkeit, das Nefarivigum zu erreichen, alle anderen Wege sind blockiert.

Wie auch im Fall von Cava Arpenia und Cava Beldameld ist der ursprüngliche Verwendungszweck von Cava Marspanga heute nicht mehr ersichtlich. Wie auch die beiden anderen Gebäude dient es den Vampiren von Varsa Baalim als Unterschlupf.

Bedeutung für die Wissenschaft

Varsa Baalim ist die bislang einzige, nahezu vollkommene Ayleidenstadt, welche bislang gefunden wurde. Die meisten bekannten Ayleid-Ruinen sind aufgrund von Witterung, Zerstörung und Steinraub mittlerweile zum größten Teil abgetragen und von der Oberfläche verschwunden. Varsa Baalim hingegen ist aufgrund der Tatsache, dass es vor Jahrtausenden vollkommen von der Erdoberfläche verschluckt wurde, noch in einem bemerkenswert guten Zustand. Ayleid-Forscher erhoffen sich daher, durch das genaue Studium der Anlage neue Erkenntnisse in Bezug auf die Lebenweise der Ayleiden in ihren Städten zu gewinnen. Und vielleicht wird es diesen Forschern auch gelingen, die noch verschütteten Teile der Stadt auszugraben und auf weitere, bemerkenswerte Funde zu stoßen.

Varsa Baalim hat mit der Bergung von Mehrunes Klinge durch den Helden von Kvatch zwar seine Funktion verloren, jedoch nicht seine Bedeutung für die Archäologie. Im Zuge der Ayleidenforschung wird die verfluchte und vergessene Stadt in Ostcyrodiil in naher wie ferner Zukunft eine bedeutende Schlüsselposition bei der Aufklärung vieler Geheimnisse über das noch immer rätselhafte Volk der Ayleiden einnehmen.

Literaturverweis

Anmerkungen

  1. umgehen deshalb, da Dagon ihn in der Schreinquest in The Elder Scrolls III: Morrowind als Dieb bezichtigt, der demnach also nicht offiziell in den Besitz der Klinge gelangt sein kann
  2. immerhin war der Held von Kvatch während der Oblivion-Krise einer von Mehrunes Dagons ärgsten Widersachern
  3. in The Elder Scrolls IV: Oblivion wird dieser Abschnitt als "Ausgegrabene Ruine" bezeichnet, was loretechnisch jedoch nicht ganz korrekt ist
  4. offizielle Bestätigung für diese Übersetzung gibt es nicht, daher nur Vermutung
 
  • Namensnennung 2.5
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