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Die Ayleiden, auch als Wildelfen oder Herzland-Hochelfen bezeichnet, waren eine antike elfische Hochkultur, welche zwischen Mitte der Merethischen und Anfang der Ersten Ära große Teile Zentraltamriels beherrschten.
Verbreitungs- & Siedlungsgebiet
Spuren der ayleidischen Kultur findet man heute vorwiegend in Cyrodiil sowie den Grenzgebieten dieser Provinz zu den umliegenden Provinzen, allen voran wohl Valenwald.
Die Ayleiden haben sich zunächst, ihrem Beinamen "Herzland-Hochelfen" entsprechend, vorwiegend in der Region der Herzlande, verbreitet. Von dort aus, wo Mitte der Merethischen Ära der Weißgoldturm, das Zentrum der späteren ayleidischen Territorien, errichtet wurde, expandierten die Ayleiden in Zentraltamriel in alle Himmelsrichtungen. Egal, ob man in den hohen Norden in den kalten Jerall-Bergen, in den sumpfigen Dunkelforst im Süden oder in den fernen Westen an der Goldküste blickt, überall findet man noch heute Spuren dieser Kultur.
Kultur & Gesellschaft
Stadtstaatensystem
Sklaverei
Sprache & Schrift
→ Hauptartikel: Schrift der Ayleiden, Sprache der Ayleiden
Religion
Glaube
Daedraverehrung
Geschichte
Aufstieg & Blütezeit
Zusammenbruch der ayleidischen Dominanz
→ Hauptartikel: Fall des Weißgoldturmes
Spätphase
Magie der Ayleiden
Hinterlassenschaften
Architektur
→ Hauptartikel: Ayleid-Ruinen
Noch heute zeugen die Ruinen der alten ayleidischen Stadtstaaten überall in Cyrodiil von der hoch entwickelten Baukunst dieses Volkes.
Die heute noch stehenden Reste der Ayleidenstädte, bei denen es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nach ausschließlich um die alten Stadtzentren (Paläste, Tempel, Marktplätze, etc.) handelt, sind aus nahezu perfekt herausgearbeiteten und fugengenau aufeinanderpassenden Marmorblöcken errichtet, was auf hoch entwickelte Steinmetzkunst hinweist. Aber auch kompliziertere Steinmetzarbeiten wie Rundbauten, Kolonaden, Zinnen oder Torbögen assen sich lassen sich heute noch an den Überresten der antiken Ruinen finden.
Das Innere einer jeden Ayleid-Ruine hingegen ist im Vergleich zum Äußeren ein architektonisches Meisterwerk für sich. Bis heute rätseln die Ayleid-Forscher darüber, wie es diesem antiken Volk gelungen sein mag, diese prachtvollen unterirdischen Komplexe zu errichten.
Im Gegensatz zu den bislang erforschten Dwemer-Ruinen auf Vvardenfell besitzen ihre ayleidischen Pendants keine vorwiegend kleinen, niedrigen Räume, sondern bestehen Größtenteils aus riesigen, mehrere Meter hohen und komplett mit Marmor verkleideten Hallen, welche von massiven, runden Säulen getragen werden. Während diese Säulen alle komplett schmucklos und glatt sind, findet man an den Wänden der Hallen Verzierungen in Form von Ornamenten & Linien, ab und zu auch kunstvoll verzierte Eisenverkleidungen. An den Decken hängen entweder eiserne Kronleuchter mit Welkynd-Steinen als Beleuchtungsquelle oder man findet einfach puren, ungeschliffenen Welkynd-Stein an den Decken oder Wänden hängend. Die besagten Kronleuchter sind bis heute eines der schönsten Beispiele für die Metallverarbeitungskunst der Ayleiden.
Auch die Türen im Inneren der Anlagen sind eine Kunst für sich. Die massiven Marmortüren sind mit einem prachtvollen, aus Welkynd bestehendem Ornament verziert. Die einfacheren Eisengittertore im Inneren sind mit kreisrunden Löchern verziert, wobei das obere Ende mit großen, kopfgroßen Loch gekrönt wird.
Zu guter Letzt lassen sich noch die verschiedenen Sicherheitsmechanismen und Fallen, für welche die antiken Anlagen heute auf traurige Art und Weise als Abenteurerschreck bekannt sind, nennen. Die Ayleiden verstanden es, ihre alten Paläste und Tempel mit einem ausgeklügelten Sicherheits- und Geheimgangsystem zu versehen. Bei vielen dieser antiken Mechanismen stehen die Forscher bis heute noch vor der Frage nach dem "wie haben sie das geschafft?", da viele der Mechanismen in ihren Augen für eine antike Hochkultur höchst kompliziert aussehen.
Am bekanntesten sind die großen Fallen wie die plötzlich nach oben schießende Bodenplatte, welche den unwissenden Abenteurer mit einer hohen Geschwindigkeit an die Decke drückt und ihn dort entweder zerquetscht oder an dort montierten Spießen aufspießt. Oder ihr Gegenstück in Form einer nachgebenden Bodenplatte, welche ihr Opfer in eine tiefe, mit Spießen ausgestattete Grube beförderte. Die Fallenkristalle hingegen sind bezüglich ihrer Funktionsweise bis heute ein Rätsel. Man findet sie in fast jeder Ruine, egal ob auf dem Boden oder an der Decke, und sie feueren ihre Attacken unablässlich auf Eindringlinge ab.
Zu den Schutzmechanismen zählen auch die sogenannten Varlakäfige, welche über die wertvollen Varla-Steine gestülpt wurden und nur mittels eines Schalters hochgehoben oder gesenkt werden können. Geheimgänge gibt es in ebenfalls in fast jeder Ayleid-Ruine. Auch sie lassen sich mittels eines Wandschalters oder einer Bodenplatte freilegen. Meistens stellen sie eine kurze, direkte Verbindung zwischen zwei auf normalem Weg weit von einander entfernten Räumen dar oder dienen als Abkürzung, um aus den tiefen der Anlagen schnell wieder zum Eingang zu gelangen.
Artefakte
Bekannte Persönlichkeiten
Zu den bedeutensten Persönlichkeiten der ayleidischen Kultur zählen vorallem
- Umaril der Ungefiederte, Ayleiden-Hexenkönig und letzter König des Reiches des Weißgoldturmes. Umaril gilt als einer der stärksten und gefährlichsten Ayleiden, die jemals gelebt hatten. Während des Kampfes um den Weißgoldturm wurde er von Pelinal Weißplanke erschlagen, jedoch nicht getötet. Dies gelang erst dem Helden von Kvatch tausende Jahre später.
- der "letzte König der Ayleiden", welcher in der Spätphase der Ayleiden mit hoher Wahrscheinlichkeit über die Stadt Nenalata herrschte. Bekannt wurde er für seine Beteiligung in der Schlacht beim Glenumbria-Moor
- Tjurhane Fyrre, ayleidischer Gelehrter an der Universität von Gwilym und Autor des Buches Natur der ayleidischen Poesie. Er war einer der wenigen seines Volkes, welcher über selbiges und dessen Religion offen mit anderen Rassen sprach
- Celethel der Sänger, ayleidischer König, welcher Pelinal Weißplankes Freund Huna erschlug und den Göttlichen Kreuzritter somit in einen folgenschweren Anfall von Wahnsinn trieb.
Ayleidenforschung
Literatur
In den folgenden Büchern und Buchbänden lassen sich Informationen über die Kultur der Ayleiden finden:
- Der letzte König der Ayleiden
- Die Wildelfen
- Magie vom Himmel
- Reinigung des Hohetempels
- Ayleiden-Referenztext
- Das Lied von Pelinal, Bände 1-7
- Das Amulett der Könige
- Bravil: Tochter des Niben
- Die Prüfungen der heiligen Alessia
- Natur der ayleidischen Poesie
- Abhandlung über Ayleidische Städte
Anmerkungen
Alter Artikel
Die Ayleiden, auch bekannt als Wildelfen, sind eine Abart der Altmer, die vor der Geschichtsschreibung ins Herzland Tamriels auswanderten und sich im heutigen Nibenei und Colovia niederließen. Über diese Elfen ist wenig bekannt, lediglich ihre reich verzierten Bauten lassen den einstigen Glanz ihrer Zivilisation heute noch erahnen.
Architektur
Selbst nach zwei Jahrtausenden beeindruckt die Architektur der Ayleiden die Forscher noch. In Cyrodiil kann man noch viele der ayleidischen Ruinen finden. Ihr schneeweißer Stein blitzt aus dem Dickicht der Wälder des Herzlandes. Große Bogengänge und Säulen zeugen von unglaublicher Baukunst, auch wenn sie wohl nicht mehr soviel Glanz wie damals besitzen. Die Innenräume werden von leuchtenden Kristallen erhellt. Ästhetische Verzierungen laufen entlang der Wände, Säulen und Bögen.
Bauwerke
Die Äußerlichkeiten dieser Ruinen sind meist recht verfallen und verwittert. Die Eingänge erkennt man daran, dass in ihrer Mitte ein Kreis eingelassen ist, von dem nach Unten und Oben Rinnen abgehen.
Die Innenräume sind häufig besser erhalten als die Äußerlichkeiten, zwar sind die meisten Inhalte bereits gestohlen, aber die Architektur ist noch erhalten und von ihr kann man auf einige Dinge schließen.
Metallene Gitter sind ein starker Kontrast zum weißen Stein. Diese Gitter kommen sowohl als Gänge, wie auch als Wandverdeck vor. Wenn man den Wechsel zwischen zwei Ebenen in diese Ruinen vollzieht begegnet man Türen mit kristallenen Verzierungen in Form eines Baumes oder etwas ähnlichem.
Das wohl größte architektonische Meisterwerk der Ayleiden war der Weißgoldturm, der im Jahre 1Ä 243 fiel.
Schutzmaßnahmen
Die wenigsten Forscher trauen sich in die Ruinen der Ayleiden, weil die Ayleiden diese mit tödlichsten Fallen gespickt haben. Wenn man nicht aufpasst kann man leicht von Beilen zerteilt, Wänden zerquetscht, ersticken, verflucht oder aufgespießt werden. Dies konnte die Ayleiden dann allerdings nicht vor ihrem Ende bewahren.
Wie die Ayleiden in den Ruinen lebten
Wie die Ayleiden in den Ruinen lebten ist heutzutage schwer nachzuvollziehen. Fächer in den Wänden dienten wahrscheinlich als Lagerplatz, und nur wenige Ruinen besitzen Bänke. Große Hallen und hohe Gänge dominieren die Architektur. Säulen dienen als Stützen sowie auch als Stilelemente. Geschlungene Linien zieren die Säulen, auf denen häufig Gegenstände standen.
Trotz unermüdlicher Forschung, konnte allerdings nicht alles herausgefunden werden. Ob das nun durch den Einfluss der Natur, wie z.B. Regen oder den Erfindungsreichtum der Ayleiden kommt, kann man nicht beurteilen.
Glauben der Ayleiden
So wie die Dwemer sich auf ihre Maschinen verließen, so verließen sich die Ayleiden auf ihre Magie.
Sie erkannten nicht die vom kaiserlichen Magiern bezeichneten Elemente - Wasser, Feuer, Erde und Luft - sondern glaubten sie an die Elemente des altmerischen Glaubens.
Sie glaubten, das Nirn aus vier Grundelementen bestehe:
- Erde
- Wasser
- Luft
- Licht
Von diesen hielten sie Sternenlicht für die stärkste Form des Lichts. Sie nahmen an, dass die Sterne uns mit der Ebene von Aetherius – Quelle aller magischen Kräfte – verbänden. Das war der Grund dafür, dass sie das Licht der Sterne für die "mächtigste und erhabenste aller magischen Kräfte" sahen. Feuer hielten sie nur für eine koruppte Form des Lichts.
Magie der Ayleiden
Ayleiden-Brunnen
Hauptartikel: Ayleid-Brunnen
Heute noch hält die Magie der Ayleid-Brunnen, die an vielen Wegen gefunden werden können, an. Diese bestehen aus dem so genannten Meteoreisen, welches von Sternschnuppen stammt. Die Brunnen ermöglichen es Magie wiederaufzufüllen. Danach ist ihre Magie erschöpft und wird erst wieder um die magische Mitternacht wiederaufgefüllt.
Kristalle
Vielen werden die wertvollen Varla- und Welkynd-Steine bekannt sein. Diese bestehen aus Meteorglas, einem weiteren aetherischen Bruchstück. Die Kunst diese Kristalle nach dem Gebrauch ihrer Magie zu erhalten, ist mit den Ayleiden gestorben.
Berichten eines hochelfischen Forschers der Magiergilde namens Lithnilian zufolge haben die Ayleiden kurz vor ihrem Untergang begonnen, diese Kristalle zu kultivieren.
Das Ende der Ayleiden
Alessia nutzte die Zeit des Bürgerkriegs um ihren Aufstand zu beginnen. Dabei wurde sie nicht nur von Seitens Himmelsrands sondern auch von aufständischen Ayleidenfürsten unterstützt.
Nach dem Fall des Weißgoldturms im Jahre 1Ä 243 war die Vorherrschaft Ayleiden in Cyrodiil zuende. Doch herrschten einige Ayleidenherrscher auch noch nach 1Ä 263 unter Alessia als Vasallen.
Doch die sklaventreiberische Einstellung der Ayleidenherrscher gegenüber Menschen (ja, Sklaverei hielt noch einige Zeit unter Alessia an) fand nach und nach immer mehr Abneigung. Der Alessianische Orden, von Marukh gegründet, löschte im vierten Jahrhundert diverse Gebiete unter Ayleidenherrschafft aus.
Im Jahre 1Ä 361 wurde das Alessianische Doktrin im ganzen Kaiserreich durchgesetzt und beendete die ayleidische Herrschaft.
Die restlichen Ayleiden verleibten sich langsam der elfischen Bevölkerung von Valenwald und Hochfels ein.
Eine Restbevölkerung scheint noch unter den Alessianern überlebt zu haben, denn man hört, dass „der letzte König der Ayleiden“ sich an der Schlacht beim Glenumbra-Moor im Jahre 1Ä 482 anschloss (Wie diese das vorherige Jahrhundert überlebt haben ist ungewiss). Man kann nur auf zukünftige Forschungen aus Nenalata hoffen, für die momentan die Mittel fehlen.
Sprache der Ayleiden
Hauptartikel: Sprache der Ayleiden
Die Sprache der Ayleiden ist heutzutage nur noch schwer nachzuvollziehen, besonders da es nur noch wenige Schriften von ihnen gibt. Forscher der Magiergilde haben einige Textzeilen übersetzt, die nun hauptsächlich als Referenz dienen. Sie sprechen einen Dialekt des Altcyrodiilischen.
Weiterleitende Werke
- Der letzte König der Ayleiden
- Die Wildelfen
- Magie vom Himmel
- Reinigung des Hohetempels
- Ayleiden-Referenztext
| Völker von Aurbis | |
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