Falkenring

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Falkenring
Falkenring Überblick.jpg
Blick auf Falkenring
Provinz Himmelsrand
Region Jarltum Falkenring
Regierung Jarltum
Gewerbe Forstwirtschaft, Handwerk, Handel, Jagd
Statthalter Siddgeir (Stand: 4Ä 201)
Bevölkerung
Einwohner-
schichten
Mittelschicht
Vorherrschendes
Volk
Nord
Sonstiges
Baustil einfache Holzhäuser
Das Stadtwappen
Falkenring Wappen.png
Wappen der Stadt Falkenring
Lage
Skyrim Karte mit Provinzen.jpg
Flagge Karte.png
Lage von Falkenring
Datei:Falkenring 4Ä 188.png
Eine Karte aus dem Jahr 4Ä 188

Falkenring, auch Falkreath[1] oder Falcrenth,[2] ist die Hauptstadt im gleichnamigen Jarltum Falkenring und hat eine blutigere Geschichte als man sich heute noch vorstellen mag.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heute so düster daher kommende Kleinstadt mit Dorfcharakter liegt in der Nähe vom Fahlen Pass in den Ausläufern des Jerall-Gebirges im Grenzgebiet von Cyrodiil. Doch das direkt im Grenzgebiet so friedlich aussehende Falkenring wirkt nicht nur auf Grund der Vergangenheit, wo einst blutige Schlachten ausgetragen wurden so düster. Grund sind auch die aufeinanderprallenden Klimazonen vom wärmeren Hammerfell und dem kalten Himmelsrand, da das milde Klima von Cyrodiil durch das Jerall-Gebirge umgeleitet wird. So trifft man in der Stadt oft Nebel und Regen an, welcher der Lokalität noch zusätzlich einen ganz eigenen Charakter verleiht. Straßen führen von Falkenring in westlicher Richtung nach Rorikstatt, in südlicher Richtung zur Grenze nach Hammerfell und in östlicher Richtung nach Helgen, welches durch einen Drachenangriff ausgelöscht wurde. Die Wasserversorgung könnte Falkenring aus dem nicht weit gelegenen Ilinaltasee beziehen, der sich direkt nördlich nicht unweit der Stadt befindet.

Geschichte und damalige Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte Falkenrings beginnt früh. Will man das heutige Überbleibsel der einst so mächtigen Großsstadt Falkenring in einen geschichtlichen Rahmen einpassen, muss man sehr sehr weit in die Anfangszeit zurückgehen. Denn die heute so finster daherkommende Kleinstadt mit todgeweihtem Dorfcharakter, folgte einer langen blutgetränkten Linie des Krieges und glaubt man den alten Schriften und Erzählungen[3] [4] [5] und taucht in Falkenrings Geschichte tief ein, ist diese Geschichte alt, sehr alt.

Seinen Ursprung findet es in im späten meretischen Zeitalter[6] (- Die Ankunft der Menschen) und geht weit über die 1Ä 420 hinaus. Falkenring besitzt einen Ursprung der sogar soweit in die Zeit zurückreicht, als das erste Nordmann-Reich[7] noch ein ziemlich großes Reich war und bereits in den Anfangsjahren in sogenannte Herrschaftsbezirke, oder Jarltümer[7], gegliedert wurde. Sie wurden von etlichen Stammeshäuptlingen, Statthaltern, Unterkönigen, Ältesten oder Räten, in sogenannten Volksversammlungen[7] verwaltet und hatten auch nach dem Ende des nordischen Erbfolgekrieges im Jahre 1Ä 420, durch die Besiegelung eines Paktes zwischen den Anführern der Konfliktparteien und der Festlegung, dass die Versammlung der Repräsentanten der Jarltümer nur in dem Fall über einen Herrscher bestimmen soll wenn es keinen legitimen Thronfolger gibt[7], bestand.

Falkenrings Geschichte, begann allerdings erst so richtig dokumentiert zu werden, als am 23. des Monats Sonnenaufgang im Jahre 1Ä 461 Gorieus zum Kaiser des alessianischen Kaiserreiches gekrönt wurde und eine rasche Expansionspolitik verfolgte, welche drei Ziele hatte: die Eroberung von Himmelsrand, die Unterwerfung von Colovia und die Angliederung von Hochfels, denn damals besiegte Gorieus den Hohen Häuptling Kjoric der Weiße von Himmelsrand in der Schlacht von Sonnwacht im Jahre 1Ä 478[3].

Der neue Hohe Häuptling von Himmelsrand[3], Hoag der Sohn von Kjoric dem Weißen, der sich nun Hoag Elfentöter[3] (* ???, † 1Ä 482) nannte, schloss sich ebenfalls dem Widerstand an und führte seine Truppen mit in die Schlacht beim Glenumbria-Moor, obwohl er die offizielle Fremdenfeindlichkeit des Kaisers teilte. Sein Erbe, König Ysmir Wulfharth von Atmora der 1Ä 488-533 regierte, half dabei nach Hoags Tod in der Schlacht den Kampf fortzusetzen, und sicherte sich so ebenfalls seinen Platz in den Geschichtsbüchern wie die Königstafeln von Windhelm belegen[3].

Nach dem Zerfall des Alessianischen Kaiserreichs 1Ä 482 entfernten sich die westlichen colovianischen Königreiche, zu welchen Anvil, Delodiil, Sarchal und Falkreath zählten, immer mehr vom ostcyrodiilischen Nibenay. Die Spannungen zwischen beiden Landesteilen wurden größer, als sich im Osten der Alessianische Glaube immer weiter verbreitete, während der Westen an den Acht Göttlichen festhielt. Dies führte schließlich dazu, dass sich die Westkönige für unabhängig erklärten und als Colovianischer Staatenbund zusammenschlossen.[5] In den folgenden 400 Jahren wurden die einst ehrenvollen Könige von Falkreath aus Habgier und Stolz allmählich zu Raubrittern, wodurch der Bund zerbrach.[8] Erst König Reman I. gelang es 1Ä 2703, Cyrodiil gegen die Invasion der Tsaesci zu einen.

Doch eine der am besten überlieferten Geschichten Falkenrings, von der heute nur noch ein kleiner Teil des einst wohl noch größeren Friedhofs zeugt, ist die größte Schlacht in der Ära des zweiten Kaiserreichs, die Falkenring jemals aktiv bestritt. Nämlich die Schlacht von Alt Hrol'dan, Geburtsstunde des legendären tamrielischen Feldherrren Hjalti Frühbart, der später unter dem Namen Talos Sturmkrone, oder auch Tiber Septim bekannt wird und in die Reihen der Göttlichen aufsteigt. Falkreath befindet sich in einer Zeit, in der Cuhlecain (* ???, † 2Ä 854), auch bekannt als der nullte Kaiser noch König der Stadt war.

Betiteln wir mal die genaue Zeit Königs Cuhlecains, in der Falkreath - das heutige kleine Falkenring – noch eine Großstadt mit einer eigenen Magiergilde und ganz realen Kriegsproblemen war. In der damaligen Kaiserzeit von 1Ä 2703 bis 2Ä 431 fand um circa die Mitte des neunten Jahrhunderts der Zweiten Ära eine Schlacht statt, in welcher Königreich Falkreath unter der Herrschaft König Cuhlecains die Stadt Alt Hrol'dan in Hochfels belagerte und eroberte. In dieser Schlacht wird zum ersten Mal Hjalti Frühbart, welcher später als Tiber Septim Gründer und erster Kaiser des Kaiserreiches von Tamriel werden sollte, erwähnt.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Falkenrings Wirtschaft bezieht sich zu allererst auf den Holzhandel. Die ortsansässige Sägemühle die von Bolund geführt wird, ist jedoch nicht die Einzige im Jarltum. Auch die Halbmondmühle hat sich auf das Holz in den ertragreichen Gebieten um den Ilinaltasee spezialisiert. Doch auch die hiesige Schmiede sollte starke Beachtung finden, da sich im Jarltum zwei durchaus ertragreiche Golderzadern sowie zwei erzführende Eisenminen, neben einigen zusätzlichen erztragenden Höhlen und sogar eine Quecksilbererzader befinden. Doch auch handelt die Stadt mit Erträgen aus der Jagd, was mehrere umliegende Jadghütten belegen.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Falkenring besteht im wesentlichen aus einfachen Holzbauten die im nordischen Stil ein steinaufgesetztes Mauerwerk als Grundstock aufweisen, oder aus reinen Holzbauten ohne Steinfundament bestehen. Das höchste Gebäude ist das Haus des Jarl Siddgeir. Die Sägemühle besteht wie alle anderen in Himmelsrand vertretenen Exemplare aus reiner Holzarbeit mit einem großen Wasserlaufrad als Antrieb. Die aus der Stadt führenden Straßen sind jeweils von einer nur einseitig begehbaren hölzernen Wehranlage zum Schutz überbrückt.

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reist man aus Helgen kommend in das nahegelegene Städchen Falkenring, wird einem schnell die bedrückende und dunkeldüstere Atmosphäre auffallen die sich nicht nur im Wetter, sondern auch in den Namen der hiesigen Geschäfte und Läden bemerkbar macht. So mag einem der Name des einzigen Gemischtwarenladens der Sturmmantelbrüder der sich rechtsseitig nachdem man das erste Wehrtor passiert hat befindet und Waren aus Graukiefer lautet, noch am normalsten vorkommen. Denn wenn man in das Gasthaus Totmannstrunk einkehrt, welches sich dem Gemischtwarenladen gegenüber befindet, könnte man schon stuzig werden. Erkundet man Falkenring weiter, findet man die Schmiede von Lod, den Alchemistenladen Gruftiges Gebräu und den Totenlichthof, den einzigen Bauernhof der Kleinstadt. Spricht man in dem Alchemistenlädchen des Gruftigen Gebräus mit der Inhaberin Zaria, so erfährt man, das sich die Bewohner von Falkenring eine Art Dauerscherz erlauben, indem sie auch ihre Geschäfte in der vom Tod umgebene Stadt mit dem größten Friedhof und der längsten Kriegsgeschichte namentlich anpassen. Vielleicht mag es aber auch an der Halle der Toten und dem göttlichen Einflusses von Arkay liegen, der in der Halle der Toten in Falkenring sehr vereehrt wird.

Anmerkungen

 
  • Namensnennung 2.5
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