Seyda Neen

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Seyda Neen
MW Seyda Neen.jpg
Seyda Neen
Provinz Morrowind
Region Vvardenfell, Bitterküste
Regierung Kaiserreich
Gewerbe Handel und Fischerei[1]
Statthalter Socucius Ergalla
Bevölkerung
Einwohner-
schichten
Unter- und Mittelschicht
Vorherrschendes
Volk
Dunmer, Kaiservolk
Sonstiges
Baustil Kaiserlicher Stil und Dunmerischer Dorf-Stil
Das Wahrzeichen
MW Seyda Neen Leuchtturm.jpg
Leuchtturm in Seyda Neen
Lage
MW Seyda Neen-Lage.jpg Lage von Seyda Neen
MW Stadtkarte Seyda Neen.jpg
Stadtkarte von Seyda Neen
Seyda Neen ist ein im Südwesten von Vvardenfell gelegenes Hafendorf. Es unterhält eine eigene Garnison der Kaiserlichen Legion und ist Hauptsitz des Zensus- und Steueramtes im Vvardenfell-Distrikt. Durch die günstige Lage an der Inneren See erlangte die kleine kaiserliche Siedlung den Status als Anlaufstelle für Reisende vom Festland, die auf dem Weg landeinwärts nach Balmora, Pelagiad oder Caldera waren. Gleichzeitig wuchs auch die Bedeutung Seyda Neens als Ausgangspunkt für Expeditionen von Entdeckern und Abenteurern. Neben Ebenherz ist Seyda Neen der wichtigste Hafen des Kaiserreichs auf Vvardenfell.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt zum größten Teil auf einer kleinen Insel in der Bitterküste im Südwesten Vvardenfells, die nur über einen Steg mit der Hauptstraße verbunden ist. In Richtung Südosten liegen die beiden Machtzentren von Vivec und Ebenherz, ein wenig im Nordosten Pelagiad, das über keine eigene Anbindung an die Schlickschreiterrouten verfügt. Die Straßen nach Norden und Nordwesten führen jeweils nach Hla Oad und Balmora. Während sich von der Odai-Mündung bis hinunter nach Vivec eine kleine Bergkette um den Hafenort zieht, die im Norden in die Foyada Mamaea übergeht, wird die direkte Umgebung Seyda Neens von den Sümpfen der Bitterküste geprägt. Nicht weit im Nordwesten erhebt sich das Inselarchipel der Feuerfalter-Festung aus der Inneren See und kann bequem per Schiff erreicht werden.

Der hohe Leuchtturm, auch Großer Pharo genannt, ragt im Süden des Dorfes in die Höhe und kann bei klaren Nächten sogar vom Festland aus gesehen werden.[2] Am östlichen Ufer erstrecken sich die Gebäude des Zensus- und Steueramtes und dessen Dock, das allerdings ausschließlich von der kaiserlichen Administration genutzt werden und nicht für den öffentlichen Personenverkehr vorgesehen ist. Diesen Zweck erfüllt der an der Hauptfernstraße liegende Schlickschreiter-Fährdienst, der regelmäßig Routen nach Balmora, Gnisis, Suran und Vivec ansteuert.

Im Ort selbst steht weiterhin das Handelshaus des idyllischen Ortes, das von dem Altmer Arrille betrieben wurde. Neben Gegenständen des täglichen Bedarfs bot er auch ein kleines Sortiment an Waffen und Spirituosen an, die er im oberen Geschoss des Ladens von seiner Gehilfin Elone an die Bevölkerung ausschenken ließ. Hinter seinem Haus, im westlichen Teil Seyda Neens, haben sich einst die Fischer in ärmlichen Holzhütten niedergelassen. Die Häuser der Mittelschicht stehen hingegen zentralen Platz und auf der anderen Seite des Stegs, an der Hauptstraße.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seyda Neen wurde vermutlich in den Folgejahren nach 3Ä 414 von kaiserlichen Kolonisten gegründet. Nachdem das vom Tribunalstempel verwaltete Reservat über Vvardenfell fortan als Kaiserlicher Distrikt Vvardenfell direkt vom Kaiserreich von Tamriel regiert wurde, entstanden reihenweise Siedlungen der Fürstenhäuser und des Kaiserreichs auf der weitestgehend unberührten Insel.[3]

Der Entdecker und Buchautor Rolard Nordssen begann seine Expedition zu der noch unerkundeten Dwemerruine Kemel-Ze auf dem Festland von Morrowind vom Hafen Seyda Neens aus. Nordssen warb dort den einheimischen Dunmer Tuen Panai als Führer auf Empfehlung des damaligen Garnisonskommandanten neben einigen Legionssoldaten an.[4]

Laut einer auf den 3. des Abendsterns 3Ä 426 datierten und gefälschten Urkunde verkaufte die Dorfbewohnerin Indrele Rathryon ihr Haus an die Hlaalu-Ratsherrin Velanda Omani für 3000 Draken.[5] Dieses Dokument wurde 3Ä 427 im Namen der wiedergekehrten Bal Molagmer-Bewegung aus der Bibliothek von Vivec von einem Mitglied der Diebesgilde entwendet und der Betrogenen ausgehändigt.

Dem Altmer Arrille wurde am 16. Tag der Ersten Saat 3Ä 427 ein Handelshaus in seinem Wohnhaus in der Nähe des Hafens von Haus Hlaalu genehmigt, das gleichzeitig auch als Taverne fungierte.[6] Am 16. der Letzten Saat des gleichen Jahres erreichten der Nerevarine und der später heilig gesprochene Jiub in einem Gefangenenschiff die Docks des Zensus- und Steueramtes und wurden von Socucius Ergalla auf Befehl des Kaisers Uriel Septim VII entlassen. Zur etwa gleichen Zeit wurde der Steuereintreiber Processus Vitellius von dem Fischer Foryn Gilnith erschlagen und der Mordfall später von einem unbekannten Reisenden aufgeklärt, wobei nicht eindeutig geklärt ist, ob der Dunmer dabei ums Leben kam oder fliehen konnte. Später in diesem Jahr brach eine Gruppe von Abenteurern aus Seyda Neen auf, um die auf einem Inselarchipel in der Inneren See liegende und von Untoten überrannte Feuerfalter-Festung zurückzuerobern, was letzendlich auch gelang.

Seyda Neen wurde vermutlich zu Beginn der Vierten Ära mit dem Absturz von Baar Dau oder dem nachfolgenden Ausbruch des Roten Berges vernichtet, zumindest aber durch die nun lebensfeindliche Umgebung Vvardenfells verlassen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leuchtturm in Seyda Neen

Leuchtturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Leuchtturm von Seyda Neen wird von Thavere Vedrano bewohnt. Er ist der Einzige Leuchtturm auf Vvardenfell und soll in der Nacht Schiffen den Weg durch die vielen Inseln an der Bitterküste nach Seyda Neen erleichtern. Wann er gebaut wurde ist unbekannt, dürfte aber noch nicht sehr weit in der Vergangenheit legen, weil verhältnismäßig wenige Häfen auf Nirn einen Leuchtturm besitzen.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Seyda Neen lebt vor allem die Unter- und Mittelschicht. Die meisten Bewohner des Dorfes sind Dunmer oder Kaiserliche.

Anmerkungen

 
  • Namensnennung 2.5
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