Abagarlas

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Der verschüttete Eingang nach Abagarlas

Abagarlas (ayleïd. "Verbotene Höhle"), auch als Stadt der Toten bekannt,[1] war eine Ayleïdenstadt auf der zentralen Insel im Rumare-See, welche heute verschüttet unter der Erde liegt und nur über die sogenannte Seitliche Höhle im Nordosten der Insel erreichbar ist.

Geschichte

Stadt Molag Bals

In ayleïdischer Zeit war Abagarlas als Zentrum der Anbetung von Mola Gbal berühmt. Die Bevölkerung bestand vor allem aus Soldaten und keinen Kunsthandwerkern. Ganz anders verhielt es sich mit der kunstliebenden Nachbarn Delodiil, Zentrum der Merid-Nunda-Verehrung.[2]

König Anumaril von Abagarlas war neidisch auf den prächtigen Merid-Nunda-Schrein von Delodiil und wollte seinem Herrn selbst einen Schrein errichten, der jenen von Delodiil übertraf. Großer Reichtum floss in das Bauvorhaben. Obwohl der neu errichtete Schrein für Mola Gbal bei weitem hässlicher war als jener Delodiils, prahlte Anumaril mit seiner Größe[2] und schickte König Cenedelin von Delodiil eine Einladung. Da Cenedelin ablehnte, Bal in Abagarlas' neuem Schrein zu huldigen,[3] und das Volk von Delodiil sich nicht um die Prahlereien Anumarils kümmerte, fraß sich der Zorn in des Königs Herzen. Er ließ einige Soldaten den Schrein Merid-Nundas in Delodiil schänden und eine Familie entführen, die er seinem göttlichen Meister opferte. Dann sammelte Anumaril seine Armeen[2] um gegen Delodiil in den Krieg zu ziehen.[3][4] Die Armee wurde von Untoten begleitet.[5]

Anumaril führte ein dunkles Ritual zu Ehren Molag Bals aus und wollte alles Leben Delodiils mit dem Mortuum Vivicus auslöschen. Meridia warnte jedoch ihre Stadt und im Auftrag König Cenedelins entwickelte die Magierin Curano ihre eigene Waffe.[5] Während Anumaril seine Truppen gen Delodiil führte,[2] drang eine Gruppe aus Curano, Ostarand, Valasha, Endarre und Lanath nach Abagarlas ein, um mithilfe dieser Prismawaffe den Mortuum Vivicus zu zerstören.[5] Während seine Gefährten die Tür zum Tempel bewachten,[6] drang Ostarand alleine ins Innere ein, wo Königin Palolel ihre ganze Konzentration nutzte, um den Mortuum Vivicus in der letzten Phase seiner Zerstörung aufrecht zu halten.[7] Ostarand tötete Prinz Malyon und Königin Palolel, scheiterte jedoch daran, den Vivicus zu zerstören,[8] da Molag Bal ihn nach Kalthafen rettete.[7] Abagarlas wurde anschließend durch Meridias Blitze gerichtet.[5] Anumarils Armee wiederum fand Delodiil nicht, denn es war bis auf den letzten Stein verschwunden. Als die Soldaten in ihre Heimat zurückkehrten, fanden sie von den zurückgebliebenen Einwohnern nur noch eingebrannte Schatten an den Wänden.[2]

Nach dem Fall

Viele Abenteurer haben sich bereits auf die Suche nach dem "Verschollenen Abagarlas" gemacht, jedoch fanden viele bei ihrer Suche in der Seitlichen Höhle den Tod. Ihre zahlreichen Überreste zeugen von der Gefahr, welche die Suche nach Abagarlas mit sich brachte. Einer dieser Abenteurer war Bernamot der Große, welcher bereits beim Betreten der Stufen in die unterirdische Ruine vom einstürzenden Gang begraben wurde.[9]

In 2Ä 582 besuchten Sieht-alle-Farben, Gildenmeisterin der Kriegergilde, und ein Gildenmitglied Abagarlas, um die Schatten der Vergangenheit zu beschwören.[1] Die beiden erlebten Ostarands Taten mit und erfuhren so mehr über die Prismawaffe den Mortuum Vivicus.[8]

Aufbau

In neuerer Zeit sind die Ruinen von Abagarlas nur noch unterirdisch zu finden. Am Ufer des unterirdischen Verbotenen Sees, an dessen Ufern auch Abagarlas lag, fanden Forscher die Reste eines Schreines, welcher Meridia geweiht war.

Der Tempel

Das eigentliche Heiligtum von Abagarlas besteht aus mehreren großen Kammern, in denen viele Bücherregale, Folterinstrumente und daedrische Relikte zu finden sind. In einem Tempelvorraum hängen bereits Banner mit dem Symbol Molag Bals. Zentral steht ein Altar mit einer Stele, die das Bild einer Blume zeigt. Auf dem Altar wurde ein mit Leichentuch abgedecktes Skelett gefunden. Möglicherweise handelt es sich hier um eine Art Reliquienverehrung.

Der folgende Raum dient als Folterkammer. Er wird von Ketten und Käfigen dominiert, in dem zum Teil noch Skelette hängen. Tische mit Folterinstrumenten stehen in der gesamten Kammer. an einer Seite findet sich in Ritualplatz für finstere Knochenrituale. Ein Gang führt tiefer ins Innere. Hier findet sich auch ein verschütteter Eingang an die Oberfläche, sowie eine Nische mit überelfengroßer Statue von Molag Bal. Dieser kleine Schrein konnte durch ein Gitter abgeriegelt werden.

Der Hauptraum des Tempels ist der größte von allen und liegt baulich etwas tiefer. Mittig befindet sich ein erhöhter Altar für Molag Bal, der von vier Pfeilern flankiert wird. Im Inneren der Pfeiler sind Welkyndsteine zur Beleuchtung eingebracht. Im Westen des Raumes befindet sich eine daedrische Plattform, auf der Schädel aufgereiht sind. Womöglich handelt es sich hierbei um eine Opferstelle. Im Osten befindet sich ein kleinerer Altar, um den Bänke angeordnet sind. Im ganzen Hauptraum des Tempels finden sich weitere Folterinstrumente und Käfige.

Inschriften

In der gesamten Anlage fanden sich insgesamt drei Ayleïden-Tafeln mit Inschriften, welche bereits von einem Forscher, dessen Leiche im Inneren von Abagarlas, genauer dem alten Thronsaal, gefunden wurde, übersetzt wurden. Die Inschriften lauteten wie folgt:

  • "Meridia-Kind, Erdwurzelkraft, Meereswelle ähnlich (Erde wie eine Flut?), Leute-raus (Flucht? Gegenwart? Befehlsform?)."
  • "Vierte Sternstunde (Zeit?), Schrecken-des-Größten-Schreckens von Meridia kommt (kam?)."
  • "Stein-Siedler (Erbauer?) nicht ruhen (wach sein?) Meridia. Schrecken des Größten Schreckens. Eilen zum Sicherheim."

Trivia

  • Das offizielle Lösungsbuch von Oblivion spricht davon, dass die Siedler von Abagarlas beim Bauen ihrer Statt auf einen Meridiaschrein stießen und erst so den Zorn der daedrischen Fürstin auf sich zogen. Diese Geschichte wurde für The Elder Scrolls Online verändert. Dort heißt es, Meridia hat die Stadt wegen ihres Clinches mit Delodiil zerstört.

Anmerkungen

 
  • Namensnennung 2.5
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